Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück
Skandalpersonen der CSU
Skandalpersonen der CSU
nicht vollständig.
Dies ist keine offizielle Webauftritt der genannten Personen. Alle nachfolgenden Links verweisen auf Seiten dieser Webauftritt, nicht auf offizielle Webauftritts der Personen. Siehe auch csuCSU Mitglieder zeigen Rückgrat.

"I wouldn't buy a used car from him" Norma Jean (*1938 Wellston, Oklahoma)
Siegfried Deffner – Herbert Fleissner – Norbert Geis – Michael Glos – Karl-Theodor zu Guttenberg – Franz Heubl
– Jakob Kreidl
August Lang – Theodor Maunz – Georg Pfister – Josef Schmid – Hans-Joachim Sewering – Edmund Stoiber – Franz Strauss – Gerold Tandler – Manfred Weiss – Otto Wiesheu – Friedrich Zimmermann – Siegfried Zoglmann
Filz Hund sans scho
Filz Literatur zur Absahnung, Korruption, Macht und Missbrauch in der Politik
Filz Politischer Filz in Bayern – Bayern = Filzokratie
Etwas weiter ausholend als die Liste hier ist täterBayerische Täter

Dies ist kein “An-den-Pranger-stellen”. Die Skandalpersonen der CSU sind ausnahmslos durch eigene politische Aktivitäten in die Öffentlichkeit getreten.
Vgl. dazu die Stellungnahme von Herrn Johannes Eisenberg, Justiziar der taz, 28.8.2000, S.11
Leider hatte Cicero in seiner Zweiten Philippischen Rede nicht recht: "Nec vero necesse est, quemquam a me nominari; vobiscum ipsi recordamini." [Und es ist wirklich nicht notwendig, jemanden beim Namen zu nennen; ihr erinnert euch ihrer selbst.]
Siegfried Deffner
Oktober 2005: gegen den massiven Widerstand von Siegfried Deffner, CSU, wird in Gersthofen eine Gedenkstätte für NS-Zwangsarbeiter errichtet. Die Stadt steuert lausige 1500 Euro dazu (zum Vergleich: 3.000.000 Euro ist der CSU regierten Stadt ein neues Stadion wert). SZ, 22.10.2005, S. 60
Februar 2001: Der Klasse 11a des laufenden Schuljahres am Paul-Klee-Gymnasium in Gersthofen wird von Dr. Lehmann der Vorschlag unterbreitet, eine Ausstellung sowie eine Internetseite rund um die Themen Zwangsarbeit in Gersthofen, die Augsburger Widerstandsfamilie Pröll, Wernher von Braun sowie das KZ in Dora zu starten.
27.03.2001: Telefongespräch zwischen Dr. Lehmann und Bürgermeister Siegfried Deffner, CSU. Hierbei verweigert der CSU-Politiker der Klasse die Benutzung des städtischen Archivs. Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit anscheinend unerwünscht.
11.06.2001: Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg: Die 11a darf das Gersthofer Stadtarchiv benutzen. Archiv AffäreDie Archiv-AffärezwangsarbeitHauptseite des Projekts
Herbert Fleissner, Besitzer eines Verlagsimperiums
* 2.6.1928 Eger, Tschechien
Herbert Fleissner bringt in seinen Verlagen viele rechtsextreme Autoren, wie Rainer Zittelmann; er ist Unterzeichner der Erklärung zur "kritischen Solidarität" mit dem antisemitischen MdB Martin Hohmann (fleissner Martin Hohmann Affäre). Die rechtslastige Junge Freiheit erhält immer wieder Anzeigen von Fleissners Verlagen. Die ähnlich rechtslastige Wiener Zur Zeit hat Herr Fleissner mitbegründet. Er besitzt zehn Prozent an der Verlagsgruppe, die das Wochenblatt herausgibt. Am 7. November 2004 trat Herbert Fleissner bei der rechtsextremen Burschenschaft Danubia in München Bogenhausen auf. SZ, 19.2.2004, S. 54
fleissnerHerbert Fleissner im Lexikon Rechtsextremismus
fleissnerMax Brym: "Herbert Fleissner: Ein Verleger und der braune Sumpf"alternative Quelle
fleissnerDr. Herbert Fleissner, Verleger
fleissnerZur Zeit-Gesellschafter in Nöten
fleissnerBurschenschaft Danubia im Lexikon Rechtsextremismus
Im April 2008 wurde Herbert Fleissner die Ulrich-von-Hutten-Medaille verliehen. Diese wird von der Gesellschaft für Freie Publizistik GFP, laut Verfassungsschutz die größte rechtsextremistische Kulturvereinigung Deutschlands, verliehen. Damit kam Fleissner in eine Reihe mit dem ehemaligen SS-Offizier und NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke, Gerhard Schumann (NSDAP, Nationalsozialistischer Studentenbund NSDTB, SA, Präsidialrat der Reichsschrifttumskammer), Peter Dehoust aka Peter Degner (NPD), Karl Waldemar Schütz (NPD), Udo Walendy, mehrfach vorbestrafter Holocaust-Leugner, Hajo Herrmann, eine Ikone der extremen Rechten.
fleissnerJan Bielicki: "Rechtsextremisten ehren Münchner Verleger". SZ 13.5.2008
fleissnerGlossar: Gesellschaft für Freie Publizistik (GFP) bpb
fleissnerGesellschaft für freie Publizistik e.V.

Ich distanziere mich ausdrücklich von den haarsträubenden Unfug (besser: Blödsinn) auf der GfP-Webauftritt
Literatur
Hans Sarkowicz: Rechte Geschäfte. Der unaufhaltsame Aufstieg des deutschen Verlegers H. Fleissner. Frankfurt am Main: Eichborn, 1994.
