| Zu hohe Belastung durch Feinstaub Die bayerische Hauptstadt überschreitet als erste deutsche Stadt die Grenzwerte zum 36. Mal
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| Markus Ferber, CSU, Mitglied des Europäischen
Parlaments, hat die Problematik mit der Belastung durch Feinstaub
offensichtlich nicht verstanden. Er bemängelte, dass bei uns die Standorte
der Messung an den kritischen Punkten gewählt wurden. Er warf seinem
Parteikollegen Werner Schnappauf,
bayerischer Umweltminister, vor, die EU-Richtlinie zum Feinstaub
übererfüllt zu haben. Ferber meint anscheinend, es gehe um eine
bürokratische Richtlinie, die man zu erfüllen habe. Es geht aber um
die Menschen und deren Gesundheit. Selbstverständlich misst man dafür
an den neuralgischen Punkten wie die Landhuter Allee in München und nicht,
wie es sich vielleicht Herr Ferber wünscht, in einem fernab gelegenen Tal
der Voralpen. Der Witz an Ferbers Missverständnis (Posse, Unkenntnis) ist,
dass er als Mitglied des Europäischen Parlaments für die
Feinstaubrichtlinie verantwortlich ist. OVB, 3.6. 2006, S.
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| Ein geschädigter Anwohner der
Landshuter Allee, München, wollte Maßnahmen gegen den Angriff auf
seine Gesundheit erzwingen. Das Verwaltungsgericht München befand, dass er
keinen Anspruch darauf habe. Er habe zwar Rechte, aber keinen Anspruch sie
einzuklagen. Az: M 1 E 05.1112/-115. Es gibt zwar
Grenzwerte, aber weder Land noch Kommune muss sie offensichtlich einhalten.
SZ, 28.4.2005, S.41 |
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| Bayerns Ministerrat
beschloss nach langem Nichtstun eine (1)
Maßnahme gegen Feinstaub: Alle öffentlichen Fahrzeuge sollen schnellstmöglich mit Rußpartikelfiltern ausgestattet werden. Die Regierung Bayerns beschloss nach langem Nichtstun eine (1) Maßnahme gegen Feinstaub: Den betroffenen Kommunen, die die europäischen Grenzwerte überschreiten, wird grünes Licht für verkehrsleitende Maßnahmen gegeben. Wohlgemerkt: nicht zur Vorbeugung, sondern erst wenn die Richtlinien massiv verletzt wurden! Verantwortung abschieben: Bayerns Ministerrat fordert die Bundesregierung auf,
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| Kaum ist der Grenzwert für
Feinstaub in Bayern hundert Mal und mehr überschritten, will Minister
Werner Schnappauf, CSU, handeln ... Nein, halt, so schnell geht es nicht.
Bayerische Minister haben Wichtigeres zu tun. Der Ministerrat der
Staatsregierung wird in seiner Sitzung am Dienstag, 5. April 2005, 09.15 Uhr,
über ein Maßnahmenpaket gegen Feinstaub
beraten. Pressemitteilung 119, 4. April 2005 |
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| Nach einer EU Studie
spielt der Feinstaub in Deutschland bei 65.000 tödlichen Herz- und
Kreislauferkrankungen eine Rolle. OVB, 30.3.2005, S.
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| Konkrete Massnahmen gegen die
Luftverschmutzung durch Feinstaub liegen seitens des Bayerisches
Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
nicht vor. Dafür findet der Herr Staatsminister Schnappauf Zeit zu
einer Reise zur WHO in Genf um dort den Generalsekretär der WHO, Dr.
Jong-Wook Lee, zu treffen. Immerhin erklärt er sich für die Umwelt in
München für nicht zuständig, denn am 29. März 2005 fordert
er die Landeshauptstadt München auf, aktiv zu werden. |
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| Entgegen
Staatsminister Werner Schnappauf, CSU, der
den Wind und die Rückstände des Salzes (Forderung der Münchner
Stadtrats-CSU: Mehr Salz statt Splitt! SZ, 29.3.2005, S.
42) für die Gesundheitsschädigung verantwortlich machte, meint
Gerd Lottsiepen, Sprecher des Verkehrsclubs
Deutschland VCD auf die Frage: Was bringen denn Rußpartikelfilter
überhaupt?: "Eine Menge! Die Filter ... verringern den Ausstoß von
Rußpartikel um 99 %." SZ, 29.3.2005, S.
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| München verstößt als
erste deutsche Stadt gegen due seit langem bekannte Feinstaubrichtlinie der EU.
Am 27. März 2005, Ostersonntag, zeigte die Messstation an der Landshuter
Allee zum 36. Mal (35 Mal ist grosszügig erlaubt) die Überschreitung
des Grezwerts von 50 Mikrogramm Staub pro Kubikmeter Luft an. Der Verein
Deutsche Umwelthilfe klagt daher gegen die Stadt München und die Regierung
von Oberbayern. Das Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit
und Verbraucherschutz ( |