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Joseph
Ratzinger: Werte in Zeiten des Umbruchs. Die Herausforderungen der Zukunft bestehen Freiburg: Herder, 2005. Taschenbuch: 156 Seiten – Dieser Sammelband erfordert eine eingehende Besprechung. Wem es zu lange dauert gehe gleich zum |
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Herder-Verlag nutzte die anstehende Wahl des Präfekten der katholischen
Inquisitionsbehörde Joseph
Ratzinger zum Papst Benedikt XVI. aus.
Wenige Tage vor der Papstwahl erschien das hier zu besprechende Werk.
Dafür stellte der Verlag recht heterogene Reden und Aufsätze Ratzingers
zusammen. Das Kalkül ging auf: Die erste Auflage war schnell
vergriffen. Andrerseits läßt diese Sammlung aus einer Spanne von über
zwölf Jahren auf eine breite Palette zum Thema "Werte" hoffen. Alle Erwartungen meinerseits wurden zum Teil erfüllt. Wiederholungen (geht aufs Konto des Verlags, nicht des Autors, der selbstverständlich in Triest dasselbe sagen kann wie in München oder Caen) prägen sich umso tiefer in den Leser ein und zeigen ein umfassendes Verständnis von der abendländischen Geschichte und Kultur beim Autor, aber auch, dass er ("betriebsblind"?) anscheinend nicht mehr vorurteilsfrei dem Nicht-Christen die notwendigen Werte und ihre Fundierung vermitteln kann. |
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Hauptthesen aus den verschiedenen Beiträgen
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| Alle diese Hauptthesen (und noch mehr Nebenthesen) sind – entgegen den Annahmen Ratzingers – zweifelhaft bis falsch. | |
| Zu 2) Pathologie der Vernunft Ratzinger nennt die drei "mythisch vereinseitigten Werte": Fortschritt, Wissenschaft, Freiheit (S. 23-24). Er nennt nicht die zahlreichen in den politischen und wissenschaftlichen Institutionen eingebauten Kontrollmechanismen; manchen gehen diese Mechanismen als Fortschrittsbremsen sogar zuweit. Während also diese möglichen Pathologien der Vernunft durch politische und wissenschaftsimmanente Instrumente in Schach gehalten werden, gibt es das bei den Religionen – wie die Geschichte und die Praxis in vielen Staaten zeigen – kaum. Zu geschickt verbinden sich die Religionsfürsten mit den politisch Mächtigen. Die von Ratzinger geforderten, einschränkenden Maßstäbe gibt es also auf Seiten der Vernunft. Bei der Religionen gibt es die Terror-Eindämmung nicht oder sie ist wirkungslos. Moralische Steuerung braucht außerdem (eine der stillen Unterstellungen Ratzingers) nicht des religiösen Glaubens. Damit sind die Thesen 1 und 2 stark angeknackst. Vollends unklar ist, warum eine fehlgesteuerte Vernunft der ebenfalls pathologischen Religiösität bedarf um in die rechten Bahnen zu kommen. Um im christlichen Jargon zu bleiben: warum soll man den Teufel mit Beelzebub bekämpfen? Das "Deswegen muss" (S. 39) ist fehl am Platze. |
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| Zu 3) Wertekanon Zum Wertekanon, wenn ihn Ratzinger anspricht und ausbuchstabiert, zählen: Friede, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, Gleichheit der Menschen, gleiche Würde der Geschlechter, Freiheit des Denkens und Glaubens (S. 25), Unantastbarkeit des menschlichen Lebens (S. 26). Wenn Ratzinger diese "allgemein anerkannten" (S. 25) Werte überhaupt begründet, dann mit dem Naturrecht. Das steht aber unter starkem argumentativen Beschuß (siehe Es findet sich nirgends eine Begründung für den Primat des Menschenlebens. Ist er für den Autor so selbstverständlich, dass er ihn keiner Begründung für nötig hhält? Zu 3b) Dass es "in sich stehende Werte" gibt, behauptet Ratzinger nur (S. 31). Geschickt fügt er "also" ein; es ist aber ein "Non sequitur", das "also" also eingeschmuggelt. Da hilft auch nichts, wenn er mit dem Fuß aufstampft: "muss es doch ein Recht geben, das aus der Natur, dem Sein des Menschen selbst folgt" (S. 34). Nach Ratzinger muß dieses Recht nur gefunden werden (es scheint also nicht so evident, wie er an anderer Stelle annimmt) und wir haben "das Korrektiv zum positiven Recht" (S. 34). Nun sucht mal schön Dem widersprechend erkennt er (und da stimme ich zu), "dass es diese Evidenz als in sich ruhende und zuverlässige Grundlage aller Freiheit nicht gibt" (S. 45). Ebenso gibt es auch keine anderen evidenten Werte. |
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| Zu 4)
Glaube an Gott als den Schöpfer unerlässlich Oftmals betont Ratzinger, dass der Vernunft, die vielfach ihre eigenen Grenzen nicht beachtet (bedingungslose Wissenschaftsgläubigkeit, Machbarkeitswahn, etc.), der Glaube an Gott als (moralisches) Regulativ entgegen gestellt werden muß. Ratzinger selbst kommt dieser Vorschlag fragwürdig vor. Er stellt die richtigen Fragen, z.B. ob es angebracht ist, die Religion, die zu Intoleranz und Terror neigt und fähig ist, der Vernunft entgegen zu stellen (S. 32-33). Leider gibt er die falsche Antwort ("Ja!"). Andrerseits kann das Regulativ nicht vom Staat autoritär festgesetzt werden. Der Staat kann nicht bestimmen, was das Gute ist. Die Begründung der Moral muß von anderer Seite kommen. Man kann diesen Thesen durchaus zustimmen. Viele Gründe sprechen aber gegen Ratzingers Lösung.
