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Politik der CSU Amigos, Amigo
Forderungen, Politik, Affären der CDU/CSU-Amigos
Doppelzüngigkeit, Lügen, Betrug und Mißwirtschaft bei den Amigos von CDU und CSU
amigos
"Saludos amigos!" Ministerpräsident Max Streibl, CSU, Politischer Aschermittwoch 1993, Passau

Si de veritate scandalum sumitur, utilius permittitur nasci scandalum quam veritas relinquatur. – Augustinus Augustinus
"Die CSU ist eine einzige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Staatsanwälte in diesem Land."

Bayerns SPD-Chef Wolfgang Hoderlein, Politischer Aschermittwoch 2003, SZ, 6.3.2003, S.46
"Wir haben die Watsch'n bei der Wahl völlig zu recht kassiert"
Klaus Stöttner, CSU, MdL, in Hittenkirchen am 25.2.2009 zur Landtagswahl 2008 in der die CSU "nur" auf 43% kam. Quelle: OVB 27.2.2009, S. 17 – stoettner Zitate von Klaus Stöttner
„Werte wie rücksichtnahme, freiheit, demokratie und toleranz werden in Bayern klein geschrieben“, Herbert Huber
Die humanistischen Werte wie
Solidarität, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Weltoffenheit, Toleranz, Religionsfreiheit
werden von der CSU zwar genannt, aber kaum praktiziert.

„Der kleine Mann in der CSU ist schon in Ordnung“
Prof. emerit. Hans Maier, Ex-Kultusminister, CSU, zitiert nach Wilhelm Schlötterer, Diwan, BR2, 11.7.2009
„Ich finde, es ist eine Frechheit, dass bei denen im Namen ein "C" steht.“ Simon Solberg, Regisseur, "Die Bibel lebt im Heute", OVB, 28.9.2012, S. 34. Mit "denen" meinte Solberg CDU und CSU.

