"Alkohol löst keine Probleme Religion benebelt ebenso" (Herbert Huber) Wo der Geist Gottes wirkt, da ist entgegen Paulus (2 Kor 3,17) nicht die Freiheit, sondern Zwang und Dogma, da gelten Verbote und Vorschriften, meist ist der Tod (ob am Kreuz oder anders), Krieg und Terror nicht weit. |
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| Die religiöse Gewalt und Ausgrenzung hat eine lange
Tradition in Europa Die religiöse Ausgrenzung in Europa und Deutschland ging in einen rassistischen Antisemitismus über, verband sich mit Vertreibungsvorstellungen und Vernichtungsplänen und mündete in den Holocaust.Die verheerende religiöse Gewalt unter den Christen (!) zeigte sich beispielsweise im Dreißigjährigen Krieg. Die Gewalt gegen Juden manifestiert sich in zahllosen christlichen Gedenkorten, vor allem im katholischen Raum. Beispielhaft seien die Hostienfrevel-Verfolgungen in Deggendorf in Niederbayern, die in Form von Bilderzyklen drastisch verewigt wurden ( Zur Lektüre empfohlen: |
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Regina von
Habsburg starb 85-jährig nach längerer Krankheit am 3.
Februar 2010. Die Trauerfeier fand am Dienstag, 9. Februar in der St.
Piuskirche in Pöcking am Starnberger See statt. Der Augsburger Bischof
Walter Mixa zelebrierte. Dazu u.v.a.
Prälat Karel Kasteel, Bischof Komarica, Priester Helmut
Friedl und Pater Paul Habsburg.
Der Vatikan sandte einen Vertreter zu der kirchlichen Trauerfeier. Papst Benedikt XVI. aka Joseph Ratzinger
übermittelte Beileidsgrüße. Auf der Veste Heldburg,
Südthüringen , wurde Regina von Habsburg beigesetzt. Auch dort sind
zahlreiche Geistliche bei der Arbeit: Abt Gregor
Henckel-Donnersmarck, Frater Karl, Pfarrer Philipp
Specken, Pfarrer Michael
Menzinger und Pfarrer Gregor
Mahr.
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| "... die Schrecken
des 20. Jahrhunderts folgten ja nicht einfach aus dem Zynismus blanker
Machtpolitik, sondern ebenso aus verkehrtem idealen Streben, aus
Welterlösungsideen, Reinigung- und Befreiungsphantasien, die aller
Unvollkommenheit einEnde machen sollten." Gustav Seibt: "Die Religion der Freiheit", SZ 7. April 2009, S. 4. |
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| Religiöser Terror in Mumbai, Indien Bei einer Anschlagsserie von religiösen Fanatikern in Mumbai, Indien, wurden mindestens 125 Menschen getötet und mehrere hundert verletzt. Die Attentäter bezeichnen sich als Männer des Heiligen Kampfes. Ihr Endziel ist es einen Gottesstaat zu errichten. SZ, 28.11.2008, S. 2 |
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Der Verdacht, die
monotheistischen Religionen, wie Christentum, Islam und Judentum, fördern
Gewalt, kann durch viele Jahrhunderte belegt werden. Zwei Abwehrreaktionen
sind:
Zu 2): Das entlastet die Religion nicht, da die gläubigen Menschen im Namen Jesu Christi und im Namen der Religion gewalttätig werden. |
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| Religiöse
Kämpfe in Indien: Katholiken gegen Hindus und umgekehrt Der Hindu-Führer Swami Lakshmanananda Saraswati und vier seiner Begleiter wurden in Indien ermordet. Die Hindus bezichtigen Christen des Mordes. Es kam zur Gegengewalt. Im östlichen indischen Bundesland Orissa kamen dabei mindestens 13 Menschen ums Leben. Viele Katholiken befinden sich auf der Flucht. SZ, 30.8.2008, S. 10 Papst Benedikt XVI. verurteilte die Gewalt gegen Christen im indischen Bundesstaat Orissa. Den Mord am Hindu-Führer Swami Lakshmanananda Saraswati nannte er beklagenswert. |
