| BSE Skandal "Jahrelang haben Politiker Warnungen vor dem Rinderwahn ignoriert." Der Spiegel 1/2001, S.32 |
| Im März 2005 wurden in der
Region Hannover Mitarbeiter auf frischer Tat ertappt, als sie das
Haltbarkeitsdatum bei Hackfleisch "verlängerten". Inzwischen ermitteln die
Behörden bundesweit gegen insgesamt fünf Handelsketten wegen
Manipulation von Verfallsdaten bei Frischfleisch. 15 Verfahren habe man an die
regional zuständigen Behörden abgegeben, sagte der Sprecher der
bisher zentral ermittelnden Staatsanwaltschaft Oldenburg, Bernard Südbeck.
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| Über Ohrmarken,
Transponder und BSE Wer wie ich als Laie und Verbrauer dachte, der BSE Skandal sei "a gmahdte Wiesn" und von den Behörden nach anfänglicher bodenloser Schlamperei und Versagen vieler Politiker ( |
| Sprecher des "Krisenstabs
Allgäu" Hans Foldenauer aus Irsee
(Landkreis Ostallgäu) meint, Verbraucher und Bauern seien seit Jahren
belogen worden, man habe "verharmlost und vertuscht". Er drohte den bayerischen
Ministern Barbara Stamm und Josef Miller, beide CSU, mit Anzeigen wegen der
BSE-Krise. Er forderte den Rücktritt von Bauernsverbandspräsident
Gerd Sonnleitner. Münchner Merkur, 6.2.2001,
S.5 |
| Tag der Landwirtschaft in Eggenfelden,
Niederbayern, April 1998. Edmund Stoiber
sagte, er wehre sich entschieden dagegen, dass die EU alle Mitgliedsstaaten in
einen Topf werfe und hier bestimmt Risikoorgane, wie Rückenmark und Nieren
nicht mehr für den menschlichen Verzehr, ja nicht einmal mehr als
Tierfutter zulässt. "Stoiber selbst stand an der Spitze derer, die
Verbraucherschutz massiv behindert und die Gesundheit der Bevölkerung
gefährdet haben", erklärte Franz Maget, SPD. Süddeutsche Zeitung, 26.1.2001, S.L8 |
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| Der Spiegel
4/2001, S.33 |
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| Süddeutsche Zeitung 9.1.2001,
S.L7 |
| Im Juni 2000 setzte sich die
bayerische Sozialministerin Barbara Stamm, CSU, brieflich bei
Bundeslandwirtschaftsminister Funke, SPD, "gegen eine Verschärfung der
Auflagen bei der Entsorgung von Hochrisikomaterial" ein. "Inzwischen muss Stamm
einräumen, dass sie den Brief auf Druck von Bauernpräsident Gerd
Sonnleitner geschrieben hat". Münchner Merkur, 12.1.2001,
S.2 Die bayerische Ministerin als ausführendes Organ eines Lobbyisten! |
| Verbot von BSE-Tests im Frühjahr 2000
Skandalöses Verhalten der bayrischen Behörden Wie wenig den deutschen Behörden der Verbraucherschutz gilt, zeigt das Beispiel eines privaten Labors in der Nähe von München. Die Behörden in Bayern haben sich vehement gegen BSE-Tests gewehrt. Im März 2000 bot die Firma Bovinia GmbH aus Garching bei München (gehört mittlerweile einem anderen Unternehmen an), BSE-Schnelltests für 80 Mark an. "Durch die Tests kann man jedoch erreichen, dass als positiv getestete Rinder, die sehr viele BSE-Erreger aufweisen, aus dem Verkehr gezogen werden und somit nicht in die menschliche Nahrung gelangen." In Bayern wurde der Bovinia GmbH erstmals im März und dann erneut im Juni 2000 von der zuständigen Behörde, der Regierung von Oberbayern, ein Testverbot angedroht...". Angst vor der Wahrheit? "Denn viele Fachleute hätten schon seit langem gewusst, dass das von Politikern und Landwirtschaftsfunktionären gebetsmühlenartig wiederholte Dogma «Deutschland ist BSE-frei» nicht der Wahrheit entsprechen könne. Ein positiver Testbefund war also absolut unerwünscht, und deshalb wurden freiwillige Tests bekämpft." Neue Zürcher Zeitung, Ressort Vermischte Meldungen, 9. Januar 2001, Nr.6, Seite 52 |
| "Deutschland lehnt die Pläne
der EU Kommission zur Einführung breitangelegter BSE-Tests ab. Im
vertraulich tagenden Veterinärausschuss der EU habe sich der deutsche
Vertreter am Mittwoch vehement gegen obligatorische Tests an Alttieren
ausgesprochen, verlautete gestern aus EU-Kreisen. Er habe argumentiert,
Deutschland sei wegen seiner strengen Sicherheitsregeln ohnehin BSE-frei."
Financial Times, 17.11.2000, S.11 |
Die
hauptsächlichen Versager (alphabetisch)
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| Quelle der Versager z.B. Der Spiegel 1/2001, S.32f |