CSU steht zu ihren Forderungen, die in die falsche Richtung gehen:
„Wir formulieren auch sehr, sehr konsequent Dinge, die in die falsche Richtung gehen!” Andreas Scheuer, CSU–Generalsekretär über die bayerische Staatspartei. Quer, Bayerisches Fernsehen, 16.4.2015
In Bayern gilt: Partei <=> CSU <=> Land Bayern <=> Regierung <=> Legislative + Judikative + Exekutive
CSU-Debatten und Nachfolgegespräche zum CSU-Parteivorsitz 2007 werden daher in der Staatskanzlei geführt
Wahlanalyse der CSU nach dem schlechten Abschneiden in der Bundestagswahl 2009:
Schuld sind: 1) die Wähler, 2) die Welt im Umbruch. Das Grundsatzprogramm der CSU brauche keine Überarbeitung. "Schuld sind die anderen", SZ, 17.11.2009, S. 5
Bayern-MonopolBayern-Monopol - Der größenwahnsinnige Allmachtsanspruch der CSU, Die Welt, 28.10.2012
AbgeordneteAbgeordnete und andere Politiker bedienen sich skandal 6.11.2016
AbstimmungAbstimmungsverhalten, skandalösesskandal 23.6.2015
AlkoholAlkohol und Autofahrenskandal 7.10.2012
Betreuungsgeld Herdprämie aka Alleinverdienerprämie aka Betreuungsgeld skandal25.11.2015
AltersdiskriminierungAltersdiskriminierung & Altersarmut skandal6.9.2012
csu Die anti-bayrische CSUskandal22.10.11
skandalArchiv (älter, aber nicht veraltet)
skandalDie Arroganz unserer Politiker skandal7.8.2011
skandalAtomenergie ausbauen! Oder doch nicht? (2. Wende im März/April 2011) skandal3.6.2011
skandalAustritte aus der CSU – Aussteigerskandal 28.11.2016
AlkoholAutofahren und Alkoholskandal 7.10.2012
B15neuA93 / B15neu: Zerstörung Altbayerns skandal 30.1.2015
a94A94: Zerstörung des Isentals skandal16.2.2014
csu skandalAffären um die Bayerische Landesbank skandal 9.7.2015
EierskandalBayern-Ei skandal 19.2.2016
Betreuungsgeld Herdprämie aka Alleinverdienerprämie aka Betreuungsgeld skandal25.11.2015
biechlBilanz der Landtagsarbeit von Annemarie Biechl und Klaus Stöttner, beide CSU: schwachskandal13.10.2012
BrennerbasistunnelZulaufstrecken des Brennerbasistunnels in Bayern im Schneckentempo skandal 1.5.2015
Bürgernähe mdl Bürgernähe bayerischer Landtagsabgeordneter skandal3.8.07
Bundespolitik Bundespolitik für die Region Rosenheim: Frau Daniela Ludwig, CSU skandal6.11.2015
Bundespolitik CDU und CSU machten Deutschland zu einem ohnmächtigen Staat skandal16.2.2016
Handelsabkommen Handelsabkommen zu Lasten der Bürger, z.B. CETA, TTIP Handelsabkommen10.5.16
ChancenungleichheitChancenungleichheit skandal15.8.2013
ChronikChronique scandaleuse – Nicht mehr so aktuelle Skandale und Affären der CDU/CSU-Amigos
PiratenCSU gegen die anderen: Piratenpartei skandal8.4.12
csuAustritte: CSU Mitglieder zeigen Rückgrat skandal 28.11.2016
csu CSU: unzuverlässig und wetterwendisch skandal 23.9..2016
csu skandalDeutsche Leitkultur skandal11.11.2016
donauDer Donau-Skandal skandal20.11.2012
Drehhofer: siehe: CSU: unzuverlässig und wetterwendisch
csu skandalDritte Startbahn skandal27.11.2015
EierskandalEier– und Salmonellenskandal skandal19.2.2016
skandal Mogelpackung Erbschaftssteuer skandal 24.6.2016
csu DialogErgebnisoffener Dialog nach Art der CSUskandal25.1.2015
csuFamilienfeindlichkeit der CSU skandal10.6.2016
filzPolitischer Filz in Bayern – Filz und CSU skandal12.1.2010
Fleischkandal Fleischkandale skandal20.2.13
Handelsabkommen Freihandelsabkommen zu Lasten der Bürger, z.B. CETA, TTIP Handelsabkommen6.10.16
Elmau G7 Gipfel in Elmau: der Gipfel an Heimatzerstörung und Geldverschwendung skandal17.7.15
HaderthauerDas soziale Credo der Sozialministerin Christine Haderthauer, CSU skandal16.3.2013
