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Mythos Emotionale Intelligenz
Replik des Autors auf die Rezension
Peter Schmidt: Mythos Emotionale IntelligenzSchmidt Links
Herbert Huber: Zudem: wenn ich es richtig sehe (wieder fehlt schmerzlich der Sachindex) erklärt auch Schmidt nie wirklich, was „eigentlich ein »Gefühl«“ ist (S. 17).
Peter Schmidt: Doch: Im Kapitel: 8 Gefühl als Kategorie sui generis z.B., Zitat S. 139:
“Das positive Gefühl ist als Attractio eine subjektive Kategorie sui generis, und als Quale auf nichts in der Außenwelt oder in unserem Bewusstsein zurückführbar. Lust – als eine Art des positiven Gefühls – ist auch nicht, wie man oft hört, einfach nur Abwesenheit von Schmerz und Schmerz nicht lediglich Abwesenheit von Lust. Vielmehr handelt es sich um unabhängige phänomenale Qualitäten wie „grün“ oder „rund“. Wenn wir keinen Schmerz haben, ist das nicht unbedingt lustvoll, sondern kann sich auch neutral anfühlen. Dies verdeutlicht bereits die Tatsache, dass wir momentan zahlreiche mögliche Schmerzen nicht haben, uns aber deswegen durchaus nicht gut fühlen müssen.“
und hier, Zitat S. 106:
“Im Folgenden werden wir daher mangels anderer traditioneller Bezeichnungen das positive Ge fühls moment Attractio (von Spätlateinisch „das Ansichziehen“) und das negative Gefühls­moment Aversio (von Lateinisch ãversio – „das Sichabwenden“) nennen. Die Natur verfügt so gesehen nur über zwei sehr einfache Methoden, um Dinge neben der intellektuellen Einsicht in Werte als Mittel für uns begehrenswert oder abstoßend zu machen: die Gefühlsauszeichnung von Wahrnehmungen durch Attractio und Aversio. Zur Übersicht hier eine Zusammenfassung aller wichtigen Charakteristika positiver Gefühle:
a) Die Attractio ist lustvoll, attraktiv, angenehm, anziehend, „in-sich-selbst-wertvoll“. Ihr Angenehmsein zeigt sich unmittelbar, anschaulich und evident, ohne notwendiges gedankliches Verständnis. Ihre Anziehungsqualität erweist sich darin, dass sie – für sich allein gesehen – bei direkter Erfahrung von jedermann gewollt wird. Sie wird nur abgelehnt, wenn dafür Gründe sprechen, die nicht in ihrer ummittelbaren attraktiven Anschauung liegen (z.B., wenn bei der durch Heroin verursachten Lust erkannt wird, das Heroin die Gesundheit schädigt und abhängig macht).
b) Die Attractio ist (hypothetisch) verursacht, auch wenn wir ihre jeweilige Ursache, sei es im Bewusstsein oder/und Nervensystem und Gehirn oder durch Erziehung, Moden, Bräuche usw. nicht immer ein deutig ausmachen können.
c) Die Attractio ist eine Erlebniskategorie sui generis, d.h. grundsätzlich verschieden von Körperempfindungen (z.B. Spannung, Wärme), Sinnesempfindungen, Gedanken, Vorstellungen, Wertungen und Wollensintentionen. Sie kann sich jedoch mit all diesen Erfahrungen ver binden. Dass es sich bei der Attractio um eine Kategorie sui generis handelt, macht es plausibel, sie für das wesentliche Moment des Be griffs „Gefühl“ in Anspruch zu nehmen. Während der Begriff Gefühl im alltäglichen Sprachgebrauch eher für Einheiten aus der Attractio und den oben genannten übrigen Kategorien verwendet wird, ist die Attractio also so etwas wie „der reine Begriffskern“, das, was in all den ange sprochenen Erlebniseinheiten als identisch und unentbehrlich ange sehen werden muss. Wir haben demnach bereits positive Gefühle, wenn wir die Attractio erleben, aber meist tritt die Attractio in der Ver bindung mit andere Kategorien des Erlebens auf. Deshalb ist es sinnvoll, zwischen Attractio und positivem Gefühl zu unterscheiden.
