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Weltanschauung
Agnostiker, Atheisten, Ungläubige und Heiden werden benachteiligt und verfolgt
Religionsfreiheit und Freiheit der Weltanschauung in Deutschland in weiter Ferne – heiden Linksheiden Literatur
Katholische Kirche überschüttet Rationalisten mit Anklagen wegen Blasphemie
Wenn Katholiken verfolgt werden wird das – zu Recht – gross angeprangert. Der Papst und auch untere Chargen in der kirchlichen Hierarchie weisen oft darauf hin und behaupten sogar, Christen wären die am meisten wegen ihrer Religion verfolgten.
Dabei übersehen sie "Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?", Mt 7,3
In Mumbai wird ein Kruzifix verehrt, von dessen Füßen Wassertropfen perlten. Die Katholiken riefen: Wunder, oh Wunder!" und kamen in Scharen. Sanal Edamaruku zeigte die ganz profane Erklärung für das angebliche Wunder im März 2012. Seitdem wird der kühle Denker von der Katholischen Kirche mit Anklagen wegen Blasphemie überhäuft. Die Gläubigen pligern immer noch zur Statue mit Flaschen um das Wunderwasser abzufüllen. Augustine Palett, Priester, und Vertreter der  Association of Concerned Catholics (ADCC) forderten Edamaruku auf sich zu entschuldigen. Der weigerte sich und wurde promt angezeigt.
Wunder Sanal Edamauku investigated and explained the "Jesus Water dropping miracle" at Mumbai on TV-9
WunderSanal Edamaruku

Christliche Grosskirchen gegen traditionelle Sportveranstaltung
Seit ich turniermäßig Schach spiele – das ist seit 1960 –, finden in den Osterferien Meisterschaften und andere Schachturniere statt. Es ist die ideale Zeit: Schüler und Eltern haben frei. Es werden die Qualifizierten für die Meisterschaften auf höherer Ebene (Pfingstferien) ermittelt. Doch die christlichen Grosskirchen stört der lautlose Schachsport. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn sie das Schachspielen ihren eigenen Anhängern verbieten. Diese müssen sich auch – wenn sie in den Himmel kommen wollen – an Essens-, Kleidungs- und zahlreiche andere Gebote halten.
Privileg der Kirchen: sie dürfen ihre Ansichten und Gebote auch Nicht-Gläubigen aufhalsen. Am Aschermittwoch, Allerheiligen und am Totensonntag sind Musikdarbietungen und Tanzveranstaltungen gesetzlich verboten, also auch für Heiden. Am Karfreitag sowie am Buß- und Bettag sind außerdem auch Sportwettkämpfe gesetzlich verboten, also auch für Heiden.
SchachmattSchachmatt am Karfreitag, SZ, 4.4.2012, S. 35 – Schach Schach & Politik
Angehörige nicht opportuner Weltanschauungen werden oft extra hervorgehoben
Bei der Beschreibung eines Ereignisses (Verkehrsunfall, Verbrechen, öffentliche Diskussion, Talk Show, usw.) wird selten erwähnt, dass jemand katholisch oder evangelisch ist. Wehe aber, er gehört einer politisch inkorrekten Weltanschauung an. Muslime mit Kopftuch werden extra erwähnt und bevorzugt auch Atheisten.