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| Ratten über dem Grab Im Auftrag des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick untersuchte der Theologe Alfred Hierold die Wunder um die Madonnafigur aus Heroldsbach, Oberfranken. Die Madonna vor dem Speisesaal des Heroldsbacher Pilgerheims soll wundersam geweint haben. Hierold wies nach, dass alles Humbug ist (wie bei einer gründlichen Untersuchung nicht anders zu erwarten). In einem Brief wurde Hierold angekündigt, dass demnächst bei ihm "Ratten über das Grab laufen". Trotz des Schwindels und trotz des angekündigten Todes bleibt Heroldsbach auch weiter eine katholisch geduldete Gebets- und Wallfahrtsstätte. Der Polizei greift nicht ein; sind ja Katholiken |
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| Gian Pietro
Caraffa aka Paul IV. 28. Juni 1476 Capriglio 18. August 1559 Rom, Papst vom 23. Mai 1555 bis zu seinem Tod. 17. Juli 1555 Paul IV. veröffentlichte die Bulle Cum nimis absurdum, in der er die Juden als Christusmördern bezeichnete. Den Juden wurden von ihm die meisten Berufe verboten, sie mußten in einem Ghetto in Rom wohnen und als äußeres Kennzeichen einen gelben Hut tragen. Erinnert an Nachfolger 15. Februar 1559 Paul IV. veröffentlichte die Bulle Cum ex apostolatus in der er feststellte, dass er Pontifex maximus und Gottes Repräsentant auf Erden ist. Damit hat er das Recht zu, jeden Monarchen nach Belieben ein- oder abzusetzen. Wer einem Abgesetzten Hilfe gab, werde exkommuniziert. 1559 Paul IV. veröffentlichte den Index librorum prohibitorum, eine Liste für Katholiken verbotener Bücher, unter ihnen lange Zeit auch die Bibel "Ketzern und besonders Calvinisten gegenüber darf man sich durch keinerlei Toleranz herabwürdigen". Papst Pius IV. Der Verfolgung der Calvinisten und Ketzern gab er ausdrücklich seinen Segen. "Nächte der Entscheidung. Die Bartholomäusnacht", Südwestrundfunk 2004 "Selbst wenn mein eigener Vater Häretiker wäre, würde ich das Holz zusammentragen, um ihn verbrennen zu lassen." Papst Pius IV. Zitiert nach Wikipedia: |
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| "Man versteht das
Phänomen nicht, wenn man nicht erkennt, dass der Terror und seine Akteure
im Kern angetrieben sind von ihrer religiösen Wahrheit, die wir
pervertiert nennen können oder instrumentalisiert oder was auch immer, die
aber den wirklichen Antrieb darstellt. Wie sonst sollen wir dieses grausige
Phänomen der Selbstmordattentäter verstehen, wenn wir nicht sehen,
dass hier eine religiöse Verheißung am Werk ist, die wir verurteilen
können, die wir nicht akzeptieren können - was auch immer -, die wir
aber wahrnehmen müssen." Prof. Dr. rer. soc. Dr. phil. habil. Gottfried Küenzlen in: "Terror - Krieg des 21. Jahrhunderts?". br alpha Dienstag, 4.9.2007 Gottfried Küenzlen, * 1945 in Calw (Württemberg); |
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| Joseph
Ratzinger ("Wir sind Papst") setzt seine vorpäpstliche
Inquisitionstätigkeit fort: Angriffen auf Muslime in Regensburg ( Protestanten ( folgte am 5. August 2007 ein Treffen des Papstes mit dem antisemitischen Leiter des polnischen Kirchenradios »Radio Maryja« (Eigentum des Ordens der Redemptoristen) Tadeusz Rydzyk. »Radio Maryja« verbreitet seit Jahren antieuropäische und antisemitische Meinungen. Der Jüdische Europakongress zeigte sich in einem Protestschreiben an den Vatikan schockiert. |
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| Der Hass einiger religiöser Evolutionsgegner eskaliert
