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Haderthauer
Rede Christine Haderthauers, CSU, zum Betreuungsgeld im Bundesrat vom 11.05.2012
„haderthauern” ≡ „in Angst versetzen” –  „erniedrigen” – „demütigen” –
                              „hartherzig behandeln” –  „Leid ignorieren”
Die Rede zum Betreuungsgeld im Bundesrat vom 11.05.2012 strotzt von Fehlern – haderthauer Links
„Das Betreuungsgeld ist unverzichtbar.”
Falsch. Bis heute 24. Juli 2012 gibt es kein Betreuungsgeld. Man sieht durch die Jahrtausende konnte auf das Betreuungsgeld verzichtet werden. Es ist verzichtbar.
„Nur im gemeinsamen Setting von Krippenausbau und Betreuungsgeld entsteht sinnvolle und zeitgemäße Familienpolitik. Eines allein wäre verfassungswidrig und gesellschaftspolitisch verfehlt.”
Wieder falsch, zumindest was die Verfassungswidrigkeit betrifft. Wenn die Behauptung Haderthauers zuträfe, wäre der Zustand ab dem Krippenausbau bis zur Einführung des Betreuungsgelds verfassungswidrig. Gehört Christine Haderthauer einer ständig verfassungswidrig handelnden Regierung und Partei an? Wohl kaum.
„Vielfalt statt Einfalt – das gilt doch auch in der Wirtschaftsförderung. Oder käme dort jemand auf die Idee, künftig nur noch eine bestimmte Gesellschaftsform zu fördern?”
Hauptsächlich die CSU kam auf die Idee eine bestimmte Gesellschaftsform durch das Betreuungsgeld zu fördern. Das Betreuungsgeld erhalten einseitig nur diejenigen,
  • die keinen Krippenplatz brauchen und 
  • sich die Betreuung ihres ein- oder zweijährigen Kindes selbst leisten können und 
  • nur diejenigen, die eine bestimmte Einkommenshöhe erreichen: Hartz IV Empfängern wird das Betreuungsgeld abgezogen.
„Es ist egal, ob sie arm oder reich sind.”
Lüge. Hartz IV Empfängern wird das Betreuungsgeld abgezogen. Sie erhalten es effektiv nicht.
Das Betreuungsgeld „ist tatsächlich der falsche Schauplatz für ideologische Grabenkämpfe.”
Richtig, hauptsächlich die CSU ist auf den ideologischen Grabenkampf Betreuungsgeld versessen, siehe die Rede  Christine Haderthauers, CSU, zum Betreuungsgeld im Bundesrat vom 11.05.2012
„Wir stellen eine Sachleistung zur Verfügung. Das ist der Krippenplatz, der den Steuerzahler 1.000 Euro im Monat kostet. Wer diesen nicht brauchen kann, der bekommt Bargeld, das deutlich niedriger ist.”
  1. Genau deshalb ist das Betreuungsgeld einer der größten Schnapsideen der CSU. Auch der Schulbus, der Platz in der Oper und vieles andere wird als Sachleistung zur Verfügung gestellt. Wer diese Sachleistungen nicht brauchen kann, der müßte Bargeld erhalten.
  2. Warum erhält man  Bargeld, das deutlich niedriger ist? Müßte man nicht,  wenn schon, dann Bargeld in gleicher Höhe erhalten?
Christine Haderthauer führt dazu gewichtige Argumente auf:
  • „In Frankreich gibt es ein Betreuungsgeld für die Betreuung zu Hause, das gestaffelt zwischen 323 und 563 € liegt, und wenn man mehr Kinder hat, geht es bis zu 805 €.”
  • In Schweden, Norwegen und Finnland „ist das Betreuungsgeld deutlich höher.”
Wie erbärmlich ist demgegenüber das von der CSU propagierte Betreuungsgeld! Doch die CSU vertritt halt immer schon eine familienfeindliche Politik und kann sich davon nicht befreien.
„Wir müssen endlich wegkommen von den Zeiten, da der Staat in Familien hineinregiert und durch Weichenstellungen schlechtes Gewissen erzeugen will, Eltern noch stärker verunsichert, ...”
Sehr gute Argumente dafür, dass der Staat nicht einseitig in Familien mit dem Betreuungsgeld hineinregiert und durch Weichenstellungen gegen die Krippennutzung (Brgeldprämie) schlechtes Gewissen erzeugen will und Eltern noch stärker verunsichert.
„Wir in Bayern [...]  haben eine Dynamik im Ausbau von Krippenplätzen, die sich sehen lassen kann.”
Diese Dynamik ist unbedingt nötig, da Bayern im Krippenangebot weit hinten nachhinkt.
Links
Christine Haderthauer, CSU, Rede zum Betreuungsgeld im Bundesrat vom 11.05.2012; online auf ihrem HaderthauerBlog
Haderthauer Doppelzüngigkeit von Christine Haderthauer, CSU, zu Sachleistung versus Bargeld
haderthauer Familienfeindlichkeit der CSU
haderthauer Forderungen, Politik, Affären der CDU/CSU-Amigos
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