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| Zu 5) Niemand darf entgegen seinem Gewissen
handeln Zum Gewissen hat der Autor eine gut ausgearbeitete Position, die er im Kapitel "Wenn du den Frieden willst ... Gewissen und Wahrheit" (S. 100-122) darlegt. Einem klaren Gewissensspruch muß man immer folgen (S. 101). Lassen wir das so stehen, dann argumentiert Ratzinger weiter und gerät in ein Dilemma: (1) Das Gewissen ist unfehlbar (deshalb muss man ihm folgen). (2) Gewissensurteile widersprechen sich. (3) Andrerseits vertritt Ratzinger aber die Position, es gibt eine moralische Wahrheit; den moralischen Relativismus lehnt er ab. Die sich widersprechenden Gewissensurteile (nach 2) können nicht alle wahr sein. Was tun? In einer genialen Argumentation windet sich Ratzinger aus diesem Dilemma. Wie kann man akzeptieren, dass Hitler und andere politischen Verbrecher völlig zurecht gemäß ihrem Gewissen handelten (S. 104)? Ratzingers Lösung liegt darin, dass die Menschen die zu (von außen betrachtet) abzulehnenden Gewissensurteilen kommen, schon früher (bei der Formung ihres Gewissens) gefehlt haben (S. 108). Keinesfalls überzeugend finde ich, dass jeder Mensch die "Wahrheit Gottes" (die moralische Wahrheit) erkennen kann. Wer moralisch falsch handelt, tut dies, weil er sich selbst an dieser Erkenntnis gehindert hat (S. 106-107). Vielleicht ist dies aber nur eine andere Formulierung der Lösung auf S. 108. Es ist dies – so erkläre ich mir den Sachverhalt – ähnlich wie der Gewalttätige im Alkoholrausch. Dieser sieht sein Unrecht nicht mehr ein, erhält vor Gericht mildernde Umstände (außer im Straßenverkehr). Seine Verfehlung ergibt sich daraus, dass er sich zuvor in diesen enthemmten, willensschwachen Zustand versetzt hat. An Ratzingers Gewissensauffassung irritiert mich, was ich an der Lage im Dritten Reich erläutern will. Franz Jägerstätter handelte seinem Gewissen gemäß: er verweigerte den Kriegsdienst (zu Jägerstätter siehe Fazit für mich: Ratzingers Gewissensauffassung mag noch so genial konstruiert sein, mir scheint ein moralischer Relativismus die Dilemmata überzeugender zu lösen. |
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| Ein
Manko des Sammelbands Werte in Zeiten
des Umbruchs ist, dass Ratzinger einige Grundpositionen
voraussetzt und davon – unausgesprochen, unausdiskutiert – ausgeht: es
gibt einen Gott, der unsere Welt erschaffen hat; es gibt Werte, die
jeder guten Willens erkennen kann; der Mensch als eine Art ist so
einzigartig, dass ihm durch den göttlichen Schöpfungsakt ein Wert an
sich zukommt. Andrerseits kann Ratzinger in Vorträgen oder Aufsätzen vor oder für meist katholisches Publikum nicht jedesmal die Grundfundamente der katholischen Theologie erläutern. Der Leser sollte sich dieses Umstands bewußt sein. Wer also über die Werte und besonders ihre Fundierung lesen will, sollte mit diesen Grundpositionen mitgehen. Ansonsten bleibt er fast so ratlos wie vor der Lektüre. |
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| Ein
weiteres Manko ist es, dass Ratzinger vieles
sagen und schreiben kann, was sich widerspricht oder zumindest nicht
zusammen paßt oder nicht zur Lage in der Katholischen Kirche paßt.
