| Forderungen, Politik, Affären der
CDU/CSU-Amigos Doppelzüngigkeit, Lügen, Betrug und Mißwirtschaft bei den Amigos von CDU und CSU |
| Motto:
verharmlosen, vertuschen, vergessen CDU/CSU-Amigos
in |
| Die Bauern sind erzürnt
über Bayerns Bürokratismus. Gerd
Sonnleitner, Präsident des bayerischen Bauernverbandes: "Bayern
ist in vielen Dingen bürokratischer als alle anderen zusammen."
OVB, 30.11.2002, S.7 |
| Rudolf Augstein,
Spiegel-Gründer und -Herausgeber ist gestorben und wird in einem
Staatsakt geehrt. Er gilt als ein vehementer Verteidiger der Meinungsfreiheit.
Alle sind da: Bundespräsident Johannes
Rau, Bundestagspräsident, Wolfgang
Thierse, Bundeskanzler Gerhard
Schröder (alle SPD). Der Union gelten Verteidiger der
Meinungsfreiheit als Konkurrenten, sie ist nicht prominent vertreten; weil
Augstein Hamburger Ehrenbürger war (gegen den erbitterten Widerstand der
Union) trat notgedrungen Ole von Beust,
CDU, an. Bezeichend: alle präsentieren sich im Lichte Augsteins, seine
Tochter Franziska Augstein ist "nicht
vorgesehen": sie trat ungeplant ans Rednerpult. SZ, 26.11.2002,
S.3 |
| Manfred
Krautkrämer, Schatzmeister des CSU Kreisverbandes
Günzburg, beantragte am CSU Parteitag, die Regierungsmitglieder und
Abgeordneten steuerlich wie alle anderen Bürger zu behandeln und die
steuerfreie Aufwandsentschädigung zu streichen. (Siehe
die horrenden
Sondereinnahmen, die sich die Parlamentarier genehmigen.)
Alois Glück, CSU, intervenierte: die Abgeordneten würden
damit belastet [wie alle Bürger]. Der Antrag Krautkrämers versank in
der Parteibürokratie. SZ, 25.11.2002, S.48 |
| Trotzdem der CSU in Dachau
Wahlfälschung bei den Stadratswahlen
nachgewiesen wurde, hat dies der Partei kaum geschadet; auf Landesebene gab es
bei der Bundestagswahl am 22.9.2002 sogar einen triumphalen Erfolg. In Dachau
bleibt die CSU im Stadtrat stärkste Partei. Betrug lohnt sich! Münchner
Merkur, 24.9.2002, S.1 |
| Susanna
Tausenfreund, innenpolitische Sprecherin der
Grünen-Landtagsfraktion zu ihrer Arbeit in den zahlreichen
Untersuchungsausschüssen: das Amigo-System in Bayern funktioniert immer noch;
Zeugen gehen vor dem Termin im Untersuchungsausschuss in Klausur, um ihre
Aussagen abzusprechen; das Landeskriminalamt habe die Mitarbeit verweigert; es
gab massive Behinderungen der Verfahren gegen Karlheinz Schreiber, Holger
Pfahls, Max Strauß, Erich Riedl (alle CSU) und Walther Leisler Kiep
(CDU). Oberbayrisches Volksblatt, 19.9.2002, S.19 |
| Mit der Ablehnung eines
Dosenpfands gefährdet die CSU unter Edmund Stoiber die Existenz
von bundesweit 10.000 mittelständischen Unternehmen; bekämpft die CSU
weiterhin den Mittelstand; kümmert sich die CSU um eine weitere
Verschandelung unserer Landschaft. Privatbrauereien und Umweltschützer
demonstrierten in München gegen diese Politik. SZ,
13.9.2002, S.1 u. 43 |
| Entgegen ihren gelegentlichen
Beteuerungen zur freien Marktwirtschaft ist die CSU für den Ausbau der
Zwangswirtschaft. Obwohl alle Zwangsversicherungen Flops wurden und kaum mehr
finanzierbar sind (Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung), fordert
Günther Beckstein, CSU, eine
Pflichtversicherung gegen Hochwasser und Sturm. SZ, 3.9.2002,
S.51 |
| Soziale Familienpolitik
nach Art der CDU, CSU: Beim Familiennachzug von ausländischen
Arbeitnehmern in Deutschland, will die CDU/CSU das Alter auf sechs Jahre
(höchstens zehn) beschränken. Ein elfjähriges Kind hat keine
Chance, es soll nach dem Willen der CDU/CSU von den Eltern getrennt leben.
Rheinischer Merkur, 29.8.2002, S.3 Das ist Familienpolitik der sozialen
Kälte. |
Behandlung von Minderheiten in Bayern
SZ, 9.8.2002, S.44
|
| Friedrich Merz,
CDU, fordert Straffreiheit für Steuersünder, die ihr
Vermögen zur Vermeidung der Besteuerung ins Ausland verschoben haben.
