Forderungen, Politik, Affären der CDU/CSU-Amigos vor
2000 Doppelzüngigkeit, Lügen, Betrug und
Mißwirtschaft bei den Amigos von CDU und CSU
Dem Hafenlohrtal im
Spessart drohte 1977 das Ende, denn die Bayerische Staatsregierung wollte
das malerische Tal vernichten und es in einen riesigen Trinkwasserspeicher
verwandeln. Seit über 20 Jahren kämpft eine Aktionsgemeinschaft
für den Erhalt des Tals. Bayerischer Rundfunk 2, 3.1.2000,
12:05. Dazu der
Bund Natruschutz: "Die geplante Errichtung eines Trinkwasserspeichers im
Hafenlohrtal, dem eines der ökologisch wertvollsten Spessarttäler mit
über 300 ha Wald zum Opfer fallen würde, ist deshalb völlig
verfehlt. " Eine Alternative sind
Wasserlieferungen
aus Thüringen.
Die Münchner CSU - sonst
lippenbekenntnismässig immer gegen rechtliche Grauzonen - spricht sich
für Illegalität aus. Ein
Schwarzbau - das Bayerische Verwaltungsgericht entschied: Abriss - soll
bleiben. Münchner Merkur, 11.Dezember 1999, Seite
1.
Die CSU Geretsried hält
weiter an Nazidichter Erwin Kolbenheyer
fest. Dazu Roland Birch, CSU,
Kulturreferent der Stadt Geretsried: Hitler habe Gutes getan;
Bundeskanzler Schröder könnte froh sein, wenn er so einen hätte.
Süddeutsche Zeitung, 8. und 10.Dezember 1999, jeweils
Seite L12.
Adolf Dinglreiter, Schatzmeister der
CSU, bat den Waffenschieber Karlheinz Schreiber im November 1999 um
eine Spende. Nachdem die CDU Millionen DM erhalten hat, will auch die CSU nicht
leer ausgehen. Münchner Merkur, 4.Dezember 1999, Seite
1
Die CSU
Regensburg hält weiter an Nazidichter
Florian Seidl fest. Süddeutsche Zeitung,
21.Oktober 1999, Seite L13. Unerschütterlich hält die CSU im
Regensburger Stadtrat an dem Nazi Florian Seidl fest.SZ,
30.Oktober 1999, Seite 64 Vergleiche dazu den Eintrag vom Januar 1999. "Aus Seidls Werk >Das
harte Ja< spricht eine abgrundtiefe Verachtung gegenüber
Behinderten." Jürgen Zarusky, Münchner Institut für
Zeitgeschichte, Süddeutsche Zeitung, 28.Oktober 1999,
Seite L9
"Schon 1991 wären Steuerschulden von 61,7 Millionen Mark
einzutreiben gewesen." Doch das bayerische Finanzministerium verzichtete
beim Strauß-Amigo Eduard Zwick
darauf. Süddeutsche Zeitung, 16.Oktober 1999, Seite
64
Die Bayern SPD kupferte einen Antrag der Berliner CSU-Landesgruppe
bezüglich der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK = Kontrolle des
Stasi durch den Landtag) ab. Die CSU Bayern
lehnte den Antrag ab. Süddeutsche Zeitung. 16.Oktober
1999, Seite 64
Rechtsaußen Edmund Stoiber,
CSU, empfiehlt der ÖVP eine Koalition mit dem
Rechtsaußen Jörg Haider.
Süddeutsche Zeitung, 5.Oktover 1999, Seite L7,
Münchner Merkur, 5.Oktober 1999, Seite 1
Jürgen Heike, CSU, MdL, will
"ein bestimmtes Erscheinungsbild der Beamten". Polizeibeamten in
Bayern wird in Zukunft vorgeschrieben, wie lange Haar und Bart sein dürfen
und wo Tätowierungen und Körperschmuck zulässig sind. Wann
werden die Gene entsprechend manipuliert? Süddeutsche
Zeitung, 30.September 1999, Seite L11
Manfred Hölzl, CSU MdL,
fordert ein bayernweites einwandfreies, seriöses Erscheinungsbild der
Polizeibeamten. Das Innenministerium hat eine Expertenkommision eingesetzt, die
dazu ein mehrseitiges Regelwerk ausarbeitet. Die Partei legt fest, was
korrektes Aussehen ist. Das kommt mir bekannt vor. Süddeutsche Zeitung, 29.September 1999, Seite L12.