Skandalpersonen der CSU Anfang
Norbert Geis CSU-Exorzist von der Hinterbank, SZ, 8.2.2002, S.9
Die skandalösesten, unsinnigsten Forderungen stellt zweifellos Norbert Geis, CSU. Das will was heißen, bei soviel Konkurrenz innerhalb seiner Partei. Geis fordert:
  • Gotteslästerung unter Strafe zu stellen; Heribert Prantl sieht ihn dabei in der Nachfolge der Bußprediger des 16. Jahrhunderts: Dionysius der Kartäuser, Johann Geiler von Kaysersberg und Andreas Musculus. S. 139, Heribert Prantl: Verdächtig; Heribert Prantl Rezension
    Norbert Geis steht damit auch in geistiger Kameradschaft mit den Bestrafern der Gotteslästerung in anderen Ländern. So wurde im April 2008 ein Türke in Saudi-Arabien wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt. "Ohne Hoffnung auf Gnade", SZ, 23.4.2008, S. 10
    Wohin ein Gotteslästerungsparagraph führen kann zeigte sich in Pakistan. Weil sich Asia Bibi in Pakistan über den Propheten Mohammed despektierlich geäußert hat, soll sie am Galgen sterben. Im Juni 2009 wurde sie in Schutzhaft genommen, da öffentlich ihr Tod gefordert wurde. Nach Medienberichten soll die Christin Bibi gesagt haben: "Unser Christus ist der wahre Prophet Gottes und eurer der falsche." Die Blasphemie-Anzeige führte dann zu einem Gerichtsverfahren. Am Montag, 8.11.2010, verurteilte ein Strafgericht im Distrikt Nankana Sahab in der zentralpakistanischen Provinz Punjab die 45-jährige Asia Bibi zum Tode durch den Strang. Der pakistanische Minister Shahbaz Bhatti ist schon einen Schritt weiter als Norbert Geis von der CSU. Er will nach einem Todesurteil gegen eine 45-jährige Christin das Blasphemie-Gesetz in Pakistan überprüfen lassen.
    GeisChristin in Pakistan wegen Blasphemie zum Tode verurteilt, tz-online 12.11.2010 – GeisTodesstrafe für Christin nach Mohammed-Kritik, Welt Online, 10.11.2010 – GeisChristian woman sentenced to death in Pakistan 'for blasphemy', Telegraph 9.11.2010
    • In unseren Medienberichten wird zum Fall Asia Bibi immer betont, dass sie eine Christin sei. Dabei ist es für die Verwerflichkeit einer Verurteilung wegen Lästerung eines der Tausenden von Göttern, Gottesvertretern, Propheten etc. völlig unerheblich, welche Religion, die oder der "Lästerer" hat. Es steckt dahinter das Urteil: Lästerung durch Christen an anderen Religionen darf nicht bestraft werden, während Lästerung der christlichen Symbole und Götter zu bestrafen sei.
  • ein Ausgehverbot für Jugendliche nach 21 Uhr
  • ein Sex-Verbot für HIV Infizierte
  • Auftrittsverbot für den Popstar Madonna
  • keinesfalls die Deserteure der Wehrmacht zu entlasten. Die "Blutjustiz" (Bundesgerichtshof BGH) mit ihren 46.000 Todesurteilen wird verteidigt. Siehe Widerstand Widerstand im Dritten Reich
Anzeigen wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und kollektiver Beleidigung wurden von der Staatsanwaltschaft abgewiesen. SZ, 2.2.2002, S.8
Hier vermisst man die Gewaltenteilung Gewaltenteilung eines Rechtsstaats.
Wohin führen die Forderungen des Norbert Geis, CSU?
Wohin die Forderungen des “CSU-Exorzisten von der Hinterbank” Norbert Geis führen sieht man an Meldungen über Strafe oder Rache aufgrund von Gotteslästerung: Am 1. Januar 2010 wurde Kurt Westergaard, Zeichner der berühmten, gotteslästerlichen "Mohammed"-Cartoons, mit einer Axt angegriffen. Die dänische Zeitung „Jyllands Posten“ hatte im Herbst 2005 die Comics Westergaards gedruckt: der Prophet Mohammed wurde mit Bombe im Turban abgebildet. Die Gottesgläubigen in vielen islamischen Ländern sahen darin Blasphemie, ähnlich wie sie Norbert Geis immer wieder unter Strafe stellen will. westergaardWestergaard: "Die längsten Minuten meines Lebens", DiePresse.com 20.01.2011 – "Die Wut des Zeichners", SZ, 29.1.2011, S. 3 – Islam Satire auf Islam: Meinungsfreiheit – auf den Papst: scharfer Protest
Todesstrafe für Internetdelikt Blasphemie
Im Geiste von Norbert Geis, CSU, wurde im Iran eine Gesetzesvorlage zur Verschärfung der Strafen für Werbung für Blasphemie im Netz eingebracht.
BlasphemieIran diskutiert Todesstrafe für Internetdelikte, standard.at 14. Juli 2008 – BlasphemieBlasphemy law in Iran
Wohin ein Blasphemiegesetz und seine rigorose Beibehaltung führen kann, zeigte sich beim Mord an Minderheitsminister Shahbaz Bhatti in Pakistan. Bhatti kämpfte gegen das “schreckliche” Blasphemiegesetz und wurde deshalb (?) ermordet.
Bhatti"Minister für religiöse Minderheiten erschossen. Shahbaz Bhatti ist in Pakistan bei einem Attentat ums Leben gekommen. Islamisten hatten ihm gedroht, weil er sich gegen das Blasphemie- Gesetz aussprach", Die Welt, 2.3.2011
In Deutschland spricht sich insbesondere Norbert Geis, CSU, für das Blasphemie-Gesetz und seine Verschärfung aus. Wer sich dagegen ausspricht lebt nicht nur in Pakistan gefährlich. Während sich in anderen Ländern Christen, Muslime und Bürgerrechtler für die Abschaffung des umstrittenen Blasphemie-Gesetzes aussprechen, gibt es in unserem Land immer noch Leute, die dieses Gesetz aus finsteren Zeiten verteidigen und verschärfen wollen.
BhattiPakistan, Ägypten, Libyen, Tunesien: Minderheiten in der islamischen Welt wollen gleiche Rechte, Gesellschaft für bedrohte Völker, 03. März 2011
Skandalpersonen der CSU Anfang
Michael Glos
An Führers Geburtstag, dem 20. April 1996, hielt der "Schulverein zur Förderung der Rußlanddeutschen in Ostpreußen e.V.", dessen Chef der einschlägig bekannte Verleger Dietmar Munier ist, seine Jahreshauptversammlung ab. Michael Glos, CSU, schrieb das Grußwort. Als "besonders begrüßenswert" bezeichnete der CSU-Mann den "Brückenschlag zwischen den Völkern", den die Neonazis betrieben. All das lasse den Verein als "besonders hilfreich" erscheinen. Für wen er so lobende Worte fand, sagt Glos heute, habe er damals nicht gewußt. glosJungle World 52 :Union I
Glos ist in "guter" Gesellschaft. Grußworte an den Verein gaben auch der Verleger Wolf Jobst Siedler, der Bundessprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Franz Neubauer, CSU und Johannes Böhm, CSU, zahlreiche CDU Politiker und der Kinderbuchautor Otfried Preußler ab.
Tribüne - Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, 43 (2004), 169 1.Quartal, S. 160
Schulverein zur Förderung der Rußlanddeutschen in Ostpreußen e.V.