Handelsabkommen Handelsabkommen zu Lasten der Bürger, z.B. CETA, TTIP Handelsabkommen10.5.16
skandal Heimat und Heimatzerstörung skandal1.12.2016
Betreuungsgeld Herdprämie aka Alleinverdienerprämie aka Betreuungsgeld skandal 24.11.2015
Hochwasser Hochwasser: Alle paar Jahre ein Jahrhunderthochwasser skandal 6.6.2016
Hybris der (gescheiterten) Grossprojekte in Bayern
Informationsfreiheit Keine Informationsfreiheit für die bayerischen Bürger skandal6.5.2016
a94Zerstörung des Isentals skandal3.5.2013
Verwandtenaffäre Kinderarbeitsskandal und Verwandtenaffäre im Bayerischen Landtag skandal14.6.2013
KinderarmutKinderarmut und Kinderrechte in Deutschland skandal1.6.2012
a94Koalitionsvertrag ist für andere bindend, nicht für die CSU skandal5.8.2016
LänderfinanzausgleichLänderfinanzausgleich skandal8.1.2013
LebensmittelskandalLebensmittelskandale skandal20.2.13
KorruptLiteratur zur Absahnung, Korruption, Macht und Missbrauch in der Politik skandal23.1.2012
MautLkw-Maut skandal 22.6.2015
Daniela Ludwig, CSU: Bundespolitik für die Region Rosenheim, siehe unter LudwigBundespolitik
Steuerentlastung Das Märchen von der Steuerentlastung skandal 24.11.2016
Maut: Maut PkwMaut Lkw skandal1.10.2016
FluchtMenschenunwürdige Behandlung der Asylsuchenden und Heimatvertriebenen in Bayern skandal16.10.2014
skandalMinisterpräsidenten des Freistaats Bayern: seit 30 Jahren Murks skandal2.10.08
skandalMogelpackung Erbschaftssteuer skandal 24.6.2016
skandal Müller-Brot: Hygeniemängel, Ungeziefer, verdreckte Maschinen skandal20.2.2012
NotwehrNotwehr gegen Zuwanderung skandal21.10.2015
skandalParteispendenaffäre CDU / CSU skandal23.1.10
Petitionsrecht Petitionsrecht in der Verfassung Bayerns
amigosPkw-Maut skandal 6.11.2016
PiratenCSU gegen die anderen: Piratenpartei skandal8.4.12
RechtsextremRechtsextremismus: „Auf dem rechten Auge blind“ rechtsextrem20.10.2016
EierskandalSalmonellenskandal skandal30.6.2015
SchäubleWolfgang Schäuble als Finanzminister geeignet? skandal8.11.09
Schlingerkurs der CSU: siehe oben unter Schlingerkurs CSU: unzuverlässig und wetterwendisch
skandalSkandalablage (älter, aber nicht veraltet)
skandalSkandalöses Verhalten bei Abstimmungen, Gesetzesvorlagen und Stellungnahmen skandal23.6.2015
csu skandalSkandalpersonen skandal27.2.2011
solidaritätsolidarität wird in der bayerischen - deutschen - europäischen Politik klein geschrieben skandal17.5.2012
Sonntagsreden Sonntagsreden Sonntagsreden19.11.2014
csu skandalStartbahn, dritte skandal27.11.2015
Steuerentlastung Das Märchen von der Steuerentlastung skandal 24.11.2016
Handelsabkommen Handelsabkommen zu Lasten der Bürger, z.B. CETA, TTIP Handelsabkommen10.5.16
Verkehrsinfrastruktur Gegen eine umweltschonende Verkehrsinfrastruktur skandal11.11.2016
UmweltUmweltshow statt Umweltschutz skandal12.11.2016
WahnhallaVerschwendung von Steuergeldern
csu skandal Verursacherprinzip auf bayrisch
VerwandtenaffäreVerwandtenaffäre und Kinderarbeitsskandal im Bayerischen Landtag skandal14.6.2013
Wahlversprechen Wahlversprechen und –lügen 2013 skandal21.12.2015
WahnhallaWahnhalla
warndateiWarndatei
Betrug„Wer betrügt, der fliegt!” skandal 18.1.2014
WertebündnisWertebündnis Bayern als Gegenpol zur Staatsideologie skandal 12.3.2013
ZentralisierungZentralisierungsübereifer in Bayern skandal 15.1.2013
zickzackZickzackkurs der CSU skandal 5.9.2013
BierAutofahren mit zwei Maß Bier skandal 7.10.2012
Motto: verharmlosen, vertuschen, vergessen
CDU/CSU-Amigos in csu 2007-2006csu 2005-2003csu 2002csu 2001csu 2000csu vor 2000
Grapscher Trump ist bei der CSU jederzeit willkommen

