| Siegfried Zoglmann, Hitlerjugend, SS, FDP und
CSU Dies ist keine offizielle Webauftritt von Herrn Zoglmann. Eine ungeheure Biografie. |
| * 1913 ab 1928 in der sudetendeutschen Jugendbewegung aktiv 1934 Beitritt zur NSDAP Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei 1939 Gebietsführer der HJ Hitlerjugend im Protektorat Böhmen und Mähren und Abteilungsleiter beim Reichsprotektor. Unter Reinhard Heydrich und dem späteren Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, K. H. Frank, gehörte Zoglmann zum obersten Führungskreis der Nazidiktatur in Prag. 1942 Freiwilliger der Waffen-SS; SS-Untersturmführer bei der »Leibstandarte SS Adolf Hitler«, zu der er sich freiwillig gemeldet hatte. |
| 9.11.1947 auf den
Tag genau 24 Jahre nach dem Marsch auf die Feldherrnhalle treffen sich
uneinsichtige Nazis zur Vorbereitung des Witikobundes 1948 1950 Pressereferent des Landesverbands NRW der FDP 1954 Mitglied im Landtag in NRW 1957 MdB Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Siegfried Zoglmann, beantragte im Bundestag die Belohnung der SS, der Schutzstaffel Adolf Hitlers: »Ehemaligen Führern und Unterführern der SS-Verfügungstruppen, welche vor dem 8. Mai 1945 berufsmäßig Dienst gemacht haben, kann Versorgung auf Antrag gewährt werden. Dabei ist der Beweis zu führen, daß nur wehrmachtsgleicher Dienst geleistet worden ist.« Quelle: Junge Welt 18.08.2001, aus Bernt Engelmann: Die unsichtbare Tradition. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Strafjustiz von 1919 bis heute. Bonn: Pahl Rugenstein, 1991 |
| 17.6. 1970 (oder
11.7. nach anderen Quellen) Gründung National-Liberale Aktion (NLA) als innerparteiliche
Oppositionsgruppe durch Siegfried Zoglmann und Erich
Mende (Ritterkreuzträger des II. Weltkrieges) auf der
Hohensyburg bei Dortmund. Sprecher des Vereins war Siegfried
Zoglmann. 9.10. 1970 Die FDP-Politiker Erich Mende, Heinz Starke und Siegfried Zoglmann wechseln in CDU/CSU-Fraktion; seitdem Mitglied des Bundestag der CSU 13.Juni 1971 NLA wird Partei: "Deutsche Union" (DU). Bundesvorsitzender: Zoglmann. 1983 Bitte keine Emails mehr senden: kein Schreibfehler, es stimmt!
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| Auf dem Pfingsttreffen
eines kleinen Teils der Sudetendeutschen würdigte Edmund Stoiber im Jahre 2002 den Ex-Chef der
Hitler-Jugend in Böhmen und
Mähren, Siegfried Zoglmann. SZ, 21.3.2002,
S.2 Kommentar "Zu spät für runde Tische" von Martin Hekrdla: "Es war Edmund Stoiber, der wahrscheinlich nächste deutsche Bundeskanzler, der in Nürnberg, auf dem Platz der schreienden Reden von Adolf Hitler und der Annahme der rassistischen Gesetze des Dritten Reiches, persönlich Siegfried Zoglmann, einen während des Weltkriegs im Amt des Reichsprotektors in Prag wirkenden Nazis, begrüßte..." Pravó, 20. Mai 2002, zitiert nach |
| 21.10.2007 Zoglmann
stirbt in Bad Godesberg, SZ, 25.10.2007, S. 9 |
| Literatur |
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| Über die NS-Karriere des Herrn
Zoglmann, CSU, erfährt man mehr in: Norbert Podewin, Gerhard Dengler (Mitarbeiter). Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West). Berlin: Das Neue Berlin, 2002. Gebunden, 446 Seiten |
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