| Inquisition und Nachfolgeorganisationen, lateinisch: Congregatio
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| Übersicht
zur Inquisition Ziel: Ketzerei bekämpfen, die Herrschaft der katholischen Kirche über Europa aufrecht zu erhalten (Peter Godman: Die geheime Inquisition, S.391); Aufspürung und Verfolgung der Häretiker (Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, 1999) |
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| Vorläuferinstitutionen | Römische Inquisition: Congregatio Romanae et universalis inquisitionis (Sanctum Officium) |
Kongregation für die Glaubenslehre |
| 380/81 Theodosius
I.: Edikt; Verfolgung mit staatlicher Unterstützung; 1232 richtet Papst Gregor IX. Glaubensgerichte ein und überträgt die Leitung dem Dominikanerorden 1252 Folter wird erlaubt |
1542 1965 | seit 1965 |
| 1376 Eymerich: Directorium Inquisitorum [Handbuch für Inquisitoren] | 1578 Peña: Praxis inquisitorum [Praktischer Leitfaden für Inquisitoren] | |
| Generalinquisitor, Großinquisitor (seit 1478), Präfekt (seit 1965) | ||
| u.a. Nicolás Eymerich, Tomás de Torquemada (1420-1498) | u.a. Francisco
Peña, Giulio Antonio Santori, Robert Bellarmin (1542-1621),
schickte |
Joseph Ratzinger |
| Höhepunkt der Inquisition in Spanien: zwischen 1481 und 1808 werden dort rund 31.000 Menschen verbrannt (Audodafé) und 270.000 zu Kerkerhaft und Vermögensentzug verurteilt. Unter Großinquisitor Tomás de Torquemada: Ausrottung und Vertreibung der Juden aus Spanien. Der Feuertod war nach dem Verständnis der Inquisition ein rettender Akt vor der ewigen Verdammnis der Seele des Ketzers. | ||
| Seit der Beförderung von Joseph Ratzinger zum Papst (neuer Name: Benedikt XVI.) ist der Kardinal William Joseph Levada neuer Kardinalpräfekt. | ||
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| Kongregation für die
Glaubenslehre |