| Exposé | |
| Alemann, Ulrich von
(2001): "Das Exposé. Ja, mach nur einen Plan...". In: Sabine Brenner,
Hg.: Promotionsratgeber für die Doktorandinnen und
Doktoranden der Philosophischen Fakultät. Düsseldorf:
Grupello, 2001, S. 24-40. |
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| Harnisch, Sebastian
(2003): "Merkblatt Exposé" |
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| UniKasselTransfer
(2005): "Ich will promovieren. Anregungen" |
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| Promotionsratgeber |
| Der Nachteil (oder Vorzug?) der Promotionsratgeber ist: keiner deckt alles ab, jeder hat andere Schwerpunkte, viele Themen und Ratschläge überschneiden sich. Vielleicht sind das Gründe dafür, dass mancher dieser Ratgeber bei den Bewertungen der Online-Versender so schlecht beurteilt wird ("Überflüssig", "... wird überhaupt nicht eingegangen"). Ich vermute, die jeweilige Leserin hat zum – für sie – falschen Buch gegriffen. Die folgenden Besprechungen dienen als Orientierungshilfe. |
| Sabine Brenner: Promotionsratgeber für die Doktoranden der Philosophischen Fakultät |
Dieser
Sammelband verschiedener Dozenten, meist vom Heinrich-Heine-Institut
der Universität Düsseldorf, behandelt, soweit ich sehe, ziemlich alle
Themen, ausser dem berühmten: "Wie überwinde ich die Angst vorm weißen
Blatt?" (was mir entgegen kam). Naturgemäß interessiert sich nicht
jeder Doktorand für dieselben Punkte, die für eine Promotion in Frage
kommen. Mich beispielsweise juckt die Stipendienbeschaffung nicht, die
Literaturrecherche meine ich zu beherrschen. Mir brachten aus diesem
empfehlenswerten Bändchen daher die folgenden Beiträge am meisten:
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| Helga Knigge-Illner: Der Weg zum Doktortitel. Strategien für die erfolgreiche Promotion |
| Mit diesem
Ratgeber will die Autorin vor allem beitragen, die Probleme, die beim
Arbeiten und Schreiben auftreten, zu meistern. Das gelingt
ausgezeichnet. Der Weg zum Doktortitel agiert auf mehreren Ebenen. Er bietet viel Text für den, der motivert und überredet werden will. Dazu gibt es zahlreiche Beispiele aus der Praxis der Autorin (die mich wenig ansprachen, da mir egal ist, wie sich Janine oder Katja angestellt haben). Die Tipps sind visuell abgesetzt und von unterschiedlicher Qualität. Wertvoll sind konkrete Tipps, wie der, mit dem Betreuer Absprachen regelmäßige Treffen mit Vorlage bestimmter schriftlicher Ausarbeitung zu vereinbaren. Dagegen sind einige Tipps ("Sorgen Sie für gute Bedindungen am Arbeitsplatz!" S. 83) doch zu trivial und pauschal. Am hilfreichsten fand ich die grau unterlegten Checklisten. Man kann sie direkt oder angepasst in den eigenen Aufgabenplan übernehmen. |
| Für die Schwerpunkte Arbeiten und Schreiben bestens geeignet. Andere Themen wie Finanzierung und Publikation fehlen, interessieren aber auch nicht alle Doktoranden. Da Text, Tipps und Checklisten viel bieten, das man nicht zu jedem Zeitpunkt innerhalb des Doktorprojekts richtig einschätzen kann, scheint es empfehlenswert, diesen Ratgeber immer wieder mal zu konsultieren. |
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| Barbara Messing, Klaus-Peter Huber: Die Doktorarbeit. Vom Start zum Ziel. Lei(d)tfaden für Promotionswillige |
| Der Leitfaden Die
Doktorarbeit will möglichst vieles abdecken. Da das gut
gelingt, ist für einen Einstieg in diese Ratgeberliteratur zu
empfehlen. Bei knapp über 200 Seiten kann er aber nicht alles mit der
