| Hughes, Patrick & George Brecht: Die Scheinwelt des
Paradoxons. Eine kommentierte Anthologie in Wort und Bild Wiesbaden: Vieweg, 1978. 120 Seiten. Übs. Eberhard Bubser |
| Wie im Untertitel angekündigt,
legen die beiden Autoren (von der Kunst her kommend) eine Anthologie von
Paradoxa vor. Fast jede Seite hat oben und unten eine nettes Zitat. Beispiel:
"Man sollte die Mäßigung nicht bis ins Extrem treiben (Arthur
Koestler)", S. 27. Im Mittelteil des vergnüglichen Buchs runden bildliche
Darstellungen den guten Gesamteindruck ab. Von Zeno bis Bertrand Russell werden soweit ich sehe alle gängigen Paradoxien angesprochen. So erweisen sich die 120 Seiten als eine Fundgrube, meist mit guter Quellenangabe. Da die beiden Autoren bildende Künstler sind ( Am Ende eine überraschend ausführliche (wenn auch inzwischen veraltete) Bibliografie. So vermißt man, da die Anthologie die Paradoxa nur lose inhaltlich aneinanderreiht, eine Gliederung und besonders einen Index. Der deutsche Titel "Scheinwelt des Paradoxons" scheint mir nicht passend. Das Paradox ist Teil unseres Lebens und auch in der formale Logik virulent. Sehr empfehlenswertes Werk zum Thema |
| George Brecht *1924 New York. Lebt in Köln Patrick Hughes * 1939 Birmingham |
| Links |
| Literatur (derzeit nur
antiquarisch): Hughes, Patrick & George Brecht: Die Scheinwelt des Paradoxons. Eine kommentierte Anthologie in Wort und Bild. Wiesbaden: Vieweg, 1978. 120 Seiten. Übs. Eberhard Bubser. Hughes, Patrick & George Brecht: Vicious Circles and Infinity. An Anthology of Paradoxes. New York: Doubleday, 1975. London: Jonathan Cape, 1975. 112 Seiten Taschenbuch: Viking Press, 1979. 96 Seiten |