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Hetze und Verfolgung von Religion
Viele Religionen oder Glaubensgemeinschaften werden benachteiligt und verfolgt
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„[D]er Begriff »Verfolgung« ist in Deutschland unangemessen. Doch es gibt in der Tat Diskriminierungen und Ausgrenzungen, Ressentiments, Aggressivität und Vorurteile.”
Heiner Bielefeldt: "Missionieren verboten", pro Christliches Medienmagazin 4, 2012, S. 6
Wer diesem Urteil zustimme, der setze für den Begriff »Verfolgung« eben »Diskriminierung, Ausgrenzung, Ressentiment, Aggressivität und Vorurteile« ein.
Bahai Die CSU Fraktion der Stadt München kritisiert eine Informationsveranstaltung des Pädagogischen Instituts der Stadt München. Vorwurf: "pseudo-islamische Splittergruppe". Süddeutsche Zeitung, 9.Februar 1999, S.L3
Katholiken   Selbst die katholische Kirche wird von unseren Politikern nicht verschont. Hans Podiuk, CSU, diskreditierte die katholischen Christen etwas zu pauschal wenn er fordert: "Wer Vorbehalte gegen die Gleichstellung der Frau hat, ist hier nicht erwünscht." Süddeutsche Zeitung, 24.6.2000, Münchner Lokalteil S.57. Dieser Schlag gegen alle Katholiken kommt gerade von CSU-Seite unerwartet. Gewiß, die katholische Kirche ist undemokratisch, frauenfeindlich und anti-familiär: vielen ihrer Angestellten verbietet sie eine Familie zu gründen, zu vielen Jobs werden Frauen erst garnicht zugelassen. Oft handelt es sich aber bei den Katholiken um Leute, die seit Generationen hier ansässig sind. Diese pauschal als nicht erwünscht zu bezeichnen geht zu weit.
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Nichtchristen     Kugel Die Stuttgarter Lehrerin Doris Graber muss ihr aus religiöser Überzeugung getragenes Kopftuch in der Schule abnehmen: Verfügung des Oberschulamtes. Christliche Religionslehrer dürfen weiterhin Talar etc. tragen. Münchner Merkur, 4.7.2000, S.1
Kugel In Bayern wird in jedem Klassenraum ein Kreuz angebracht. Kultusministerin Monika Hohlmeier, CSU, unterstützt diese Verfassungswidrigkeit. Süddeutsche Zeitung, 17.April 1999, Seite 55
Kugel Nichtchristliche Schüler müssen in Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen am zusätzlichen Unterricht "Ethik" teilnehmen.
Süddeutsche Zeitung, 11.März 1999, Seite 2
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Rastafari Für die Religionsgemeinschaft des Rastafari ist das gemeinsame rauchen von Marihuana ein zentrales rituelles Element. Das Bundesverwaltungsgericht entschied in einem von Liedermacher Hans Söllner angestrengten Verfahren gegen das Grundrecht auf freie Religionsausübung. Das Betäubungsmittelgesetz ist wichtiger. Münchner Merkur, 22.12.2000, S.7
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Universelles LebenUniverselles Leben Der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche in Bayern Wolfgang Behnk darf über die Religion Universelles Leben weiterhin als Meinung äußern: "Totalitäre Organisation", "Gefährdung von Demokratie und Menschenrechten". Das OLG München nannte die Schmähung als freie Meiungsäußerung rechtens. OVB, 30.5.2003, S.6
  Kugel Der Sektenbeauftragte der Evangelischen Kirche in Bayern Wolfgang Behnk geht mit allen Mitteln gegen Konkurrenzreligionen vor. In einer Presseerklärung titelte er "Patientendaten im Zugriff der Psychosekte 'Universelles Leben'". So wurde die Softwarefirma EDV für Sie in den Ruin getrieben. Die Mitarbeiter dieser Firma gehörten der Religion Universelles Leben an. Süddeutsche Zeitung, 15.7.2000, S.63
Kugel Das bayerische Kultusministerium versandte an alle Schulen BayernsBroschüren, in denen gegen "Universelles Leben" gehetzt wird. Zehn Textstellen wurden gerichtlich beanstandet.
Süddeutsche Zeitung, 7.Mai 99, S.14

Kugel Das bayerische Landwirtschaftsministerium verstößt trotz Gerichtsurteil weiterhin gegen die Artikel 3 und 4 GG. Süddeutsche Zeitung, 7.Mai 99, S.14
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Universelles LebenZeugen Jehovas Im Kommentar zur Sendung "Neuer Streit um's Kreuz. Staat ohne Kirche?" BR alpha 8.5.2002, 18:00 wurden die Zeugen Jehovas verächtlich gemacht. [Dies ist zugleich ein Hinweis, wie einseitig im bayerischen Staatsrundfunk berichtet wird: sekten Fernsehen und Rundfunk ... fest in der Hand der Regierung] Statt religiöser Neutralität heißt es zu den Zeugen Jehovas: "Sekte", "Mitglieder bei der Stange halten", "die treuen Sklaven erbarmungslos gedrillt", "zweifelhafte Bibelauslegung". Die von den Zeugen praktizierte Erwachsenentaufe wurde im Vergleich zur aufgezwungenen Säuglingstaufe der Christen "Selbstverleugnung" genannt.
