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SCHNEIDER
Neuer Aufsichtsrat und neuer Vorstand bei der Schneider Technologies AG
Pressemitteilung der SCHNEIDER Technologies AG, Türkheim/Unterallgäu (WKN 719340, ISIN DE0007193401)
und runge Pressemitteilung Dr. Martin Runge, Die Grünen im Landtag, 14.8.2007
Das Amtsgericht Memmingen - Registergericht - hat am 25.07.2007 zum neuen Aufsichtsrat der Schneider Technologies Aktiengesellschaft, Sitz Türkheim/Unterallgäu bestellt:
• Herrn Bernd Haus, Frankfurt,
• Herrn Martin Schloßbauer, München,
• Herrn Swen Siebert, München,
• Herrn Martin Schäfer, Gröbenzell,
• Herrn Carl Hecker, München und
• Herrn Hans-Joachim Schlesinger, München.
Der neu bestellte Aufsichtsrat hat sich zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung am 27.07.2007 in Gröbenzell getroffen und hier Herrn Martin Schäfer zu seinem Vorsitzenden und dann Herrn Bernd Haus als dessen Stellvertreter gewählt.
In der gleichen Sitzung hat der Aufsichtsrat Herrn Dipl.-Kfm. Jürgen Nardin, geb. am 05.04.1961, wohnhaft in der Kaiser-Ludwig-Str. 37 in 82031 Grünwald, zum Vorstand ernannt und diesem die Befugnis zur Alleinvertretung erteilt.
Der Insolvenzverwalter Herr RA Dr. Jaffé, München, hat sich bis jetzt geweigert, die Veröffentlichung dieser Meldung als Ad-hoc-Meldung zu veranlassen, da sie nach Mitteilung der von ihm beauftragten Anwaltskanzlei aufgrund fehlender Kursrelevanz nicht mitteilungspflichtig sei. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN), die Deutsche Gesellschaft für Ad-hoc-Publizität (DGAP) sowie die Deutsche Börse wurden über den Vorgang in Kenntnis gesetzt.
Jürgen Nardin, Vorstand der Schneider Technologies AG 14.08.07
Neuer Aufsichtsrat und neuer Vorstand bei der Schneider AG – Landtagsgrüne fordern endlich Aufklärung von Rolle von Staatsregierung und LfA bei der Unternehmenspleite
Gröbenzell 14.08.2007
Die Grünen im Landtag begrüßen die Einsetzung eines neuen Aufsichtsrates durch das Amtsgericht Memmingen und die Ernennung eines neuen Vorstandes für die Schneider Technologies AG in Türkheim/Unterallgäu. „Es darf einfach nicht sein, dass über die vielen Jahre der Abwicklung einer insolventen Gesellschaft niemand die Interessen der Gesellschaft und ihrer Anteilseigner gegenüber dem Insolvenzverwalter und großen Gläubigergruppen vertreten kann“, erklärt Dr. Martin Runge, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion. Die Bestellung der neuen Organe ist möglicherweise ein innovativer Weg, doch noch Licht ins Dunkle der skandalumhüllten Unternehmenspleite zu bringen, die ja bekanntlich sogar den Weg ins Staatschauspiel („Offner Vollzug“ mit Gerhard Polt und der Biermösl Blosn im Münchner Residenztheater) gefunden hat. Die Schneider Technologies AG war unter Regie der freistaatlichen Förderbank LfA und der Investmentbank Lehman Brothers und unter Mithilfe bayerischer Kabinettsmitglieder zuerst mit dem „Wunderkind“ Laser-TV zu einer Melkkuh über die Börse aufgeblasen worden und dann abrupt über entsprechende Ad-hoc-Meldungen und Aktienverkäufe in ganz großem Stil in die Pleite entlassen worden. Dieser wohl inszenierte Börsenschwindel ging zulasten der Arbeitnehmer, der Letztanleger und der Steuerzahler, profitieren konnten die Konsortialbanken und einige Großanleger. Kein Verständnis haben die Grünen im Landtag für die Weigerung des Insolvenzverwalters, die Veröffentlichung einer Ad-hoc-Meldung zu den neuen Organen der Gesellschaft zu veranlassen. Die Begründung, die Meldung könne nicht kursrelevant sein, da die Gesellschaft insolvent sei und selbst für die Gläubiger nur eine geringe Quote zu erwarten sei, ist absurd. Der Fraktion liegen Briefe an das Amtsgericht Memmingen und an die Kripo Augsburg vor, in denen der Insolvenzverwalter persönlich auf das hohe Handelsvolumen und die großen Kursschwankungen der Aktie der insolventen Gesellschaft hinweist.
Dr. Martin Runge, Fasanenweg 44a, 82194 Gröbenzell
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 18.8.2007