| David Neale: Roots of
Elvis Lincoln, NE: iUniverse, 2003. 224 Seiten |
| Elvis
Presley nahm ungefähr 800 verschiedene Titel auf. Darin sind
nicht enthalten: Bootlegs von Live-Auftritten und ähnlich Obskures. Von
diesen 800 sind viele Original-Songs, die Elvis also als erster aufnahm, doch
auch sehr viele Coverversionen. Davon wurden wiederum etliche Songs erst durch
die Elvisaufnahme bekannt, sihe "Good Rockin' Tonight". Von vielen typischen Elvis-Heulern, wie "Hound Dog", weiß man natürlich, dass das Original nicht vom Meister selbst ist, von anderen ist das weniger bekannt. David Neale listet in dieser arbeitsreichen Sammlung man kann es ein Lexikon der Coversongs von Elvis Presley nennen 450 Originale, die später Elvis aufnahm. Bei den offiziellen Aufnahmen, auf die sich Neale löblicherweise beschränkte, nahm es der Autor genau. Auch wenn Elvis nur eine Zeile eines anderen Songs zitierte, wurde er aufgenommen. So "High Noon", von dem ich das Original bisher bei Tex Ritter vermutete; es ist doch so David Neale die bekannte Version von Frankie Laine. Nur manchmal (das eine kleine Kritik) erwähnt Neale neben dem Original auch eventuelle Coveraufnahmen von Künstlern vor Elvis. |
| Den Hauptteil bildet
der Titel-Index von "(Marie's The Name) His
Latest Flame" bis "Your Cheatin' Heart", S. 9-145. zu jedem Titel gibt es
knappe aber ausreichende Angaben zum Originalsong und sonstige Anmerkungen. Die
Sortierung beginnt mit Sonderzeichen und berücksichtigt die Artikel im
Sortierbegriff. Aber das ist nebensächlich. Dann folgt ein Künstlerindex von A. Delcroix (mit "Can't Help Falling in Love") bis Young Jessie ("Hot Dog"), S. 147-163. Der dritte Index ist nach den Songautoren und -komponisten von Adler ("Rags to Riches") bis Zaret ("Unchained Melody"), S. 165-188. |
| Wie sorgfältig der Autor vorging
zeigt sich daran, dass er den Indices noch folgende Anhänge
anfügt: Problematische Originale, "Not Included", "Collecting Originals". |
| Für eine Elvis-Fan mittlerer Stärke (wohl auch für den großen Elvis-Fan) ist Roots of Elvis eine willkommene, ausreichende und wie ich meine hoch zuverlässige Informationsquelle. Da Elvis Presley popmäßig wohl der wichtigste und einflußreichste Künstler des 20. Jahrhunderts ist (Frank Sinatra, Beatler, Rolling Stones, Bob Dylan hin oder her), ist das Buch für alle Popfans ein Muß. |
| Links |
| Hier gibt der Autor den Titel-Index und
Korrekturen, Ergänzungen bekannt:
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