| Rundfunkgebühr 2005 Die Bayerische Regierung vergisst wieder einmal ihr Wort von gestern |
| Stoiber: Doch
Gebührenerhöhung 2005, aber weniger als ein Euro
Bayerns CSU-Regierung stimmt entgegen ihren zahlreichen Erklärungen für eine Erhöhung der Rundfunkgebühr zum 1. Januar 2005 auf. Der Zuschlag für ARD und ZDF soll nach Angaben von Ministerpräsident Edmund Stoiber aber "deutlich geringer" ausfallen als die 1,09 Euro pro Monat, die von der unabhängigen Gebührenkommission KEF vorgeschlagen und von den Anstalten dann als Minimum gefordert worden waren. Stoiber sagte nach einem Treffen der Länderchefs in Berlin, man sei "einheitlich" der Meinung gewesen, die Gebühr Anfang 2005 heraufzusetzen. SZ, 26.3.2004, S. 19 |
| Ab 2005 soll auf
Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) die Gebühr
für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten um 1,09 Euro auf
17,24 Euro steigen. |
| Bayerns Medienminister Erwin Huber:
"Eine Verfassungspflicht zur Erhöhung der Rundfunkgebühr habe ich
trotz längerer Suche nicht im Grundgesetz gefunden." Sonderbar, wie wenig Erwin Huber das Grundgesetz kennt: er mußte länger suchen, bis er merkte, daß über die Erhöhung der Rundfunkgebühr nichts im Grundgesetz steht. |
| Keine Erhöhung der Rundfunkgebühr zum 1. Januar 2005
Die Rundfunkgebühr sollte nach den Worten Stoibers zum 1. Januar 2005 nicht erhöht werden. Notwendig seien Sparanstrengungen in allen Bereichen. |
| "Wir wollen die Belastungen für
unsere Bürger vermindern, wo es möglich ist. Deshalb sollte die
Rundfunkgebühr zum 1.1.2005 nicht erhöht werden." |