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Sergej Rachmaninow
Andreas Wehrmeyer: Sergej Rachmaninow
Rowohlts Monographien #1490. Reinbek: Rowohlt, 2000. Broschiert 193 Seiten – Sergej Rachmaninow LinksSergej Rachmaninow Literatur
Der Musikwissenschaftler Andreas Wehrmeyer mit den Schwerpunkten Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts und russische und osteuropäische Musik legt in der Reihe Rowohlts Monographien als Band Nr. 1490 eine Biografie des meistgespielten russischen Komponisten Sergej Rachmaninow. Sie ist rundum gelungen.
Der Hauptteil gliedert sich in
  • Herkunft (1873 – 1897)
  • Reifung (1898 –1908)
  • Im Zenit (1909 – 1917)
  • In der Fremde (1918 – 1943)
Dem schließt sich ein reichhaltiger Anhang an: Anmerkungen – Zeittafel – Zeugnisse – Werkverzeichnis – Bibliographie – Namensregister u.a.
Im Hauptteil wird sowohl das Leben als auch das Werk eingehend gewürdigt. Am erhält Hinweise auf vernachlässigte Meisterwerke. Man merkt, dass dem Autor das Werk Rachmaninows am Herzen liegt. Er beschreibt es als häufig schwerrmütig und grübelnd. Das führt er zurück auf den „dunklen Timbre der Klänge, der Bevoprzugung von Moll-Tonarten und getragenen Tempi,. der Insistenz rhythmischer Formeln und kleingliedrig wiederkehrende Motive” (S. 39). Damit ist knapp viel Zutreffendes zu Rachmaninows Musik gesagt.
Es fällt auf, dass in der Jugend Rachmaninows vieles aus Mangel an Zeugnissen im Dunklen bleibt.
Die Reihe Rowohlts Monographien hat zwar anscheinend nicht mehr den Untertitel "In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten", aber die Biografie zu Rachmaninow ist trotzdem reichhaltig bebildert.
Für einen Einstieg in Leben und Werk des grossen russischen Komponisten ist diese Biografie sehr zu empfehlen. Mir gefiel besonders, dass Leben und Werk ausgewogen behandelt werden. Die Werksbeschreibungen sind in den Lebenslauf integriert, können zunächst kursorisch gelesen werden und später nochmals hervorgeholt werden.
Links
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Literatur
Flanagan, William (1951): „Sergei Rachmaninoff: A Twentieth-Century Composer”. Tempo 22, S. 4-8.
Swan, Katherine, A. J. Swan (1944): „Rachmaninoff: Personal Reminiscences--Part I”. The Musical Quarterly 30:1, S. 1-19.
Swan, Katherine, A. J. Swan (1944): „Rachmaninoff: Personal Reminiscences--Part II”. The Musical Quarterly 30:2, S. 174-191.
Walsh, Stephen (1973): „Sergei Rachmaninoff 1873 - 1943”. Tempo 105, S. 12-21.
Yasser, Joseph (1951): „Progressive Tendencies in Rachmaninoff’s Music”. Tempo 22, S. 11-25.
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Wehrmeyer Sergej RachmaninowAndreas Wehrmeyer: Sergej Rachmaninow. Rowohlts Monographien Nr. 1490. Reinbek, 2000. Taschenbuch, 156 Seiten
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 1.10.2016