| Skandalpersonen der CSU nicht vollständig. Dies ist keine offizielle Webauftritt der genannten Personen. Alle nachfolgenden Links verweisen auf Seiten dieser Webauftritt, nicht auf offizielle Webauftritts der Personen. Siehe auch "I wouldn't buy a used car from him" Norma Jean (*1938 Wellston, Oklahoma) Siegfried Deffner Herbert Fleissner Norbert Geis Michael Glos Karl-Theodor zu Guttenberg Franz Heubl August Lang Theodor Maunz Georg Pfister Josef Schmid Hans-Joachim Sewering Edmund Stoiber Franz Strauss Gerold Tandler Manfred Weiss Otto Wiesheu Friedrich Zimmermann Siegfried Zoglmann Etwas weiter ausholend als die Liste hier ist |
| Dies ist kein An-den-Pranger-stellen. Die
Skandalpersonen der CSU sind ausnahmslos durch eigene politische
Aktivitäten in die Öffentlichkeit getreten. Vgl. dazu die Stellungnahme von Herrn Johannes Eisenberg, Justiziar der taz, 28.8.2000, S.11 Leider hatte Cicero in seiner Zweiten Philippischen Rede nicht recht: "Nec vero necesse est, quemquam a me nominari; vobiscum ipsi recordamini." [Und es ist wirklich nicht notwendig, jemanden beim Namen zu nennen; ihr erinnert euch ihrer selbst.] |
| Siegfried Deffner |
| Oktober 2005: gegen den massiven Widerstand von
Siegfried Deffner, CSU, wird in Gersthofen eine Gedenkstätte für
NS-Zwangsarbeiter errichtet. Die Stadt steuert lausige 1500 Euro dazu (zum
Vergleich: 3.000.000 Euro ist der CSU regierten Stadt ein neues Stadion wert).
SZ, 22.10.2005, S. 60 Februar 2001: Der Klasse 11a des laufenden Schuljahres am Paul-Klee-Gymnasium in Gersthofen wird von Dr. Lehmann der Vorschlag unterbreitet, eine Ausstellung sowie eine Internetseite rund um die Themen Zwangsarbeit in Gersthofen, die Augsburger Widerstandsfamilie Pröll, Wernher von Braun sowie das KZ in Dora zu starten. 27.03.2001: Telefongespräch zwischen Dr. Lehmann und Bürgermeister Siegfried Deffner, CSU. Hierbei verweigert der CSU-Politiker der Klasse die Benutzung des städtischen Archivs. Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit anscheinend unerwünscht. 11.06.2001: Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg: Die 11a darf das Gersthofer Stadtarchiv benutzen. |
| Herbert Fleissner, Besitzer eines Verlagsimperiums |
| * 2.6.1928 Eger, Tschechien Herbert Fleissner bringt in seinen Verlagen viele rechtsextreme Autoren, wie Rainer Zittelmann; er ist Unterzeichner der Erklärung zur "kritischen Solidarität" mit dem antisemitischen MdB Martin Hohmann ( |
| Im April 2008 wurde Herbert Fleissner die
Ulrich-von-Hutten-Medaille verliehen. Diese
wird von der Gesellschaft für Freie Publizistik GFP, laut
Verfassungsschutz die größte rechtsextremistische Kulturvereinigung
Deutschlands, verliehen. Damit kam Fleissner in eine Reihe mit dem ehemaligen
SS-Offizier und NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke,
Gerhard Schumann (NSDAP, Nationalsozialistischer Studentenbund
NSDTB, SA, Präsidialrat der Reichsschrifttumskammer), Peter
Dehoust aka Peter Degner (NPD), Karl
Waldemar Schütz (NPD), Udo
Walendy, mehrfach vorbestrafter Holocaust-Leugner, Hajo Herrmann, eine Ikone der extremen
