| Viele Religionen oder
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| Bahai | Die CSU Fraktion der Stadt München kritisiert eine Informationsveranstaltung des Pädagogischen Instituts der Stadt München. Vorwurf: "pseudo-islamische Splittergruppe". Süddeutsche Zeitung, 9.Februar 1999, S.L3 |
| Katholiken | Selbst die katholische Kirche wird von unseren Politikern nicht verschont. Hans Podiuk, CSU, diskreditierte die katholischen Christen etwas zu pauschal wenn er fordert: "Wer Vorbehalte gegen die Gleichstellung der Frau hat, ist hier nicht erwünscht." Süddeutsche Zeitung, 24.6.2000, Münchner Lokalteil S.57. Dieser Schlag gegen alle Katholiken kommt gerade von CSU-Seite unerwartet. Gewiß, die katholische Kirche ist undemokratisch, frauenfeindlich und anti-familiär: vielen ihrer Angestellten verbietet sie eine Familie zu gründen, zu vielen Jobs werden Frauen erst garnicht zugelassen. Oft handelt es sich aber bei den Katholiken um Leute, die seit Generationen hier ansässig sind. Diese pauschal als nicht erwünscht zu bezeichnen geht zu weit. |
| Nichtchristen | |
Süddeutsche Zeitung, 17.April 1999, Seite 55 Süddeutsche Zeitung, 11.März 1999, Seite 2 |
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| Rastafari | Für die Religionsgemeinschaft des Rastafari ist das gemeinsame rauchen von Marihuana ein zentrales rituelles Element. Das Bundesverwaltungsgericht entschied in einem von Liedermacher Hans Söllner angestrengten Verfahren gegen das Grundrecht auf freie Religionsausübung. Das Betäubungsmittelgesetz ist wichtiger. Münchner Merkur, 22.12.2000, S.7 |
| Der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche in Bayern Wolfgang Behnk darf über die Religion Universelles Leben weiterhin als Meinung äußern: "Totalitäre Organisation", "Gefährdung von Demokratie und Menschenrechten". Das OLG München nannte die Schmähung als freie Meiungsäußerung rechtens. OVB, 30.5.2003, S.6 | |
Süddeutsche Zeitung, 7.Mai 99, S.14 |
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| Im Kommentar zur Sendung "Neuer Streit
um's Kreuz. Staat ohne Kirche?" BR alpha 8.5.2002, 18:00 wurden die Zeugen
Jehovas verächtlich gemacht. [Dies ist zugleich ein
Hinweis, wie einseitig im bayerischen Staatsrundfunk berichtet wird:
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| Das Berliner Oberverwaltungsgericht konnte nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (siehe unten) nicht mehr aus: es urteilte, der Staat müsse die Zeugen Jehovas als Religionsgemeinschaft anerkennen. Damit muss ihnen der (bisher für die grossen Kirchen vorbehalten) Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zubilligt werden. Dieser Rechtsstreit zog sich mehr als 10 Jahre hin. SZ, 26.3.2005, S. 6 | |
| Das Bundesverfassungsgericht wies die Verweigerung des Körperschaftsstatus an die Zeugen Jehovas durch das Bundesverwaltungsgericht in Berlin zurück. Es kommt nicht auf die Haltung einer Relgion gegenüber Gesellschaft und Gesetzen an, sondern auf ihr tatsächliches Verhalten. Süddeutsche Zeitung, 20.12.2000, S.2 und 4 | |
| Die urchristliche Religionsgemeinschaft Zwölf Stämme darf "unter staatlicher Aufsicht" mit eigenen Lehrern und eigenen Lehrpläne (ohne Sex und Evolution) ihre Kinder unterrichten. SZ, 7.2.2006, S. 36 | |
| Obwohl das bayerische
Innenministerium betonte, dass man niemals Polizisten in den Kirchenbereich
schicken würde ( |
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Die Religionsgemeinschaft "Zwölf Stämme" kauft ein 18 Hektar großes Gut im Landkreis Donau-Ries und schon fallen alle ob dieser verwerflichen Tat über die "Zwölf Stämme" her: allen voran der Oberhetzer Wolfgang Behnk von der evangelischen Grosssekte, Bürgermeister Stippler aus Deiningen, u.a. Caesperlein von der anderen Grosssekte findet besonders schlimm: "Mehr als die Hälfte der Sektenmitglieder sollen Kinder unter 18 Jahren sein, ..." Iggitt, iggitt: Mitglieder einer Sekte, die sich auch noch munter fortpflanzen. Süddeutsche Zeitung, 26.7.2000, S.L8 |
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| Verschiedene | Bei Nachhilfestunden wird vor der Religionszugehörigkeit des Lehrenden gewarnt, jedoch nur, wenn er einer Sekte angehört. Katholische Mathematik ist in Ordnung, doch Mathematik von einem Scientologen nicht. "Nachhilfe-Lehrer und Institute sollten auf Verlangen schriftlich versichern, dass sie keine Verbindung zu Sekten haben". SZ, 4.9.2006, S. 16, Quellen: ABI, Stiftung Warentest, Sekten-Info Essen |
| Die christlichen Religionen erhalten eher den förderlichen Status der Körperschaft. "Die Anerkennung als Körperschaft rückt eine Religionsgemeinschaft in eine gewisse Nähe zum Staat." Stefan Muckel, Professor für Öffentliches Recht und Kirchenrecht an der Universität Köln. Süddeutsche Zeitung, 20.12.2000, S.2 | |
| Günther Beckstein, CSU, will einen anderen Staat. Er forderte das Verbot von Religionsgemeinschaften zu ermöglichen. 23.März 1999: Münchner Merkur, S. 2; SZ, Seite L7. | |