| Ausstieg aus Kirchen und
Sekten |
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Meist ist man zumindest
hierzulande von der Taufe an, also kurz nach der Geburt, ein Christ. Das
System der christlich geprägten Kindergärten, Schulen (oft
obligatorischer Religionsunterricht), Kommunion und Firmung bzw. Konfirmation
sorgt dafür, dass die meisten Menschen auch weiter in den Fängen der
Kirchen sind. So gelingt es in den wichtigsten Jahren des Menschen, diese von
den Kirchen und ihren Einrichtungen abhängig zu machen.
Auch für diejenigen, die es schaffen, ist die Verquickung Staat und Kirchen so stark, dass man trotzdem via allgemeine Steuern die Bischofsgehälter und die kirchlichen Einrichtungen mitfinanziert. Der Staat unterstützt und privilegiert die modernen Seelenfänger massiv. Wer sich aus den Fängen des Systems lösen will, muss dies oft alleine durchstehen und bezahlt es neben den genannten wirtschaftlichen und beruflichen Nachteilen mit dem Verlust der Bekannten oder gar der Familie. Daher ist für Aussteiger besonders wichtig, Unterstützung und Zuspruch zu erhalten. Einen Beitrag versuchen kleine Organisationen zu leisten, einen kleinen Beitrag können wohl auch geeignete Bücher bringen. |
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| Links | |
| Grundgesetz Art.4 | |
| Literatur zu religiöser Glaube und Vernunft Faith and Reason | |
| Literatur |
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| Uwe Lehnert: Warum ich kein
Christ sein will Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer
naturalistisch-humanistischen Weltanschauung. Berlin: Teia, 2009. 389
Seiten
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| Reinhold Miller: Gott, ein
Geschöpf des Menschen: Mein Weg vom traditionellen Glauben zur
Wirklichkeit ohne Gott. Hildesheim: Olms, 2008. Gebunden, 293 Seiten |
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| Dr. Uta Ranke-Heinemann:
Eunuchen für das Himmelreich. Katholische Kirche und
Sexualität. München: Heyne, 2000. Taschenbuch, 576 Seiten
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