Geschäftsstelle: Postfach 4028, 24039 Kiel, Ruf 04384-909, Fax 04384/597040.
Der fördert zielstrebig die Wiederansiedelung von Deutschen ("Aufbau von neuen Gemeinschaften") in Rußland (im ehemaligen Ostpreußen).
Der vom Kieler Verleger Dietmar Munier (Arndt-Verlag) gegründete und geleitete Schulverein wurde bereits 1995 unter "rechtsextremistische Bestrebungen" im deutschen Verfassungsschutzbericht erwähnt. (Schulverein zur Förderung der Russlanddeutschen in OstpreußenDöW - Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes: Schulverein zur Förderung der Russlanddeutschen in Ostpreußen)
Michael Glos MdBMichael Glos
Skandalpersonen der CSU Anfang
Karl-Theodor von und zu Guttenberg
Schwerer Schaden für den Wissenschaftsstandort Deutschland
Die Wissenschaft hat durch den Plagiator Karl-Theodor von und zu Guttenberg, CSU, und dessen Verteidigung durch Bundesregierung und Vertretern von CDU und CSU erheblichen Schaden erlitten. Das meinen einige Hochschullehrer. Einer schrieb: “Die Logik der Kanzlerin ist erschütternd. Hier werden nicht nur fundamentalste wissenschaftliche Standards nach unten verschoben, sondern auch essentielle gesellschaftliche Werte wie Ehrlichkeit beschädigt”. "Bayreuther Komplizen", SZ, 11.3.2011, S. 11. Die Werteordnung der Verteidiger ist entlarvend. Ehrlichkeit und Seriösität rangieren offensichtlich weit hinten.
Skandalpersonen der CSU Betrug soll sich lohnen
Aus dem Urteil der Kommission der Universität Bayreuth
“Die Kommission, darauf weisen die Mitglieder einstimmig hin, hat sich davon überzeugt, dass Herr Freiherr zu Guttenberg gegen diese wissenschaftlichen Pflichten in erheblichem Umfang verstoßen hat.”
Universität Bayreuth erkennt zu Guttenberg den Doktorgrad ab, Medienmitteilung 037 / 2011 / 23. Februar 2011
BayreuthQuelle 1BayreuthQuelle 2

Bei Amazon nachschauen   Bei Amazon nachschauen
Anna GuttenbergAnna von Bayern: Karl-Theodor zu Guttenberg - Aristokrat, Politstar, Minister. Fackelträger, 2011. Gebunden, 224 Seiten Lohse
Eckart Lohse, Markus Wehner: Guttenberg: Biographie. Droemer, 2011. Gebunden 416 Seiten Guttenberg
Guttenberg weitere Literatur zu Karl-Theodor von und zu Guttenberg
Ein paar Stimmen zum Skandal um Karl-Theodor von und zu Guttenberg
“Führende Politikerinnen und Politiker haben es zugelassen, dass eine öffentliche Diskussion aus dem Ruder lief und bisher gültige Wertmaßstäbe verschoben wurden. Verstöße gegen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis wurden als zweitrangig gegenüber politischen Einzelinteressen dargestellt – ein Schlag ins Gesicht der Qualitätskontrolle in der Wissenschaft. Dem einfachen Wähler, der nicht mit wissenschaftlicher Methodik vertraut ist, mag man das verzeihen, verantwortlichen Politikern nicht.” Prof. Dr. Wolfgang Sandner, Präsident Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
SandnerDie DPG fordert Bekenntnis der Politik zu den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis, 1.03.2011
Dietmar Mieth, langjähriger Sprecher des "Ethiknetzwerkes Baden-Württemberg" sagte, die Regierungsparteien hätten den Fall in einer Weise abgewiegelt, die “beschämend und entwürdigend” für den Wissenschaftsbereich sei. “Man kann nicht auf der einen Seite den Wissenschaftsstandort Deutschland hervorheben und fördern, auf der anderen Seite aber die dazu notwendigen Regelungen im Verletzungsfalle durch einen Minister wie eine 'quantité negligeable' behandeln”.
MiethZu Guttenberg wirft hin - Reaktionen aus der Wissenschaft, dradio
Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der grünen Landtagsfraktion: „Spätestens mit der Entscheidung der Universität Bayreuth ist klar, dass die Vorwürfe gegen Guttenberg eben keine ‚linke Hetzkampagne‘ waren, wie von der CSU immer behauptet, sondern dass der schneidige CSU-Politstar nachweislich getäuscht und gelogen hat.“
GuttenbergWenn Werte zur Fußnote verkommen PM der grünen Landtagsfraktion , 24.2.2011
Der aktuelle Umgang der Bundesregierung mit einem öffentlich nachgewiesenen und durch die Universität bestätigten Plagiatsfall mache es praktisch unmöglich, Schüler und Studierende in Zukunft für den korrekten Umgang mit geistigem Eigentum zu sensibilisieren, sagte Stefan Jähnichen, Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V.
Gesellschaft für InformatikGI fordert Wahrung des wissenschaftlichen Ethos bei der PlagiatsdebatteGesellschaft für InformatikGesellschaft für Informatik e.V.
PlagiatGuttenPlag WikiPlagiatInteraktiver Guttenberg Report
Die Nachrichtenagentur dapd stellte Zitate des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (KTG) im Februar 2011 zu seiner Plagiat- Dissertation zusammen:
• Die Medien berichten über Täuschungsvorwürfe im Zusammenhang mit Guttenbergs juristischer Dissertation. KTG: “Ich habe die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt.” 15. Februar 2011
• KTG: “Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus. Ich bin gerne bereit zu prüfen, ob bei über 1200 Fußnoten und 475 Seiten vereinzelt Fußnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten und würde dies bei einer Neuauflage berücksichtigen.” 16. Februar 2011
• KTG: “Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir. Sie ist über etwa sieben Jahre neben meiner Berufsabgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster Kleinarbeit entstanden, und sie enthält fraglos Fehler. (...) Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht.”
18. Februar in einer GuttenbergVerlautbarung im Verteidigungsministerium, Die Welt
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat offenbar auch aus der Hausarbeit eines Studienanfängers des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin abgeschrieben. Die Berliner Zeitung berichtete, dass sich in Guttenbergs Dissertation mehrere Textstellen einer Grundkurs-Hausarbeit vom März 2003 finden lassen. Mit all diesen Vorwürfen ist KTG nun ein wirklicher CSU Mann. Die CSU stellt sich hinter ihn!