Mehrere Mitarbeiter der Fakultät für Evolutionsbiologie an der Universität von Colorado erhieltenanonyme Drohbriefe. Ihnen wurde Prozesse wegen sexueller Belästigung von Minderjährigen und/oder der Tod angedroht. Die Absender wurden gefunden und festgenommen. SZ, 23.7.2007, S. 11 |
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| Christliche
Eiferer hetzen gegen Islamkundler - Morddrohung gegen einen
Redner Eine Vernastaltung der Stadt München zum Thema Scharia und Grundgesetzt wurde von radikalen Christen massiv gestört. Mathias Rohe, Jurist und Islamwissenschaftler der Universität Erlangen, wurde niedergeschrien. Die Veranstalterin Margret Spohn brach die Veranstaltung ab. Die Vortragsreihe in der Seidlvilla, Schwabing, wurde unter Polizeischutz gestellt und weitergeführt. Mathias Rohe erhielt Morddrohungen. Eine Gruppe, die sich groteskerweise Deus vult amorem (Gott will die Liebe) nennt, könnte dahinter stecken: |
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| Zum Sprichwort "Eine Krähe hackt der andern die Augen
nicht aus" meinte Lessing, dies trifft bei
Schriftstellern nicht zu ( Georg Gänswein: "Ich halte die Regensburger Rede, so wie sie gehalten wurde, für prophetisch." Die Rede provozierte harte Reaktionen der darin gescholtenen Muslime. Dass Ratzinger anscheinend doch nicht so klug ist, wie immer behauptet wird, zeigt Gänswein Aussage zur islamischen Reaktion: "Es war eine große Überraschung, auch seitens des Papstes." Und Gänswein hackte weiter: "Die Islamierungsversuche im Westen sind nicht wegzureden. Und die damit verbundene Gefahr für die Identität Europas darf nicht aus falsch verstandener Rücksicht ignoriert werden. Die katholische Seite sieht das sehr klar und sagt es auch. Gerade die Regensburger Rede sollte einer bestimmten Blauäugigkeit entgegenwirken." - Der Vatikan stellte eine korrigierte Version der umstrittenen Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. ins Internet: |
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| "Religiöser Glaube ist ein ambivalenter, potentiell
explosiver Geistesstoff." Friedrich Wilhelm Graf: "Auf den Märkten des Glaubens", SZ 8.2.2007, S. 15; weitere Zitatauszüge und |
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| Der christliche
Fanatiker Joachim Meisner schaffte es in
der katholischen Hierarchie trotzdem oder gerade deshalb weit: er ist Kardinal
von Köln. Er sprach ein Verbot für Katholiken für
multireligiöse Feiern an Schulen aus. Muslime und Katholiken können
nicht gemeinsam beten, so der Fanatiker. Darauf hingewiesen, dass kürzlich
Papst Joseph Ratzinger in der Türkei
gemeinsam mit Muslimen in einer Moschee gebetet habe, meinte Herr Meisner:
Ratzinger habe beim Gebet der Muslime nur schweigend daneben gestanden.
(Wohlgemerkt: meisner war nicht mit dabei in der Türkei, viel weniger in
der Moschee!). Meisner zur Begründung seines Verbots: Katholische Kinder
würden durch das gemeinsame Gebet überfordert. In etlichen
katholischen Kindergärten wurden multireligiöse Veranstaltungen
abgeschafft. SZ, 9.12.2006, S. 6 Meisners Pressesprecher und Chefredakteur der Bistums-Zeitung ist Stephan Georg Schmidt, der dem Vernehmen nach dem fundamentalistischen Opus Dei angehört ( |
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| Eine 36-jährige Inderin in der
Stadt Tanakpur - 300 Kilometer östlich von Delhi - schnitt sich selbst die
Zunge ab, um die Göttin Kali zu
besänftigen. Vor Jahren hatte die Frau geschworen, Kali eine Ziege zu
opfern, wenn ihr Kinderwunsch erfüllt würde. Inzwischen gebar die
Frau zwei Kinder, konnte aber offenbar ihr Gelübde nicht einzulösen.
