| Coleman Hawkins 21.11. 1904 Saint Joseph (Missouri) 19.5. 1969 New York; Tenorsaxophon, Klavier, Klarinette Seine jahrzehntelanges Spiel wirkte sich auf fast alle Saxophonisten des Swing, Bebob, Modernjazz, Mainstream, Hardbop und Freejazz aus. |
| "Coleman Hawkins der extrovertierte Rhapsode mit dem
voluminösen Ton, ..." Joachim-Ernst Berendt: Jazzbuch, 1959, S. 55 |
| Seit ich in meiner ersten Ausgabe von Joachim-Ernst Berendt: Jazzbuch (1959) das Kapitel "Coleman Hawkins und Lester Young" gelesen hatte, forschte ich auf den Besetzungen, ob Hawk dabei war. Eine LP unter seinem Namen kannte ich damals nicht. Ich fand ihn in verschiedenen Orchestern, vor allem bei Fletcher Henderson und Count Basie. Meine erste LP, auf der Hawkins im Titel auftauchte, war dann "Duke Ellington Meets Coleman Hawkins". |
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| Literatur |
| Seitdem ich von Hans Ruland: Duke
Ellington ( Es bringt, ähnlich wie die anderen Bücher der Reihe, zunächst eine Biografie (S. 9-68) im Hauptteil das Schallplattenwerk (S. 102-225), das, wie zu erwarten, eine CD-Diskografie ist. Dazwischen ist eine Abhandlung "Die »Erfindung« des Saxophons und ihre Folgen" (S. 70-100) eingeschoben. Am Ende findet man zwei Seiten "Coleman Hawkins auf Video". Der Anhang ergänzt und schlüsselt auf: Bibliographie, Liste der CDs zur Diskographie vor 1950 und alphabetische Verzeichnisse der CDs, LPs und Stücke. Die Biografie brachte mir einige Neuigkeiten. So traf Hawkins am Industrial and Educational Institut in Topeka, Kansas, auf den Pianisten Jesse Stone und spielte in seinen Blue Serenaders (S. 11). Jesse Stone alias Charles Calhoun wurde später ein einflußreicher R&B Songschreiber und Interpret ( Hawkins war im Januar 1935 für Deutschland gebucht und die Nazi-Arschgeigen verboten seine Einreise (S. 32). Dafür spielte er dann in Holland mit den Ramblers unter der Leitung von Theo Uden Masman. Hawkins war besonders mit dem Trompeter und Arrangeur Jack Bulterman zufrieden (S. 32). Bulterman wurde nach dem Krieg durch "Bouncing in Bavaria" bekannt, die Themamelodie der gleichnamigen AFN-Sendung ( Da jede CD im Buch von Teddy Doering ausführlich besprochen wird, kann man sich einen Eindruck über fehlende Aufnahmen verschaffen. Selbstverständlich kann diese Monografie ausführlicher als beispielsweise Ian Carr, Digby Fairweather, Brian Priestley: Rough Guide Jazz ( Einzig die Bibliografie von Coleman Hawkins. Sein Leben, seine Musik, seine Schallplatten zeigt einige Schwächen. James Collier: Louis Armstrong (S. 31) fehlt und anscheinend auch alle Zeitschriften. Insgesamt ist Teddy Doerings Bio-Diskografie anregend zum Lesen, während man eine Hawkins-CD hört. Für den Liebhaber der Musik von Coleman Hawkins ist das Buch sehr zu empfehlen. |
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| John Chilton: The Song of the
Hawk: The Life and Recordings of Coleman Hawkins. University of Michigan
Press 1993. Taschenbuch, 460 Seiten. Michigan American Music Series
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