| Marcus du Sautoy: Die Musik der
Primzahlen. Auf den Spuren des größten Rätsels der
Mathematik München: Beck, 2004. Gebunden, 398 Seiten. Thomas Filk, Übs. |
| Seit der Antike begeistern
die Primzahlen und die vielen Fragen dazu Mathematiker und
Amateur-Zahlentheoretiker. So fragten sich die Griechen: Gibt es unendlich
viele Primzahlen? Euklid ( Die Musik der Primzahlen geht auf viele dieser Fragen ein. Immer wieder kreisten die Gedanken der Mathematiker um die Riemannsche Vermutung. Der deutsche Mathematiker Bernhard Riemann (1826-1866) stellte eine Hypothese zu den Nullstellen der Zetafunktion (S. 100; mehr dazu, siehe Im Gegensatz zu deutschen Sachbüchern spürt man, dass der Autor selbst von den Entwicklungen begeistert ist, was manchmal zu etwas schiefen Vergleichen führt (Riemann findet bei Sautoy "die Aufzeichnung in der Primzahllotterie", S. 120). Aber will das bemängeln, wenn dafür der Funken auf den Leser überspringt? Kurz wird auch John Nash erwähnt (S. 372), siehe dessen ausgezeichnete Biografie: Sylvia Nasar: A Beautiful Mind ( Eine gute Mischung aus Biografie, Anekdoten und Zahlentheorie. Wem es zu wenig mathematisch zugeht, der möge mit den Zuletzt: ein netter Einfall (des Verlags?): die Seitenzahlen mit Primzahlen im Buch sind hervorgehoben. |
| Fundamentalsatz der Zahlentheorie Jede natürliche Zahl n >1 besitzt eine bis auf die Reihenfolge der Faktoren eindeutige Primfaktorzerlegung. Der Zusatz "bis auf die Reihenfolge" bedeutet, es gibt keine zwei verschiedenen Primfaktorzerlegungen für eine Zahl n, abgesehen von der Reihenfolge. Meine Bedenken bezüglich der Faktorenzerlegung der Primzahlen selbst (17x1 hätte mit der1 eine Nicht-Primzahl |
| Beliebig grosse Zahlenbereiche sind frei von
Primzahlen Man betrachte n! (n Fakultät). Diese Zahl ist durch alle Zahlen von 1 bis n teilbar. Nun ist n! + 2 durch 2 teilbar (n! ist es, also auch n! +2); n! + 3 durch 3 teilbar, usw. bis n! 1 ist durch n1 teilbar und schließlich n! + n ist durch n teilbar. Es gibt also für jede beliebige natürliche Zahl n einen zusammenhängenden Bereich mit n1 Zahlen, die keine Primzahlen sind. Kurzum: Der Abstand zwischen 2 Primzahlen kann beliebig groß sein. |
| Links |
| Riemannsche Vermutung:
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| Marcus du Sautoy: The Music of
the Primes. Searching to Solve the Greatest Mystery in Mathematics.
Perennial, 2004. Broschiert, 368 Seiten
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