Volle Solidarität und Unterstützung für Betrug und Lügen
Horst Seehofer; CSU, sichert Guttenberg seine persönliche “volle Solidarität und Unterstützung” und auch die der CSU zu.
• Generalsekretär Alexander Dobrindt, CSU: “Die CSU steht ganz eindeutig zu ihrem Minister.”
• Bundesagrarministerin Ilse Aigner, CSU, lobt Guttenberg gar als “überzeugend, glaubwürdig, integer”.
Hier scheinen einige Leute die Bedeutung der deutschen Worte “überzeugend”, “glaubwürdig” und “integer” nicht zu kennen. Ein Integrationskurs könnte vielleicht helfen.
Alexander König, CSU, MdL, meinte: “Ich bin fest davon überzeugt, dass ihm der Titel am Ende nicht aberkannt wird.” Da hat der MdL die Macht der CSU überschätzt.
Manfred Weber, CSU, lobt die hervorragende Arbeit Guttenbergs. Wer betrügt und lügt fügt sich bekanntlich gut in die CSU ein. «Wir vertrauen auf seine ganz hervorragende Arbeit. Zu Guttenberg hat unsere volle Unterstützung», sagte der Vorsitzende der niederbayerischen CSU, Manfred Weber.
• Der gesamte CSU Bezirksvorstand Niederbayern stellte sich einhellig hinter den Plagiator.
PlagiatCSU in Niederbayern stellt sich hinter Guttenberg, BILD, 27. Februar 2011 – CSU-Niederbayern steht zu Guttenberg, SZ, 28.2.2011, S.45
• In der CSU glaubt niemand, dass die Plagiats-Affäre Guttenberg schaden werde. Skandale, Unglaubwürdigkeit und Lügen ist man von Politikern gewohnt.
GuttenbergPlagiatsvorwürfe: Guttenberg soll bei Studienanfänger geklaut haben, 18.02.2011
Wo käme die CSU hin, wenn jeder Betrüger und Lügner in der Partei unwillkommen wäre?
• Samstag, 19. Februar: Nach Medienberichten soll KTG auch die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags für seine Dissertation beansprucht haben.
• Montag, 21. Februar: Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, hält KTG trotz Urheberrechtsverletzungen und trotz des Abschreibens (in jeder Realschule, Hauptschule und jedem Gymnasium wird man dafür streng bestraft) als Minister für geeignet. Seine Arbeit als Verteidigungsminister “erfüllt er hervorragend”.
Vielleicht sind für den Ministerposten Lüge und Betrug gute Voraussetzungen.
KTG: “Und nach dieser Beschäftigung habe ich auch festgestellt, wie richtig es war, dass ich am Freitag gesagt habe, dass ich den Doktortitel nicht führen werde. Ich sage das ganz bewusst, weil ich am Wochenende, auch nachdem ich diese Arbeit mir intensiv noch einmal angesehen habe, feststellen musste, dass ich gravierende Fehler gemacht habe. Gravierende Fehler, die den wissenschaftlichen Kodex, den man so ansetzt, nicht erfüllen. Ich habe diese Fehler nicht bewusst gemacht. Ich habe auch nicht bewusst oder absichtlich in irgendeiner Form getäuscht und musste mich natürlich auch selbst fragen: Wie konnte das geschehen, wie konnte das passieren?“
21. oder 22. Februar, im hessischen Kelkheim auf einer CDU-Veranstaltung
Es gibt vier Möglichkeiten:
  1. bewusste Täuschung
  2. strotzdumme Kopierung von vielen Seiten Text
  3. zufällige Eingabe von Texten wie in den Vorgängertexten
  4. Guttenberg hat den Text nicht slebst geschrieben.
Zu 3 gibt es das Theorem der endlos tippenden Affen, die die Werke William Shakespeares entstehen lassen (GuttenbergTheorem der endlos tippenden Affen). Man kann das ausscheiden.
KTG bestreitet nachhaltig die Möglichkeiten 1 und 4. Was bleibt?
Mittwoch, 23. Februar KTG meinte in der Fragestunde des Bundestags, er habe eine “offensichtlich sehr fehlerhafte Doktorarbeit geschrieben”. Den Vorwurf einer Täuschung wies Guttenberg erneut zurück. Er redetesich nicht auf Ghostwriter hinaus, sondern betonte: “Ich habe mehrfach gesagt, dass ich diese Doktorarbeit persönlich geschrieben habe.” Damit ist er für den Betrug in seiner Doktorarbeit selbst verantwortlich.
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch: “Die Glaubwürdigkeit des Ministers ist angekratzt.” Er sehe “keine Notwendigkeit” für einen Rücktritt. In Wirklichkeit ist die Glaubwürdigkeit von KTG nahe Null. Die Universität Bayreuth gibt bekannt, dass KTG der Doktortitel entzogen wird, weil er in seinen Doktorarbeit Textstellen übernommen und dies nicht gekennzeichnet habe. Damit habe er in erheblichem Umfang gegen wissenschaftliche Standards verstossen.
Quellen: AFP, Süddeutsche Zeitung, GuttenbergDie Welt
Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen zu Guttenbergs Dissertation: “... hier wurde in großem Stil – in einer Mischung aus Akribie (1.300 Fußnoten) und Schludrigkeit (unausgewiesene Zitate) – ein Text buchstäblich zusammengekleistert.”
GuttenbergKommentar. Plagiate: Die falsche Haltung, 23.02.2011
»Plagiatcollage« (Günter Frankenberg, Professor an der Goethe- Universität Frankfurt am Main) Studierenden droht bei Plagiat in der Seminararbeit (also noch während des Studiums) der Ausschluss von den Prüfungen, im Wiederholungsfall das Aus mit dem Studium. Soll da der Aristokratensohn geschont werden? "Guttenbergs Täuschungen", SZ, 26.2.2011, S. 2
Andere Plagiatoren-Studenten mussten 9000 Euro Strafe (Urheberrechtsverletzung) und 10.000 Euro Geldbusse zahlen ("Betrug und Realitätsverlust", SZ, 26.2.2011, S. 13)
Thomas Oppermann, SPD, in der Bundestagsdebatte zum Plagiatfall KT Guttenbergs an den Plagiator: “Sie haben getäuscht, Sie haben betrogen, Sie haben gelogen.”
