| Richard Cook: Blue Note Records. The
Biography Boston: Justin, Charles & Co, 2004. 282 Seiten |
| Richard Cook ist Mitautor des
berühmten The Penguin Guide to Jazz on CD und Herausgeber von
Jazz Review. Beides lässt eine fundierte Geschichte des
legendären Plattenlabels Blue Note
erwarten. Die Erwartungen werden nur teilweise eingelöst. Richard Cook kennt die Historie des Labels genau und erzählt sie wortreich. Den Gründern des Labels Alfred Lion und Frank Wolff gehört seine Aufmerksamkeit. Zu recht. Cooks jazzigen Vorlieben, die sich in den Sternen und Kronen der Bewertung im Penguin Guide ausdrücken, bestimmen auch in der Blue Note Biografie den Text. Nun kann man sein Faible für Jackie McLean, Horace Silver und Lee Morgan durchaus teilen, wenn man aber auf begrenztem Raum einige Musiker bevorzugt kommen andere zu kurz. Unterrepräsentiert finde ich beispielsweise Art Blakey. In anderen Bereichen kennt sich Cook nicht so aus. Fats Domino begann seine lange Karriere am 10.12.1949 bei Imperial Records und blieb dort über Jahre. 1954 gehörte er daher nicht zu den Künstlern auf dem Atlantic-Label, wie Cook meint (S. 71). Cook weist auf ein Paradox des Jazz hin. Obwohl er von der Improvisation des Augenblicks lebt, trat er seinen Siegeszug auch mit der Schallplatte, einem konservierendem Medium an (S. 44). |
| Blue Note
Records wird der Jazz- und Blue-Note-Fan gerne lesen. Wie es den Leitern
des Betriebs gelang, gute Musiker aufzunehmen und angenehme Sessionbedingungen
bereit zu halten, wird ausführlich dargestellt. Ebenso das Verhältnis
des BN-Labels im Markt zu den großen Record Comapnies. Am
ausführlicheren Werk Michael Cuscuna, Michel Ruppli, Hg.: The Blue Note
Label: A Discography, Revised and Expanded ( |
| Links |
Liste der Blue Note Records: |
| Literatur |
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| Richard Cook: Blue Note - Die
Biographie. Die erste Biographie über das wichtigste Jazz-Label der
Welt. Scherz 2004. Gebunden, 302 Seiten
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