| „Religionsfreiheit verteidigen: Agnostikern, Muslimen, Zeugen Jehovas, Atheisten, Scientologen, u.v.a. beistehen!“ |
| Weltanschauungs- und Religionszugehörigkeit in Deutschland in % der Gesamtbevölkerung | ||||
| 34 | 30 | 30 | 4 | 2 |
| keine Religion | Protestanten | Katholiken | M | S |
| M
= Muslime (Sunniten, Aleviten, Schiiten; S = Sonstige; Quellen: |
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| Hetzjagd der Christen gegen Andersdenkende
(Menschen, die sich aufs Grundgesetz und auf das Urteil des
Bundesverfassungsgerichts zum Kruzifix berufen) Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1995 zwang Bayern das Grundgesetz einzuhalten. Der Artikel 7 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) wurde darauf abgemildert, statt einem Muss steht dort nun:
Seitdem bekannt ist, dass der Kruzifixgegner am Albertus-Magnus- Gymnasium, Regensburg, an der Universität arbeiten soll und "Auslandsbezug" hat, erhalten Forscher mit ausländisch klingendem Namen drohende Mails und Anrufe. Ein völlig unbeteiligter Wissenschaftler wurde aufgefordert, er möge dorthin gehen, wo er herkomme: “Aber schnell!!!” "Hetzjagd auf kluge Köpfe", SZ 18.11.2010, S. 50 |
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| Wer
aus den christlichen Kirchen austritt muss mit erheblichen Nachteilen
rechnen Eine 17-jährige Gymnasiastin beginnt nachzudenken und tritt aus der Kirche aus. Sie geht ins einzige Gymnasium in Illertissen, das vom Schulwerk der katholischen Diözese Augsburg (Bischof Walter Mixa fällt dazu sofort jedem ein: "Vom Glauben abfallen. Ein Kirchenaustritt hat Folgen für eine Schülerin", SZ, 4. Mai 2010, S. 34 Erst auf massives Drängen der Öffentlichkeit wird der Schulverweis revidiert. |
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| Der neu
gegründete Koordinierungsrat der Muslime KRM fordert die rechtliche
Gleichstellung mit anderen Religionen. Die Poltiker der C-Parteien (so
Integrationsminister Armin Laschet, CDU, NRW und Hans-Peter Uhl, CSU)
lehnten sofort ab. Religionen werden die Deutschland prinzipiell nicht
gleich behandelt. Das Christentum wird auch weiterhin bevorzugt. OVB, 13.4.2007, S. 1
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| Edmund
Stoiber, CSU, entdeckt die Achtung vor religiösen Gefühlen und Symbolen Wenn es um nicht-christliche Symbole ging war die deutsche Politik nicht zimperlich. Harmlose Kopftücher wurden als Ausdruck eines religiösen Gefühls vielfach verboten ( |
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| In Bayern
gibt es derzeit sechs Fakultäten für katholische Theologie, die
überwiegend vom Staat finanziert werden. SZ,
23.3.2005, S. 47 Von Trennung Staat - Kirche keine Spur.
Anderen Konfessionen wird dagegen die eigenfinanzierte (!) Schule
verweigert ( |
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| Der Hauptschullehrer Konrad Riggenmann in
Pfaffenhofen setzte vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof durch,
in seinen Klassenzimmern das Kruzifix von der Wand zu nehmen. (
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| "Sektenbeauftragte
aus staatlichen und kirchlichen Institutionen haben es sich in den
vergangenen Jahren angewöhnt, beinahe über jede andere Religion in
schmähender und diskriminierender Weise herzuziehen, häufig mit
Erfundenem und mit handfesten Lügen. Ganz nach dem Motto: Nur das,
woran die Mehrheit glaubt, ist das einzig Wahre." Gunter
Tschauder, Sérent, Frankreich, Leserbrief SZ 12.3.2003, S.33
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| Die beiden großen Kirchen dürfen nicht mehr
ohne sorgfältige Prüfung ihre Konkurrenten diffamieren. Der
Bundesgerichtshof BGH stellte fest, daß die Kirchen einen angemessenen
Grad an Sorgfalt, Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit walten lassen müssen.
Az III ZR 224/01 Anlaß:
Der Sektenbeauftragte der Diözese Bamberg hatte einen Psychotherapeuten
als "Sektenführer" bezeichnet, von "Psychosekte" gesprochen und ihm
eine 200 bis 300 Personen starke Gruppe zugesprochen. SZ, 25.2.2003, S.5
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| Schwerer
Schlag gegen alle, die Religionsgemeinschaften von harter Kritik
verschonen wollen (dazu fällt mir spontan
Norbert Geis, CSU, ein). Die Evangelische Kirche darf die
umstrittene Sekte Universelles Leben (UL) weiterhin scharf kritisieren
entschied die 9. Zivilkammer des Landgerichts München I. (Az.:
9O3956/02). Dies sollte auch für andere Kritiker und andere
Religionsgemeinschaften gelten.
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| Weltanschauliche
Neutralität gelegentlich auch in Bayern Während viele CSU-Politiker es nicht fassen konnte, daß ein von ihnen eingesetztes Gericht gegen ihre Auffassung urteilen konnte, gab Franktionschef Alois Glück, CSU, (ungewollt?) dem Kläger recht. Er meinte, dass "Einzelne ihre persönliche Überzeugungen gegen alle anderen durchsetzen wollen" widerspräche dem Geist der Toleranz. Richtig, und deshalb müssen Schulräume weltanschaulich neutral bleiben. Münchner Merkur, 3.1.2002, S.1 Auch Günther Beckstein, CSU, (man glaubt es kaum) setzte sich für die Andersgläubigen ein, die man "vollwertig akzeptieren und respektieren" müsse. |
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| Der 49-jährige Lehrer Konrad Riggenmann aus
Pfaffenhofen bei Neu-Ulm muss nicht länger unter dem Kruzifix
unterrichten. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof VGH verpflichtete
Bayern, das Kreuz aus allen Räumen abzuhängen, in denen dieser Lehrer
unterrichtet. Az.: 3 B 98.563. Traurig ist dabei, daß man sich das
Grundrecht auf Religion ohne Zwang erst vor Gericht erstreiten muss. SZ, 3.1.2002, S.49 |
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Obwohl bekanntlich ein eindeutiges Urteil
des Bundesverfassungsgericht ("Kruzifix-Urteil")
das zwangsweise Aufhängen von Abzeichen nur einer Religion verbietet,
hat Bayern dazu ein Sondergesetz: die Kruzifixe bleiben; wenn sie
stören, werden sie abgenommen. Doch zwei Pferdefüsse gibt es:
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Es gibt
keine Religionsfreiheit in Deutschland!
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| Die katholische Kirche darf sich auch
künftig christlich nennen und auf Jesus von Nazareth berufen. Ein
Ex-Priester klagte: angesichts der "blutigen Geschichte" treibe diese
einen "Etikettenschwindel". Bayerischer
Verwaltungsgerichtshof Az: 7 ZB 00.2659. Süddeutsche Zeitung,
20.1.2001, S.45
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| "Wenn
Deutschland wegen Verfolgung religiöser Minderheiten auf der
Anklagebank sitzt, dann liegen nach meiner Kenntnis ausreichend Gründe
dafür vor." Heinz Matthias Niedenstein, Vorsitzender des Arbeitskreises Christlicher Publizistik Süddeutsche Zeitung, 22.Mai 1999, Seite 15 |
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| Deschner,
Karlheinz: |
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