Zitiert nach: "Böse Worte im Hohen Haus", SZ, 26.2.2011, S. 6
Der Deutsche Hochschulverband kritisierte: “Die Marginalisierung schwersten wissenschaftlichen Fehlverhaltens durch höchste Repräsentanten unseres Staates ist empörend”
"Betrug und Realitätsverlust", SZ, 26.2.2011, S. 13
GuttenbergBundeswehrhochschulen ahnden Plagiate hart Die Welt, 23.02.2011
GuttenbergProfessor Lepsius von der Uni Bayreuth äußert sich zur Causa Guttenberg
Guttenberg Lügengebäude unserer Politiker
GuttenbergOffener Brief vom 24. Februar 2011
Guttenberg Skandale, Forderungen, Politik, Affären der CDU/CSU-Amigos
Franz Heubl
Verdacht auf jahrelange Veruntreuung von Spendengeldern. 1986 zaubert Heubl Quittungen hervor, zahlt 20 000 Mark (Buße? Strafe? Schmierung?). Ergebnis: kein Ermittlungsverfahren.
  • 1986 Präsident des Bayerischen Landtags
  • 1990 zu alt für den Landtag, da ernennt ihn Max Streibl, CSU, zum neugeschaffenen Sonderbeauftragten für die Regionen Europas.
Süddeutsche Zeitung Magazin, 18.2.2000, Seite 26

Jakob Kreidl (* 16. August 1952, Landrat, Präsident des Bayerischen Landkreistags und ehemaliger Abgeordneter des Bayerischen Landtags) – KreidlWikipedia
"Voralpen-Berlusconi" der CSUDie Welt, 10.2.2014
Am 11. Februar 2014 meldete die Süddeutsche Zeitung: Kreidl
Die Geburtstagssause von CSU-Landrat Kreidl hat fast 120.000 Euro gekostet.
Kreidl120 000 Euro für Kreidsl Geburtstag, 11.2.2014, S. 38
Am 8. Februar 2014 meldete die Süddeutsche Zeitung: Kreidl
"Offenbar war die Geburtstagssause von CSU-Landrat Kreidl wesentlich teurer als bislang angenommen. Von mehr als 100.000 Euro ist die Rede."
KreidlGesponserte Geburtstagsfeier. Kreidls Party teurer als bisher bekannt, 8.2.2014, S. 45
  • Während seiner Zeit als Abgeordneter des Bayerischen Landtags stellte Jakob Kreidl seine Ehefrau als Mitarbeiterin an und kassierte für sie monatlich 1500 €. Das führte er auch noch 6 Monate fort, als er schon Landrat vom Kreis Miesbach war. 
  • Die Universität der Bundeswehr München erkannte Jakob Kreidl den Doktortitel, mit dem er sich seit 2005 schmückte, am 12. Dezember 2013 ab. Begründung: die Arbeit stellt keine eigenständige wissenschaftliche Leistung dar. Jakob Kreidl hatte in der Doktorarbeit große Teile ohne Quellenangabe aus fremden Quellen übernommen.
  • Jakob Kreidl hatte eidesstattlich erklärt, die Arbeit in Eigenleistung erstellt zu haben.
  • Noch am 27. März 2013 log Jakob Kreidl, er habe "gründlich recherchiert und die Quellen entsprechend der Promotionsordnung angegeben".
  • Am 16. August 2012 lud Jakob Kreidl zahlreiche Parteifreunde (aushalten ließen sich Horst Seehofer, CSU, Ilse Aigner, CSU) und andere Personen (darunter Reinhard Marx, Kardinal der katholischen Kirche, die schon immer zum Pomp neigte), zur Feier seines 60. Geburtstags in das Bauernhofmuseum Schliersee. Das pompöse Fest kostete 68.600 €. Davon zahlte Kreidl aus eigener Tasche nur 7.600 €. Die Sponsoren waren der Landkreis (Landrat: Jakob Kreidl, CSU) mit 21.000 € und die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee mit 40.000 € (Verwaltungsratschef des Geldinstituts: Jakob Kreidl, CSU).
  • Gleichzeitig bezichtigte Jakob Kreidl auch viele (alle?) Parteikollegen sich pompöse Feste bezahlen lassen. Er sagte: "Die Aufwendungen lagen im angemessenen und üblichen Rahmen."
Kreidl Der Staat und unsere Abgeordneten bedienen sichKreidlHofhalten auf Miesbacher Art, SZ, 6.2.2014, S. 33 – KreidlKreidl rechtfertigt sich, SZ, 6.2.2014, S. 33

August R. Lang
damals bayerischer Wirtschaftsminister (ihm wurde von Franz Strauß einst die Teilnahme an einer Diskussion um die Atomenergie in Salzburg verboten), schloß das Grußwort auf einer privaten Geburtstagsfeier mit: "Ich bin mit einem Siemens-Flugzeug hier. Bei uns in Bayern ist das kein Problem." Süddeutsche Zeitung, 18.2.2000, Seite L8
Skandalpersonen der CSU Anfang
Theodor Maunz
bayerischer Ex-Kultusminister; mußte 1964 aufgrund seiner Nazi-Vergangenheit zurücktreten. Hildegard Hamm-Brücher, FDP, erinnert sich, daß Maunz 1964 mit dröhnenden Ovationen seitens der CSU-Fraktion verabschiedet wurde. 1991 würdigte ihn Rupert Scholz, CDU, an dessen 90.Geburtstag, er habe "1933 eine große wissenschaftliche Karriere begründet".
1927–1935 Ministerialdienst
1935–1945 Lehrtätigkeit in Freiburg; rechtfertigte Gestapo-Verhaftungen juristisch. 1943 war für Maunz "das entschlossene Zugreifen" wichtiger "als das peinliche Klammern an sorgsam ausgefeilte Rechtssätze". Veröffentlichte nach dem Krieg in der rechtsextremen Nationalzeitung, Herausgeber Gerhard Frey, DVU. SZ, 1.9.2001, S.6
Skandalpersonen der CSU Anfang
Georg Pfister, Breitengüßbach, Mitglied im Kreistag Bamberg Land (pfisterMitglieder des Kreistages)
Kreisrat Georg Pfister, CSU, forderte am 18. Februar 2005 in einer öffentlichen gemeinsamen Sitzung des Kreisausschusses und des Bau- und Wirtschaftsausschusses des Landkreises Bamberg im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Bamberg: Redeverbot für die SPD mit gleichzeitiger Wiedereinführung des Volksgerichtshofes. Einige vom Volksgerichtshof verurteilte: pfister Nikolaus Groß, Klaus Bonhoeffer, Alfred Delp, Eugen Gerstenmaier, Carl Friedrich Goerdeler, Wilhelm Leuschner, Christoph Probst, Alexander Schmorell, Geschwister Scholl, Berthold Graf Schenk von Stauffenberg; siehe pfister Todesurteile für Verweigerer im Dritten Reich, pfister Rezension: Inge Scholl: Die Weiße Rose, pfisterDer Volksgerichtshof
Am 1. März 2005 stellte der SPD Kreisverband Bamberg-Land sowie die SPD Kreistagsfraktion Bamberg-Land Strafanzeige gegen Herrn Pfister wegen Volksverhetzung und Beleidigung.
