| Landeswohnungsbaugesellschaft -
LWS-Affäre Ein weiterer Skandal der Amigos von der CSU. Eng zusammenhängend: |
| Das Finanzgebaren der halbstaatlichen Firma
kostete einen Minister den Job, die Steuerzahler viel Geld. Bayerische
Luftschlösser Mehr als vier Jahre recherchierten drei Journalisten an der
LWS-Affäre. |
| Ein Jahr lang suchte der Untersuchungsausschuss des Landtags nach
Ursache für die Pleite der LWS. Dem Ausschuss gehörten an: 5 CSU, 2
SPD, 1 Grüne. Die Mehrheit der CSU untersucht die Fehler der CSU:
echt deutsch-anti-demokratisch. Ergebnis:
je nach Coleur: CSU-Politiker unschuldig, bzw. starke Mitschuld.
SZ, 10.Mai 2001, S.57 |
| Nicht nur Otmar
Bernhard, CSU, ist verständlicherweise parteiisch, auch Holger
Eichele im Münchner Merkur: dies verdeutlicht schon die Wortwahl:
"Medienmeute" für die Journalisten beim
Untersuchungsausschuss; die Oppostion hat ein "Zerr-Bild vom allwissenden
Ministerpräsidenten". Münchner Merkur,
26.10.2000, S.3 |
| Als Innenminister hatte Edmund Stoiber,
CSU, 1990 den Einstieg der LWS ins Bauträgergeschäft
gefordert, ausdrücklich auch in Ostdeutschland, obwohl der Finanzminister
vor Risiken warnte. Ohne die forcierte Ausweitung des
Bauträgergeschäfts wären die ungeheuren Millionenverluste
für den Steuerzahler nicht entstanden. Trotzdem hielt sich Stoiber vor dem
Untersuchungsausschuss für unschuldig. "Während SPD und Grüne
dem prominenten Zeugen eine Vielzahl von Fragen stellen, beschränkt sich
der Ausschussvorsitzende Otmar Bernhard
(CSU) auf einzelne, oft rhetorische Verständnisfragen. Umso
massiver schreitet Bernhard ein, wenn er das Gefühl hat, Fragen der
Opposition seien unzulässig." Münchner Merkur,
26.10.2000, S.3 Hervorhebung durch H.H. |
| Sauter weist vor dem Untersuchungsausschuss
Mitschuld an LWS-Verlusten zurück. Er hat bereits am 25.März 1997 in
einem Brief Edmund Stoiber auf die Verluste
der LWS hingewiesen. Stoiber antwortete: Weitermachen! Es paßt scho!
Einbezogen waren auch Erwin Huber und Otto Wiesheu,
beide CSU. Süddeutsche Zeitung, 17.10.2000,
S.L7 |
| Der Untersuchungsausschuss belegt die Verantwortung von Edmund Stoiber, CSU, für die Millionenverluste.
Stoiber forcierte u.a. den Einstieg ins riskante Bauträgergeschäft.
Die LWS schrieb in den letzten Jahren mind. 500 Millionen Mark Verlust.
Münchner Merkur, 16.9.2000, S.4 |
| Die Staatsanwaltschaft durchsuchte am 4.Juli
die Zentrale der Bayerischen Landesbank: Verdacht der Untreue. Es geht um
Verluste in mehrstelliger Millionenhöhe im
Südostasiengeschäft. |
| Zwischenbilanz von Anton Bachhäubl, beschäftigt mit der
Aufarbeitung der LWS-Altlasten: Was die halbstaatliche LWS auch machte, es war
Pfusch. Alfred Sauter und Edmund Stoiber, beide CSU,
haben maßgeblichen Anteil daran, dass die unfähige
Geschäftsführung der LWS nicht ausgewechselt wurde. Amigo über alles. Süddeutsche Zeitung, 28.6.2000, S.L8 |
| Die Bayerische
Landesbank geriet im Zuge der LWS-Affäre und milliardenschwerer Pleiten ins
Schussfeld. Der Verwaltunsrat der Bayerischen Landesbank wird nun abgeschafft
und durch ein effizientes Kontrollgremium ersetzt. Münchner Merkur, 11.5.2000, Seite 1. Ob sich da was
ändert? |
| Franz Maget, SPD: CSU
verschleppt den LWS-Untersuchungsausschuß. Süddeutsche Zeitung, 11.4.2000, Seite L8. |
| Die Berufung eines qualifizierten Sanierers
für die LWS scheiterte 1995 aus Rücksicht auf die bayerische
Regierung. Süddeutsche Zeitung, 12.4.2000, Seite
L11 |
| Ein Ordner mit brisanten Dokumenten ist spurlos verschwunden.
Darin waren die problematischen Projekte dokumentiert. Das defizitäre
Bauträgergeschäft der LWS hat der damalige Innenminister Edmund Stoiber, CSU,
forciert. Gesamtverlust: 500 Millionen Mark.
Süddeutsche Zeitung, 5.4.2000, Seite L8
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