Rechten. Ich distanziere mich ausdrücklich von den haarsträubenden Unfug (besser: Blödsinn) auf der GfP-Webauftritt |
| Literatur Hans Sarkowicz: Rechte Geschäfte. Der unaufhaltsame Aufstieg des deutschen Verlegers H. Fleissner. Frankfurt am Main: Eichborn, 1994. |
| Norbert Geis CSU-Exorzist von der Hinterbank, SZ, 8.2.2002, S.9 |
Die skandalösesten, unsinnigsten Forderungen stellt
zweifellos Norbert Geis, CSU. Das will was heißen, bei soviel Konkurrenz
innerhalb seiner Partei. Geis fordert:
Hier vermisst man die |
| Wohin führen die
Forderungen des Norbert Geis, CSU? Wohin die Forderungen des CSU-Exorzisten von der Hinterbank Norbert Geis führen sieht man an Meldungen über Strafe oder Rache aufgrund von Gotteslästerung: Am 1. Januar 2010 wurde Kurt Westergaard, Zeichner der berühmten, gotteslästerlichen "Mohammed"-Cartoons, mit einer Axt angegriffen. Die dänische Zeitung Jyllands Posten hatte im Herbst 2005 die Comics Westergaards gedruckt: der Prophet Mohammed wurde mit Bombe im Turban abgebildet. Die Gottesgläubigen in vielen islamischen Ländern sahen darin Blasphemie, ähnlich wie sie Norbert Geis immer wieder unter Strafe stellen will. |
| Todesstrafe für Internetdelikt
Blasphemie Im Geiste von Norbert Geis, CSU, wurde im Iran eine Gesetzesvorlage zur Verschärfung der Strafen für Werbung für Blasphemie im Netz eingebracht. |
| Wohin ein Blasphemiegesetz und seine rigorose
Beibehaltung führen kann, zeigte sich beim Mord an Minderheitsminister
Shahbaz Bhatti in Pakistan. Bhatti
kämpfte gegen das schreckliche Blasphemiegesetz und wurde
deshalb (?) ermordet. |
| In Deutschland spricht sich insbesondere Norbert Geis, CSU, für das Blasphemie-Gesetz
und seine Verschärfung aus. Wer sich dagegen ausspricht lebt nicht nur in
Pakistan gefährlich. Während sich in anderen Ländern Christen,
Muslime und Bürgerrechtler für die
Abschaffung des umstrittenen Blasphemie-Gesetzes aussprechen, gibt
es in unserem Land immer noch Leute, die dieses Gesetz aus finsteren Zeiten
verteidigen und verschärfen wollen.
|
| Michael Glos, MdB |
| An Führers Geburtstag, dem 20. April 1996, hielt der
"Schulverein zur Förderung der Rußlanddeutschen in Ostpreußen
e.V.", dessen Chef der einschlägig bekannte Verleger Dietmar Munier ist,
seine Jahreshauptversammlung ab. Michael Glos, CSU, schrieb das Grußwort.
Als "besonders begrüßenswert" bezeichnete der CSU-Mann den
"Brückenschlag zwischen den Völkern", den die Neonazis betrieben. All
das lasse den Verein als "besonders hilfreich" erscheinen. Für wen er so
lobende Worte fand, sagt Glos heute, habe er damals nicht gewußt.
Glos ist in "guter" Gesellschaft. Grußworte an den Verein gaben auch der Verleger Wolf Jobst Siedler, der Bundessprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Franz Neubauer, CSU und Johannes Böhm, CSU, zahlreiche CDU Politiker und der Kinderbuchautor Otfried Preußler ab. Tribüne - Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, 43 (2004), 169 1.Quartal, S. 160 |
| Schulverein zur
Förderung der Rußlanddeutschen in Ostpreußen e.V.