Edmund Stoiber, CSU, verbrachte
seinen Urlaub bei Valentin Agirov, Chef von zwei oberbayerischen
Privatkliniken. Diese werden vom Freistaat Bayern stets großzügig
gefördert. Süddeutsche Zeitung, 9.September 1999,
Seite 4
Hermann Regensburger,
Staatssekretär, CSU, sieht für
das bayerische Inntal keine Gefahrenlage. Er lehnte eine
Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Überholverbot für Lkw auf der
Inntalautobahn daher ab. Lämr und erhöhte Abgase sind den Bewohnern
des Inntals zuzumuten. Süddeutsche Zeitung, 9.September
1999, Seite L6
Günther Beckstein, CSU,
warnt vor Stillstand bei der Zerstörung der bayerischen Landschaft.
Süddeutsche Zeitung, 9.September 1999, Seite
L8
Reisen auf Staatskosten nach Andalusien, Argentinien und
Südafrika für Mitglieder des oberbayerischen Bezirkstages:
Erwin Filser, CSU u.a. Filser und
Hermann Schuster, CSU, Harald Hoegner, SPD,
wird außerdem vorgeworfen Nebeneinkünfte nicht
ordnungsgemäß abgeführt zu habe. Münchner
Merkur, 1.September 1999, Seite 1
Das "Bauernsterben" ist ein Verdienst der
CSU. Edmund Stoiber, CSU:
Dass sich Bayern in den vergangenen 50 Jahren von einem Agrarland zu
einem modernen und leistungsstarken Industriestandort entwickeln konnte, sei
auch ein Verdienst der "kraftvollen Vertretung der bayerischen
Abgeordneten im Bundestag". Süddeutsche Zeitung,
31.August 1999, Seite 5
Während sich CSU-Mitglied Albert Schmid mit 17 000 DM loskaufen
durfte (siehe den folgenden Eintrag), verlor der Pharmazie-Direktor des
Kreiskrankenhaus Freising Peter-Volker K. seine Pensionsansprüche. Er
hatte von 1984 bis 1987 Geldgeschenke in Höhe von 42 000 DM
angenommen. Süddeutsche Zeitung, 26.August 1999, Seite
L7. Wohl nicht das richtige Parteibuch gehabt.
Amigo-Schmutz. Die
Staatsanwaltschaft ließ auf Intervention des Justizministeriums (siehe
dazu den folgenden Eintrag) die Anklage gegen den CSU-Abgeordneten und Präsidenten des
Bayerischen Roten Kreuzes Albert Schmid
(Bestechung) fallen. Süddeutsche Zeitung, 16.August 1999, Seiten 4 und L6. So
hilft ein Amigo dem anderen. Sogar
Erwin Huber, CSU, bezeichnete die
Aufdeckung der Amigoaffären um LWS und BRK als Schmutzkampagnen. Süddeutsche Zeitung, 21.August 1999, Seite 55.
Vor vierzig Jahren: Spielbankaffäre, bei der
Friedrich Zimmermann, CSU, einen
Meineid schwor. Als Amigo erhielt er nur 4
Monate auf Bewährung. Kaum vorstellbar: später wurde Old Schwurhand
deutscher Innenminister.
SZ: "Der Bundeskanzler hat die Frage der Wiedereinführung
der Vermögensteuer zur Ländersache erklärt." Bayerns Finanzminister Kurt Faltlhauser hebt das
so oft von der CSU berufene Subsidiaritätsprinzip und
Föderalismusbekenntnis auf und lehnt diese "Abschiebung von
Verantwortung" ab. Interview in der Süddeutschen
Zeitung, 4.August 1999, Seite 22.
Noch nie wurden in Deutschland dreister in so großem Umfang
Steuern hinterzogen wie im Fall Zwick. Es genügte, daß
Multimillionär Eduard Zwick Franz Josef
Strauß, Gerold Tandler, Edmund Stoiber und andere CSU-Größen
"alimentierte" (so die SZ; zu deutsch: schmierte). Die Steuerschuld
von 70 Millionen wurde niedergeschlagen. Süddeutsche
Zeitung, 28.Juli 1999, Seite 4
Neue Amigoskandale aufgedeckt. Sogar der CSU-freundliche
Münchner Merkur titelt: "Lustreisende außer Kontrolle" Es handelt
sich um Erwin Filser, CSU, Hermann Schuster, CSU,
Joachim Gillessen, CSU; es geht um Reisen nach Kanada, Mailand,
Dublin, usw. Münchner Merkur, 20.Juli 1999, Seite
3.