Vermutlich fehlte ihrer Familie das Geld für den Kauf einer Ziege, meinte
ein Polizeisprecher. |
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| SZ: "Ist der
religiöse Fundamentalismus auch eine wachsende Bedrohung für
Afrika? Wole Soyinka: "In einigen Regionen auf jeden fall, mein Land Nigeria gehört dazu. Der christliche Fundamentalismus nimmt zu, aber ich halte den islamischen für viel agrressiver. Allgemein betrachtet sorgen aber ethnische Differenzen wohl noch immer für mehr Konflikt in Afrika als die Religion." SZ, 8.11.2004, S. 17. Wole Soyinka, eigentlich Akinwande Oluwole Soyinka, * 13.7. 1934 Abeokuta, Nigeria; Schriftsteller, Nobelpreis für Literatur 1986. |
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| Hitler sah sich als
Instrument der Vorsehung und vereinte rassistische Dogmen mit germanischem
Christentum. "Some people recognized the moral perils of mixing religion and
politics, but many more were seduced by it. It was pseudo-religious
transfiguration of politics that largely ensured success, notably in Protestant
areas." Fritz Stern, 11/2004, The New York Times/SZ 17.1.2005,
S. 4 |
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| Nicht zu vorschnell
alles dem religiösen Fundmentalismus zuordnen! "... der Zorn junger Muslime resultiert größtenteils aus der Ablehnung ihrer korrupten Anführer und deren Unterwürfigkeit gegenüber den USA. Mit anderen Worten: Diese Verbitterung beruht auf materiellen Ursachen und nicht auf fanatischen, irrationalen oder antidemokratischen Stimmungen unter diesen Muslimen, die deshalb entweder umerzogen oder niedergemacht werden müssten." Mai Yamani, Autorin und Research Fellow am Royal Institute for International Affairs in London. Deutsch von Andreas Zantop © Project Syndicate, Quelle: SZ, 2. Juli 2004, Seite 2 |
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| Wie sich erst im
Jahre 2003 herausstellte, war meine Großmutter Therese Kreuzer (+ 1964), obwohl sie zeitlebens der
katholischen Kirche angehörte, eine versteckte islamische
Fundamentalistin. Das Tragen des Kopftuches orientiere sich am islamischen
Fundamentalismus, der ein Verständnis der Gleichberechtigung von Frauen
und Männern habe, das dem Grundgesetz widerspreche, meinte
Kultusministerin Monika Hohlmeier, CSU.
Meine Großmutter trug ein Kopftuch in der Öffentlichkeit. In 2004 wurde von Franz-Josef Jung, Fraktionschef der hessischen CDU, ( |
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Trotz des geschraubten Titels eine aufschlußreiche Ausarbeitung. |
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| "Der Gotteskrieger gegen den Moslem.
Als Bush von einem Kreuzzug gegen den Terrorismus sprach, galt das als
Ausrutscher. Aber der Verdacht blieb, dass nun doch sein Kampf der Kulturen
beginnt. Das provoziert vor allem muslimische Länder. Kreuzzug = Djihad. Die Feinde radikalisieren sich
im himmlischen Auftrag." Bush und Gott, Monitor,
ARD, 03.04.2003 |
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| Ein deutscher
Sicherheitsbeamter meinte, der religiös-fundamentalistische Terrorismus
ist mit den bisherigen militärischen und polizeilichen Mitteln kurzfristig
zumindest nicht zu besiegen. Es sei verheerend, dass die Führungsspitze
von al-Qaida wieder intakt sein und in
vielen Ländern Gotteskrieger
rekrutiere. SZ, 10.12.2002, S.7 |
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| "Die Vorbereitungen
zur Tötung von Menschen sind stets im Namen Gottes oder eines vermeintlich
höheren Wesens vor sich gegangen, das die Menschen ersonnen und in ihrer
Phantasie erschaffen haben."