Geschäftsstelle: Postfach 4028, 24039 Kiel, Ruf 04384-909, Fax 04384/597040. Der fördert zielstrebig die Wiederansiedelung von Deutschen ("Aufbau von neuen Gemeinschaften") in Rußland (im ehemaligen Ostpreußen). Der vom Kieler Verleger Dietmar Munier (Arndt-Verlag) gegründete und geleitete Schulverein wurde bereits 1995 unter "rechtsextremistische Bestrebungen" im deutschen Verfassungsschutzbericht erwähnt. ( |
| Karl-Theodor von und zu Guttenberg |
| Schwerer Schaden
für den Wissenschaftsstandort Deutschland Die Wissenschaft hat durch den Plagiator Karl-Theodor von und zu Guttenberg, CSU, und dessen Verteidigung durch Bundesregierung und Vertretern von CDU und CSU erheblichen Schaden erlitten. Das meinen einige Hochschullehrer. Einer schrieb: Die Logik der Kanzlerin ist erschütternd. Hier werden nicht nur fundamentalste wissenschaftliche Standards nach unten verschoben, sondern auch essentielle gesellschaftliche Werte wie Ehrlichkeit beschädigt. "Bayreuther Komplizen", SZ, 11.3.2011, S. 11. Die Werteordnung der Verteidiger ist entlarvend. Ehrlichkeit und Seriösität rangieren offensichtlich weit hinten. |
| Aus dem Urteil der Kommission der
Universität Bayreuth Die Kommission, darauf weisen die Mitglieder einstimmig hin, hat sich davon überzeugt, dass Herr Freiherr zu Guttenberg gegen diese wissenschaftlichen Pflichten in erheblichem Umfang verstoßen hat. Universität Bayreuth erkennt zu Guttenberg den Doktorgrad ab, Medienmitteilung 037 / 2011 / 23. Februar 2011 |
| Ein paar Stimmen zum Skandal um Karl-Theodor von und zu
Guttenberg Führende Politikerinnen und Politiker haben es zugelassen, dass eine öffentliche Diskussion aus dem Ruder lief und bisher gültige Wertmaßstäbe verschoben wurden. Verstöße gegen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis wurden als zweitrangig gegenüber politischen Einzelinteressen dargestellt ein Schlag ins Gesicht der Qualitätskontrolle in der Wissenschaft. Dem einfachen Wähler, der nicht mit wissenschaftlicher Methodik vertraut ist, mag man das verzeihen, verantwortlichen Politikern nicht. Prof. Dr. Wolfgang Sandner, Präsident Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) Dietmar Mieth, langjähriger Sprecher des "Ethiknetzwerkes Baden-Württemberg" sagte, die Regierungsparteien hätten den Fall in einer Weise abgewiegelt, die beschämend und entwürdigend für den Wissenschaftsbereich sei. Man kann nicht auf der einen Seite den Wissenschaftsstandort Deutschland hervorheben und fördern, auf der anderen Seite aber die dazu notwendigen Regelungen im Verletzungsfalle durch einen Minister wie eine 'quantité negligeable' behandeln. |
|
| Margarete
Bause, Fraktionsvorsitzende der grünen Landtagsfraktion:
Spätestens mit der Entscheidung der Universität Bayreuth ist
klar, dass die Vorwürfe gegen Guttenberg eben keine linke
Hetzkampagne waren, wie von der CSU immer behauptet, sondern dass der
schneidige CSU-Politstar nachweislich getäuscht und gelogen
hat. |
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| Der aktuelle Umgang der Bundesregierung mit einem öffentlich
nachgewiesenen und durch die Universität bestätigten Plagiatsfall
mache es praktisch unmöglich, Schüler und Studierende in Zukunft
für den korrekten Umgang mit geistigem Eigentum zu sensibilisieren, sagte
Stefan Jähnichen, Präsident der
Gesellschaft für Informatik e.V. |
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| Die Nachrichtenagentur dapd stellte Zitate des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (KTG) im Februar 2011 zu seiner Plagiat- Dissertation zusammen: | |
| Die Medien berichten über Täuschungsvorwürfe im Zusammenhang mit Guttenbergs juristischer Dissertation. KTG: Ich habe die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt. 15. Februar 2011 | |
| KTG: Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus. Ich bin gerne bereit zu prüfen, ob bei über 1200 Fußnoten und 475 Seiten vereinzelt Fußnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten und würde dies bei einer Neuauflage berücksichtigen. 16. Februar 2011 | |
| KTG: Meine von mir verfasste
Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck
von mir. Sie ist über etwa sieben Jahre neben meiner
Berufsabgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster
Kleinarbeit entstanden, und sie enthält fraglos Fehler. (...) Es wurde
allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die
Urheberschaft nicht kenntlich gemacht. 18. Februar in einer |
|
| Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat offenbar
auch aus der Hausarbeit eines Studienanfängers des Otto-Suhr-Instituts der
Freien Universität Berlin abgeschrieben. Die Berliner Zeitung
berichtete, dass sich in Guttenbergs Dissertation mehrere Textstellen einer
