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Diskussion
Aussprache und Diskussion nach Art der CSU
Politische Aussprache und Diskussion liegt der Partei fern
Aussprache nach Art der CSU am Parteitag der CSU am 29.9.2007 in München
Günther Beckstein (Kämpfer gegen Rechtsstaat, Demokratie und die Liberalitas Bavariae) soll zum Kandidaten als Ministerpräsident gewählt werden. Pro forma hält er eine Rede; danach kommt es zur Aussprache der Delegierten, oder besser: was die CSU darunter versteht. Delegierte Gabrieli Pauli, deren hartnäckiger Kritik Beckstein die Kandidatur verdankt, zeigt als einzige (!) Mut. Beckstein hatte Pauli, die CSU-Landrätin aus Fürth, vor kurzem als Fall für den Psychiater erklärt (Sind das nicht alle CSU Parteigenossen? csu). Sie fragt: "Wie kann es sein, Günther, dass jemand wie ich als Person bezeichnet wird, die zum Psychiater muss? Was hat Dich dazu veranlasst? Ich möchte eine Erklärung."
Die CSU Politiker wissen nicht, wie sie mit jemand umgehen sollen, der eine konkrete Frage stellt. Bei der CSU ist man hauptsächlich ans Abnicken der Vorschläge der Parteioberen gewohnt. Ingo Friedrich, CSU, ignoriert daher Frau Pauli. Frauen haben traditionsgemäss einen schweren Stand in der Partei, kritische Frauen noch mehr. Pauli besteht darauf, dass ihre Frage beantwortet wird: "Ich habe eine Frage gestellt und möchte eine Antwort!"
• Ingo Friedrich erklärt die Aussprache für beendet.csu
Markus Söder: "Dreht ihr das Mikro ab." csucsu
• Das wird gemacht.
Günther Beckstein wird mit DDR-artigen 96,6 % zum Kandidaten als Ministerpräsident gewählt. Am Ende bietet er Frau Pauli ein Gespräch an. Eine Höchstleistung an Anti-Demokratie nimmt ein unrühmliches Ende. OVB, 1.10.2007, S. 2
Links
skandal Die Arroganz unserer Politiker
 

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 1.10.2007