Wissenschaftsminister Hans
Zehetmair unterstützt Parteifreunde bei der Berufung von
Professoren. Amigodenken hat Vorrang vor wissenschaftlicher Eignung.
"Professor von Ministers Gnaden", Süddeutsche Zeitung,
22.Juni 1999, Seite V2/14
Schon vor einem Jahr hat der Bund Naturschutz die bayerische
Fauna-Flora-Habitat-Gebietsliste als unzureichend kritisiert. Deutschland
konnte daher die europäische FFH-Richtlinie nicht umsetzen. Der
Bundesrepublik droht wegen der Verzögerung der FFH-Richtlinie auf
europäischer Ebene ein Bußgeld von 1,5 Millionen DM pro Tag.
Süddeutsche Zeitung, 28.Mai 1999, Seite L7
Innenminister Günther Beckstein,
CSU, ist gegen die Reduzierung der Ausstoß von Kohlendioxid um
6,4 Millionen Tonnen im Jahr, gegen eine Abnahme von 40% der Verkehrstoten auf
Autobahnen. Beides würde laut Umweltbundesamt bei Einführung eines
100km Limits auf Autobahnen eintreten. Süddeutsche
Zeitung, 19.Mai 1999, Seite L9
"Die CSU hat den Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder beim
Papst als 'PR-Aktion' kritisiert. Die Begegnung sei 'Teil der
Marketing-Strategie des Kanzleramtes' sagte CSU-Generalsekretär Thomas Goppel."
Süddeutsche Zeitung, 19.Mai 1999, Seite 1. Diese Herabwürdigung des
Oberhaupts der katholischen Religionsgemeinschaft widerspricht der
Neutralitätspflicht des Staates gegenüber Religionsgemeinschaft.
Neuer Fall von Steuerhinterziehung, illegaler Einsatz von
Leiharbeitern und Subventionsbetrug bei der CSU Geldwaschanlage auf der
Zugspitze (Umweltforschungsstation). Süddeutsche Zeitung,
14.Mai 1999, Seite L9
Die gemeinnützige Forschungseinrichtung für nachwachsende
Rohstoffe "Carmen", ein Vorzeigeprojekt Edmund
Stoibers, ist wegen Filz und fragwürdiger Geschäfte ins
Zwielicht geraten. Der Europäische Oberste Rechnungshof ermittelt wegen
betrügerischer Verwendung von Fördermitteln. Die
CSU-Mehrheit im Landtag schmetterte am
21.April 1999 einen Antrag zur Aufklärung ab. Süddeutsche Zeitung, 24.April 1999, Seite 64
Die Schwandorfer CSU Mehrheit
verhindert einen Gedenkstein für die Opfer des Neo-Nazianschlags vom
17.12.1988 aufzustellen. Damit stellt sich die CSU Schwandorf gegen die vier
Opfer und in eine Linie mit dem Täter, Neo-Nazi Josef Saller.
Süddeutsche Zeitung, 13.März 1999, Seite
64
Hardliner Alois Glück, CSU:
"Eine multikulturelle Gesellschaft, in der alle Kulturen gleichrangig
nebeneinander existieren, lehnt Glück ab. Er plädiert für eine
christlich geprägte Leitkultur." Münchner
Merkur, 12.März 1999, Seite 2
Die CSU hat demokratische
Bürgerentscheide in Bayern erschwert
und ihre Wirkung beschränkt. Ab 1.April 1999 müssen 20%
der Bürger (in Kommunen < 50 000 Einwohnern) zustimmen. Der
Bürgerentscheid ist nur noch ein Jahr gültig. Münchner Merkur, 11.März 1999, Seite 1
Bayern gegen Fahrverbot schon bei 0,5 Promille Obwohl die CSU
sonst immer ihre "law and order"-Ausrichtung betont, ist sie hier lax. Die
Begründung durch Innenminister
Beckstein (sonst der härteste Verfolger jedes lauten Husterers
eines Ausländers): "Die alkoholbedingten Unfälle werden dadurch
nicht weiter sinken." Süddeutsche Zeitung, 16.Februar
1999, Seite 2
Die CSU betreibt mit ihrer Unterschriftenaktion gegen Ausländer
Volksverhetzung, man müsse der Partei
das "C" aus dem Namen streichen. Meinung des evangelischen Pfarrers Wilfried
Sepp, Aichach. Süddeutsche Zeitung, 11.Februar 1999,
Seite L7
Seit 1980 wußten die Amigos der
CSU, daß beim katholischen Dorfhelferinnen-Kuratorium der
Steuerzahler betrogen wurde. Nichts geschah. Nach zu Unrecht erhaltenen 16
Millionen Mark Subventionen kam der Haushaltsausschuß des Landtags nicht
umhin, dem bayerischen Landwirtschaftsministerium eine scharfe Rüge zu
erteilen. Münchner Merkur, 4.Februar 1999, Seite 7
Fast eine Million Mark Steuergelder versiebte Gerd Lohwasser, CSU,
Präsident des Bezirkstags Mittelfranken, nur weil er einen Lehrer (nicht
in der CSU) nicht leiden konnte. Süddeutsche Zeitung,
2.Februar 1999, Seite L7
Seit 1996 unterstützt die CSU-Mehrheit im Regensburger Rathaus einen
Nazi. Sie lehnte alle Anträge auf
Namensänderung der Florian-Seidl-Straße (Verfechter der
NS-Erbguttheorie) ab. SZ, 26.Januar 1999, Seite L7
Alois Glück fordert von den Muslimen die Quadratur des Kreises.