Grundkurs-Hausarbeit vom März 2003 finden lassen. Mit all diesen
Vorwürfen ist KTG nun ein wirklicher CSU Mann. Die CSU stellt sich hinter
ihn! Volle Solidarität und Unterstützung für Betrug und Lügen Horst Seehofer; CSU, sichert Guttenberg seine persönliche volle Solidarität und Unterstützung und auch die der CSU zu. Generalsekretär Alexander Dobrindt, CSU: Die CSU steht ganz eindeutig zu ihrem Minister. Bundesagrarministerin Ilse Aigner, CSU, lobt Guttenberg gar als überzeugend, glaubwürdig, integer. Hier scheinen einige Leute die Bedeutung der deutschen Worte überzeugend, glaubwürdig und integer nicht zu kennen. Ein Integrationskurs könnte vielleicht helfen. Alexander König, CSU, MdL, meinte: Ich bin fest davon überzeugt, dass ihm der Titel am Ende nicht aberkannt wird. Da hat der MdL die Macht der CSU überschätzt. Manfred Weber, CSU, lobt die hervorragende Arbeit Guttenbergs. Wer betrügt und lügt fügt sich bekanntlich gut in die CSU ein. «Wir vertrauen auf seine ganz hervorragende Arbeit. Zu Guttenberg hat unsere volle Unterstützung», sagte der Vorsitzende der niederbayerischen CSU, Manfred Weber. Der gesamte CSU Bezirksvorstand Niederbayern stellte sich einhellig hinter den Plagiator. In der CSU glaubt niemand, dass die Plagiats-Affäre Guttenberg schaden werde. Skandale, Unglaubwürdigkeit und Lügen ist man von Politikern gewohnt. Wo käme die CSU hin, wenn jeder Betrüger und Lügner in der Partei unwillkommen wäre? |
|
| Samstag, 19. Februar: Nach Medienberichten soll KTG auch die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags für seine Dissertation beansprucht haben. | |
| Montag, 21. Februar: Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, hält KTG trotz
Urheberrechtsverletzungen und trotz des Abschreibens (in jeder Realschule,
Hauptschule und jedem Gymnasium wird man dafür streng bestraft) als
Minister für geeignet. Seine Arbeit als Verteidigungsminister
erfüllt er hervorragend. Vielleicht sind für den Ministerposten Lüge und Betrug gute Voraussetzungen. |
|
| KTG: Und nach dieser Beschäftigung
habe ich auch festgestellt, wie richtig es war, dass ich am Freitag gesagt
habe, dass ich den Doktortitel nicht führen werde. Ich sage das ganz
bewusst, weil ich am Wochenende, auch nachdem ich diese Arbeit mir intensiv
noch einmal angesehen habe, feststellen musste, dass ich gravierende Fehler
gemacht habe. Gravierende Fehler, die den wissenschaftlichen Kodex, den man so
ansetzt, nicht erfüllen. Ich habe diese Fehler nicht bewusst gemacht. Ich
habe auch nicht bewusst oder absichtlich in irgendeiner Form getäuscht und
musste mich natürlich auch selbst fragen: Wie konnte das geschehen, wie
konnte das passieren? 21. oder 22. Februar, im hessischen Kelkheim auf einer CDU-Veranstaltung Es gibt vier Möglichkeiten:
KTG bestreitet nachhaltig die Möglichkeiten 1 und 4. Was bleibt? |
|
| Mittwoch, 23. Februar KTG meinte in der Fragestunde des
Bundestags, er habe eine offensichtlich sehr fehlerhafte Doktorarbeit
geschrieben. Den Vorwurf einer Täuschung wies Guttenberg erneut
zurück. Er redetesich nicht auf Ghostwriter hinaus, sondern betonte:
Ich habe mehrfach gesagt, dass ich diese Doktorarbeit persönlich
geschrieben habe. Damit ist er für den Betrug in seiner Doktorarbeit
selbst verantwortlich. Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch: Die Glaubwürdigkeit des Ministers ist angekratzt. Er sehe keine Notwendigkeit für einen Rücktritt. In Wirklichkeit ist die Glaubwürdigkeit von KTG nahe Null. Die Universität Bayreuth gibt bekannt, dass KTG der Doktortitel entzogen wird, weil er in seinen Doktorarbeit Textstellen übernommen und dies nicht gekennzeichnet habe. Damit habe er in erheblichem Umfang gegen wissenschaftliche Standards verstossen. Quellen: AFP, Süddeutsche Zeitung, |
|
| Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen zu Guttenbergs
Dissertation: ... hier wurde in großem Stil in einer
Mischung aus Akribie (1.300 Fußnoten) und Schludrigkeit (unausgewiesene
Zitate) ein Text buchstäblich zusammengekleistert. |
|
| »Plagiatcollage«
(Günter Frankenberg, Professor an der Goethe- Universität Frankfurt
am Main) Studierenden droht bei Plagiat in der Seminararbeit (also noch
während des Studiums) der Ausschluss von den Prüfungen, im
Wiederholungsfall das Aus mit dem Studium. Soll da der Aristokratensohn
geschont werden? "Guttenbergs Täuschungen", SZ, 26.2.2011,
S. 2 Andere Plagiatoren-Studenten mussten 9000 Euro Strafe (Urheberrechtsverletzung) und 10.000 Euro Geldbusse zahlen ("Betrug und Realitätsverlust", SZ, 26.2.2011, S. 13) |
|
| Thomas
Oppermann, SPD, in der Bundestagsdebatte zum Plagiatfall KT
Guttenbergs an den Plagiator: Sie haben
getäuscht, Sie haben betrogen, Sie haben gelogen.
