| Schweinezuchtskandal verbotene Arzneimittel bei der Schweinemast |
| Der Regensburger Staatsanwalt und
CSU-Politiker Hermann Vanino
Fraktionschef der CSU im Regensburger Stadtrat hat eine Verfahren gegen
einen Tierarzt aus Straubing jahrelang verschleppt und dafür sogar
Aktenzeichen manipuliert. Bereits 1999 ließ Vanino drei Verfahren gegen
Sexualstraftäter so lange liegen, dass Die Verdächtigen wieder aus
der Untersuchungshaft entlassen werden mussten. Vanino, CSU, brachte die
Schlamperei lediglich einen Verweis ein. Seiner neuerlicher Verstoß
führte zur sofortigen Versetzung. Süddeutsche
Zeitung, 1.2.2001, S. L11 |
| Nach der Landestierärztekammer wurde die
Gesundheitsministerin Barbara Stamm, CSU, bereits vor mehr als zwei Jahren in
einem Gespräch auf die illegalen Praktiken der Schweinemäster
hingewiesen. Schriftliche Vorschläge vom 30.8.1999, gerichtet an den
Ministerialdirigenten im Gesundheitsministerium Gerhard Marino zur
Bekämpfung des Handels mit verbotenen Arzneimittel blieben ohne Antwort.
Süddeutsche Zeitung, 23.1.2001, S.L7 |
| Niederbayerische Tierärzte
haben in großem Umfang verbotene Arzneimittel an Schweinemäster
verkauft. Süddeutsche Zeitung, 23.1.2001,
S.L7 |