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU, lud den designierten US-Präsidenten Donald Trump zu einem Besuch nach München ein. Seehofer hatte Trump nach Angaben aus Regierungskreisen kurz nach dessen Wahlsieg schriftlich gratuliert und betont, er sei "jederzeit im Freistaat Bayern willkommen". Auch die AfD jubelte nach Trumps Wahlsieg und gratulierte ihm.
Petr Bystron, Bayerns AfD-Landesvorsitzender: „Ich bin heiser von den Jubelschreien seit acht Uhr heute Morgen“. Die Bundesvorsitzende Frauke Petry sagt, mit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten hätten sich die Wähler „für den politischen Neuanfang und gegen Filz und Korruption entschieden“.
Während die Grapscher aus der Silvesternacht in Köln 2015/16 vom Kölner Amtsgericht und Landgericht allmählich verurteilt werden (z.B. Gefängnisstrafe von 19 Monaten ohne Bewährung), wurde dem sexistischen, rassistischen Grapscher Trump in Bayern von der CSU der rote Teppich ausgebreitet. Die AfD gratulierte ihm herzlich. Als möglichen Besuchstermin nannte Seehofer die Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2017.

TrumpSilvester-Grapscher wehrt sich gegen Haft, N24 Welt, 30.09.2016 – TrumpSeehofer lädt Trump nach Bayern ein, Die Zeit Online, 24. November 2016 – TrumpTransatlantiker einer ungewohnten Sorte, FAZ.net 09.11.2016

Andreas Scheuer, CSU, gestand Pfusch bei und Unvermögen der CSU ein

Im Bierzelt in Höslwang gestand Generalsekretär Andreas Scheuer, CSU, am 6. August 2016 Pfusch bei und Unvermögen der CSU ein (ohne es so zu nennen).
Zuerst zwei Lügen,
  • egal ob man die Aussage wörtlich oder aufs politische Klima in Deutschland übertragen, versteht: „Wir haben einen heißen Sommer zu erwarten“.
    Die CSU stellt seit Jahren Ultimaten und Fristen und sie werden nicht eingehalten. Es gibt nur Ankündigungen, aber keine entsprechenden Taten. Nur heißes Gerede, aber kein heißer Sommer.
  • die CSU halte ihren Kurs ein. Wenn Scheuer damit den Schlingerkurs von Horst „Drehhofer” Seehofer, CSU, meint, dann hätte er recht. Siehe Scheuer CSU: unzuverlässig und wetterwendisch.. Die CSU wechselt den Kurs ständig.
Dann eine Wahrheit:
Im Gegensatz zu anderen Parteien müsse die CSU ihr Programm nicht umschreiben.
Die CSU hält sich weder an ihr eigenes Programm, noch an den Koalitionsvertrag, noch an Wahlaussagen. Andreas Scheuer hat Recht: Umschreiben ist unnötig. Siehe Scheuer Koalitionsvertrag ist für andere bindend, nicht für die CSU

Dann gestand Scheuer massiven Pfusch in der Asylpolitik ein:
Ohne die CSU gäbe es kein Asylpaket I und II sowie kein Integrationsgesetz. Man kann eine Sache richtig machen – dann braucht es nicht ständig neue Gesetzespakete und 10-Punkte-Pläne – oder ständig herummurksen, wie es Andreas Scheuer – wohl ohne es selbst zu merken – der CSU ans Bein nagelte.

Dann machte er es explizit: ,Wir schaffen das‘ ist die falsche Einschätzung der aktuellen Lage. Das bedeutet: Die CSU schafft es nicht. Ein mutiges und zutreffendes Selbsteingeständnis des eigenen Unvermögens.

Zum Ende widerrief Andreas Scheuer nahezu alles von ihm Gesagte:
„Lassen Sie sich nicht von platten Sprüchen überzeugen“ Scheuer.