Zitiert nach: "Böse Worte im Hohen Haus", SZ, 26.2.2011, S. 6 |
|
| Der Deutsche Hochschulverband kritisierte: Die
Marginalisierung schwersten wissenschaftlichen Fehlverhaltens durch
höchste Repräsentanten unseres Staates ist
empörend "Betrug und Realitätsverlust", SZ, 26.2.2011, S. 13 |
|
| Franz Heubl | |
Verdacht auf jahrelange Veruntreuung von Spendengeldern. 1986
zaubert Heubl Quittungen hervor, zahlt 20 000 Mark (Buße? Strafe?
Schmierung?). Ergebnis: kein Ermittlungsverfahren.
|
|
| August R. Lang | |
| damals bayerischer Wirtschaftsminister (ihm
wurde von Franz Strauß einst die Teilnahme an einer Diskussion um die
Atomenergie in Salzburg verboten), schloß das Grußwort auf einer
privaten Geburtstagsfeier mit: "Ich bin mit einem Siemens-Flugzeug hier. Bei
uns in Bayern ist das kein Problem." Süddeutsche Zeitung,
18.2.2000, Seite L8 |
|
| Theodor Maunz | |
| bayerischer Ex-Kultusminister; mußte 1964 aufgrund seiner
Nazi-Vergangenheit zurücktreten. Hildegard
Hamm-Brücher, FDP, erinnert sich, daß Maunz 1964 mit
dröhnenden Ovationen seitens der CSU-Fraktion verabschiedet wurde. 1991
würdigte ihn Rupert Scholz, CDU, an
dessen 90.Geburtstag, er habe "1933 eine große wissenschaftliche Karriere
begründet". 19271935 Ministerialdienst 19351945 Lehrtätigkeit in Freiburg; rechtfertigte Gestapo-Verhaftungen juristisch. 1943 war für Maunz "das entschlossene Zugreifen" wichtiger "als das peinliche Klammern an sorgsam ausgefeilte Rechtssätze". Veröffentlichte nach dem Krieg in der rechtsextremen Nationalzeitung, Herausgeber Gerhard Frey, DVU. SZ, 1.9.2001, S.6 |
|
| Georg Pfister,
Breitengüßbach, Mitglied im Kreistag Bamberg Land ( |
|
| Kreisrat Georg Pfister, CSU, forderte am 18. Februar 2005 in
einer öffentlichen gemeinsamen Sitzung des Kreisausschusses und des Bau-
und Wirtschaftsausschusses des Landkreises Bamberg im großen Sitzungssaal
des Landratsamtes Bamberg: Redeverbot für die SPD mit gleichzeitiger
Wiedereinführung des Volksgerichtshofes. Einige vom
Volksgerichtshof verurteilte: Am 1. März 2005 stellte der SPD Kreisverband Bamberg-Land sowie die SPD Kreistagsfraktion Bamberg-Land Strafanzeige gegen Herrn Pfister wegen Volksverhetzung und Beleidigung. Meine Vorhersage: Die Strafanzeige führt zu nichts. 6.3.2005 Soll ich es bedauern oder mich freuen? "Die verbalen Ausfälle des Bamberger Kreisrats Georg Pfister (CSU) bleiben ohne juristische Folgen." SZ 19.3.2005, S.58 Die Forderung nach Einführung des Volksgerichtshofs mit seinen verbrecherischen Todesurteilen ist nach Auffassung des Bamberger Oberstaatsanwalts Joseph Düsel völlig OK. |
|
| Josef Schmid, Oberbürgermeisterkandidat der CSU für München | |
| Am Landesparteitag der CSU in der Münchner Messehalle, 29.