Wenige Leser merken es, da dem Autor ein Papstbonus zugesprochen wird
und von vielen Seiten "brilliante [sic!] Argumentationen", Scharfsinn,
"glasklare Stringenz" (aus Besprechungen bei Amazon) zugeschrieben
werden. Ein paar Beispiele
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| Ein
drittes Manko scheint mir zu sein, dass die
Katholische Kirche aus ihren unrühmlichen (milde gesagt) Verbandelungen
mit der Macht und Gewalt in der Vergangenheit zu wenig gelernt hat;
diese verdrängt und heute wieder vieles in der Bibel und ihrer
Morallehre so hinbiegt, dass es den Herrschenden entgegenkommt. Dazu zwei Beispiele
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| Lavieren und Splitter sehen (Mt 7,3) Ein Problem – nicht nur der Katholischen Kirche – ist es, dass einerseits Praktiken der religiösen Splittergruppen vermiest werden müssen (damit der Zulauf zu diesen Gruppen eingedämmt wird), andrerseits dieselben Praktiken bei der eigenen Kirche natürlich einwandfrei sind. Ähnliches gilt auch gegenüber anderen großen Religionen: es werden zunächst Allianzen mit dem Judentum, dem Islam usw. gesucht (in der Abwehr der Atheisten und Kommunisten; die für Ratzinger eh identisch sind), dann aber gilt es wieder zu differenzieren und auf Extra ecclesiam nulla salus (siehe Wer – beispielsweise – im Hinblick auf das mit dem Kometen kommende Raumschiff sich in einer Sekte zusammenschließt, fällt unter das Verdikts des Apostels Paulus: "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen" (2 Thess 3,10; S. 19). Hier blendet Ratzinger zahlreiche christliche Orden aus, die ihr Leben voll in die Erwartung der Wiederkunft des Herrn stellen (siehe Bettelorden unter Die Heilsverheißungen der Nationalsozialisten und Kommunisten verurteilt Ratzinger – zurecht; ich stimme zu – an vielen Stellen (S. 22). Da das Christentum auf eine Heilsverheißung ausgerichtet ist, muß Ratzinger den "U-Turn" schaffen. Das Heil der Christen ist nicht von dieser Welt. Allerdings sehe ich da für das diesseitige, derzeitige Leben und Verhalten nicht den großen Unterschied. Das Christentum macht sich damit immun gegen Widerlegung und legimitiert ein Leben, ausgerichtet auf das verheißene Heil. "Viele Gottheiten der Religionen der Welt sind schrecklich, grausam, egoistisch oder undurchschaubar, gemischt aus Gutem und Bösem" (S. 148). Wie wahr! Der Gott der Bibel und der Christen hat all diese Eigenschaften. In Ratzingers Befund ist das "oder" durch "und" zu ersetzen, damit es auf den Christengott paßt. |
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| Kuckuckstaktik Mehrfach wendet Ratzinger eine Taktik an, die ich "Kuckuckstaktik" nenne. Man trifft sie sehr oft in theologischen Exkursen. Zunächst wird ein Begriff oder ein Sachverhalt in Frage gestellt oder schlecht gemacht oder gar verteufelt: aus dem Nest geworfen. Dann kommt als Rettung der religiöse Glaube ins Spiel. Der Kuckuck wird ins Nest gelegt. Doch nun will man oft auf das zuvor Verteufelte nicht verzichten und holt es mit allen möglichen Tricks wieder an Bord. Typisches Beispiel für diese Taktik ist andrerorts der Angriff auf die Wissenschaft (bei Ratzinger in geringerem Umfang an mehreren Stellen vor allem aber unter "Fortschritt" und "Wissenschaft", S. 23-24). Dem Wissenschaftler oder Anhänger einer fortschrittsgläubigen Wissenschaft wird das Zugeständnis abgenommen, dass alles nur Vermutungswissen ist, alles nur Wahrheitsanspruch innerhalb bestimmter Theorien hat. Es gibt keine unumstößlichen Fundamente. Wenn man das anerkannt hat (und wer täte es nicht?), dann wird als Variante der Gottesglaube (wenn's um Evolution geht, kommt der Kreationismus als gleichwertige Theorie in Frage; siehe Evolution – Intelligent Design – Kreationismus unter Ein anderes Beispiel für die Kuckuckstaktik ist die Vernunft. |
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| Moralischer Relativismus | |
| An vielen
Stellen wendet sich Ratzinger gegen einen Moralischen Relativismus
(siehe "Es gibt heuer einen veränderten Wertekanon" (S. 25). Das alleine spricht für (Teil-)Relativismus; da Ratzinger mit Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung für diesen Kanon zentrale Werte nennt, spricht diese Feststellung des veränderten Wertekanons für einen heftigen Relativismus. Auf Seite 50 stellt Ratzinger der Position eines moralischen Relativismus eine aller Politik oder Mehrheitsenscheidung vorangehende Wahrheit gegenüber. Mit der Wahl des Wortes "Wahrheit" suggeriert der Autor bereits, es gäbe eine (überprüfbare) objektive moralische Wahrheit. Eine weitere Begründung folgt zunächst nicht und wird dann auf dem Naturrecht aufgebaut. |
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| Naturrecht | |
| Das Naturrecht
ist ein durch alle Zeiten schillernder Begriff. Es ist ein allen
Menschen mit der "recta ratio" aus der Natur unmittelbar einsichtiges
Recht. Es ist damit erstrangige Rechtsquelle, allem anderen Recht
vorausgehend und übergeordnet und dient zur Legitimierung des positiven
Rechts. Das positive Recht erhält seine Verbindlichkeit gerade durch
die Übereinstimmung mit dem Naturrecht. Was das Christentum konkret darunter versteht (wohl die Menschenwürde; aber ist das alles?) ist mir nicht klar und geht auch aus Ratzingers Ausführungen nicht hervor. Der Autor meint, das Naturrecht sei nicht mehr allen unmittelbar einsichtig. (Aha! Damit ist es wohl weg vom Fenster.) Es wird als "eine katholische Sonderlehre" betrachtet (S. 25).
