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Kirchlicher Einfluss
Kirchlicher Einfluss in Schule, Kindergarten, Kindertagesstätte
Religiöse Indoktrination der Kinder wird praktiziert – Indoktrination Links
Von kirchlicher Seite wird in bestimmten Zusammenhängen (Finanzierung durch die Steuergelder aller Bürger; Monopolvorwurf etc.) propagiert, dass der kirchliche Einfluss in Schulen, Kindergärten und Kitas gering ist.
Ganz locker wird argumentiert:
„Die meisten Einrichtungen nehmen Kinder beider Konfessionen auf, oft sogar auch Kinder ganz anderer religiöser Weltanschauungen. Gleiches gilt übrigens auch für das Erziehungspersonal.“ (Kindergarten – welcher passt zu uns? Indoktrination Links) Das btrifft nur sehr eingeschränkt zu.
Genauer befragt und wenn gerade öffentliche Finanzierung nicht zur Debatte steht, wird aber auf den kirchlichen Einfluss gepocht.
  • Jeder Träger muss maßgeblichen Einfluss auf die inhaltliche Ausrichtung seiner Einrichtung behalten.
  • „Die kirchliche Prägung unserer Kitas muss geschützt bleiben”.
Diskriminierung ist nicht nur erlaubt sondern erwünscht
Bernd Dennemarck, Domvikar, Eichstätt, fordert: „Die kirchliche Prägung unserer Kitas muss geschützt bleiben”. Das gilt nicht nur für die Indoktrination der Kinder sondern auch für die Personalauswahl. Die katholische Kirche verweigert deshalb die Anstellung einer Erzieherin, die nach Scheidung wiederverheiratet ist. Diese Diskriminierung ist völlig legal, weil Kirchen hier einen Sonderstatus genießen.
Finanzierung durch alle – Einfluss für die jeweilige Kirche
In nahezu allen Bundesländern gibt es viele Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Ein erheblicher Teil der Kindertageseinrichtungen ist in der Hand kirchlicher Träger.
Finanziert werden diese Einrichtungen allerdings nicht durch die Träger selbst, sondern weitestgehend durch staatliche Mittel. Eine Folge ist, dass viele Kinder nicht die Möglichkeit erhalten, wohnortnah eine nicht-konfessionelle Kindertagesstätte oder Schule zu besuchen.
Die Länder garantieren den Kirchen und Religionsgemeinschaften einen weitreichenden Einfluss auf die Bildung und Erziehung, nicht nur in ihren eigenen Einrichtungen, sondern auch in den staatlichen Regelschulen.
Interreligiöse Forderungen werden kaum befolgt
Jedem Kind wird Anspruch auf religiöse Bildung zugestanden, die nicht auf den jeweiligen Träger beschränkt sein sollte.
In Bayern wird zwar vom Ministerium für Familie die interreligiöse Bildung gefordert (siehe Empfehlungen zur interreligiösen Bildung in Kindertageseinrichtungen, Indoktrination Links), aber oft sind die Bildungseinrichtungen in Hand bestimmter Religionsgemeinschaften und diese fordern und prakizieren religiöse Indoktrination.
Links
IndoktrinationDeutschland: Staat und Kirche sind immer noch nicht getrennt - Das Staatsross und sein kirchlicher Reiter, Der Theologe, Nr. 23
IndoktrinationEmpfehlungen zur interreligiösen Bildung in Kindertageseinrichtungen, Bayerisches Staatsministerium Familie, 16. Dezember 2011
IndoktrinationHebenstreit, Sigurd (2008): „Bildung im Elementarbereich - Die Bildungspläne der Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland - Bericht über mein Forschungssemester im WS 2006/07 für das Kuratorium der Ev. FH R-W-L”. (pdf)
IndoktrinationKindergarten – welcher passt zu uns?
IndoktrinationKirchenfinanzen: Streicht die Subventionen für die Kirche - Mehr Geld für den Bürger
Literatur
„Die kirchliche Prägung unserer Kitas muss geschützt bleiben”, SZ, 17.8.2012, S. 34

Kirchlicher Einfluss
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 18.8.2012