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Christentum Sekte
Bevorzugung der Grosssekte Christentum durch den Staat
grundgesetz Grundgesetz
Trotzdem der Staat religiöse Neutralität üben muß und Artikel 33 GG ausdrücklich sagt: "Niemand darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen" wird die Grosssekte Christentum oft bevorzugt (=Nachteil für die anderen). Hier können nicht all die bestehenden Vorteile für die Christen (z.B. bezahlt der Staat, d.h. alle Steuerzahler, die Gehälter der christlichen Oberschamanen, dort Bischöfe genannt); ab 15.4.2000 werde ich publik werdende Vorteile auflisten.
– Zum grundgesetz Kopftuchstreit
Zu den Grosssekten: Manche Sektenbeauftragten der Grosskirchen desavouieren die Konkurrenz als Sekten; manche Autoren unterscheiden zwischen "imperiale Religionen versus Kulte / Sekten": Harald A. Euler: "Aus der Sicht der Evolutions-Psychologie: Religion und sexuelle Selektion", S. 81, in. in Lüke, Ulrich, Jürgen Schnakenberg, Georg Souvignier, Hg.: Darwin und Gott. Das Verhältnis von Evolution und Religion. Darmstadt 2004, S. 66-88; sekte Rezension

Fristlose Entlastung wegen falscher Religion: in kirchlichen Einrichtungen gelten nicht alle Grundrechte
Einer Erzieherin in einem evangelischen Kindergarten wurde fristlos gekündigt, da die Frau Mitglied der Religionsgemeinschaft "Universalen Kirche" war. Die Klägerin argumentierte, ihre Mitgliedschaft bei der Universalen Kirche habe keine Auswirkungen auf die Arbeit im Kindergarten gehabt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied am 3.2.2011, dass keine Verletzung der in der Menschenrechtskonvention verankerten Religionsfreiheit vorliege. In kirchlichen Einrichtungen gilt die Religionsfreiheit nicht: der kirchliche Arbeitgeber darf nach Konfession auswählen. Außerdem sind die kirchlichen Einrichtungen Tendenzbetriebe. Wer die Werte des jeweiligen Trägers nicht repräsentiert kann auch die Kinder, Alten, Kranken, Behinderten nicht im Sinne des jeweiligen Trägers beeinflussen. Das Sonderrecht der Kirchen – außerhalb des Grundgesetzes zu stehen – beschränkt sich aber auf Jobs mit Aussenwirkung. So – das meint jedenfalls die Süddeutsche Zeitung – muss der Koch im katholischen Altenheim nicht katholisch sein. Das müßte erst noch durch die gerichtlichen Instanzen geprüft werden. – kircheMitglied in der falschen Kirche - Kindergarten darf Erzieherin rausschmeißen, Spiegel 3.2.2011 – "Mitglied in der falschen Kirche", SZ, 4.2.2011, S. 5
Verhöhnung der Bayerischen Verfassung
Am Festakt zum Bayerischen Verfassungstag 2010, 3. Dezember, würdigte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU, das hervorragende Verhältnis von Kirchen (gemeint: röm.kath. und die protestantische Kirche) und Staat in Bayern. Den Artikel 142 BV kennt er wohl nicht:
“(1) Es besteht keine Staatskirche.”
Die vertraglichen Grundlagen der engen Verbandelung von Staat und Kirchen (gemeint: röm.kath. und die protestantische Kirche) stehen auch in Zukunft nicht zur Disposition, so Horst Seehofer. Die Bevorzugung der christlichen Religionen schlüpfte dann – gewollt oder versehentlich – doch noch in die Rede: Ministerpräsident Seehofer, CSU, unterstrich die Bedeutung des christlichen Menschenbildes als wichtige Orientierungsmarke der Politik.
