| Matthias Jakob Schleiden 5.4. 1804, Frankfurt am Main 23.6. 1881 Hamburg; Naturforscher, Biologe |
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Schleiden war zunächst
Rechtsanwalt, später Botaniker. Er stellte 1838 in Berlin die Zelltheorie
für Pflanzen auf. 1839 erweiterte sein Freund Theodor Schwann diese
Theorie auf die tierischen Organismen. Zellen gelten seitdem als Grundbausteine
von Pflanzen und Tieren. Schleiden betonte die Bedeutung des Zellkerns für
die Zellteilung. Er wies darauf hin, daß bei der Photosynthese Wasser und
nicht Kohlendioxyd gespalten wird. 1839 Dr. phil. in Jena 1845 1863 Professor für Botanik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena 1863 Dorpat 1864 Dresden |
| Zum Studium der Zellen und überhaupt der Biologie war das Mikroskop unerlässlich. Schleiden regte Carl Zeiss zur kommerziellen Produktion von Mikroskopen an: "Wer Botaniker oder Zoologe werden will ohne Mikroskop, ist mindestens ein eben so grosser Thor, als wer den Himmel beobachten will ohne Fernrohr." |
Werke
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| Ausführliche
Bibliografien: |
| Links |
| Literatur |
| Marianne Scholz. Matthias Jacob Schleiden in Tartu (Dorpat) 1863 - 1864. Streitigkeiten Intrigen Hintergründe. Essen: Die Blaue Eule, 2003. 338 Seiten | ![]() |
| Matthias Jacob Schleiden. Grundzüge der Wissenschaftlichen Botanik nebst einer methodologischen Einleitung. Nachdruck der 2.Auflage, Leipzig, 1845. Hildesheim: Olms. 335 Seiten. | derzeit (4/2003) vergriffen |