Kein Platz für Wirtschaftsflüchtlinge, OVB, 8.8.2016, S. 12
Amigo-Wirtschaft geht munter weiter

Von der Zwick-Steuer-Affäre der CSU Amigos zu Zeiten von Ministerpräsident Franz Josef Strauß, CSU, zieht sich eine lange ununterbrochene Kette von Amigo-Affären zu der Beschäftigung von Verwandten durch Abgeordnete, zur fürstlichen Bewirtung durch CSU-Landräte und Modellbauaffäre einer CSU-Ministerin.
Die Amigo-Wirtschaft geht munter weiter. Mehrere Dutzend bayerische Politiker ließen sich im G-7-Tagungshotel in Elmau zu ganz speziellen Konditionen bewirten: Luxusessen und verbilligte Suiten für die Übernachtung inbegriffen. Einem vermögenden Geschäftsmann wurde die Geburtstagsfeier auf seine eigenen Kosten in Elmau verwehrt (siehe csu Heimat), die Landespolitiker feiern auf Kosten des von ihnen mit einem drei Millionen Euro teuren Zuschuss (aus Steuergeldern) sanierten G-7-Luxushotels. Wieder einmal wurden Abgeordnete durch Zuwendungen gefügig gemacht und einige machten gerne mit.
Landtags-Vizepräsident Reinhold Bocklet, CSU, der dabei war, findet diese Vorzugsbehandlung von Abgeordneten völlig in Ordnung: "Ich sehe darin keinen Verstoß gegen irgendwelche Regeln." Viele Politiker kennen keine Regeln über Vorteilsannahmen. Sie nehmen mit was geht und finden das in Ordnung.
ElmauElmau – Ärger um Politikeressen im G-7-Luxushotel, SZ Online, 16. April 2015 – Elmauer Geschmäckle, SZ 17.4.2015, S. 49 – csu Zwick-Steuer-Affäre der CSU Amigos 
Staatsanwaltschaft in Bayern ermittelt wegen des Verdachts auf Wahlfälschung
Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt wegen des Verdachts auf Wahlfälschung zugunsten der CSU in der Gemeinde Geiselhöring, Niederbayern. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft richten sich gegen eine CSU-Kommunalpolitikerin und vier weitere Verdächtige.
Es stellt sich die Frage: wie gewann die CSU in den anderen Landkreisen und Gemeinden?
Endlich brauchen wir Bayern uns nicht mehr schämen: die jahrzehntelange Dominanz der CSU könnte eine ganz andere Ursache haben als die Dummheit des Volks, das seine eigenen Schlächter immer wieder wählt.
GeiselhöringStaatsanwaltschaft ermittelt wegen Wahlfälschung in bayerischer Gemeinde, Abgeordnetenwatch.de, 21.9.2014
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, CSU, will den Radverkehr fördern – und kürzt deshalb das Geld für die Radwege
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, CSU, will den Anteil des Fahrrads an den im Verkehr insgesamt zurückgelegten Wegen von zehn (2008) auf 15 Prozent (2020) steigern. Sein Radverkehrsplan fordert ausdrücklich „Radschnellwege“, weil dadurch das Rad auch für größere Entfernungen nutzbar sei.
Folgerung für CDU und CSU: die Mittel für Radwege werden gekürzt.
Das ist kein Schreibfehler! Politiker sagen "X", meinen "Y" und machen "Z".
RadverkehrsplanRamsauers Radverkehrsplan : Kampf dem Kampfradler, Der Tagesspiegel, 6.9.2012
Horst Seehofer, CSU, und die Vertriebenenverbände fordern Entschädigung für deutsche Zwangsarbeiter
Horst Seehofer, CSU, Bayerns Ministerpräsident, redete am Sudetendeutschen Tag am 27. Mai 2012, Pfingstsonntag, in Nürnberg den Vertriebenenverbänden und dem Witikobund nach dem Mund: „Wir zahlen in Europa für alle, dann können wir auch für deutsche Zwangsarbeiter zahlen”. Geschätzte Gesamtkosten für den deutschen Steuerzahler: 200 Millionen Euro. Horst Seehofer wollte damit offensichtlich den versammelten Vertriebenenorganisationen samt dem rechtslastigen Witikobund schmeicheln.
Witikobund
  • von NSDAP-Mitgliedern gegründet,
  • enge Beziehungen zur NPD in den sechziger Jahren
  • mit Geschichtsrevisionisten und Holocaustleugnern in seinen Reihen
  • zahlreiche rechte und rechtsextreme Politiker und Publizisten im Vorstand
WitikobundWitikobundWitikobundWikipedia
Seehofer forderte also die Regierung aus CDU, CSU, FDP (also quasi sich selbst!) auf 5000 Euro für jeden Betroffenen herauszurücken. Auch Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach, CDU, ist dafür den deutschen Steuerzahler blechen zu lassen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, CSU, lehnte die Forderung bereits 2011 ab.
Zwangsarbeiter5000 Euro: Seehofer für Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter, Focus, 27.5.2012 –
 ZwangsarbeiterDeutsche Zwangsarbeiter: Friedrich lehnt Entschädigung ab, Focus, 28.8.2011  –
ZwangsarbeiterSudetendeutschen-Tag in Nürnberg "Was machst Du denn bei den Revanchisten?", SZ, 28.5.2012