Meine Vorhersage: Die Strafanzeige führt zu nichts. 6.3.2005
Soll ich es bedauern oder mich freuen? "Die verbalen Ausfälle des Bamberger Kreisrats Georg Pfister (CSU) bleiben ohne juristische Folgen." SZ 19.3.2005, S.58 Die Forderung nach Einführung des Volksgerichtshofs mit seinen verbrecherischen Todesurteilen ist nach Auffassung des Bamberger Oberstaatsanwalts Joseph Düsel völlig OK.
Skandalpersonen der CSU Anfang
Josef Schmid, Oberbürgermeisterkandidat der CSU für München
Am Landesparteitag der CSU in der Münchner Messehalle, 29. September 2007 in München sagte Herr Josef Schmid, CSU:
"Ude [gemeint: Christian Ude, SPD, Oberbürgermeister von München] und Rot-Grün, das ist so im Vergleich zur CSU und zum ganzen Land wie die Made im Speck. Oder man könnte auch sagen: wie die Laus in der Mähne des bayerischen Löwen. Und es ist höchste Zeit, dass wir mit der Entlausung des bayerischen Löwen beginnen."
Das ist grob beleidigend und sachlich falsch.
csu Grob beleidigend, da es geistig bei den Holocaust-Leugnern anknüpft, für die das Gas Zyklon B in den Vernichtungslagern der Nazis "nur" zur Entlausung diente.
Hans Frankenthal, Auschwitz-Überlebender: "Entlausung bedeutet aber Selektion". SZ, 1.10.2007, S. 2
Franz Maget, SPD: "Wer so spricht, disqualifiziert sich selbst und hat unter anständigen Demokraten - egal welcher Parteizugehörigkeit - nichts verloren." Nun ja, in die CSU passt Josef Schmid.
csu Sachlich falsch
• Die CSU ist Nutzniesser der großzügigen Parteienfinanzierung: Skandalpersonen der CSU Parteienfinanzierung
• Die CSU hat neben den politischen Ämtern zahlreiche Organisationen und Gremien etabliert, in die ihre Parteiamigos gesandt werden
Viele infrastrukturellen Projekte wurden und werden von der CSU – teilweise seit Jahrzehnten – ausgebremst, beispielsweise: Skandalpersonen der CSU A94Skandalpersonen der CSU Donau-Skandal.
Nebenbei: Josef Schmid, CSU, verließ das Rednerpult unbehelligt; ob unter Beifall ist nicht bekannt.
Auf seinem Webauftritt zeigte sich Schmid – neben einer lauen Entschuldigung – uneinsichtig und historisch unbedarft.
"Um die Situation zwischen Landeshauptstadt und Freistaat bzw. Stadt- und Staatsregierung zu verdeutlichen, bemühte Schmid das folgende, gängige sprachliche Bild: Ude und Rot-Grün sind wie die Made im Speck der CSU oder wie die Laus in der Mähne des bayerischen Löwen. Es ist höchste Zeit, dass wir mit der Entlausung des Bayerischen Löwen beginnen!"
schmidMünchen den, 30. September 2007 CSU-Parteitag: Stellungnahme von Josef Schmid
schmidPM der SPD 30.9.2007schmidJosef Schmid
Halbscharige Rücknahme der "Entlausung"
Josef Schmid: "Sofern und soweit sich jemand durch das sprachliche Bild beleidigt oder verletzt fühlt, entschuldige ich mich hierfür." Ihm sei nicht klar gewesen, dass der Begriff von der Entlausung als Ruf nach der Vernichtung des politischen Gegners verstanden oder mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht werden könne.
Der Berliner Historiker Paul Nolte: "Es ist schon erstaunlich, wie weit das begriffliche Unwissen geht – oder die Ignoranz."
Münchner Abendzeitung nennt Josef Schmid den "Skandal- Seppi"
Franz Maget, SPD: "charakterlich ungeeignet" für das Amt des Oberbürgermeisters: "Wer so spricht, disqualifiziert sich selbst und hat unter anständigen Demokraten – egal welcher Parteizugehörigkeit – nichts verloren." Und
Münchens OB Christian Ude, SPD, zur Süddeutschen Zeitung: Selbst ein "unerfahrener und unbekannter Politiker, der unbedingt auch einmal in die Zeitung kommen will, kann nicht erwarten, dass man ihm eine solche Entgleisung durchgehen lässt".
schmidSebastian Fischer, Florian Gathmann: "Ungeziefer-Vergleich. Der ahnungslose Herr Schmid". Spiegel Online, 1.10.2007
Professor Dr. Dr. hc Hans-Joachim Sewering, CSU
Der Lebenslauf des Dr. Dr. hc Hans-Joachim Sewering erfordert und rechtfertigt eine eigene Beleuchtung unter Sewering Hans-Joachim Sewering, CSU (keine offizielle Webauftritt)
Skandalpersonen der CSU Anfang
Edmund Stoiber
Schadensbilanz des bayerischen Ministerpräsidenten nach dem Rücktritt nach 13 Jahren Amtszeit [Skandalpersonen der CSU *]
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Beyer präsentierte eine Schadensliste aus 13 Jahren Amtszeit Stoiber. Sie betrifft:
  • Bildungspolitik
  • Wirtschaftspolitik: zahlreiche Pleiten und Milliarden versiebt
  • Sozialpolitik
  • Hochschulen
  • Jugend und Sport
  • Umwelt
  • Haushalts- und Finanzpolitik
Ausführlich nachzulesen hier: StoiberStoibers Schadensliste und als Stoiberpdf
[*] Ist Ihnen aufgefallen, dass seit Jahrzehnten jeder bayerische Ministerpräsidenten vorzeitig das Schiff verließ? Franz Josef Strauß – Max Streibl – Edmund Stoiber – Günther Beckstein
Edmund Stoiber hält sich selbst für nicht geeignet, die Interessen der CSU besser in Berlin zu vertreten: "Ich bin in dieser veränderten Situation zu der Überzeugung gekommen, dass ich als Parteivorsitzender die Interessen der CSU besser in München vertreten kann." OVB, 2.11.2005, S. 3
Skandalpersonen der CSU Stoiber: unzuverlässig und wetterwendisch
  Bei Amazon nachschauen
Michael Stiller. Edmund Stoiber - Der Kandidat. München: Econ, 2002.