d) Die Attractio ist kontingent: Sie gehört nicht notwendig zu Körper empfindungen, Sinneswahrnehmungen, Gedanken und Vor stellun gen. Sie kann von solchen Erlebenskategorien ausgelöst werden oder sich im Erleben mit ihnen verbinden. Doch gibt es hier keine richtige Verbindung im Sinne von „notwendig“ – also logisch oder mathematisch notwendig oder in der Weise, wie es notwendig zum Begriff des Dreiecks gehört, dass diese geometrische Form drei winkelig untereinander verbundene Grade besitzen muss. Gefühle sind allenfalls zweck mäßig, z.B. für die Gesundheit, den Lebenserhalt, die Fortpflanzung oder wünschenswert an und für sich und indem sie andere Werterfahrungen ermöglichen. Die Kontingenz der Attractio begründet unter an derem die Forderung nach Toleranz.
e) Die Attractio benötigt, um erlebt zu werden, keine gedankliche Interpretation, kein intellektuelles Verständnis. Dies ist nur nötig bei Gefühlen, die ohne gedankliches Erfassen nicht erlebt werden können, z.B. Lebenssinn, Optimismus – aber nicht bei Gefühlen, die Empfindungen zugeordnet sind, wie z.B. beim Gefühl der Wärme (das Gefühl der Wärme setzt sich zusammen aus der Empfindung der Wärme und der kontingentenAttractio = „positives Gefühl“ , bzw. auch Aversio = „negatives Gefühl“).
f) Die Attractio zeigt sich sowohl im Gefühl selbst wie auch in Emotionen, Stimmungen, Affekten, Leidenschaften, Wünschen, Wertgefühlen und ist in allen diesen Erfahrungsbereichen letztlich identisch, notwendig und wesentlich. Neugier, Erstaunen, Faszination, Interesse kön nen genauso über die Attrac tio und mit ihr erlebt werden und stellen ein wesentliches, wenn nicht sogar unentbehrliches Moment in ihnen dar.
g) Die Attractio begründet alle Wert- und Sinnerfahrungen. Ohne Attractio sind keine Werterfahrungen möglich. Da sowohl Sinnesempfin dungen, Gedanken, Vorstellungen und Körperempfindungen, aber auch Neugier, Erstaunen, Faszination, Interes se für sich allein betrachtet wertfrei und eben nur das sind, was sie ihrer Qualität nach darstellen, benötigen sie, um als Wert erlebt zu werden, letztlich die Gefühlsauszeichnung derAttractio. Werte als Mittel müssen, um letztlich Werte genannt werden zu können, immer zur Wertauszeichnung der Attractio hinführen. Andernfalls handelt es sich um bloßes Wertmeinen, um Wertideen, ja im schlimmsten Fall um leeres „Wertgerede“. Dass nur die Attractio Werte begründen kann, liegt am unendlichen Regress des Weiterfragens: Bei Sinnesempfindungen, Gedanken, Vorstellungen, Körperempfindungen, Neugier, Erstaunen, Faszination, Interesse können wir immer weiter fragen, wozu etwas gut ist und inwiefern es sich um einen Wert handelt. Die Attractio zeigt ihren Wert in Evidenz (vergl. a), so wie ein grünes Blatt als Wahrnehmung sein Farbquale aus sich selbst heraus darstellt.
Die Kontingenz der Attractio macht unsere Werturteile in vielen Bereichen relativ und subjektiv. Weil die Attractio z.B. in der ästhetischen Werter fah rung kontingent ist, also nicht allgemein gültig, sondern lediglich subjektiv und faktisch, kann auch das ästhetische Werturteil weder objektiv noch allgemein gültig sein. (Ist es im Einzelfall doch allgemein gültig, dann nicht, weil die Attractio objektiv ist, son dern weil zufällig alle Indi viduen, aus welchen Gründen auch immer, die gleiche Attractio-Erfahrung haben.) Was die Werterfahrung ausmacht, ist die subjektive Komponen te. Deshalb beruhen so viel Werturteile auf dem objektivistischen Fehlschluss.