Jaroslav Hasek. Die Abenteuer
des braven Soldaten Schwejk. S. 129 |
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| "Wir
müssen die religiösen Überzeugungen Andersgläubiger
vollwertig akzeptieren und respektieren. Und wir dürfen niemals der
Versuchung erliegen, uns selbst als die Vollstrecker des göttlichen
Willens zu begreifen." Günther Beckstein,
CSU, Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing 2002;
Tutzinger Blätter 2 (2002), S.6. Ein schwerer Hieb gegen alle, die
Andersgläubige nicht vollwertig akzeptieren und respektieren und ihnen das
Kruzifix aufdrängen wollen. |
| "O Du ruhender Gott
an meinen Brüsten! Ohne Dich kann ich nicht mehr sein." Mechthild von Magdeburg (Mystikerin, um 1207/10 in der Gegend um Magdeburg 1282/94 in Kloster Helfta bei Eisleben). "Die Liebe lobt Gott an fünf Dingen" "O Herr, minne mich gewaltig, oft und lang. Je öfter du mich minnest, umso reicher werde ich. Je gewaltiger du mich minnest, um so schöner werde ich. Je länger Du mich minnest, umso heiliger werde ich hier auf Erden." Mechthild von Magdeburg Ekstase - ein Weg in andere Dimensionen chrismon 02/2002, S.50 |
| Der Orden
"Schulschwestern von unserer lieben Frau" in Auerbach, Oberpfalz,
hat etwa 180 Nonnen. "Was sich hinter den Klostermauern abspielt ist ein
Tragödie", erklärt eine ehemalige Schwester: Selbstmordversuche,
alkohol- und medikantenabhängige Nonnen. Exerzitienmeister Heinrich
Morscher verbot den Nonnen schwimmen und wandern, Musik, Büstenhalter und
Telefonate wurden untersagt. In Vorträgen sprach er nur von Sex und
verteufel die Leiblichkeit. SZ, 17.11.2001, S.62 Das
Kloster in Auerbach steht dem fundamentalistischen |
| In einem Beitrag
für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», 21.9.2001, schrieb
der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger
Jose Saramago, «ausnahmslos alle Religionen» hätten
nie dazu gedient, die «Menschen einander näher zu bringen und den
Frieden zu mehren». Vielmehr seien die Religionen der «Grund
für unendliches Leid, für Massenmorde und ungeheuerliche physische
und psychische Gewalt, die zu den dunkelsten Kapiteln der elenden Geschichte
der Menschheit» gehörten. |
| "Offenbarungsreligionen, das hat auch
die Geschichte des christlichen Abendlandes gezeigt, sind anfällig
dafür, zur Ideologie zu werden, wenn sie als politische Handlungsanweisung
verstanden werden. ... Der Fundamentalismus mag ein hässlicher Aspekt der
Religion sein, den die meisten Gläubigen ablehnen, aber er ist ein Aspekt
der Religion." Rainer Brunner,
wissenschaftlicher Assistent am Orientalischen Seminar der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, SZ 16.10.2001,
S.16 |
| "Möge Gott Amerika weiter segnen." George W. Bush, US Präsident in seiner Ansprache an die Nation, FAZ, 9.10.2001, S.6 | "Ich bezeuge, daß es keinen Gott gibt außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet." Osama bin Laden, TV Sender Al Dschazira, FAZ, 9.10.2001, S.6 |
| "Religion, ob christlich, jüdisch,
islamisch, ist ambivalent: Sie kann Frieden und Gerechtigkeit fördern, sie
kann den Tod bringen." Matthias Drobinski, SZ, 21.9.2001, S.4.
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Leugnung des
religiösen Fanatismus durch Gerhard
Schröder, SPD, Bundeskanzler, nach den Terroranschlägen
auf das World Trade Center am 11.9.2001 im Bundestag, 19.September: "Die
Anschläge haben nichts mit Religion zu tun." SZ,
20.9.2001, S.13
|
| "Die säkulare, bedenkenlose
westliche Spaß-, Entertainment- und Kultur-Gesellschaft sieht sich auf
einmal der Weltmacht des religiösen und politischen Fundamentalismus
und Fanatismus gegenüber." SZ, 13.9.2001,
S.1 |
| "Die Opfer des arabischen und muslimischen Fundamentalismus zu sein macht uns oft so blind, dass wir dazu neigen, die Verbreitung eines chauvinistischen und religiösen Extremismus zu ignorieren, der nicht nur im Bereich des Islam stattfindet, sondern auch in Teilen der christlichen Welt und auch innerhalb des jüdischen Volkes." Amos Oz, SZ, 13.9.2001, S.17 |