Skandalpersonen der CSU Rezension
stoiber edi edmund
"Bekannt ist, dass Stoiber in den achtziger Jahren mehrere Urlaube bei den Holzers [Dieter Holzer; im August 2001 in Österreich verhaftet wegen eines Verfahrens in Frankreich. Dort wird im Veruntreuung im Zusammenhang mit Skandalpersonen der CSU Elf Aquitaine / Leuna vorgeworfen] in Monaco verbrachte, wobei ihn manchmal neben seiner Frau auch noch seine Schwester samt Ehemann begleitet hat. Stoiber ließ verbreiten, dass er zu den Luxusferien gezwungen war, weil ihn sein Chef Skandalpersonen der CSU Franz Josef Strauß bei seinen Urlauben in Südfrankreich in der Nähe haben wollte. Die Einquartierung wurde aber 1989, als Strauß schon tot war, fortgesetzt; die Riviera-Idylle soll erst geendet haben, als es Holzers Ehefrau Soad (“Sousou”) aus dem libanesischen Gemayel-Clan mit der Stoiber-Verwandtschaft zu viel wurde. Immerhin vermittelte Holzer den Stoibers noch ein Appartment in München." SZ 27.8.2001, S.2
Aus einem Schreiben des Waffenhändlers und CSU Mitglieds Karlheinz Schreiber an Edmund Stoiber vom 9.10.1997. Schreiber erinnert darin Stoiber an die "vielen fröhlichen Stunden", "die wir gemeinsam mit Franz Josef Strauß in München, in Kreuth und in Südfrankreich verbringen durften. Miteingeschlossen in diese Erinnerungen sind Namen wie Flick, Diehl, März, Pückler, Holzer, Haastert, Zwick und er stets zu Späßen aufgelegte Karli Dersch". Süddeutsche Zeitung, 7.2.2001, S.L7
Der Freistaat Bayern hat das Copyright-Recht an Adolf Hitlers Mein Kampf. Die "CSU, die sich stets mit dem Freistaat gleichgesetzt hat" (Süddeutsche Zeitung, 2.2.2001, S.3) wird von Edmund Stoiber (Stoiber: "Ich habe die klare Strukturentscheidung getroffen, die ich dann Alois Glück mitgeteilt habe", Süddeutsche Zeitung, 2.2.2001, S.3) angeführt. —> Stoiber, ehemaliger Copyright-Inhaber an Mein Kampf.
Der Historiker Hans Mommsen sprach sich für eine wissenschaftliche Ausgabe von Adolf Hitler: Mein Kampf aus (SZ, 25.8.2006). "Natürlich wäre es grundsätzlich schön, wenn wir eine kommentierte Edition hätten", so Udo Wengst, stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, München. Die bayerische Regierung, bis zum Jahr 2015 noch Rechteinhaberin an Mein Kampf, erteilt aber grundsätzlich keine Abdruckgenehmigungen für das Gesamtwerk. Die Welt, 26.8.2006
Wenige Tage nachdem Stoiber in Wien bei der FPÖ-Außenministerin Ferroro-irgendwas zu Tisch war, wurde er mit dem Erzlumpen Helmut Kohl beim Weißbiertrinken in Berlin fotografiert. Das Foto der beiden beim Feiern brachte z.B. die Süddeutsche Zeitung, 14.9.2000, S.12 Die angebliche Null-Toleranz der CSU gegenüber Gaunern und Verbrechern war für ein Freibier (?) vergessen.
10.2.1993 der damalige Innenminister Edmund Stoiber
"Als Generalsekretär und Leiter der Staatskanzlei habe ich von 1978 bis 1998 an Flügen der Firma MBB teilgenommen. Dies waren mehrere Flüge mit Franz Josef Strauß. Dies waren einige Flüge auf Vermittlung und im Auftrag von Franz Josef Strauß zu Terminen im Inland. Dies waren etwa fünf Hin- und Rückflüge zu seinen und meinen Urlaubsorten in Frankreich und Italien, an denen auch die Familie teilgenommen hat." Die MBB wurde "CSU-Airline" genannt. Süddeutsche Zeitung, 18.2.2000, Seite L8
Skandalpersonen der CSU Anfang
Franz J. Strauss
(er nannte sich Franz Josef Strauss; sollte wohl nach mehr klingen)
über ihn gibt es sehr viele Skandalgeschichten; meine beschränkte Lebenszeit erlaubt es mir nicht, sie auch nur annähernd aufzulisten.
Im Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds, Zweigstelle Berlin, wurde Franz Josef Strauß mit einem Foto geehrt; allerdings in der Rubrik: "Helden und Bösewichte". Er hängt neben dem DDR Spion Günter Guillaume. Süddeutsche Zeitung, 25.7.2008, S.11
Strauß saß im Vorstand von Airbus Industries. Mit Hilfe von Amigos setzte er sich dafür ein, daß die Airbus-Flugzeuge verkauft wurden. Die Staatsanwaltschaft vermutete Schmiergelder und filzte bei Karlheinz Schreiber, CSU, und Strauß-Sohn Max. Schreiber flüchtete bekanntlich nach Kanada, bei Max war plötzlich die Festplatte über Nacht leer und verschwand später ganz. SZ, 6.2.2002, S.2
"Vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur CDU-Spendenaffäre hat der Schweizer Wirtschaftsanwalt Giorgio Pelossi seine Aussage bekräftigt, auch die Familie des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß habe von Provisionszahlungen aus dem Airbus-Geschäft des Waffenhändlers Karlheinz Schreiber profitiert." Süddeutsche Zeitung, 29.9.2000, S.6
26.2.1984 Franz Strauss unterstützt illegalen die Lkw-Blockaden in Kiefersfelden. "Juristen sagten, Strauß habe Beihilfe zur Nötigung geleistet, aber so genau wollte das in der Justiz niemand wissen." Münchner Merkur, 16.9.2000, S.2
Skandalpersonen der CSU Berühmte Rede von Franz Strauß in Sonthofen am 18./19.November 1974
Kernthese von Macht und Missbrauch des ehemaligen Steuerfahnder der bayerischen Finanzverwaltung Wilhelm Schlötterer: Nach der Amtszeit von Ministerpräsident Thomas Goppel hatten in Bayern Männer die Macht, denen es in erster Linie um sich selbst und ihren Freunden ging. Simon Pfanzelt: "Einer gegen alle. Steuerfahnder will den Mythos Strauß entzaubern", SZ, 10. Juli 2009, S. 33
Bei Amazon nachschauen   Bei Amazon nachschauen
schloetterer straussWilhelm Schlötterer: Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten. Fackelträger 2009. Gebunden, 416 Seiten; vgl. Skandalpersonen der CSU Angegriffene Literatur franz
Das Beste von Franz Josef Strauß. Komplett Media VHS, Audio CD 1998 strauss
Skandalpersonen der CSU Anfang
Gerold Tandler
1971 als Amigo von Franz Strauß wurde Tandler Generalsekretär der CSU
nach 1978 bayerischer Innenminister und in zahlreiche Affären verstrickt:
Gönner der rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann
In den 1980-er Jahren bayerischer Wirtschafts-, Verkehrs- und Finanzminster; er lieh sich von Eduard Zwick mindestens 700.000 DM dafür wurde diesem Millionen Steuerschulden erlassen (Zwick gehört zum Amigokreis von Franz Strauß, Max Streibl und Edmund Stoiber)
Kurze Zeit, nachdem Tandler 1990 seinen Job als Finanzminister hinwarf, verfügte sein Ex-Ministerium die Niederschlagung der Steuerschuld des CSU-Amigos Eduard Zwick von 70.000.000 Mark gegen Zahlung von 8.300.000 Mark. Wie sich herausstellte, hatte Tandler selbst bei Zwick ein Darlehen von 2.000.000 Mark genommen, was er dem Finanzamt verschwieg. Süddeutsche Zeitung, 22.9.2000, S.63
2000: erneute Anklage wegen Steuerbetrugs Münchner Merkur, 6.5.2000, Seite 2
Die Anklage wegen Steuerhinterziehung und uneidlicher Falschaussage wird gegen Zahlung einer für Tandler lächerlichen Summe (150.000 DM) eingestellt. Süddeutsche Zeitung, 22.9.2000, S.63
Skandalpersonen der CSU Anfang
Manfred Weiss
ist in dieser Liste eher harmlos, aber wir wollen ihn nicht vergessen.