PM Nr. 520 der Staatskanzlei, 3. Dezember 2010 – Seehofer Die Katholische Kirche als Hort der Pädophilie
CzermakGerhard Czermak: Religion und Weltanschauung in Gesellschaft und Recht. Ein Lexikon für Praxis und Wissenschaft
Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Universität Osnabrück:
"In der Tat geniessen die beiden christlichen Grosskirchen, die katholische und evangelische, Privilegien eben als anerkannte öffentlich-rechtliche Körperschaften, die schon gemessen an der politischen und rechtlichen Stellung der Kirchen in anderen europäischen Ländern in der Tat heraussragend sind."
privilegStaat und Religionen in Deutschland: Wie sollte das Verhältnis geregelt sein? Statements und Diskussion anlässlich des 97. Deutschen Katholikentages in Osnabrück, 29. April 2008, 19 Uhr, Aula der Universität
privilegProf. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Institut für Katholische Theologie, Universität Osnabrück
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, CDU, schlug die Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak in Deutschland vor; verfolgte, andersgläubige Iraker werden – trotzdem ihr Land im Kriegszustand ist – zurückgewiesen. Die Innenminister der Länder, ansonsten eher für Ausländerabwehr bekannt, stellten sich hinter Schäubles Plan. SZ, 19.4.2008, S. 6
Auch der Münchner Erzbischof Reinhard Marx unterstützte die Absicht der Bundesregierung, verfolgte Christen aus dem Irak aufzunehmen. SZ, 18.4.2008, S. 46
Oft geleugnet, zumindest aber verschwiegen:
Gemäss dem Konkordat zwischen Vatikan und Bayern von 1924, unter Adolf Hitler und unter Edmund Stoiber erneuert, zahlt der bayerische Staat und damit alle Steuerzahler die Gehälter der bayerischen Bischöfe. Selbstverständlich sind diese Gehälter in dem üppigen rahmen, wie es der Katholischen Kirche, der reichsten Organisation der Welt, angemessen ist. An die katholische Kirche überweist der bayerische Staat alleine im jahr 2007 Gehälter und Gehaltszuschüsse von 62 Millionen Euro, an die evangelische Landeskirche – die grundgesetzliche Neutralitätspflicht des Staates gegenüber den Religionsgemeinschaften kann man auch ohne Konkordat verletzen – 19,5 Millionen Euro. Zu diesen Beträgen kommen dann noch 27 Millionen Euro für Gebäudeinstandhaltung und viele weitere Millionen (Finanzierung der Caritas, etc.) SZ, 3.12.2007, S. 49
An sogenannten vom Staat geschützten kirchlichen (damit ist gemeint: katholisch oder protestantisch; keine andere Religion oder Weltanschauung kommt zu diesem Privileg) Feiertagen sind von sieben bis elf Uhr alle vermeidbaren lärmerzeugenden Handlungen verboten, sofern Gottesdienste gestört werden könnten. SZ, 14.8.2007, S. 33
Josef Ranner, MdL, CSU, erlebte die Biermösl Blosn in der bayerischen Staatsoper und warf der Gruppe Blasphemie vor. Ranner läßt auf seiner Webauftritt unter "Ansichtssache", "Politik vor Ort", "Positionen" und "Ziele" jede eigenen Standpunkt vermissen und hat jeweils nur Presseerklärungen der eigenen Parteispitze, sofern die entsprechenden Rubriken nicht gleich leer sind. Zum Auftritt der Biermösl Blosn findet man auf Ranners Webauftritt nichts: "Leider hatte Ihre Suche keine Ergebnisse". In der SZ wird er zitiert mit: "Mit großer Betroffenheit musste ich erleben, dass die Biermösl Blosn christliche Überzeugungen primitiv lächerlich machte". Auf Nachfrage verweigerte er jede genauere Auskunft. SZ, 24.7.2007, S. 35 – rannerJosef Ranner
Sibylle Laurischk, Sprecherin der FDP Bundestagsfraktion für Integrationsfragen (!) zum Kopftuchverbot an den Schulen: "Da gilt Neutralitätspflicht. Eine Lehrerin muss das Kopftuch in der Schule ablegen." Bekanntlich gilt die Neutralitätspflicht nicht für christliche Symbole oder Kleidung. ... "Ich würde mir wünschen, dass in den Moscheen mehr Deutsch gesprochen wird." Gegen Latein in den christlichen Kirchen sprach sich – soweit ich weiß – noch kein(e) Politiker(in) aus.
