| Nigel Warburton: The Basics of Essay
Writing London: Taylor & Francis, 2008. Taschenbuch, 117 Seiten |
| Wieviele Bücher sind schon zu diesem Thema geschrieben worden? Ausführliche und kürzere. Was soll da eines mit etwas mehr als hundert Seiten? Es bringt konzentriert das Wichtigste und kann neu anregen auf bestimmte Punkte zu achten. |
| Nigel Warburton gliedert den Stoff wie folgt: | |
| 1. Whats the
Point? 2. Start Writing 3. Answer the Question 4. Research and Planning 5. Make a Case 6. Beginnings, Middles, Ends 7. Plagiarism, Quotation, Reference 8. The Craft of Writing 9. Exam Essays 10. How to Improve Your Essay Writing |
![]() © Nigel Warburton With kind permission |
| Mich überzeugte der Autor vom Wert
seiner Ratschläge schon früh. Im zweiten Kapitel beschreibt er unter
"Overcoming psychological obstacles" die lästige Angewohnheit den
Schreibstart hinauszuzögern. Da muss man vorher noch dringend das machen
und dies. Ich erkenne den Ausfluchtcharakter, erledige aber doch diese
Zwischenaufgaben vorm eigentlichen Start: ich rede mir ein: Wenn du das jetzt
nicht machst, dann hängt es die ganze Zeit über dir! Diese
Ablenkungsmanöver muss man erkennen und bekämpfen indem man sich
einfach an den Schreibtisch oder Computer setzt. Erstaunlich ist, dass der Autor auf diesen wenigen Seiten psychologische Tipps gibt, zur Arbeitstechnik Ratschläge gibt und bis in die Sprachgestaltung der zu schreibenden Aufsätze Wertvolles vorzuschlagen weiß. Nach jedem Kapitel wird das Wichtigste in "Key points" zusammengefasst. Das ermöglicht das schnelle Wiederauffinden. Das Fehlen eines Registers ist daher zu verschmerzen. |
| Einmalig bleibt der
Autor eine Quellenangabe schuldig (bei Kapitelmotti wird das oft
praktiziert): Have something to say, and say it as clearly as you can. That is the only secret of style. Matthew Arnold, S. 65. Hier ist das Zitat: People think I can teach them style. What stuff it all is! Have something to say, and say it as clearly as you can. That is the only secret of style. Matthew Arnold in einem persönlichen Gespräch mit G. W. E. Russell. Aus: G. W. E. Russell: Matthew Arnold. Echo Library, 2007. S. 9. Matthew Arnold (1822 Laleham, Middlesex 1888 Liverpool) war ein englischer Dichter und Kulturkritiker. Das Werk aus dem zitiert wurde ist |
| Rund herum gelungen, besonders wenn man die Seitenzahl bedenkt. Aber wer will schon einen dicken Wälzer lesen, bevor er ans Essayschreiben geht? |
| Für die Verfasser von (besonders englischer) Aufsätze kann man die zwei angehängten ausführlichen Kompendien von Diana Hacker und Lynn Quitman Troyka & Douglas Hesse empfehlen. Sie sind fürs Formale bis ins kleinste Detail zuständig und als Nachschlagewerke bestens geeignet. |
| Links |
| The Basics of Essay Writing:
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| Literatur |
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| Lynn Quitman Troyka, Douglas Hesse:
Simon & Schuster Handbook for Writers. Addison Wesley 2008.
Gebunden, 960 Seiten
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| Diana Hacker: A Writer's
Reference. Bedford, 2006. Plastikspiralbindung, 512 Seiten
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