Sie sollen "die christliche Kultur als Leitkultur für die Gestaltung der
Gesellschaft sowie die Trennung von Religion und Staat anerkennen."
Münchner Merkur, 16.Januar 1999, Seite 1.
Machbar ist dies nur, wenn man für Religion jeweils das Richtige einsetzt.
Also: Christentum als politische Leitkonstante anerkennen, beim Islam aber
streng Religion und Staat trennen.
Die (alte) Vorgehensweise der CSU beschreibt
Theo Waigel so: "Jetzt lassen wir's erst mal rumpeln, dann
freuen wir uns über das, was in der Zeitung steht, dann schaun wir mal,
was die CDU sagt - die sagt am Schluß, es geht so nicht, dann einigt man
sich wieder, und am fünften Tag fragen wir uns dann, was das jetzt
gebracht hat." Interview, SZ, 13.Januar 1999, Seite
9
Bayerns Innenminister Günther Beckstein
(CSU) lehnt das geplante Fahrverbot ab 0,5 Promille ab.
Süddeutsche Zeitung 21.10.1998, Seite L6. Er
hält nichts von: Keine Macht den Drogen. Er hält nichts von: Keine
rechtliche Grauzone (beides einst eine Forderung der CSU).
CSU und ihre Kommunistenfreunde Edmund Stoiber empfing Li Peng (VR China) am
Hintereingang der Residenz, um ihm den Anblick der Menschenrechtsdemonstranten
zu ersparen. Die Verteidiger der Menschenrechte wurden eingekesselt und wie
Verbrecher behandelt. Franz Josef
Strauß gab der schwer kränkelnden DDR zweimal
Finanzenspritzen in Milliardenhöhe. Sein Geschäftspartner war
Schalck-Golodkowsky (SED). Damit verlängerte die CSU das Siechtum der DDR
und das Leiden der dortigen deutschen Bevölkerung.
Schulsport in Bayern auf dem Abstellgleis Bayern minimiert
die Sportlehrerausbildung und den Schulsport. Kultusminister Zehetmair und
Ministerpräsident Stoiber setzen sich nur für den Hochleistungssport
ein. "Das sind für mich Widersprüche. Irgendetwas stimmt in
diesen Köpfen nicht." Hansjörg Kofing, Präsident des
Deutschen Sportlehrerverbands in einem Interview, Süddeutsche Zeitung, 1.9.1998, Seite 37
Autobahnmaut = neue Steuer Edmund Stoiber,
Ministerpräsident Diese neue Steuer für den
Straßenbau verwenden Adolf Dinglreiter, CSU, MdL Vorrang
Schiene vor Straße diverse CSU-Politiker, wenn es
gerade gut ankommt
Joggen bei hoher Ozonbelastung unterlassen. Thomas Goppel, CSU,
Landesentwicklungsminister (oft fälschlich als Umweltminister
apostrophiert)
Keine Auslandssender hören. Wolfgang Zeitlmann,
MdB
Kein Urlaub in Brenneranrainerstaaten (=Österreich,
Italien). Adolf Dinglreiter,
MdL, anläßlich der Brennersperre durch
Anwohner