Interview von Christian Deutschländer mit Sibylle Laurischk, OVB, 8.12. 2006, S. 2
Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, CSU, will die Meinungsfreiheit (sekte Eine Zensur findet nicht statt) weiter einschränken. Er lädt daher Vertreter der katholischen Kirche, der evangelischen Kirche, der jüdischen Kultusgemeinden und muslimischer Organisationen und Verfassungsexperten zu einem Gespräch. Nach den Worten Stoibers muss künftig abgewogen werden zwischen der Meinungsfreiheit und religiösen Empfindungen. csuPM 154 der Staatskanzlei 27. April 2006
papst Satire auf Islam: Meinungsfreiheit – auf den Papst: scharfer Protest
Die Politiker der CSU schenken grundgesetz der katholischen Kirche 1.000.000 Euro Steuergelder.
Damit die bayerischen Schüler das Oberhaupt des Vatikans bei dessen Besuch in Deutschland bejubeln können plant das bayerische Kultusministerium einen schulfreien Tag. Die Idee dazu stammt von Heinz Donhauser, CSU, MdL, aus Amberg. Peter Kammerer, Geschäftsführer der IHK für München und Oberbayern (kammerer IHK – Zwangsinstrument), begrüßte diese Bevorzugung der Katholischen Kirche: "Schließlich ist der Papstbesuch ein einzigartiges Ereignis". OVB, 9.3.2006, S.1
Das ist völliger Quatsch, da Joseph Ratzinger (derzeit: Papst und Oberhaupt des Vatikans) schon oft in Deutschland war, zuletzt als Papst im Jahre 2005.
Zur Vorbildfunktion Joseph Ratzingers: als Benedikt XVI. bewohnt er den apostolischen Palast, mit rund 1400 Zimmern, 1000 Treppen und 12.500 Fenstern der größte Palast der Welt. Schloß Versailles: lausige 700 Zimmer. Allerdings bewohnt Ratzinger von den 1400 Zimmern "nur" sieben privat.
Profil. Das unabhängige Nachrichtenmagazin Österreichs 32 (2007) S. 76
Im neuen Antidiskriminierungsgesetz zur Umsetzung europäischer Antidiskriminierungsrichtlinien ist eine Diskriminierung unter § 9 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder Weltanschauung durch "Religionsgesellschaften und Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Weltanschauung zur Aufgabe machen" zulässig. religionBundestags-Drucksache 15/4538
Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber hat aus Anlass der Wahl des früheren Erzbischofs von München und Freising Joseph Ratzinger zu Papst Benedikt XVI die Beflaggung aller staatlichen Gebäude in Bayern angeordnet. ... Der Ministerpräsident bat zugleich die Gemeinden, Landkreis und Bezirke sowie die übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, in gleicher Weise zu verfahren. PM 148 Staatskanzlei: Beflaggung aus Anlass Papstwahl, 19.4.2005
Der Weltbild-Konzern in Augsburg mit über 240 Filialen gehört zu 100 % der katholischen Kirche.
SZ 07.10.2003 Wirtschaftliche Ausrichtung ist für die katholischen Kirche in Deutschland kein Problem. Verschiedenen Sekten dagegen wird Gewinnorientierung zum Vorwurf gemacht.
Ökumenischer Kirchentag in Berlin 2003
Subventionen durch den "religiös neutralen" Staat:
Land Berlin: 1.800.000 Euro
Staatliche Klassenlotterie Berlin 5.600.000 Euro
Bundesministerium des Innern 1.500.000 Euro
Land Brandenburg 120.000 Euro
und viele weitere vom Steuerzahler finanzierte Sponsoren wie Polizei, Feuerwehr.
