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Fußtritte
Fußtritte im Schnee – Footprints in the Snow
in Volkstum, Pop und Menschen im Schnee in der Literatur
  Fußtritte im Schnee
      Der Vater des jetzigen Kugelmüllers am Untersberg ging mit einem zweiten Holzknecht bei Glanegg auf den Berg, um Lärchbäume auszusuchen. Es war November, und auf der Höhe hatte es schon geschneit. Als sie zum Kühstein kamen, sahen sie im Schnee Fußtritte, die von etwa sechsjährigen Kindern herzurühren schienen. Die Unterirdischen mußten in großer Zahl und barfuß gegangen sein, die Zehen waren deutlich im Schnee abgedrückt.
      Sobald die beiden Männer die Spuren sahen, vergaßen sie auf die Lärchen und folgten den Tritten bis zur weißen Wand, wo sie aber auf einmal aufhörten. Ähnliche Stapfen fand einst der Jakob Vötterl bei den zehn Kasern und auch die alte Veitlhäuslerin im Brunntal.
Aus: Karl Haiding: Alpenländischer Sagenschatz. S. 212
  Anmerkungen
Quelle: Zillner I, 11. Die Fußspuren der Unterirdischen wie anderer übernatürlicher Wesen werden häufig beobachtet. Zuweilen streuen die Menschen Asche, was die gekränkten Kleinen zum Abzug bewegt, weil ihre Gänsefüßchen oder eine andere Mißgestalt verraten sind.
Grimm Nr. 150; Müller-Bergström; "Aschenspur" in Peuckert, Will-Erich, Hg. Handwörterbuch der Sage. S. 665.
  Literatur
Bächtold-Stäubli, Hans: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Herausgegeben unter besonderer Mitwirkung von E. Hoffmann-Krayer, Bd. 1-10. Berlin, 1927-1942.
Grimm, Jakob und Wilhelm: Deutsche Sagen.
Haiding, Karl: Alpenländischer Sagenschatz. Wien: Molden, 1977. Mit 97 Illustrationen von Hedwig Zum Tobel und wischenschaftlichen Erläuterungen im Anhang
Müller-Bergström: "Zwerge und Riesen", in: Bächtold-Stäubli, Hans: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, IX N Sp. 1008 ff.
Peuckert, Will-Erich, Hg. Handwörterbuch der Sage. Namens des Verbandes für Vereine für Volkskunde. Göttingen 1961 ff.
Zillner, Fr. V.: Die Untersbergsagen und Salzburger Sagen. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1860 ff. (I-III)
  footprints Anfang
Footprints in the Snow
Now some folks like the summertime when the they can walk about
Strolling through the meadow green it's pleasant there no doubt
But give me the wintertime when the snow is on the ground
For I found her when the snow on the ground
I traced her little footprints in the snow
I found her little footprints in the snow
I bless that happy day when Nellie lost her way
For I found her when the snow was on the ground

I dropped in to see her there was a big round moon
Her mother said she just stepped out but would be returning soon
I found her little footprints and I traced them in the snow
I found her when the snow was on the ground

Now she's up in heaven she's with the angel band
I know I'm going to meet her in that promised land
But every time the snow falls it brings back memories
For I found her when the snow was on the ground
Interpreten
Bill Monroe and His Bluegrass Boys: Footprints in the Snow (Rupert Jones). 18.7.1952
Johnny Duncan: Footprints in the Snow (Boyd Lane). 1957
Marty Robbins: Footprints in the Snow (Public Domain). 13.5.1958, Nashville, Tenn.
Roger Miller: Footprints in the Snow. RCA
Uriah Heep: Footprints in the Snow. Anderer Text, andere Melodie
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Menschen im Schnee in der Literatur
bret harte Bret Harte "The Outcasts of Poker Flat"
footprints Artur Michael Landgraf: "Die Spur im Schnee", in: Die verschwundene Madonna und andere Geschichten der Haflinger Tischrunde
Jack London: "To Build a Fire"
adalbert stifter bergkristall Adalbert Stifter: Bergkristall
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Fußtritte
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 21.11.2004