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Alois Röck
Alois Röck
6.11.1881 Urschalling – 27.12.1961 Aschau; katholischer Priester, Schloßkaplan auf Hohenaschau 1907 – 1961
röck Literatur – Joseph de röck Maistre – Julius röck Aßfalgröck Links
roeck
Alois Röck 1951
* 6.11.1881 Urschalling (aus Urschalling kommt auch der röck Bergsteiger Hans Ertl).
Alois Röck wuchs in Passau auf und besuchte dort das humanistische Gymnasium, 1901 Abitur.
Studium der Philosophie (2 Semester) und Theologie, 1905 Priesterweihe.
Röck verbrachte die Sommerferien teilweise in Urschalling, daher Bekanntschaft mit Baron Cramer-Klett, Hohenaschau, der ihn 1907 nach Hohenaschau holte.
Von Aschau aus absolvierte Röck ein Promotionsstudium an der LMU München und legte 1912 seine Doktorarbeit über röck Joseph Marie Comte de Maistre vor.
Ab etwa 1922 betreute Alois Röck auch das Krüppelkinderheim, später Kinderheilstätte und Orthopädische Kinderklinik (siehe röck Links). So lernte ich, als Patient 1951 bis 1953 in Aschau Alois Röck kennen: Religionsunterricht und Erste Kommunion in der Kinderheilstätte Aschau.
+ 27.12.1961 Aschau
26. August 1951 Segnung des Kreuzes der Kampenwand durch Dr. Alois Röck
Das Kreuz der Kampenwand ist mit 12 m Höhe und 54 Zentner Gewicht das größte eiserne Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen.
"Botschaft vom Frieden in die Welt". 60. Gedenkmesse auf der Kampenwand mit über 100 Fahnenabordnungen. OVB, 31.8.2011, S. 14  
Literatur
Alois Röck: Graf Joseph de Maistre. Ein Versuch über seine Persönlichkeit und seine Ideen. München: Lentner, 1912. 156 S. Dissertation.
Joseph de Maistre Joseph de Maistre
Lazarettvorträge. Kempten, München: Kösel, 1915. 138 S.
Heiliges Säen. 1931 (lt. Aßfalg, S. 12).
Eine kleine Weile. Ein Jahrgang Kurzpredigten. Bader'sche, 1931. 189 S.
Vom Reichtum Christi. Kurze Ansprachen zu den Sonntagsepisteln des Kirchenjahres. Wiesbaden, Credo Verlag, 1955. [1936] 148 S.
Wandel im Licht. 1940 (lt. Aßfalg, S. 12).

Sekundärliteratur
Julius Aßfalg: Msgr. Dr. Alois Röck. Heimat und Geschichtsverein Aschau im Chiemgau, Hg. Aschau: 1991, S. 47 assfalg Julius Aßfalg
kinderklinik
Orthopädische Kinderheilstätte 1951
kapelle
Kapelle der Kinderheilstätte 1951
Joseph Marie Comte de Maistre
1.4.1753 Chambéry – 26.2.1821 Turin, französischer Philosoph;
1802-17 sardinischer Gesandter in Sankt Petersburg; war ein Hauptvertreter des gegenrevolutionären Royalismus und des politischen Klerikalismus.
Werke: Betrachtungen über Frankreich, 1797; Vom Papste, 1819.
(c) Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, 1999
Professor Dr Dr h.c. Julius Aßfalg
6.11.1919 Hohenaschau – 12.1.2001 München
Gymnasium in Traunstein, Studium in Freising, Eichstätt und München Philosophie, Theologie und Orientalistik, unterbrochen durch Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft. Der Onkel mütterlicherseits Msgr. Alois Röck gab die entscheidenden Anstösse für seine intellektuelle Entwicklung. Nach der Promotion gab Aßfalg Nachhilfestunden und war wissenschaftlicher Mitarbeiter (Katalogisierung orientalischen Handschriften).
1961 Habilitation in München mit einer Arbeit über den georgischen Bibeltext für Philologie des Christlichen Orients. 1. November 1967 Professor an der LMU München. Ab 1968 für viele Jahre Lehrauftrag für “Literaturen des Christlichen Orients” in der katholisch-theologischen Fakultät.
Links
aschauBehandlungszentrum Aschau im Chiemgau
MaistreJoseph-Marie, Comte de Maistre
AßfalgNachruf auf Professor Dr Dr h.c. Julius Aßfalg, in: Newsletter Christian Arabic Studies: BAC 4 & 5 (2000 & 2001)
aschau Anfang

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