Rundbrief IBKA August 2003, S. 27
An vielen Feiertage der katholischen und evangelischen Kirche sind öffentliche Tanz- und Musikaufführungen verboten. Dieses Verbote gilt auch für Andersgläubige, selbst dann dann, wenn kein einziger Katholik oder Evangelij gestört wird. Susanne Meiller, Münchner Rechtsanwältin und Betreiberin der Diskothek "KingDomParc" in Mühldorf will ihr Grundrecht einklagen. SZ, 1.8.2003, S.40
Der Freistaat Bayern zahlt für zahlreiche Kirchensanierungen großzügig mit. Dies resultiert aus dem Bayerischen Landrecht 1756 und der Säkularisation 1803, die durch einen Rechtsbruch zustande kam. So bezahlen in Deutschland die Ungläubigen die christlichen Ritualgebäude mit. OVB, 19.4.2003, S.XIII
In unseren Kirchen liegen Skelette und mumifizierte Leichen als sogenannte Reliquien haufenweise herum. Über Gunther von Hagens' Ausstellung "Körperwelten" (KörperweltenKÖRPERWELTEN)empören sich die Politiker und christliche Geistliche. Der Ausstellung drohen Verbote, die Kirchen bleiben geöffnet. OVB, 19.4.2003, S.1
An den 9 Theologischen Fakultäten in Bayern herrschen paradiesische Zustände. Den 987 Studierenden stehen 364 wissenschaftliche Fachkräfte, davon 131 Professoren, zur Verfügung. Auf einen Professor entfällt jährlich eine Diplomprüfung. Dies rügte der Bayerische Oberste Rechnungshof ORH. Es könnten locker 7.000.000 Euro jährlich eingespart werden. Alles wird dank Konkordat (Vertrag Nazi-Deutschland - Vatikan)und Kirchenvertrag durch den Staat finanziert. SZ, 5.12.2002, S.45. Dabei dürfte dies der Staat wegen grundgesetzlich verankerter Religionsneutralität nicht oder er müßte jeder Religionsgemeinschaft dieselben Mittel schenken.
Hinter Klostermauern berieten die katholischen Bischöfe in Würzburg über sexuellen Missbrauch durch Priester. Angepasst an die Politiker geht es dabei nach dem Motto: "Verschweigen, vertuschen versetzen". Die zahlreichen Sexualdelikte sind schlimm genug (Annegret Laakmann, Referentin der "Kirche von unten": "Die jetzt bekannten Fälle sind erst die Spitze des Eisbergs"), schlimmer ist, dass die katholische Kirche dem Täterschutz Vorrang gibt (Kephallonia Täterschutz hat in Deutschland hohen Stellenwert). Am Schlimmsten, dass die Täter von der deutschen Justiz nichts zu befürchten haben. Oder gibt es eine Anklage oder gar Verurteilung? Münchner Merkur, 27.8.2002, S.1 und 3
Arbeitslose müssen Kirchensteuer zahlen, auch wenn sie keine Christen sind. Dies entschied das Sozialgericht Dortmund in einem Prozess, den eine arbeits- und konfessionslose Ingenieurin gegen die Kirchensteuerabzüge des Arbeitsamtes angestrengt hatte (Az.: S 5 AL 264/01). dpa 5.8.2002
Durch langjährige Bevorzugung und Bezuschussung der christlichen Kirchen wurden die beiden großen Christen-Gemeinschaften zu Deutschlands reichsten Unternehmern. spiegelDer Spiegel, 49/2001, S.56
"Sie sind wie die unvernünftigen Tiere, die von Natur nur dazu da sind, gefangen und getötet zu werden." Petrus über die Nicht-Christen; 2 Petr 2,12 "Es lebe die Hölle für die Ungläubigen! Und nieder mit allen Demokratien und allen Demokraten!" Ümmet-i-Mohammed, 24.2.1001. Chefredakteur Metin Kaplan und Harun Aydin standen deshalb wegen Aufruf zum Mord vor Gericht. Kaplan: 4 Jahre Haft, Aydin: Freispruch mangels Beweisen. SZ, 24.10.2001, S.6
Geplantes Zuwanderungsgesetz: vorgesehen ist die Einrichtung eines "gesonderten Kirchenkontingents" für Fälle, in denen sich Flüchtlinge in den Schutz der Kirchen [gemeint sind: die beiden großen christlichlichen Religionen] begeben. Der Spiegel 31/2001, S.17
Für eine Romfahrt zur Heiligsprechung der Crescentia Höß von Kaufbeuren können sich bayerische Schüler zufolge Kultusministerin Monika Hohlmeier beurlauben lassen. SZ, 20.7.2001, S.43