TV Unternehmer Ralph Burkei, CSU, und sein Amigo-Netzwerk
Johannes Singhammer, CSU, warb im Juli 2009 mit "Ehrliche Arbeit statt Spekulation" und darunter: "Bundestagsabgeordneter Johannes Singhammer". Ehrlich wäre der Slogan ohne "Spekulation":
“Ehrliche Arbeit statt Bundestagsabgeordneter”
Als Anwalt für die Burkei-Gesellschaft Worldcom sahnte Singhammer ab. Worldcom vermittelte Schleichwerbung bei Sat1 und RTL. Thomas Zimmermann, CSU, MdL, kassierte bei der Burkei-Firma Westnet AG. Neben seinen Landtagsbezügen kassierte er monatelang üppige Honorare. Aribert Wolf, CSU, ex-MdB, arbeitete bei der Westnet als Vorstand. SZ, 10.8.09, S. 45
Bayerische Groteske: Der Geheimdienst überwacht und beobachtet Nazi-Gegner
Die Aida, Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle, wurde vom bayerischen Innenministerium als linksextremistisch eingestuft. Aida wurde aus dem Beratungsnetzwerk der "Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus" ausgeschlossen. Die Nazi-Gegner sind laut Innenminister Joachim Herrmann, CSU, eine Gefahr für die Demokratie. Nochmals ausgeschrieben: die Nazi-Gegner sind gefährlich!
Nazi-Gegner werden vom Bayerischen Innenministerium weiterhin gefährlich eingestuft
Das Antifaschistische Informations- und Dokumentationsarchiv Aida gilt weiter als verfassungsfeindlich und gefährlich. Folge:
  • Entzug der Gemeinnützigkeit. Wer den Rechtsextremen ans Leder will, wenn auch nur durch informationelle Aufklärung, kann nicht als gemeinnützig gelten.
  • Aufnahme in den Verfassungsschutzbericht 2009 -
  • Die bayerische Regierung nahm Aida aus der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus
"Angst vor Aida", SZ 8.1.2010, S. 27 SZ,30.4.2009, S. 54; SZ, 2.5.2009, S. 51 – a.i.d.a.a.i.d.a.
a.i.d.a.Diffamierungskampagne des bayr. Innenministeriums gegen a.i.d.a.a.i.d.a.Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus

csu Vor Zivilcourage in Bayern kann nur gewarnt werden
Meinungsdiktat in der CSU: Mangelnde Kritikfähigkeit der Partei
Sozialministerin Christine Haderthauer, CSU, bemerkte, dass der ehemalige Ministerpräsident Franz Josef Strauss, CSU, nicht unbedingt ein Vorbild sei: "Da gab's ja dann doch viele Dinge, die ich jetzt vielleicht anderen nicht zur Nachahmung empfehlen würde". Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wollte Horst Seehofer, CSU, die Ministerin wegen dieser Meinungsäußerung fast aus dem Kabinett werfen. Sie bekam "Bewährungsfrist".
"Ministerpräsident erwog Haderthauers Rauswurf, SZ, 21. April 2009, S. 33 – "Seehofer: Über Strauß darf diskutiert werden", SZ, 23. April 2009, S. 49
Zur Lektüre empfohlen: Wilhelm Schlötterer: Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten, siehe strauss Franz J. Strauss.
Mauerbau
1961 in Berlin durch die SED 2008 in Ingolstadt durch Mitglieder der CSU und Jungen Union
Die Berliner Mauer wurde – beginnend in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 – auf Geheiß der SED-Führung mit Walter Ulbricht, SED und Staatsratsvorsitzender, durch Volkspolizisten und Soldaten der Nationalen Volksarmee von Bauarbeitern errichtet. An ihr kamen bis zum November 1989 zahlreiche Menschen um. Die genaue Zahl der Todesopfer schwankt zwischen 86 und 238 Todesfällen. Am Abend des 3. September 2008 errichteten zahlreiche Menschen, darunter der Stadtrat der CSU und Kreisvorsitzende der JU Benedikt Seidenfuß mit Ziegelsteinen und Stacheldraht in Ingolstadt eine Mauer. Es handelte sich um eine unangemeldete Demonstration, die bei anderen stets staatsanwaltschaftlich hart verfolgt wird, bei Mitgliedern der Staatspartei nicht.
Soweit bekannt gab es keine Opfer.
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", Walter Ulbricht, SED, auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin am 15. Juni 1961.
mauerBerliner Mauer
Sahra Wagenknecht, Die Linke: "Die CSU sehnt sich wohl die Mauer um den Landtag herbei, damit nicht auffällt, dass sie schon längst nicht mehr sozial ist. SZ, 5.9.2008, S. 45

Sozialabbau, Reformen und Mittelkürzungen zeigen Wirkung: Zwischenbilanz
Täglich kämpfen engagierte Bürger und Hilfsorganisationen für die Integration der Behinderten. Es ist ein "Traum", "für den täglich gekämpft werden muss", meinte Werner Fack, Referent für Behindertenhilfe bei der Diakonie Bayern. Und zu den Folgen der Reformen und Abbau des Sozialstaates:
"Behindertenhilfe ist auf dem Weg zum Almosenwesen. Das ist erniedrigend", SZ, 22.7.2008, S. 44
Politik auf CSU-Art geht beispielsweise so:
  • Theo Waigel, CSU, will Nachfolger von Max Streibl, CSU, als Ministerpräsident Bayerns werden: da wird seine Affäre mit Irene Epple bekannt. Ministerpräsident wird Edmund Stoiber.
  • Horst Seehofer, CSU, will Vorsitzender der CSU in Bayern werden; da berichtet die Boulvardpresse über seine schwangere Freundin. Vorsitzender der CSU wird Erwin Huber.
  • Barbara Stamm, CSU, will Landtagspräsidentin werden; da berichtet die Bild-Zeitung, dass sie Brustkrebs habe. SZ, 19.7.2008, S. 45