Ludwig Stiegler, SPD, signalisierte
Zustimmung. Hans Eichel, SPD: Dies
wäre ein Schlag ins Gesicht der ehrlichen Steuerzahler. SZ, 30.7.2002, S.5 |
| Immer öfter fordern Politker
die Zwangsversicherten (Rente, Pflege, Arbeitslosigkeit, Krankenheit) auf, den
Versicherungsfall durch Eigenleistung zu bezahlen. "Ohne private Vorsorge geht
nichts", sagte z.B. die bayerische Gesundheitsministerin Christa Stewens, CSU.
SZ, 15.7.2002, S.39 |
| Der Berliner Erzbischof
Sterzinsky forderte die CDU / CSU auf christliche Positionen
einzunehmen. Der Kölner Bischof Joachim
Meisner forderte, dass die Christdemokraten das "C" im Parteinamen
streichen. SZ, 13.7.2002, S.5 |
| Dafür wäre man im
letzten Jahrhundert noch verurteilt und eingesperrt worden (Die verdrängte Schuld der
Bundesrepublik): Jetzt verlangt Edmund
Stoiber, CSU, unverblümt Zusammenarbeit mit den Russen.
Münchner Merkur, 6.7.2002, S.4 |
| Der Ingolstädter Stadtrat (CSU
durchtränkt, darunter Innenstaatssekretär Hermann Regensburger, CSU) lehnte einen Antrag auf
Bürgerentscheid der Factory Outlet Center FOC
Gegner ab. Diese begründeten ihren Antrag u.a. damit, daß
pro Arbeitsplatz im FOC zwei bis drei Arbeitsplätze im Einzelhandel
vernichtet würden. Der Stadtrat: "falsche Tatsachenbehauptung".
Münchner Merkur, 26.6.2002, S.6 Die CSU-Regierung
hatte mit derselben Behauptung ein FOC in Wertheim in Baden-Württemberg
abgelehnt. BR5 25.6.2002 Erwin
Huber, CSU, 8/2000: "Einer neu geschaffenen Stelle in einem
Factory-Outlet-Center stehen ca. zwei bis drei Arbeitsplätze
gegenüber, die im bestehenden Einzelhandel wegfallen" Edmund Stoiber argumentierte ähnlich wie Erwin
Huber. SZ, 27.6.2002, S.49 |
| Nur durch Wahlbetrug kann die CSU
bei der Kommunalwahl in Dachau die Wahl gewinnen. Bei der Stadtratswahl und der
Kreistagswahl sind möglicherweise 800 Stimmzettel manipuliert worden.
Jetzt ermitteln die Behörden. SZ, 3.6.2002, S.3
Infos rund um den Dachauer
Wahlskandal Der Bürger frägt sich: wie ist das bei den
anderen Wahlerfolgen der CSU seit 1949 gelaufen? |
| Die Basis der CSU sind die
Bierzeltbesucher. Dies jedenfalls erklärte
|
| Auf dem Pfingsttreffen eines kleinen Teils der
Sudetendeutschen würdigte Edmund
Stoiber den Ex-Chef der Hitler-Jugend in Böhmen und Mähren, Siegfried Zoglmann. SZ, 21.3.2002,
S.2 Zoglmann erhielt 1983 die Bayerische Staatsmedaille für besondere soziale Verdienste. Er war seit 1934 NSDAP-Mitglied, Gebietsführer der HJ im "Protektorat Böhmen und Mähren" und seit 1942 Freiwilliger bei der Waffen-SS. Später war er FDP-Bundestagsmitglied, stellvertretender Landesvorsitzedner der FDP in Nordrhein-Westfalen und MdB für die CSU. Quelle |
| 57 Jahre nach Ende des 2.
Weltkriegs kann sich die CDU / CSU / FDP immer noch nicht von der deutschen
Nazi-Vergangenheit distanzieren. Der Bundestag rehablitierte endlich
gegen die Stimmen von CDU, CSU und FDP
die von den Nazis verurteilten Homosexuellen und Deserteure. Damit
werden 50.000 Unrechtsurteile gegen Homosexuelle und 22.000 Todesurteile gegen
Deserteure aufgehoben. SZ, 18.5.2002, S.5 |
| Erbitterte Flügelkämpfe
bei der CSU bei der Aufstellung der Bundestagsliste. Edmund Stoiber hat sich ausbedungen, die Nummer 5
der Liste für einen Vertrauten seiner Wahl vorzubehalten. Dazu ein
Insider: "Wir werden jeden Vorschlag von Stoiber akzeptieren, egal ob er Erwin
Huber heißt oder Uschi Glas." Münchner Merkur,
24.4.2002, S.2 Nun habe ich von Uschi
Glas [Interview mit
Uschi Glas (Auszüge)] nach ihrer Spende für Helmut Kohl keine gute Meinung, von Erwin Huber aufgrund seiner mangelnden Sachkompetenz
(ich erlebte diese mal im Umweltausschuss des Landtags; wer Einzelheiten nur
per Email: ich wage sie hier nicht zu veröffentlichen, da es leicht als
Schmähkritik ausgelegt werden könnte) halte ich noch weniger. Schlimm
für eine Partei, die diese Wahl treffen muß. |
| Ergebnis der namentlichen
Abstimmung über den Entwurf eines Zuwanderungsgesetzes der Bundesregierung
sowie der Fraktionen der SPD und des Bündnisses 90/Die Grünen am
1.3.2002. Abgegebene Stimmen 587. Mit Ja haben gestimmt 321, mit Nein haben
gestimmt 225, Enthaltungen 41. CDU und CSU stimmte
Hand in Hand mit der PDS gegen den Entwurf, nur drei von der CDU
stimmten zu: Dr. Heiner Geißler, Dr. Christian Schwarz-Schilling und Dr.