September 2007 in München sagte Herr Josef Schmid, CSU: "Ude [gemeint: Christian Ude, SPD, Oberbürgermeister von München] und Rot-Grün, das ist so im Vergleich zur CSU und zum ganzen Land wie die Made im Speck. Oder man könnte auch sagen: wie die Laus in der Mähne des bayerischen Löwen. Und es ist höchste Zeit, dass wir mit der Entlausung des bayerischen Löwen beginnen." Das ist grob beleidigend und sachlich falsch. Hans Frankenthal, Auschwitz-Überlebender: "Entlausung bedeutet aber Selektion". SZ, 1.10.2007, S. 2 Franz Maget, SPD: "Wer so spricht, disqualifiziert sich selbst und hat unter anständigen Demokraten - egal welcher Parteizugehörigkeit - nichts verloren." Nun ja, in die CSU passt Josef Schmid. Die CSU ist Nutzniesser der großzügigen Parteienfinanzierung: Die CSU hat neben den politischen Ämtern zahlreiche Organisationen und Gremien etabliert, in die ihre Parteiamigos gesandt werden Viele infrastrukturellen Projekte wurden und werden von der CSU teilweise seit Jahrzehnten ausgebremst, beispielsweise: Nebenbei: Josef Schmid, CSU, verließ das Rednerpult unbehelligt; ob unter Beifall ist nicht bekannt. Auf seiner Webauftritt zeigte sich Schmid neben einer lauen Entschuldigung uneinsichtig und historisch unbedarft.
|
|
| Halbscharige Rücknahme der
"Entlausung" Josef Schmid: "Sofern und soweit sich jemand durch das sprachliche Bild beleidigt oder verletzt fühlt, entschuldige ich mich hierfür." Ihm sei nicht klar gewesen, dass der Begriff von der Entlausung als Ruf nach der Vernichtung des politischen Gegners verstanden oder mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht werden könne. Der Berliner Historiker Paul Nolte: "Es ist schon erstaunlich, wie weit das begriffliche Unwissen geht oder die Ignoranz." Münchner Abendzeitung nennt Josef Schmid den "Skandal- Seppi" Franz Maget, SPD: "charakterlich ungeeignet" für das Amt des Oberbürgermeisters: "Wer so spricht, disqualifiziert sich selbst und hat unter anständigen Demokraten egal welcher Parteizugehörigkeit nichts verloren." Und Münchens OB Christian Ude, SPD, zur Süddeutschen Zeitung: Selbst ein "unerfahrener und unbekannter Politiker, der unbedingt auch einmal in die Zeitung kommen will, kann nicht erwarten, dass man ihm eine solche Entgleisung durchgehen lässt". |
|
| Professor Dr. Dr. hc Hans-Joachim Sewering, CSU | |
| Der Lebenslauf des Dr. Dr. hc Hans-Joachim
Sewering erfordert und rechtfertigt eine eigene Beleuchtung unter
|
|
| Edmund Stoiber | |
| Schadensbilanz des
bayerischen Ministerpräsidenten nach dem Rücktritt nach 13 Jahren
Amtszeit [ Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Beyer präsentierte eine Schadensliste aus 13 Jahren Amtszeit Stoiber. Sie betrifft:
[*] Ist Ihnen aufgefallen, dass seit Jahrzehnten jeder bayerische Ministerpräsidenten vorzeitig das Schiff verließ? Franz Josef Strauß Max Streibl Edmund Stoiber Günther Beckstein |
|
| Edmund Stoiber hält sich selbst für nicht geeignet, die
Interessen der CSU besser in Berlin zu vertreten: "Ich bin in dieser
veränderten Situation zu der Überzeugung gekommen, dass ich als
Parteivorsitzender die Interessen der CSU besser in München vertreten
kann." OVB, 2.11.2005, S. 3
|
| Bei Amazon nachschauen | |
| Michael Stiller. Edmund Stoiber -
Der Kandidat. München: Econ, 2002. |
![]() |
| "Bekannt ist, dass Stoiber in den achtziger
Jahren mehrere Urlaube bei den Holzers [Dieter Holzer; im
August 2001 in Österreich verhaftet wegen eines Verfahrens in Frankreich.