nötigen Breite behandeln. Die Kapitelthemen: Warum Promotion?, Finanzierung, wissenschaftlich arbeiten, Themenfindung, Kreativität, Zeitdruck, Blockade überwinden, Vorträge halten, Dissertation verfassen und publizieren, Promotionsverfahren, Frauen an der Hochschule, Doktorandenseminar, häufig gestellte Fragen. Aus dieser Themenvielfalt fallen die Kapitel zur wissenschaftlichen Arbeiten, zum Halten von Vorträgen und zur Frage der Frauen an der Hochschule auf. Diese Themen interessieren den Promotionswilligen nur am Rande, sie werden in speziellen Werke bedeutend ausführlicher (und besser) behandelt. Besondere Vorzüge dieses Buches sind die Anhänge: ein kommentiertes Literaturverzeichnis, Internetadressen (beispielsweise zu Doktorandeninitiativen) und Arbeitsbögen. Die Arbeitsbögen gibt es teilweise auch in anderen Ratgebern (beispielsweise zum Zeitmangament), insgesamt sind sie aber sehr hilfreich und anregend. Als Einstieg besonders empfehlenswert. |
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| Andreas Preißner, Stefan Engel, Hg.: Promotionsratgeber |
| Der Promotionsratgeber
geht das Thema (ähnlich wie die I Überblick über das deutsche Wissenschaftssystem II Vorüberlegungen zur Promotion (Berufschancen, Finanzierung, Begabtenförderung) III Rahmenbedingungen des Promotion IV Planung und Erstellung der Disseration (Literaturrecherche, Computernutzung, Statistik, Wissenschaftstheorie) V Veröffentlichung der Disseration Es fällt auf, dass der Promotionsratgeber – wohl als einziges Promotionssachbuch – auch die Grundlagen der Statistik und Wissenschaftstheorie behandelt. Literaturrecherche und Computernutzung sollte der Promotionswillige allerdings schon aufgrund des vorangehenden Studiums intus haben. Für mich war das 2. Kapitel "Praktische Probleme bei der Promotion" aus dem Abschnitt III aufschlußreich. Die Autoren wagen es einen konkreten Aufgaben- und Zeitplan vorzulegen. Diesen kann man hervorragend zur Grundlage für eine eigene Planung machen. Wem an einer rundum gründlichen Behandlung der Themen I bis V gelegen ist, ist mit dem Promotionsratgeber gut bedient. Die häufigen erweiterten Auflagen garantieren Aktualität und zeigen die Popularität dieses Werks. |
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| Links |
– scientific
network that connects researchers |
| Weitere wertvolle Links auf |
| Weitere Literatur | ||
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| Claus
Ascheron: Die Kunst des wissenschaftlichen Präsentierens und
Publizierens. Ein Praxisleitfaden für junge Wissenschaftler.
Heidelberg: Spektrum, 2006. Broschiert, 306 Seiten |
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| Helga
Esselborn-Krumbiegel: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung
zum wissenschaftlichen Schreiben. Stuttgart: Utb, 2008.
Taschenbuch, 221 Seiten |
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| Andrea
Frank,
Stefanie Haacke, Swantje Lahm: Schreiben in Studium und
Beruf:
Schlüsselkompetenzen. Stuttgart: Metzler, 2007. Broschiert,
208 Seiten
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| Randi
Gunzenhäuser, Erika Haas: Promovieren mit Plan. Ihr
individueller Weg: von der Themensuche zum Doktortitel. Utb
2006. Broschiert, 160 Seiten |
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| Claudia
Koepernik, Johannes Moes, Sandra Tiefel : GEW-Handbuch
Promovieren mit Perspektive. Ein Ratgeber von und für DoktorandInnen.
(Broschiert) von Broschiert, 449 Seiten |
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| Martin
Kornmeier: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht: für
Bachelor, Master und Dissertation. UTB, 2010. Broschiert, 322
Seiten |
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| Vera
Nünning,
Hg.: Schlüsselkompetenzen: Qualifikationen für Studium und
Beruf
, Stuttgart: Metzler, 2008.
Broschiert, 322 Seiten |
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| Steffen Stock,
Patricia Schneider, Elisabeth Peper, Eva Molitor: Erfolgreich
promovieren. Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende.
Berlin: Springer, 2006. Broschiert, 326 Seiten |
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| Nigel
Warburton: The Basics of Essay Writing. Taylor
& Francis, 2007. Taschenbuch, 128 Seiten |
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