  Das Berliner Oberverwaltungsgericht konnte nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (siehe unten) nicht mehr aus: es urteilte, der Staat müsse die Zeugen Jehovas als Religionsgemeinschaft anerkennen. Damit muss ihnen der (bisher für die grossen Kirchen vorbehalten) Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zubilligt werden. Dieser Rechtsstreit zog sich mehr als 10 Jahre hin. SZ, 26.3.2005, S. 6
Das Bundesverfassungsgericht wies die Verweigerung des Körperschaftsstatus an die Zeugen Jehovas durch das Bundesverwaltungsgericht in Berlin zurück. Es kommt nicht auf die Haltung einer Relgion gegenüber Gesellschaft und Gesetzen an, sondern auf ihr tatsächliches Verhalten. Süddeutsche Zeitung, 20.12.2000, S.2 und 4
Kugel Den Zeugen Jehovas wird noch immer der Status der "Körperschaft des öffentlichen Rechts" verweigert. Den beiden Grosssekten wurden die damit verbundenen Privilegien (Kirchensteuereinzug durch den Staat; Kirchenbeamte; eigenes Recht; Steuervergünstigungen, etc.) schon längst zuerkannt. Die Zeugen Jehovas müssen diese am Bundesverfassungsgericht einklagen. Süddeutsche Zeitung, 20.9.2000, S.2
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Zwälf StämmeZwölf Stämme Lange durften die Zwölf Stämme ihrer Religion – mit all den schrecklichen Auswirkungen – nachgehen. Erst spät griffen die Behörden ein.
Zwälf Stämme"Der Satan schläft nie" - Bericht des Sekten-Aussteigers Robert Pleyer
 – sekten Ausstieg aus Kirchen und Sekten
 – sekten Literatur zu Terror, Gewalt, Religion und Geheimbünden
Die urchristliche Religionsgemeinschaft Zwölf Stämme darf "unter staatlicher Aufsicht" mit eigenen Lehrern und eigenen Lehrpläne (ohne Sex und Evolution) ihre Kinder unterrichten. SZ, 7.2.2006, S. 36
  Obwohl das bayerische Innenministerium betonte, dass man niemals Polizisten in den Kirchenbereich schicken würde (sekten SZ, 8.11.2000, S.L5), galt dies anscheinend nur für christliche Kirchen. Die Eltern und Kinder der Zwölf Stämme zogen sich – um sich der gerichtlich angeordneten Schulpflicht zu entziehen – in ihre Kirche zurück. Die Polizei räumte das Kirchlein und führte die sich wehrenden Buben und Mädchen zur Schule. SZ, 8. 10. 2002, S. 45
  KugelFürst Moritz zu Oettingen-Wallerstein verkaufte sein Gut Klosterzimmern an die Glaubensgemeinschaft Zwölf Stämme, auch "Jünger Jahschuhas" genannt. Nach dem Verkauf erhielt er Morddrohungen und stand unter Polizeischutz. Die evangelische Kirche klagte gegen die Mitbewerber-Religionsgemeinschaft (wegen Zutritt zum Gut) und verlor. Münchner Merkur 23.5.2001
Die Religionsgemeinschaft "Zwölf Stämme" kauft ein 18 Hektar großes Gut im Landkreis Donau-Ries und schon fallen alle ob dieser verwerflichen Tat über die "Zwölf Stämme" her: allen voran der Oberhetzer Wolfgang Behnk von der evangelischen Grosssekte, Bürgermeister Stippler aus Deiningen, u.a. Caesperlein von der anderen Grosssekte findet besonders schlimm: "Mehr als die Hälfte der Sektenmitglieder sollen Kinder unter 18 Jahren sein, ..." Iggitt, iggitt: Mitglieder einer Sekte, die sich auch noch munter fortpflanzen. Süddeutsche Zeitung, 26.7.2000, S.L8
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Verschiedene Bei Nachhilfestunden wird vor der Religionszugehörigkeit des Lehrenden gewarnt, jedoch nur, wenn er einer Sekte angehört. Katholische Mathematik ist in Ordnung, doch Mathematik von einem Scientologen nicht. "Nachhilfe-Lehrer und Institute sollten auf Verlangen schriftlich versichern, dass sie keine Verbindung zu Sekten haben". SZ, 4.9.2006, S. 16, Quellen: ABI, Stiftung Warentest, Sekten-Info Essen
Die christlichen Religionen erhalten eher den förderlichen Status der Körperschaft. "Die Anerkennung als Körperschaft rückt eine Religionsgemeinschaft in eine gewisse Nähe zum Staat." Stefan Muckel, Professor für Öffentliches Recht und Kirchenrecht an der Universität Köln. Süddeutsche Zeitung, 20.12.2000, S.2
Günther Beckstein, CSU, will einen anderen Staat. Er forderte das Verbot von Religionsgemeinschaften zu ermöglichen. 23.März 1999: Münchner Merkur, S. 2; SZ, Seite L7.
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 6.11.2014