| Mitgliederaffäre CSU München Mitglied werden bei der CSU kann vorteilhaft sein. Über gekaufte Mitglieder und manipulierte Aufnahmeanträge |
|
| Trotz (oder wegen?) gekaufter CSU Mitglieder: Joachim Haedke darf in der CSU und im Landtag
bleiben. Das Landesschiedsgericht der CSU lehnte einen Ausschlußantrag am
8. Juli 2006 ab. In der Landtags-CSU sieht man ebenfalls gegen Haedke keinen
Handlungsbedarf. SZ, 10.7.2006, S. 53 Wenn man jeden mit Dreck am Stecken aus der CSU ausschliessen würde ... |
|
| Christian
Baretti, CSU, und Rasso Graber,
JU, haben sich oder sie wurden entschlossen ihre Berufung gegen ihre
Verurteilung zurückzuziehen. Sie wollen damit "unvermeidbaren Schaden von
der CSU abwenden". Es kommt zu keiner Klärung und Neuauflage des Prozesses
um gefälschte Mitgliedsanträge und gekaufte Mitglieder im Ortsverband
Perlach der CSU. SZ, 27.11.2004, S. 52 |
|
| Monika Hohlmeier, CSU, gab am
Montag 28. Juni 2004 den Rücktritt von Joachim
Haedke, CSU, vom CSU-Bezirksvorstand bekannt. Er war zwar nicht
angeklagt, aber in die Mitgliederkaufaffäre der CSU verwickelt. Das
Amtsgericht verurteilt drei CSU-ler, darunter Christian Baretti, wegen Urkundenunterdrückung,
den Ex-Stadtchef der JU Rasso Graber auch
wegen Urkundenfälschung zu Geldstrafen. SZ, 30.6.2004,
S.1. Parteiausschlußverfahren sollen folgen. SZ,
30.6.2004, S.41. |
|
| Urkundenfälschung bei der CSU:
Amtsrichterin Petra Axhausen verurteilte den von Joachim Haedke, CSU, eingefädelten
Mitgliederkauf als "Schweinerei". Die geständigen Angeklagten wurden zu
milden Geldstrafen verurteilt. Gegen das verbliebene Trio (darunter Christian Baretti, CSU, und Rasso Graber, JU) wird im Juni 2004 verhandelt.
SZ, 28.5.2004, S. 41 |
|
| Zum vermuteten Kauf von CSU Mitgliedern sind Tonbänder
aufgetaucht. Sie werden von der Staatsanwaltschaft ausgewertet. Christian Baretti, Rasso Graber und Joachim Haedke,
MdL bestreiten die Echtheit der belastenden Emails. Graber und Baretti wurden
durch Edmund Stoiber und Monika Hohlmeier vorverurteilt und lassen ihre
politischen Ämter ruhen. OVB, 17.9.2003,
S.7 |
|
| Rasso
Graber, CSU, teilte in einer Presseerklärung mit: Die gegen ihn
erhobenen Vorwürfe, er habe an der Fälschung von
CSU-Mitgliedsanträgen mitgewirkt, seien falsch. Er habe weder eine
Urkunde gefälscht, noch dabei geholfen oder dazu angestiftet.
SZ, 23.8.2003 Monika
Hohlmeier kennt ihre CSU zu gut, um Manipulationen und gekaufte
Mitglieder völlig auszuschliessen. Sie erklärte: Die "Grauzone im
Bereich des Mitgliederaufnahmen müsse möglichst klein gehalten
werden." OVB, 23.8.2003, S.8 |
|
| Ein Staatsanwalt und zwei Polizisten führten am 22.08.2003
in der Wohnung des JU-Chefs Rasso Graber
eine Razzia durch. Unterlagen und ein Laptop wurden sichergestellt. Graber wird
in der Affäre der Perlacher CSU nun wegen Urkundenfälschung als
Beschuldigter geführt. SZ, 21.08.2003 |
|
| Hermann
Mayer, Ex-Funktionär der Jungen Union, wurde von Monika
Hohlmeier, CSU, eingesetzt, die Manipulationen in den eigenen Reihen
aufzuklären. Mayers Aufstieg begann mit einer Fernseh-Affäre der CSU.
Im Frühjahr 1986 stand der Münchner Lokalsender tv weiß-blau
von Franz Georg Strauß, dem Sohn von
Franz Josef Strauß, kurz vor der
Pleite. Mayer, damals Schatzmeister der Jungen Union Oberbayern und mit Franz
Georg Strauß befreundet, half. Der Anwalt rettete mit Hilfe der Familie
Strauß und deren Kontakten den Lokalsender vor dem Niedergang. SZ, 28.07.2003 |
|
| Die CSU gibt im Juli 2003 ihre Mitgliederanzahl mit 178.365 an
( |
|
Bei der Perlacher CSU-Affäre (manipulierte
Parteiwahlen und falsche Mitglieder) kam ein erstaunliches System des
Mitgliederkaufs ans Licht. Unter CSU Mitgliedern kursieren Ausdrucke von
E-Mails:
|
|
| Bayerns Kultusministerin Monika Hohlmeier, CSU, wurde am 27. Juni 2003 im Hotel Bayerischer Hof mit 95,7 Prozent der gültigen Stimmen zur Nachfolgerin des scheidenden Bezirksvorsitzenden Johannes Singhammer an die Spitze der Münchner CSU gewählt. SZ 30.06.2003 |