Hans-Peter Friedrich, CSU, hat ein Herz für die Raser auf unseren Strassen
Die Verkehrsrowdys sollen zur Kasse genommen werden: Wolfgang Tiefensee, SPD, plant eine Erhöhung der Bußgelder für Raser und andere Verkehrsproleten. Die CSU setzt sich für die rücksichtslosen Fahrer und Raser im Strassenverkehr ein. Hans-Peter Friedrich, CSU, über Fahrer, die außerhalb von Ortschaften 21 kmh zu schnell fahren: "So jemand ist doch kein Raser." SZ, 2.6.2008, S. 6
Die bayerische Regierung lehnt den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei PKW strikt ab. Es ist noch kein Jahr her, dass Angela Merkel, CDU, die Reduzierung forderte und es ist etwas mehr als ein halbes Jahr her, dass Frau Merkel die EU-Staaten aufforderte, die Einzelinteressen zugunsten des Gemeinwohls zurückzustellen.
"Europa muss nach Auffassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Klimaschutz weltweit zum Vorreiter werden. In einer Grundsatzrede zu den Zielen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft bekannte sich Merkel im Bundesrat mit Nachdruck zu den ambitionierten Zielen der EU-Kommission zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes."
merkeltagesschau.de 16.02.2007 Angela Merkel: Entscheidend sei, dass in Brüssel der „Geist Europas“ über nationales Anspruchsdenken siege. merkelBilanz der Ratspräsidentschaft, FAZ.net 27. Juni 2007
Wirtschaftsministerin Emilia Müller, CSU: "Eine überproportionale Belastung der deutschen und bayerischen Autohersteller ist für die Staatsregierung nicht akzeptabel."
Europaminister Dr. Markus Söder, CSU: "Der Vorschlag in dieser Form muss schnellstmöglich vom Tisch." Die Kritik der bayerischen Regierung richtet sich vor allem gegen die einseitige, überdurchschnittliche Belastung von Fahrzeugen, die über dem EU-Gewichtsdurchschnitt liegen, während kleinere Fahrzeuge weitgehend verschont bleiben. PM Nr. 6 der Staatskanzlei 9.1.2008
Nach dem EU-Vorschlag sollen die Automobilhersteller ab dem Jahr 2012 die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeugflotten auf durchschnittlich 120 Gramm pro gefahrenen Kilometer reduzieren. Dies entspricht einem durchschnittlichen Verbrauch von 4,5 Litern Diesel bzw. 5,0 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Betroffen sind alle Neufahrzeuge, die ab diesem Zeitpunkt verkauft werden.
Kommentar: es betrifft alle Fahrzeuge; Müller und Söder haben den Vorschlag anscheinend nicht richtig gelesen; bei den größten Dreckschleuderern ist am meisten einzusparen. Vielleicht haben Emilia Müller und Markus Söder, beide CSU, das übliche politische Modell: »die vielen Armen sind zu belasten, die wenigen Reichen dagegen zu entlasten«, einfach auf Autos übertragen.
Gleichzeitig ist dies ein Lehrstück für die Wetterwendigkeit der CSU. Am 22. Mai stimmte – unter dem Beifall der CSU-Landtagsfraktion Hans Spitzner, CSU, dem Vorhaben der EU-Kommission zu:
Staatssekretär Hans Spitzner, CSU, Wirtschaftsministerium:
"Wir unterstützen das Vorhaben der EU-Kommission, die durchschnittliche CO 2 -Emission von EU-weit verkauften Neuwagen bis zum Jahre 2012 auf 120 g/km zu begrenzen. Dabei sollen Verbesserungen bei der Fahrzeugtechnologie die durchschnittlichen CO 2 -Emissionen auf 130 g/km senken."
"Die Einhaltung der Klimaschutzziele ist unserer Meinung nach notwendig. Die Staatsregierung wird auch in Zukunft alles tun, um dies zu erreichen." (Beifall bei der CSU)
spitznerPlenarprotokoll Nr. 15/94, S. 7138, Landtag 22.Mai 2007, (pdf)
Vor kaum einen Jahr sprach sich Klaus Stöttner, CSU, MdL, für eine "spürbare Reduzierung" aus:
"Auch brauchen wir eine verbindliche Regelung zur Minderung des Kohlendioxidausstoßes bei Kraftfahrzeugen. [...] Einig sind wir darüber, dass die durch schnittlichen Verbrauchswerte von 160 Gramm je Kilometer zu hoch sind; wir brauchen eine spürbare Reduzierung – und zwar schnell!", Klaus Stöttner, CSU, MdL, OVB, 13.2.2007, S. 10
skandalAnfang

Politik der CSU Amigos,Amigo
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 2.12.2016