Dort wird im Veruntreuung im Zusammenhang mit
|
| Aus einem Schreiben des Waffenhändlers und CSU Mitglieds Karlheinz Schreiber
an Edmund Stoiber vom 9.10.1997. Schreiber erinnert darin Stoiber an
die "vielen fröhlichen Stunden", "die wir gemeinsam mit Franz Josef
Strauß in München, in Kreuth und in Südfrankreich verbringen
durften. Miteingeschlossen in diese Erinnerungen sind Namen wie Flick, Diehl,
März, Pückler, Holzer, Haastert, Zwick und er stets zu
Späßen aufgelegte Karli Dersch". Süddeutsche
Zeitung, 7.2.2001, S.L7 |
| Der Freistaat Bayern hat das Copyright-Recht an Adolf Hitlers Mein Kampf. Die "CSU, die sich stets mit dem Freistaat gleichgesetzt hat" (Süddeutsche Zeitung, 2.2.2001, S.3) wird von Edmund Stoiber (Stoiber: "Ich habe die klare Strukturentscheidung getroffen, die ich dann Alois Glück mitgeteilt habe", Süddeutsche Zeitung, 2.2.2001, S.3) angeführt. > Stoiber, ehemaliger Copyright-Inhaber an Mein Kampf. |
| Der Historiker Hans
Mommsen sprach sich für eine wissenschaftliche Ausgabe von
Adolf Hitler: Mein Kampf aus (SZ, 25.8.2006). "Natürlich wäre es
grundsätzlich schön, wenn wir eine kommentierte Edition hätten",
so Udo Wengst, stellvertretender Direktor
des Instituts für Zeitgeschichte, München. Die bayerische Regierung,
bis zum Jahr 2015 noch Rechteinhaberin an Mein Kampf, erteilt aber
grundsätzlich keine Abdruckgenehmigungen für das Gesamtwerk.
Die Welt, 26.8.2006 |
| Wenige Tage nachdem Stoiber in Wien bei der FPÖ-Außenministerin Ferroro-irgendwas zu
Tisch war, wurde er mit dem Erzlumpen Helmut Kohl
beim Weißbiertrinken in Berlin fotografiert. Das Foto der
beiden beim Feiern brachte z.B. die Süddeutsche Zeitung,
14.9.2000, S.12 Die angebliche Null-Toleranz der CSU gegenüber
Gaunern und Verbrechern war für ein Freibier (?) vergessen. |
| 10.2.1993 der damalige Innenminister Edmund
Stoiber "Als Generalsekretär und Leiter der Staatskanzlei habe ich von 1978 bis 1998 an Flügen der Firma MBB teilgenommen. Dies waren mehrere Flüge mit Franz Josef Strauß. Dies waren einige Flüge auf Vermittlung und im Auftrag von Franz Josef Strauß zu Terminen im Inland. Dies waren etwa fünf Hin- und Rückflüge zu seinen und meinen Urlaubsorten in Frankreich und Italien, an denen auch die Familie teilgenommen hat." Die MBB wurde "CSU-Airline" genannt. Süddeutsche Zeitung, 18.2.2000, Seite L8 |
| Franz J. Strauss |
| (er nannte sich Franz Josef Strauss; sollte wohl nach mehr
klingen) über ihn gibt es sehr viele Skandalgeschichten; meine beschränkte Lebenszeit erlaubt es mir nicht, sie auch nur annähernd aufzulisten. |
| Im Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds, Zweigstelle Berlin,
wurde Franz Josef Strauß mit einem Foto geehrt; allerdings in der Rubrik:
"Helden und Bösewichte". Er hängt neben dem DDR Spion Günter
Guillaume. Süddeutsche Zeitung, 25.7.2008,
S.11 |
| Strauß saß im Vorstand von Airbus Industries.