Die Attractio ist oft ganz deutlich, z.B. beim Hochgefühl, in der Lust, im Glück, beim Orgasmus, meist aber eher subtil und unmerklich. Sie tritt überwiegend als „Einfärbung“ der Wahrnehmung auf. Wir nehmen die Wirklichkeit durch eine sub tile, ständig wechselnde Gefühlsbrille wahr. Diese Einfärbung prägt der Erfahrung ihr Wertprofil auf. Auf solche Weise wird oft der „Anschein der Objektivität“ erzeugt, der dann z.B. bei ästhe­tischen Werten dazu führt, dass wir fälschlich die Allgemeingültigkeit unseres Wert e rle bens behaupten. Unser Be wusst sein/Nervensystem/Gehirn reagiert ge radezu seis mo graphisch genau auf die Attractio, obwohl uns ihr Wirken oft nicht bewusst wird. Ein großer Teil der Aktivitäten unseres Organismus besteht darin, eine Fühlsphäre herzustellen, in der die Attractio dominiert.
Verbindet sich die Attractio mit anderen Wahrnehmungen, dann geht sie oft eine qualitative Synthese ein aus Gegenstands- und Ge fühlsqualitäten. Beispiel: Ein Gesicht, dem man eher das Prä dikat hässlich zuordnen würde, wird durch die Einfärbung der Attractio „sympathisch“. Diese neue Qualität ist also eine „Ganzheitsqualität“. Daraus wird ersichtlich, dass ästhetische Werterfahrungen weder ganz subjektiv („im Subjekt erlebt“) noch ganz objektiv („am Objekt er scheinend“) sind. Als unentbehrliches Moment für die Bildung einer Werterfahrung muss jedoch die Attractio angesehen werden.
Dabei scheint die Attractio zwar hinsichtlich „Tiefe“ und „Intensität“ verschieden zu sein, aber selbst wieder keine qualitativen Nuancen zu besitzen. Vielmehr bilden sich verschieden Qualitäten erst in der Synthese, z.B. mit Sinneswahrnehmungen und Körperempfindungen, wie etwa einer Körperspannungen oder anderen Qualia des Fühlens (z.B. Schauder, Fröhlichkeit, Melancholie). Ein stechender Schmerz bekommt seinen Charakter durch die stechende Empfindung als qualitative Einheit mit dem negativen Gefühlscharakter der Aversio (zu diesem Begriff vergl. Kapitel „Was Unwerterfahrungen zu Unwerterfahrungen macht“). Erleben wird die stechende Empfindung stattdessen mit der Attractio, wird sie angenehm.
Die Attractio ist damit grundlegender und unfassender definiert als jemals zuvor in der Psychologie und Philosophie. Mit diesen Bestimmungen ist es möglich, unsere allgegenwärtige emotionale Desorientiertheit zu verstehen und Wege aus der „Gefühlsfalle“ zu definieren.”
Schmidt tadelt zwar den Hedonismus oder die Antworten auf den Sinn des Lebens wie „glücklich sein“ und „genießen“ (S. 184), verdeutlicht aber nicht worin da jetzt der Unterschied zum „Attractio-Erfahrungen steigern“ liegt.
Hier ist der Unterschied: S. 171 f:
“Was unterscheidet den Hedonismus von unserer neuen Art der Wertbegründung?
1. Der Hedonismus sieht „Lust“, „Freude“, „Vergnügen“ als wert konstituierende Momente an. Aber diese Begriffe eignen sich nicht für eine allgemein gültige Definition, weil ihre Wertbereiche jeweils nur Teilbereiche der tatsächlich vorkom menden Werterfahrungen sind. Der allgemeinste Be griff, der das Wertvollsein bezeichnet, ist vielmehr das Angenehmsein des Gefühls in der ganzen Bandbreite seines Vorkommens (Attractio). Moral, Verantwortung, Mitleid, Empathie, Engagement, Hilfe, Anmut, Schönheit, Entwicklung, Arbeit fallen genauso unter die Wertobjekte, die sich durch positive Gefühle auszeichnen können wie Vergnügen, Spaß und Unterhaltung.