Beispiele
Sechzig Intellektuelle sind in New York, Greenwich Village eingeladen: ein Wissenschaftstheoretiker wird genannt, ein Medientheoretiker und ein Meeresforscher. Und der neo-atheistische Philosophen Daniel Dennett. Salon der Optimisten, SZ, 21.10.2011, S. 11 – Dennettonline
Edmund Stoiber, CSU, will Kinderbücher zensieren
Zensor Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU, hat den Kinderbuchautor Janosch wegen dessen antireligiösen Zeichnungen scharf kritisiert. "Wir dürfen nicht zulassen, dass solche falschen Propheten Zugang zu unseren Kinderzimmern erlangen." Janosch gehört dem Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung an. Stoiber hob hervor, Kirche, Gesellschaft und Politik müssten "an einem Strang ziehen und unseren Kindern Orientierung, Werte und Religion vermitteln". SZ, 11.6.2007, S. 11
Edmund Stoiber äußerte sich in der Apostolischen Nuntiatur (bekannter Treffpunkt der falschen Propheten) beim Austausch der Ratifikationsurkunden zu dem im Januar unterzeichneten Zusatzabkommen zum Bayerischen Konkordat, einem Abkommen, das auf die Hitler-Ära zurückgeht, dem bekannten und berüchtigen Konkordat zwischen Adolf Hitler und dem Papst Pius XI.
Bekanntlich war die Residenzstadt der CSU und des Ministerpräsidenten Edmund Stoiber einst die Hauptstadt der Bewegung.
Die Verlogenheit des Ministerpräsidenten ersieht man aus:
Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, CSU, verlieh im Rahmen einer TV-Gala im Münchner Prinzregententheater die Bayerischen Fernsehpreise 2006. u.a. an eine Janosch-Sendung
Der Bayerische Fernsehpreis 2006 an Dr. Joachim Lang für die Sendereihe „Tigerenten Club“ stellvertretend für die redaktionelle Gesamtleistung dotiert mit 8.000 Euro Seit fast zehn Jahren haben sich die von Janosch genial konzipierten Figuren „Tigerente“ und „Günter Kastenfrosch“ ein großes Stammpublikum bei den ganz jungen Zuschauern erobert. heidenPM 19. Mai 2006
Christliche Kindererziehung bis in die 1980er Jahre des vorigen Jahrhunderts: „Schläge im Namen des Herrn”, siehe Alexander Markus Homes: Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes unter heiden Links.
Weitere "Fälle" für religiöse Fanatiker:
Erich Kästner („Emil und die Detektive"), Gottfried Keller, Max Kruse („Urmel aus dem Eis"), Mark Twain („Tom Sawyer und Huckleberry Finn"), Wilhelm Busch („Max und Moritz"), Michael Ende, Astrid Lindgren ("Pippi Langstrumpf"), ....
Links
BestrafungBestrafung für Religionskritik und Kirchenkritik
AtheistAndrew Brown: "The religion of politics. For some, the notion of an amoral world is not in conflict with hope. But what happens when politics appropriates faith and morality?"
guardian.co.uk, August 12 2008
CzermakGerhard Czermak: Religion und Weltanschauung in Gesellschaft und Recht. Ein Lexikon für Praxis und Wissenschaft
heidenGiordano-Bruno-Stiftung
Grosssekte Christentum ... die Grosssekte Christentum dagegen wird bevorzugt
heiden Alexander Markus Homes: Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes
heiden Die Lügen Edmund Stoibers, CSU
Grosssekte Christentum Privilegien der Kirchen: abschaffen!
heidenStoiber attackiert Janosch, hpd-online, 9. Juni 2007
Verfolgung Viele Religionen oder Glaubensgemeinschaften werden benachteiligt und verfolgt
Fanatismus, Radikalismus Fundamentalismus Wider religiösen Fanatismus, Radikalismus und Fundamentalismus
zensur Eine Zensur findet nicht statt
Literatur
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freiheit heidenUlrike Ackermann, Hg.: Welche Freiheit. Plädoyers für eine offene Gesellschaft Plädoyers für eine offene Gesellschaft. Berlin: Matthes & Seitz, 2007. Broschiert, 320 Seiten. Mit Essays von Ian Buruma, Ralf Dahrendorf, Peter Esterhazy, Peter Nadas, Wolfgang Sofsky. 320 Seiten scheuch
Gerhard Besier, Erwin K. Scheuch: Die neuen Inquisitoren. Religionsfreiheit und Glaubensneid 2. Edition Interfrom, 1999. Taschenbuch, 494 Seiten scheuch
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 12.3.2012