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Vermischtes
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| Fazit | |
| Diese Sammlung
von Reden und Aufsätzen ist inhaltsreich. Autor Ratzinger geht von
allerlei Annahmen aus, die ihm nicht mehr als solche bewußt sind und
die man nicht teilen muß. Dass er vieles weder erläutert noch begründet
liegt am Charakter der Texte: er wandte sich damit großenteils an
Christen. Im Verhältnis Religion und Kirche versus Staat weist Ratzinger auf wichtige Punkte hin. Zum Gewissen zeigt er eine fein ziselierte Argumentation. Dass seine Ausführungen viele Ungereimtheiten enthalten (wie die genannte Priorisierung des ungeborenen Lebens; an anderer Stelle die Abwägung des geborenen Lebens gegen andere Werte) liegt wohl an seiner jahrzehntelangen "Betriebszugehörigkeit". So ist das Buch weniger eine Richtschnur um die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen (wie der Untertitel verheißt), als ein Lehrbuch zur Verabsolutierung der eigenen Position. Doch genau das ist ja ein Merkmal der Pathologie der Religionen und ihrer Würdenträger und daher zu erwarten. |
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| Allgemeine Ergänzung | |
| Angesichts
seiner Position als oberster politischer Führer eines der beiden
"Gottesstaaten" (Islamische Republik Iran, katholischer Vatikan; Ratzingers Biografie Jesus von Nazareth stand ob solch großer Devotheit monatelang in den Bestsellerlisten Deutschlands. Dazu zwei Stimmen: Kardinal Karl Lehmann: „Der Papst hat ein sehr umsichtiges und bedächtiges, abgewogenes und feinsinniges, ausgesprochen stilles und nüchtern begeisterndes Buch geschrieben, das viele auf den Weg Jesu mitnehmen möchte und gewiss auch mitnehmen wird.“ Literaturkritiker Denis Scheck: „In seinem wirren, weil unstrukturierten und auch sonst recht flachen Buch über Jesus ...“. Büchermarkt, DLF 3.8.2007 Wer viel Zeit hat und wen die Biografie des Religionstifters interessiert, der möge sie selbst lesen und urteilen, siehe unter |
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| Zur
Ergänzung sei als Gegengift empfohlen: Gerd Lüdemann: Das Jesusbild des Papstes Hubertus Mynarek: Papst-Entzauberung, beide sind unter Journalist Wiglaf Droste über Papst Benedikt XVI.: „Der Katholizismus und sein Hauptdarsteller haben außer Macht und Machtdarstellung nichts zu bieten. Ich habe allerdings den Fehler gemacht, die Schriften Benedikts zu lesen, und die sind von geradezu unheimlicher und auslöschender Dummheit. Aus dem Papst spricht naturgemäß eine gewisse Kirchengelehrtheit, aber sein Stil ist die reine Rechthaberei, er heideggert ungeheuer herum“ – "Versage und schreibe", SZ, 7.1.2012, S. V2/4 |
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| Vergleichsliteratur | |
| Links | |
| Rezensionen | |
| Bettelorden: – |
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| Literatur |
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| Richard
Corell, Ronald Koch: Papst ohne Heiligenschein? Joseph
Ratzinger in seiner Zeit und Geschichte. Zambon 2006.
Broschiert, 340 Seiten |
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| Gerd Lüdemann:
Das Jesusbild des Papstes. Über Joseph Ratzingers kühnen
Umgang mit den Quellen. Zu Klampen 2007. Gebunden, 157 Seiten
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| Hubertus
Mynarek: Papst-Entzauberung. Books on Demand 2007.
Gebunden, 288 Seiten |
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