2. Der Hedonismus verfügt wie die objektivistische Werttheorie über kein phänomenologisch stimmiges Konzept ästhetischer Werte. Was ästhetische Werte konstituiert, ist eine Synthese aus Gegenstandsqualitäten und Gefühlsqualitäten (Ange nehm- und Unangenehmsein). Diese bildet eine neue, dritte Wertqualität. Solche Werte oder Unwerte sind weder ganz subjektiv noch nur objektiv und mehr als die Summe ihrer Teile. Ihr unentbehrliches Wertmoment liegt allerdings in der Attractio.
3. Der Hedonismus erklärt nicht befriedigend, warum subjektive Gefühlswerte zum Teil außer Kraft gesetzt werden durch ge sellschaftliche und moralische Werte. Die Wahrscheinlichkeit positiven Fühlens und Vermeidung negativen Fühlens wird durch moralische und gesellschaftliche Werte als Mittel (z.B. gesellschaftliches Engagement, Verantwortung, Hilfe) zumindest der Tendenz nach erhöht. Umgekehrt sinkt der Level emotionaler Lebensqualität der Tendenz nach, wenn wir solche Werte ignorieren. Diesen Zusammenhang bezeichnen wir als „emotionales System“ in dem alle miteinander leben.
4. Werte als Mittel sind immer nur hypothetische Werte, manche mit hoher Wahrscheinlichkeit, die an Gewissheit heranreicht, andere nur mit geringerer Wahrscheinlichkeit. Wertdiskussionen können daher nicht apodiktisch geführt werden, sondern ermöglichen und fordern wegen ihrer Kontingenz Toleranz und Pluralismus.”
Es stellen sich allerdings zwei Fragen: 1. Ist nicht auch Schmidts Folgerung vom angenehmen Gefühl auf: das sollen wir, ein Schluss vom Sein aufs Sollen?
Schmidt: Antwort unter anderem hier: S. 174 f:
“Und selbst, wenn etwas sich als emotional überlegen zeigt, liegt in dieser Höherwertigkeit keine Verpflichtung zum Han deln, sondern nur eine Festlegung unseres Urteils: Was ist, muss unbestritten bleiben. Welche Handlung ich daraus ableite, sollte mir überlassen sein. Ich bin nicht verpflichtet, den höher wertigen Wert zu wählen. Aus dem Sein folgt niemals ein Sollen, wie der Philosoph David Hume richtig bemerkt.
[2] DAZU EINE ERLÄUTERUNG: Das Lustvollsein ist aus sich selbst heraus evident attraktiv. Aber aus dem Lustvollsein lässt sich kein Sollen ableiten. Ich kann auch sagen: Ich verzichte – und dies als bloße Wahl, ohne erkennbares Höherwertigsein meiner Entscheidung.”
Auch geht der Autor davon aus, dass man seine Gefühle therapieren läßt (S. 212). Warum das denn? Und woher will der Therapeut es besser wissen, was mir angenehme Gefühle bringt? Auch hier setzt der Autor wieder eine Dominanz der Vernunft (des Therapeuten) vor „falschen“ Attractios voraus.
“Hierbei geht es doch vor allem um problematische Gefühle wie Angst, Schmerz, Depression usw., die der Betroffene dann therapieren kann, wenn das in seinem Interesse und seiner Wahl liegt.”
Dass Atta und BinLaden da scheitern gesteht auch Schmidt zu. Doch er versäumt es zu erklären, warum hier die gesteigerte Attractio-Erfahrung nicht wertvoll ist.
Antwort (S.234):
“Der bessere Weg, positive emotionale Erfahrungen zu machen, besteht nach dieser Hypothese eben doch darin, sich auch für den anderen einzusetzen. Er besteht in Wohlwollen, Respekt, Hilfestellung, Empathie, Ehrlich keit, Güte – kurz in all jenen klassischen Werten, die man ohne die Rekurs auf Gefühle als Werterfahrungen kon stituierende Momente so schlecht als nützliche Regeln identifizieren kann. Die Hypothese scheint berechtigt, dass Moral eher zu Positivität führt als Unmoral. Moralische Regeln sind so gesehen jedoch nicht im echten Sinne allgemein gültig, sondern erhöhen lediglich die Wahr schein lichkeit, positive eigene Erfahrungen zu vermehren und negative Erfahrungen zu vermindern, je mehr Menschen sich zu ihnen bekennen.”