Mit Hilfe von Amigos setzte er sich dafür ein, daß die Airbus-Flugzeuge verkauft wurden. Die
Staatsanwaltschaft vermutete Schmiergelder und filzte bei Karlheinz Schreiber,
CSU, und Strauß-Sohn Max. Schreiber flüchtete bekanntlich nach
Kanada, bei Max war plötzlich die Festplatte über Nacht leer und
verschwand später ganz. SZ, 6.2.2002, S.2 |
| "Vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur
CDU-Spendenaffäre hat der Schweizer Wirtschaftsanwalt Giorgio Pelossi seine Aussage
bekräftigt, auch die Familie des früheren bayerischen
Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß habe von Provisionszahlungen
aus dem Airbus-Geschäft des Waffenhändlers
Karlheinz Schreiber profitiert." Süddeutsche
Zeitung, 29.9.2000, S.6 26.2.1984 Franz Strauss unterstützt illegalen die Lkw-Blockaden in Kiefersfelden. "Juristen sagten, Strauß habe Beihilfe zur Nötigung geleistet, aber so genau wollte das in der Justiz niemand wissen." Münchner Merkur, 16.9.2000, S.2 |
| Kernthese von Macht und Missbrauch des ehemaligen Steuerfahnder der bayerischen Finanzverwaltung Wilhelm Schlötterer: Nach der Amtszeit von Ministerpräsident Thomas Goppel hatten in Bayern Männer die Macht, denen es in erster Linie um sich selbst und ihren Freunden ging. Simon Pfanzelt: "Einer gegen alle. Steuerfahnder will den Mythos Strauß entzaubern", SZ, 10. Juli 2009, S. 33 |
| Bei Amazon nachschauen | Bei Amazon nachschauen | |
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|
| Das Beste von Franz Josef
Strauß. Komplett Media VHS, Audio CD 1998
|
| Gerold Tandler |
| 1971 als Amigo von Franz Strauß wurde
Tandler Generalsekretär der CSU nach 1978 bayerischer Innenminister und in zahlreiche Affären verstrickt: Gönner der rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann In den 1980-er Jahren bayerischer Wirtschafts-, Verkehrs- und Finanzminster; er lieh sich von Eduard Zwick mindestens 700.000 DM dafür wurde diesem Millionen Steuerschulden erlassen (Zwick gehört zum Amigokreis von Franz Strauß, Max Streibl und Edmund Stoiber) Kurze Zeit, nachdem Tandler 1990 seinen Job als Finanzminister hinwarf, verfügte sein Ex-Ministerium die Niederschlagung der Steuerschuld des CSU-Amigos Eduard Zwick von 70.000.000 Mark gegen Zahlung von 8.300.000 Mark. Wie sich herausstellte, hatte Tandler selbst bei Zwick ein Darlehen von 2.000.000 Mark genommen, was er dem Finanzamt verschwieg. Süddeutsche Zeitung, 22.9.2000, S.63 2000: erneute Anklage wegen Steuerbetrugs Münchner Merkur, 6.5.2000, Seite 2 Die Anklage wegen Steuerhinterziehung und uneidlicher Falschaussage wird gegen Zahlung einer für Tandler lächerlichen Summe (150.000 DM) eingestellt. Süddeutsche Zeitung, 22.9.2000, S.63 |
| Manfred Weiss |
| ist in dieser Liste eher harmlos, aber wir wollen ihn nicht vergessen. |
| Bayerns Justizminister Manfred Weiß ist
Regierungs-Tourist: China, Südkorea, Slowenien, Mongolei, Bulgarien, Spanien. Auf seinen Reisen holte er sich, so nehme ich an, Anregungen zur Unterdrückung der Menschenrechte. In China hielt er an der kommunistischen parteischule ein Referat über die Bedeutung richterlicher Unabhängigkeit. SZ, 11.7.2003, S.43 |
| Otto Wiesheu |
rammt am 29.Oktober 1983 im Suff (1,69 Promille) auf der Autobahn
das Auto eines polnischen Taxifahrers. Der Pole kommt ums Leben. Wiesheu
bekommt 12 Monate auf Bewährung, Geldstrafe: 20.000 DM. Wiesheus Karriere
geht unvermindert weiter:
|
| In Bayern ist Otto Wiesheu, CSU, immer
öfter mit dem Pleitegeier konfrontiert: Grundig,
Kirch, Fairchild, Dornier, Schmidt-Bank, Maxhütte, Schneider
( |
Otto Wiesheu ist ausserdem dafür bekannt, daß er
unsinnige Projekte durchboxt (SZ, 27.1.2003, S.47).
|
| Spektakuläre
Firmenpleiten und -zusammenbrüche in Bayern während
Wiesheus Amtszeit Kirch-Gruppe, Maxhütte, Grundig, Schneider Technologies, ... |
| Spektakuläre
Projektpleite Otto Wiesheu propagierte 2001 das Projekt "Greater Munich" ( |
| Friedrich Zimmermann (Old Schwurhand) |
ist 1959 in den Spielbanken Skandal verwickelt;
schwört einen Meineid und wird 1960 rechtskräftig verurteilt; wandert
aber deshalb keineswegs ins Gefängnis. 1961 wird er rückwirkend (!)
aufgrund eines medizinischen Gutachtens (am Tag des Meineids herrschte
Föhn und Zimmermann hatte Tabletten geschluckt) freigesprochen.
|
| Siegfried Zoglmann |
| Der ungeheure Lebenslauf des rechtsradikalen Siegfried Zoglmann
erfordert und rechtfertigt eine eigene Beleuchtung unter |