Bayerns Justizminister Manfred Weiß ist Regierungs-Tourist:
China, Südkorea, Slowenien, Mongolei, Bulgarien, Spanien. Auf seinen Reisen holte er sich, so nehme ich an, Anregungen zur Unterdrückung der Menschenrechte. In China hielt er an der kommunistischen parteischule ein Referat über die Bedeutung richterlicher Unabhängigkeit. SZ, 11.7.2003, S.43
Skandalpersonen der CSU Anfang
Otto Wiesheu
rammt am 29.Oktober 1983 im Suff (1,69 Promille) auf der Autobahn das Auto eines polnischen Taxifahrers. Der Pole kommt ums Leben. Wiesheu bekommt 12 Monate auf Bewährung, Geldstrafe: 20.000 DM. Wiesheus Karriere geht unvermindert weiter:
  • 1984 bis 1990: Geschäftsführer der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung
  • 1990 Staatssekretär im Bayerischen Kultusministerium
  • 1993 bis 2005: Minister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie (wohl als Verkehrsexperte, siehe oben)
  • ab November 2005: Vorstand der Deutschen Bahn AG. Kabarettisten fanden Wiesheus Abgang zur Deutschen Bahn gut: "Da ist er weg von der Strasse".
Süddeutsche Zeitung Magazin, 18.2.2000, Seite 26, Süddeutsche Zeitung 15.11.2000, S.6; OVB 29.10.2004, S.3
In Bayern ist Otto Wiesheu, CSU, immer öfter mit dem Pleitegeier konfrontiert: Grundig, Kirch, Fairchild, Dornier, Schmidt-Bank, Maxhütte, Schneider (Schneider Inkompetenz bei Schneider Technologies). In keinem Bundesland steigt die Arbeitslosigkeit so drastisch wie in Bayern. OVB, 13.3.2003, S.3
Otto Wiesheu ist ausserdem dafür bekannt, daß er unsinnige Projekte durchboxt (SZ, 27.1.2003, S.47).
  • Er zwang die Deutsche Bahn AG zur ICE Trasse München - Ingolstadt, eine Strecke, die sowohl aus Naturschutzgründen, Flächenverbrauch und Kosten widersinnig ist. Sie kostet ausserdem 1.200.000.000 Euro mehr als vorausberechnet.
  • Er forciert den Transrapid auf einer Pamperlstrecke; verlangt dafür wahnsinnige Bundeszuschüsse, obwohl diese Trasse – angeblich – gewinnträchtiger ist als die Alternative. Für dieses Prestigeobjekt sind Millionen Zuschüsse vorhanden, obwohl es sonst – angeblich – am Geld fehlt. Verschwendung Steuergeld Verschwendung von Steuergeldern
  • Gegen Verkehrsausschuss, Mehrheit des Bundestags und Naturschutz will er Bayerns Flußlandschaft zwischen Straubing und Vilshofen zerstören und die Donau ausbauen.
Spektakuläre Firmenpleiten und -zusammenbrüche in Bayern während Wiesheus Amtszeit
Kirch-Gruppe, Maxhütte, Grundig, Schneider Technologies, ...
Spektakuläre Projektpleite
Otto Wiesheu propagierte 2001 das Projekt "Greater Munich" (wiesheu Bavaria Goes English), sinnigerweise englisch benannt und Augsburg betreffend. Es wurde im Juni 2006 von Erwin Huber, CSU, für gescheitert erklärt. SZ; 3.6. 2006, S. 49
Friedrich Zimmermann (Old Schwurhand)
ist 1959 in den Spielbanken Skandal verwickelt; schwört einen Meineid und wird 1960 rechtskräftig verurteilt; wandert aber deshalb keineswegs ins Gefängnis. 1961 wird er rückwirkend (!) aufgrund eines medizinischen Gutachtens (am Tag des Meineids herrschte Föhn und Zimmermann hatte Tabletten geschluckt) freigesprochen.
  • Zimmermann wird in den Bundestagsfraktionsvorstand der CSU gewählt.
  • 1982 Bundesminister des Innern
Süddeutsche Zeitung Magazin, 18.2.2000, Seite 26, Süddeutsche Zeitung Seite 26, 15.11.2000, S.6
Skandalpersonen der CSU Lügen des F. ZimmermannSkandalpersonen der CSU Anfang
Siegfried Zoglmann
Der ungeheure Lebenslauf des rechtsradikalen Siegfried Zoglmann erfordert und rechtfertigt eine eigene Beleuchtung unter Zoglmann, Hitlerjugend und CSU Siegfried Zoglmann, Hitlerjugend, FDP und CSU
Skandalpersonen der CSU Anfang

Skandalpersonen der CSU
Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 12.2.2014