Muslime können in Deutschland ihre Religion laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung nicht so selbstverständlich ausüben wie Christen. SZ, 27.6.2001, S.6
Der Mainzer katholische Kardinal Karl Lehmann erzwang die Nachnominierung eines weiteren Katholiken (Moraltheologe Eberhard Schockenhoff) zum Ethikrat, obwohl mit Gebhard Fürst bereits ein katholischer Bischof drin ist. Mit nunmehr drei Theologen der beiden Grosskirchen, sind diese im 24-köpfigen Ethikrat völlig überproportional vertreten. SZ, 16.5.2001, S.6
Wolfgang Behnk, Sektenbeauftragter der evangelischen Grosssekte (SZ: "Sektenpfarrer) darf vor Datenmissbrauch durch andere Sekten warnen. Az 9 O – 18855/98. So sehr hier die Meinungsfreiheit zu loben ist, bleibt abzuwarten, ob dieses Grundrecht umgekehrt auch anderen Sekten zugestanden wird. SZ, 15.5.2001, 53, Münchner Merkur, 15.5.2001, S.6
Für Pfarrer der Grosssekten gilt – ähnlich wie für Journalisten, Ärzte und Rechtsanwälte –, ein besonderes Privileg: Sie dürfen vor der Justiz über alles schweigen, was sie bei ihrer Arbeit von Dritten erfahren. Der Spiegel 8/2001, S.128
Zur Beförderungsfeier der Katholischen Kirche in Rom werden die katholischen Bischöfe von Politikern begleitet: Ministerpräsident Erwin Teufel, CDU, Baden-Württemberg, Otto Schily, SPD, Bundesinnenminister, Monika Hohlmeier, CSU, bayerische Kultusministerin. Süddeutsche Zeitung, 22.2.2001, S.1, Münchner Merkur, 20.2.2001, S.5
Umgekehrt funktioniert es auch: Den Erfolg der CSU in den fünfziger Jahren begründete Jaromir Balcar, Historiker vom Institut für Zeitgeschichte, München, auch mit der "massiven Unterstützung durch die Kirche". Wasserburger Zeitung, 1.2.2001, S.16
Das Kultusministerium erkannte Orden mit mehr als 200 Mitgliedern als Körperschaft an. Der katholische Deutsche Orden brachte es auf 27 Mitgliedern in ganz Deutschland. Trotzdem erhielt er den begehrten Status. Süddeutsche Zeitung, 15.12.2000, S.12
Am 19.Januar 1998 setzte sich Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU, dafür ein, daß der Deutsche Orden (Organisation der katholischen Kirche) den privilegierten Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zuerkannt bekommt, obwohl er nicht die Voraussetzungen erfüllte. Im Dezember 2000 kam es zum finanzielle Desaster des Ordens. Süddeutsche Zeitung, 14.12.2000, S.L11. Stoiber, Spezialist für haarsträubende Ratschläge: lws LWS Affäre
Der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) prangert die idyllischen Lehrverhältnisse an den theologischen Fakultäten an, wonach zum Teil auf einen Professor nur mehr zehn Studenten kommen. Die Ausbildung für die beiden Grossekten wird vom Staat überproportional gefördert; wobei die Ausbildung der Priester, Medizinmänner und Schamanen durch den Staat bereits grundsätzlich tabu sein sollte. Süddeutsche Zeitung, 11.12.2000, S.L7
christen sekte Obwohl das bayerische Innenministerium das Kirchenasyl unverändert für rechtswidrig halte, würde man niemals Polizisten in den Kirchenbereich schicken, betonte Michael Ziegler, Sprecher des bayerischen Innenministeriums. Süddeutsche Zeitung, 22.7.2000, S.64 rechtsfreier Raum rechtsfreier Raum
christen sekte 120 Schausteller wollten das Frühlingsfest in München am Karsamtag beginnen, doch da machten ihnen die beiden großen Kirchen einen Strich durch die Rechnung. Die Eröffnung darf erst einen Tag später stattfinden. Der Karsamstag ist dem Erzbischöfliche Ordinariat ebenso heilig wie dem evangelisch-lutherischen Dekanat. Dagegen kann man nichts einwenden; die einen finden Gott heilig, andere Menschen oder Tiere und die eben einen Wochentag. Doch warum soll daraus anderen ein Nachteil entstehen? Süddeutsche Zeitung, 15.4.2000, Seite 57
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