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Empfinden
Günther Beckstein, CSU, und das Empfinden eines halbwegs normalen Menschen
Eine Moschee zwischen Großmarkthalle und Implerstraße passt dem Christen Beckstein nicht – Moschee Links
In München wird zwischen Großmarkthalle und Implerstraße eine Moschee geplant. Das islamische Gotteshaus mit zwei Minaretten soll auf dem Gelände eines Großparkplatzes entstehen, neben Hallen, einigen Gründerzeithäuser und der doppeltürmigen Kirche St. Korbinian. Doch was für die Kirche St. Korbinian gilt, ist noch lange nicht für die islamische Moschee gültig.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein, CSU, erklärte im November 2006 nach einem kontroversen Treffen mit dem islamischen Betreiberverein Ditib, im Münchner Merkur, die „anatolische Bauform“ passe nicht nach Sendling; wer behaupte, die geplante Moschee am Gotzinger Platz füge sich in die Umgebung ein, „dem sage ich, dass er nicht das Empfinden eines halbwegs normalen Menschen hat“.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, SPD: “Da friert es mich förmlich, wenn ich die Wortwahl des Ministers höre.“ Zur Süddeutschen Zeitung sagte Ude dazu, diese Wortwahl wecke ,,schreckliche Erinnerungen“. In der Nazizeit hatte die NS-Propaganda vom ,,gesunden Volksempfinden‘‘ gesprochen. Beckstein, so Ude, bleibe " mit diesen Einlassungen weit unter seinem Niveau‘‘.
Links
csu Günther Beckstein als Ministerpräsident
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moscheeGesundes Volksempfinden
Joachim Käppner : "Moscheestreit: Oberbürgermeister attackiert Staatsregierung. »Muslime sind die Watschenmänner der CSU«. Christian Ude: Innenminister Becksteins Wortwahl über das Bauprojekt weckt schlimme Erinnerungen." moscheeSZ 03.12.2006
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 27.12.2006