Rita Süssmuth. |
| CDU
/ CSU beharrt auf ihrer Familienfeindlichkeit. Im neu vorgelegten
Gesetzentwurf zur Zuwanderung von Ausländern senkte Rot/Grün als
Kompromissangebot das Nachzugsalter von 14 auf 12 Jahre. D.h. ausländische
Zuwanderer dürfen ihre Kinder nur bis zwölf Jahre nachholen. Die CDU
/ CSU lehnt die Familienzusammenführung selbst in dieser kaltherzigen Form
ab. SZ, 27.2.2002, S.1 |
| In Bayern gibt es laut
Landeskriminalamt LKA rund drei Millionen Schusswaffen in illegalem und weitere
1,5 Millionen in legalem Besitz. Umso unverständlicher war es, daß
sich Günther Beckstein, CSU,
gegen eine geplante
Verschärfung des Waffenrechts einsetzte. |
| Der Sprecher der Münchner
CSU Marian Offman forderte die
Münchner Bürger auf, Strafbescheide nicht zu zahlen. Münchner Merkur, 9.2.2002, S.13, SZ, 9.2.2002,
S.58 |
| Johannes Singhammer, CSU, forderte Sanktionen
gegen die Grünen in München, falls Siegfried
Benker, Grüne, sein Grundrecht auf
Demonstrationsfreiheit ausübt. SZ, 31.1.2002,
S.37 |
| Nicht genug, daß Thomas Goppel, CSU, jahrelang (seit 1996) die
Schirmherrschaft beim rechtskonservativen "Verband
für Publizistik und Jugendbildung Epoche e.V." hatte, er hält das
auch heute noch für unbedenklich. Der Fraktionschef der Landtags-CSU Alois Glück
versicherte Goppel die volle Unterstützung bei seinen Machenschaften.
SZ, 25.1.2002, S.6 |
| Hessens
Ministerpräsident Roland Koch, CDU,
will sich nicht in der Familienfeindlichkeit von Edmund Stoiber, CSU, übertreffen lassen und kündigte an, bei
einer Sozialreform die Familienhilfen zu kürzen. Die eh schon düstere
Lage von Familien in Deutschland soll sich nach den Plänen von CSU und CDU
weiter verschlechtern. SZ, 25.1.2002, S.19 |
| Thomas Goppel, Generalsekretär der CSU,
unterstützte jahrelang ein "rechtskonvervatives" (euphemistische
Umschreibung von: nazistisch) Blatt. Er hatte die Schirmherrschaft beim
"Verband für Publizistik und Jugendbildung Epoche e.V.". Der Herausgeber
der Epoche Karl Ludwig Bayer war NPD
Funktionär. Zu den Epoche Autoren gehören
Thomas Goppel, Edmund Stoiber, Günther Beckstein, Kurt Faltlhauser, alles
CSU, und Claus Nordbruch, der
als Redner bei der rechtsextremen "Gesellschaft für freie Publizistik"
auftritt. SZ, 24.1.2002, S.1 |
| Kanzlerkandidat Edmund Stoiber, CSU, will wieder
in Kohls verhängnisvolles Fahrwasser zurück und die Staatsneuverschuldung ankurbeln. Er betont
die Familienfeindlichkeit der CSU und
fordert eine Herabsetzung des Nachzugsalter für ausländische Kinder.
SZ, 22.1.2002, S.5. Siehe auch die |
| Kanzlerkandidat Edmund Stoiber, CSU, beteiligte sich
an den Luxusreisen des Zwick - Strauß - Clans; benutzte die kostenlosen
Leihwagen von Audi u.a. für private Fahrten bis 1993. SZ,
14.1.2002, S.3; siehe auch |
| Die bayerische Familienministerin Christa Stewens, CSU, forderte einen neuen Zacken in der familienfeindlichen Krone der CSU: Sie plädierte für ein Nachzugsalter von Ausländerkinder von sechs Jahren. Das heisst, die fordert eine Trennung der Familien von allen Kindern über sechs Jahren. Was mit den noch schulpflichtigen Kindern im Ausland passiert ficht sie anscheinend nicht an. Münchner Merkur, 7.1.2002, S.4. Das ging sogar dem Kommentator des CSU-freundlichen Müchner Merkurs zu weit: Mike Schier: "Politik gegen Familien", Münchner Merkur, 7.1.2002, S.2. |