| Spitzelaffäre innerhalb der
CSU In Deutschland und seinen Ländern werden Regierungsmitglieder und Abgeordnete geheimdienstlich überwacht und viele Bürger mit vielfältigen Massnahmen polizeilich kontrolliert. Parteimitglieder überwachen und bespitzeln (hinterrücks befragen) sich auch gegenseitig.
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Chronologie 2007, siehe unter
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Chronologie 2006
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| Club der
Stoiber-Opfer Spiegel-Online listet (unvollständig): Peter Gauweiler, Alfred Sauter, Barbara Stamm, Monika Hohlmeier, Martin Neumeyer. |
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Der Fall Pauli wirft
ein Schlaglicht auf ein politisches Grundproblem in Bayern: Die enge
Verbandelung von Partei CSU und Freistaat Bayern. Michael Höhenberger ist
bayerischer Spitzenbeamter. Wenn er in dieser Funktion einer CSU-Rebellin
hinterher geschnüffelt haben sollte, dann ist das ein unerhörter
Vorgang, meint Spiegel-Online. Die CSU sieht das anders: sie ist bayerische
Staatspartei. Die bayerischen Staatssymbole Löwe und Raute hat sie in
ihrem Parteilogo eingebaut. Die Weißwurscht kann man sich dazu denken.
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| Edmund Stoiber weiß selten
etwas Parties am Mittelmeer; kostenfrei Pkw-Stellung durch die Industrie; Wahlmanipulation der Münchner CSU ( |
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Die Arroganz unserer
Politiker (
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| Michael Höhenberger,
CSU, zum Telefonat, das er nicht als Bespitzelung, sondern als Befragung
einstuft: "Den Ministerpräsidenten habe ich nicht informiert und ich habe
mit ihm darüber auch nicht gesprochen." SZ, 21.12.2006, S.
49 Das bedeutet: Höhenberger hat sich erkundigt über das Ergebnis aber geschwiegen. |
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| CSU, letzte Einheitspartei Europas | |
| "So kann
parteipolitische Solidarität in der CSU nicht definiert werden",
kritisierte Erwin Huber, CSU, die ... nein,
nicht die Telefon"erkundung" durch Michael Höhenberger, sondern Frau
Paulis Kritik daran. OVB, 19.12.2006, S. 1 |
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| "Nürnberg
gehört jetzt seit 200 Jahren zu Bayern. Da können wir schon den
Anspruch erheben, so wichtig genommen zu werden, dass wir auch einmal von der
Staatskanzlei bespitzelt werden." Ulrich Maly, SPD, Oberbürgermeister von Nürnberg, OVB, 21.12.2006, S. 2 |
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| "Nach dem Untergang
der SED wird die CSU ihrem Ruf als letzte Einheitspartei Europas mal wieder
gerecht. Isargate macht deutlich, dass Stasi-Stoiber abgewirtschaftet hat."
Florian Pronold, SPD, MdB SZ, 21.12.2006, S. 49 |
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| Sind wir in Bayern, in Sibirien oder der DDR? | |
| Nach der Darstellung der wagemutigen Frau Dr. Gabriele Pauli, CSU, Landrätin Fürth, werden Kritiker in der CSU mundtot gemacht. Sie meint: "Ich bin kein Einzelfall, da war viel mehr". Auch Jürgen Dörfler, CSU Kreisverband Nürnberg-Nord, meint, das sei kein Einzelfall: "Ich habe schon öfter gehört und mitbekommen, dass in der CSU so telefoniert wird wie in diesem Fall, obwohl wie hier im Freistaat Bayern sind und nicht in Sibirien oder der ehemaligen SED." SZ, 23.12.2006, S. 45 | |
Edmund Stoiber, CSU, entließ seinen Büroleiter Michael Höhenberger, CSU, der in einer Telefonaktion hinter dem Rücken der Landrätin Pauli, CSU, Erkundigungen (nach Frau Pauli: über ihr Privatleben, Männerbekanntschaften und mögliche Alkoholprobleme) über sie einholte; zu deutsch: sie bespitzelte. Edmund Stoiber hat nach eigenem Bekunden sein Büro nicht im Griff. Höhenberger habe ihn über die Aktion nicht informiert, ansonsten hätte er sie nicht zugelassen. SZ, 27.12.2006, S. 5 |
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| Wenig scheut die CSU
mehr als den Dialog mit dem Bürger. So war es eine Sensation als Frau
Dr. Gabriele Pauli, CSU, Landrätin
Fürth, ein Diskussionsforum für alle Bürger einrichtete. Es
wurde begeistert angenommen und am 9.11. 2006 geschlossen. Günther Beckstein, CSU, ein unermüdlicher
Kämpfer gegen Rechtsstaat und Demokratie ( Freier Meinungsaustausch ist der CSU eine Dorn im Auge! Bürgerferne ist CSU-Leitkultur! Spielte beim Abwürgen des Bürgers auch eine Rolle, dass Frau Pauli es schon früher wagte, eine von der CSU abweichende Meinung zu haben, siehe |
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| Bürgerferne und Kommunalferne der
Abgeordneten im Bundestag und Landtag Die mittelfränkischen Landräte übten durch die Vorsitzende des Landkreistages Mittelfranken Frau Gabriele Pauli, CSU, heftige Kritik an den MdB und MdL. Die Auswirkungen der Beschlüsse im Bundestag und Landtag sind den Abgeordneten oft unklar oder egal. SZ, 12.1.2004, S.45 Zwei Jahre später, im November 2006, wurde ein Bürgerforum der Landrätin Frau Pauli geschlossen: siehe |
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