Und hier S. 234/35:
“In der Ethik ist deshalb ein grundlegend neuer Ansatz darin zu sehen, dass es sich bei moralischen Werten nicht um starre allgemein gültige Wertqualitäten handelt, sondern um ein "progressives System", dessen Wertrealisierung von der prozentualen Kooperation anderer abhängt. Je mehr Menschen sich daran beteiligen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, selbst von seinen Vorteilen betroffen zu sein. Umgekehrt gilt: Je weniger Menschen sich am progressiven Wertessystem beteiligen, desto geringer der zu erwartende Nutzen. Nichtbeteiligung kann dabei durchaus von Vorteil für das Individuum sein, indem es seine Werte egoistisch verwirklicht. Dies führt aber umgekehrt genau anteilig zum Verschwinden der Wertvorteile eines progressiven Systems, wovon dann auch der Egoist betroffen ist.”
Ich meine, da hat Viktor Frankl doch bessere Antworten.
Nein, hat er nicht, vergl. u.a. S.187:
“Die alte Sinntheorie sah den Sinn bevorzugt als objektiven, allgemein gültigen Wert. Dass Sinn ein existenziell äußerst bedeutsames Bedürfnis ist und dass fehlender Lebenssinn krank machen kann, diese Annahme nachdrücklicher als bisher vertreten zu haben, ist eines der bleibenden Verdienste des österreichischen Psychiater und Begründers der so genannten Logotherapie, Viktor E. Frankl:
„In diesem Sinne ist es dem Menschen in seinem Dasein nicht um Lust oder um Macht, aber auch nicht um Selbstverwirklichung, vielmehr um Sinnerfüllung zu tun.“
Doch Frankl interpretierte die Werte nicht als allein durch Fühlen bedingt, sondern fasste sie wie andere Theoretiker als objektiv auf. Weil Fühlen dann nur ein Randphänomen bleibt, konnte es Frankl nie gelingen, in der Therapie gezielt die Positivität des Fühlens anzustreben. Wegen dieses Mangels fehlten ihm auch wichtige Einsichten in die Gesetzmäßigkeiten des Systems emotionaler Wechselbeziehungen, in dem wir mit anderen leben.”
Es ist modisch etwas zum Tabu oder Mythos zu erklären um es dann zu brechen oder zu entlarven.
“In der Literatur finden Sie nirgends eine überzeugende Definition von „Emotionaler Intelligenz“, weder bei Goleman noch seinen Vorgängern Howard Gardner oder John D. Mayer oder deren Nachfolgern. Ein bezeichnendes Beispiel ist auch der WIKIPEDIA-Artikel. Soweit ich die Literatur kenne, gebe ich zum ersten Mal eine dezidierte Definition. Insofern ist der Titel „Mythos“ kein Werbetrick, sondern Fakt: "Mythos Emotionale Intelligenz" leugnet nicht emotional intelligentes Handeln als plausibles Konzept unseres Selbstverständnisses, sondern zeigt, dass der Charakter Emotionaler Intelligenz wegen unzulänglicher Analysen bisher ein Mythos war.”
Sachindex fehlt, wäre aber sehr hilfreich
“Ein Sachindex hat (unbestrittene) Vorteile, aber auch Nachteile: Er verführt leicht dazu, nur stichwortartig zu lesen. Das Buch schildert aber sehr komplexe, sehr subtile Zusammenhänge, die dann leicht überlesen werden!”
Jeder kann sich nun aufgrund der ausführlichen Erläuterungen des Autors selbst ein Bild machen. Noch besser und empfehlenswerter ist es aber: Kauf das Buch und lies es!
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Schmidt Peter Schmidt: Mythos Emotionale Intelligenz
 

Mythos Emotionale Intelligenz
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 28.2.2011