| Der Donau-Skandal: Naturzerstörung,
Geldverschwendung, Demokratieverachtung Es handelt sich um "Wir wollen keine Staustufen. Die frei fließende Donau steht unter unserem Schutz!" Der Bund Naturschutz und viele Heimat- und Naturfreunde setzen sich für eine weiter frei fließende Donau ein. Die Bayerischen Regierung und die CSU agiert wider unsere Heimat. |
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| Beim Bayerischen Wirtschaftstag in
Regensburg sprach sich Bundesverkehrsminister Peter
Ramsauer, CSU, deutlich für eine Zerstörung unserer Heimat
durch den Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen aus: Wer von
Verlagerung spricht, darf aber nicht nur über die Eisenbahn, sondern muss
auch über die Binnenwasserstraßen sprechen: und zwar über den
Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen. Auch hier treibe ich die
notwendigen Klärungen mit Hochdruck voran, damit wir diesen Flaschenhals,
der den Schiffsverkehr auf dem Weg von Rotterdam zum Schwarzen Meer behindert,
ausbauen können. Kritik kam von Markus Rinderspacher, SPD, MdL: Wir werden gegen einen solchen Betonkurs mobil machen. Wenn der CSU-Bauminister, wie heute auf dem Bayerischen Wirtschaftstag in Regensburg angekündigt, mit Hochdruck die Klärungen für einen Ausbau herbeiführen will, so muss er mit unserem entschiedenen Widerstand und dem aller Natur- und Landschaftsschützer in Bayern rechnen. Für SPD, FDP und die Grünen und alle aufrechten Bayern kommt nur ein sanfter Ausbau in Betracht. |
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| CSU besteht auch im Koalitionsvertrag 2009 auf der
Zerstörung unserer Heimat Vernünftige Politiker wollten den Donauausbau verhindern: sie setzen in den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP ein Nein zu den Donau-Staustufen. Die CSU besteht aber auf der Zerstörung unserer Heimat. Die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Straubing und Vilshofen soll unbedingt zerstört werden. "Abschied vom Abschied. Koalition streicht Nein zu Donau-Staustufen aus Vertrag", SZ, 26.10.2009, S. 45 |
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| CSU missachtet
den Willen der Bevölkerung Die CSU im Bayerischen Landtag hält weiter an der Zerstörung der niederbayerischen Donau fest. Der Donauausbau mit Staustufen steht dem Willen der bayerischen Bevölkerung entgegen (das juckt die CSU kaum). Nach einer Allensbach-Umfrage sprachen sich fast 60 Prozent der Bayern gegen den Donau-Ausbau aus. Die von der CSU favorisierte Ausbauvariante C280 ist von allen Umweltverbänden und Umweltfachstellen als ökologisch nicht ausgleichbar bewertet worden. |
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| CSU hält an Option zur Zerstörung des Donautals
fest Staatskanzleichef Siegfried Schneider, CSU, erklärte zur Haltung der Bayerischen Staatsregierung zur Zerstörung der Donau: "Am Kurs der Staatsregierung zum Donauausbau hat sich nichts geändert. Beide Koalitionspartner haben in der Koalitionsvereinbarung wörtlich festgelegt: »Wir wollen den Donau-Ausbau vorantreiben«. Dazu haben die Koalitionspartner unterschiedliche Auffassungen. Die CSU will die Variante C/C280, die FDP die Variante A realisieren." Staatskanzlei 8. Januar 2009 |
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| Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, SPD, informierte sich vor Ort
über die Donau. Die Strecke zwischen Straubing und Vilshofen in
Niederbayern ist der einzige große Abschnitt der Donau, der noch
unverbaut ist. SZ, 13.8.2008, S. 43 Das ist der CSU seit langem ein Dorn im Auge: Emilia Müller, CSU, Wirtschaftsministerin in Bayern, beharrt weiter auf der Zerstörung unserer bayerischen Heimat. Sigmar Gabriel, SPD, und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, SPD, sehen sich dagegen dem Naturschutz mehr verbunden als Schifffahrtsunternehmen, an den Bundestagsbeschluss aus dem Jahre 2002 verpflichtet. |
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| Die bayerische
CSU-Regierung, eine mächtige Unterstützerin der Schifffahrtslobby,
widersetzt sich einem Bundestagsbeschluß zum Ausbau der Donau in Variante
A, die auch von Naturschützern befürwortet wird. Die CSU besteht auf
Zerstörung der Flusslandschaft. Darauf drängt auch Erwin Huber, CSU,
bayerischer Wirtschaftsminister, der schon einst im Umweltausschuß gegen
den Naturschutz stimmte. SZ, 25.1.2007, S. 49 |
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| Die Regierung von Niederbayern
plädiert in der Landesplanerische Beurteilung gegen einen
schonenden Ausbau, für Staustufe und Schleusenkanal, d.h. für die
Zerstörung der Donau. Der Bund Naturschutz spricht von einem
vorhersehbarer Kniefall vor der Kanal-Lobby.
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| Der im Juni 2002
gefasste Bundestagsbeschluss wird weiter ignoriert. Wäre Deutschland ein
Rtechtsstaat wäre dies ausgeschlossen ( |
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Die CSU setzt
weiter auf Verschleppung, damit die Natur nachhaltig zerstört werden
kann
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| 13.3.2005. Viele Bürger demonstrierten in einer Menschenkette für Mensch und Natur an der Donau. Die Menschenkette stand dort, wo nach den Vorstellungen der Staatsregierung die Donau gestaut und die Mühlhamer Schleife durch einen Schleusenkanal vom Fluss abgetrennt werden soll. BN-Vorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger führte den ökonomischen wie ökologischen Wahnsinn einer Donau-Kanalisierung vor Augen. | |
| 1. Kanal-Lobby gegen demokratisch Beschlüsse
Am 7. Juni 2002 beschloss der Bundestag: keine neuen Staustufen zwischen Straubing und Vilshofen. Die Bayerische Regierung verschleppt diesen Beschluss. Auf Initiative von Wirtschaftsminister Otto Wiesheu, CSU ( |
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| 2. Kanal-Lobby gegen
Verkehrsrealität Begründet wird die beabsichtigte Zerstörung unserer Heimat mit der Schifffahrt zwischen Rotterdam und Schwarzem Meer. Die Schiffe von Rotterdam sollen gefälligsten aussenrum schippern. Wir sind Bayern und müssen unser Bayernland bewahren und nicht den Verhältnissen in Holland oder Bulgarien angleichen. |
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| 3. Kanal-Lobby
gegen die Menschen an der Donau Die kommerziellen Interessen werden wieder einmal über die Lebensqualität der Menschen gestellt. Ein Staustufen-Ausbau stellt für die RMD-Gesellschaft im Vergleich dem von Bund Naturschutz und allen heimatverbundenen Bürgern geforderten schonenden Ausbau den weit lukrativeren Auftrag dar. |
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| 4. Kanal-Lobby gegen Recht Die Verantwortlichen handeln gegen einen Bundestagsbeschluss. |
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| 5. Kanal-Lobby
gegen die Natur Die Verantwortlichen handeln gegen die Natur an der Donau. |
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