| Walter Mixa, katholischer
Hardliner * 25. April 1941 in Königshütte, Polen; Träger des Bayerischen Verdienstordens
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| Aussagen des Bischofs Mixa und seiner
Pressestelle Ich habe zu keinem Zeitpunkt körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche angewandt. Falls es zu Ohrfeigen gekommen sein sollte, bedauere ich das heute aufrichtig. Damit widerspricht Mixa schon der kategorischen Leugnung von Gewalt im ersten Zitat. Das Bistum droht: Das Bistum behält sich zivilrechtliche und strafrechtliche Schritte vor. Damit waren nicht wie es angemessen wäre Schritte gegen Mixa gemeint, sondern Schritt gegen seine Opfer! Der Bischof [gemeint: Walter Mixa] hatte zu keiner Zeit erziehrische oder pädagogische Funktionen im St. Josef-Kinderheim inne. Sowohl der Orden der Mallersdorfer Schwestern als auch der Sonderermittler der Waisenhausstiftung Sebastian Knott bestätigten das Gegenteil. Diese Leute [gemeint: die Opfer von Walter Mixa] können sich doch gar nicht mehr an mich erinnern. Eine weiter Verhöhnung der Opfer: er schlägt sei, droht ihnen, bezeichnet sie als Lügner und nun eerkärt er sie für dement. Wenn jetzt das Thema auf die Frage nach Ohrfeigen [= körperliche Gewalt] zugespitzt wird, will ich ganz ehrlich sagen, dass ich [...] die eine oder andere Watschn von vor zwanzig Jahren nicht ausschließen kann. Neben Ohrfeigen werden Mixa auch Faust-, Stock- und Teppichklopferhiebe vorgeworfen. Sieben Frauen und Männer sind bereit vor gericht auszusagen, dass in den 1970-1980er Jahren vom damaligen Schrobenhausener Stadtpfarrer Walter Mixa, heutiger Bischof von Augsburg, geschlagen wurden (Kinderheim geht auf Distanz zu Bischof Mixa, SZ, 15. April 2010, S. 49). Ich habe nicht gelogen. Dass ich nicht geprügelt habe, dazu stehe ich auch heute noch. Dichtung und Wahrheit. Der Augsburger Oberhirte und seine Pressestelle lavieren mit ihren Äußerungen hart an der Grenze zur Lüge, SZ, 19. April 2010, S. 46 Die Süddeutsche Zeitung formuliert extrem vorsichtig, da sie vom Bistum Augsburg bereits durch einen Unterlassungserklräung eingeschüchtert wurde. |
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| Geheime
Papst-Akte über Walter Mixa Zum Träger des Bayerischen Verdienstordens Walter Mixa gibt es eine geheime Papst-Akte. Sie handelt von Alkoholproblemen, sexuellen Übergriffen und von Mixas Wirklichkeitsverlust. Joseph Ratzinger nahm das Rücktrittsgesuch Walter Mixas an. "Bewegt, betroffen, erschüttert. Bischöfe bestätigen geheime Papst-Akte über den zurückgetretenen Amtsbruder Walter Mixa", SZ, 23. Juni 2010, S. 6 |
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| Veruntreuungsvorwürfe gegen Bischof Walter
Mixa Zu all den Vorwürfen (Devisenschmuggel, Gewalt gegen Kinder, Missbrauch usw.) kommt noch der Vorwurf der Veruntreuung von ihm anvertrauten Geldern. Für einen angeblichen Originalstich eines italienischen Künstlers bezahlte Mixa laut Quittung vom 13. Januar 1995 Rudolf Paul Koletzko, einem langjährigen Freund des Bischofs in Rom, 43.000 Mark. Das Geld stammte von der Katholischen Waisenhausstiftung Schrobenhausen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. "Wer's glaubt, wird selig. Wie dem Bischof von Augsburg jetzt auch noch die Freundschaft zu einem Mann zu schaffen macht, der sich das Hochstapler herausstellt", SZ, 15. April 2010, S. 2 Walter Mixa kaufte Mitte der neunziger Jahre in einem Haustürgeschäft (!) einen Teppich für 18.000 Mark. Die Kirchenverwaltung sollte den Kauf nachträglich genehmigen, lehnte aber ab. Mixa soll das Geld kurzerhand aus Geldern der Katholischen Waisenhausstiftung Schrobenhausen bezahlt haben. Erst späte rkaufte der Pfarrkirichenrat den Plunder für 12.000 Mark. "Mixa bezahlte viel zu viel für Kupferstich. Kunstkenner beziffern den Wert des Werkes nicht auf 43000, sondern auf 4500 Mark. Auch ein Teppichkauf wird für den Oberhirten zum Problem", SZ 14. April 2010, S. 33 |
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| Misshandlungsvorwürfe gegen Bischof Walter Mixa Fünf ehemalige Heimkinder erhoben nach einem Zeitungsbericht Vorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa erhoben. In eidesstattlichen Erklärungen, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, behaupten die drei Frauen und zwei Männer, Walter Mixa habe sie in den 70er- und 80er- Jahren im Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef im bayerischen Schrobenhausen (Walter Mixa war von 1975 bis 1996 Stadtpfarrer von Schrobenhausen und hat laut den Berichten der ehemaligen Heimkinder regelmäßig die Mallersdorfer Schwester besucht, die das Kinderheim damals leiteten.) mehrmals geschlagen. Das Bistum Augsburg bezeichnete die Vorwürfe als absurd, unwahr und offenbar in der Absicht erfunden, den Bischof persönlich zu diffamieren. Es leugnete die Anschuldigungen entschieden und drohte mit zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schritten. |
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| Bischof Walter Mixa gibt sexueller Revolution Mitschuld an den
Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen Nach der Ansicht von Walter Mixa habe die "zunehmende Sexualisierung" in der Gesellschaft zu den Vorkommnissen beigetragen. Wir haben in den letzten Jahrzehnten gerade in den Medien eine zunehmende Sexualisierung der Öffentlichkeit erlebt, die auch abnorme sexuelle Neigungen eher fördert als begrenzt, sagte Mixa der Augsburger Allgemeinen. Warum die Sexualisierung der Öffentlichkeit so drastische Auswirkungen in Klöstern, katholischen Internaten, Pfarrheimen etc. haben soll begründete Mixa nicht. Der katholische Theologe Eugen Drewermann (Lehr- und Predigtverbot durch die katholische Kirche) machte die Strukturen der katholischen Kirche für den Missbrauchsskandal mitverantwortlich. Der kardinale Fehler der katholischen Kirche besteht darin, ihre Kleriker zu nötigen, zwischen der Liebe zu Gott und der Liebe zum Menschen alternativisch zu wählen. |
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| Sex
Sells, das weiß Bischof Walter Mixa und er nutzt
es Der 68-Jährige Mixa zur "Augsburger Allgemeinen Zeitung":
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| Erneuter Verbal-Rundumschlag von Walter Mixa Der Augsburger Bischof bezeichnete in seiner Osterpredigt die Massenmorde des Nationalsozialismus und Kommunismus als Beweis für die "Unmenschlichkeit des Atheismus". Eine Gesellschaft ohne Gott sei "die Hölle auf Erden". "Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen", sagte Mixa, der auch Militärbischof der katholischen Kirche in Deutschland ist. Immer seien in diesen Systemen die Christen und die Kirche besonders verfolgt worden. Da hat Walter Mixa wohl in der Geschichtsstunde geschlafen. So hat er übersehen,
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| Der Augsburger Bischof Walter Mixa eifert dem Piusbruder Richard Williamson nach. Bei einer CSU-Veranstaltung in Dinkelsbühl meinte der Bischof, auch heutzutage gebe es Verbrechen gegen das Leben. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche übersteige die Zahl der sechs Millionen im Holocaust ermordeten Juden. Die Abtreibungen lägen bei neun Millionen in den vergangen Jahrzehnten. Er rückte damit heutige Frauen und Ärzte nahe zu den schlimmsten Naziverbrechern. (Frauen diffamierte Mixa schon früher: er nannte sie Gebärmaschinen). SZ, 27.2.2009, S. 1, 7, 49 In der Überschrift wies das Bistum Augsburg zurück, dass Walter Mixa den unverschämten Vergleich vollzogen habe: Doch der Text belegt den Vergleichsvorwurf: "Bischof Mixa habe ... darauf hingewiesen, dass auch [Hervorhebung H.H.] in der Gegenwart Verbrechen gegen das Leben begangen würden, die höchste Wachsamkeit erforderten, und dabei unter anderem auch auf die Zahl der Abtreibungen in den vergangenen Jahrzehnten hingewiesen, die nach Expertenschätzungen inzwischen 9 Millionen überschreiten." |
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| Die Präsidentin
des Zentralrats der Juden, Charlotte
Knobloch, forderte vom Vatikan Maßregelungen gegen Walter Mixa, Bischof von Augsburg. Er hatte wieder
einmal einen im katholischen Klerus beliebten NS-Vergleich gezogen (in Bezug
auf Claudia Roth, Die Grünen). Der
Sprecher des Bischofs Dirk Voß verteidigte den Vergleich und setzte eines
drauf: "die verbalen persönlichen Attacken von Frau Roth gegen Vertreter
der Kirche tragen seit langem schon beunruhigende faschistoide Züge".
"Knobloch fordert Schritte gegen Mixa", SZ 23.10.2007, S. 37 Seine völlige Geschichtsunkenntnis zeigte der Sprecher mit dem Zusatz: "das betrifft in keinster Weise unsere jüdischen Mitbürger".
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Vorab das Sympathische an Herrn Walter
Mixa:
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| Walter Mixa,
Katholik, hält Kinder aus Doppelverdiener-Ehen für "ideologischen
Fetisch" Der Kritik an der Familienministerin Ursula von der Leyen, CDU, schloß sich der katholische Bischof Walter Mixa an. Als schädlich für Kinder und Familien und einseitig auf eine aktive Förderung der Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern fixiert, kritisierte er den Plan, die Zahl der Kindertagesstätten von derzeit 250.000 auf 750.000 zu erhöhen. In diesem Zusammenhang sprach er von "Gebärmaschinen". Die wirklichen Profis für die Erziehung eines Kindes sind dessen Eltern, und im besonderen dessen Mutter, sagte Mixa. Die Doppelverdiener-Ehe werde von der CDU-Ministerin geradezu zum ideologischen Fetisch erhoben.
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| Mazedonische
Zöllner beschlagnahmten beim deutschen Militärbischof Walter Mixa 400.000 DM, die
dieser unangemeldet aus dem Kosovo bringen wollte. Das Geld gehört
angeblich der Kirche von Skopje und sollte in Deutschland eingezahlt
werden. SZ, 5.1.2002, S.6 Nun weiß man ja seit den
Transfers der CDU ( |
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| Links | ||
| Dr. Walter Mixa:
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