| Max
Strauss, CSU, Affäre Von einem Virus, der genau in der Nacht vor der Hausdurchsuchung wirksam wird |
| Freispruch! Am 6. August 2007 wurde Max Strauß vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen. Im zwölf Jahre dauernden Prozess konnte ihm nichts nachgewiesen werden. Jetzt hat er zudem völlig zurecht Anspruch auf Entschädigung. |
| Der zweite Prozess um Max Strauß wegen Steuerhinterziehung
wird vorzeitig enden: die Richter sehen keine Möglichkeit zur Verurteilung
des Angeklagten. Beweisanträge der Staatsanwaltschaft wurden zuletzt
abgelhnt: es ging dabei um Vermittlung von Flugzeugverkäufen der Firma
Airbus nach Thailand und die vermarktung eines Cola-Getränks, einer
Parfümserie und eines Laser-Zielgeräts. Nach allem was vorliegt
scheint ein Freispurch das einzig mögliche Urteil zu sein. SZ, 31.7.2007, S. 33 |
| Siegfried Finkenrath, mittlerweile 75 Jahre,
ehemals mittelständischer Unternehmer, entlastete überraschend Max
Strauss. Er wisse, dass Karlheinz Schreiber
im Sommer 1988 ein Konto eingerichtet habe, um der Familie Strauß
Millionenverluste zu erstatten, die aus den von ihm vermittelten
Grundstücksgeschäfte in Kanada entstanden waren. Nach dem Tod von
Vater Franz Josef Strauss änderte
Schreiber sein Vorhaben, benutzte das Konto für eigene Zwecke und nicht
für Max Strauss. Die Vermutung, hinter dem Kontokürzel "Maxwell"
stehe Max Strauss wurde damit erschüttert. SZ, 24.5.2007,
S. 1 |
| Der ehemalige Botschafter Deutschlands in Saudiarabien Walter Nowak berichtete vorm Landgericht Augsburg
davon, dass Max Strauss bei seinem Besuch 1986 als Vertreter der
Rüstungsindustrie aufgetreten sei. Zur Präsentation der
Killerinstrumente durch Krauss-Maffei, MBB und Thyssen mit Max Strauss meinte
Nowak: "Er hatte eine Sprecherrolle, die von allen Anwesenden anerkannt war."
Und sorgte durch forsche Bemerkungen für einen Eklat. Die Bedenken des
Botschafters, dass jeder Waffenexport die Zustimmung des Bundessicherheitsrats
benötigte, wischte Max Strauss wirsch vom Tisch. Der damalige
Staatskanzlei-Minister Edmund Stoiber
verteidigte Max Strauss im Landtag. SZ, 13.2.2007, S.33 |
| Wenn es um Millionen geht, gilt der Juristische
Grundsatz: je mehr desto honoriger sind die Angeklagten. Die Gerichte
verhängen wenn überhaupt Mini-Strafen (Manfred Kanther, siehe
|
| Neuer Mammutprozess gegen Max
Strauss vor dem Landgericht Augsburg ab Dezember 2006: Vorsitzender
Richter Manfred Prexl hat 42 Verhandlungstage angesetzt. SZ,
21.9.2006, S. 45 |
| Max
Strauß wurde am 19.7.2006 (noch nicht rechtswirksam) vom
Landgericht München I verurteilt, einem Anleger der Wabag AG 51.129,19 Euro Schadensersatz zu bezahlen. Az: 3 O 23883/04; SZ, 20.72006, S. 46 |
| Geschädigte des Wabag-Skandals verklagen Max Strauß auf Schadensersatz. Strauß
war Justiar der Wirtschaftsanalyse und Beratungs AG, Wabag, Sitz Oberhaching.
Die Wabag sammelte ab 1991 bei Anlegern cirka 120 Millionen Euro und ging 1999
pleite. Viele Anleger vertrauten der Wabag ihre Gelder gerade wegen der guten
Beziehungen ( Während sich sonst Verfahren dieser Art über Jahre hinziehen, gabe es in der Schadenersatzklage eine schnelle Entscheidung: die Klage gegen Max Strauß wurde als nicht konkret genug abgewiesen. SZ, 14.6.2006, S. 57 |
| Die Staatsanwaltschaft Augsburg erhob Anklage
gegen den deutschen Geschäftsmann Dieter
Holzer wegen versuchter Strafvereitelung (Fluchthilfe für
Holger Pfahls, CSU, siehe
|
| Der Bundesgerichtshof BGH in Karlsruhe hob das Urteil (siehe
gleich hier unten) auf. Waffenschieber Karlheinz Schreiber, CSU, zahlte
5,2 Millionen Mark auf ein Schweizer Konto
ein. Es handelte sich um Provisionszahlungen (Airbus) und Schmiergeld
(Waffengeschäfte mit Saudi-Arabien). Das Landgericht Augsburg ging davon
aus, dass Schreiber das Konto treuhänderisch für Max Strauss
führte: Strauss hätte das Geld versteuern müssen. Der BGH
rügte nun, dass Strauss das Geld nicht abgehoben habe, die Erwägungen
des Landgerichts haben keine tragfähige Tatsachengrundlage.
SZ,17.10.2005, S. 1 Sonderbar: wenn ich Geld erhalte,
muss ich es versteuern, egal, ob ich es abhebe oder nicht. Aber wer ist so naiv
anzunehmen, vor dem Gesetz seine alle gleich? |
| Verurteilungen von Max
Strauß Quelle: SZ, 16.3.2005, S.
41 April 2004 Landgericht München I: wegen Beihilfe zum Betrug zu 300.000 Euro Geldstrafe. Strauß zahlte, wie es sich für seine Kreise gehört, bar. Juli 2004 Landgericht Augsburg: wegen Steuerhinterziehung zu 3 Jahren 3 Monate Haft. Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Strauß ist, wie es sich für seine Kreise gehört, unter Auflagen auf freiem Fuß. |
| In der Affäre um die betrügerische Wabag
Wirtschaftsanalyse- und Beratung AG wollen geprellte Anleger vier Millionen
Euro Schadenersatz vom ehemaligen Anwalt der Firma, Max Strauß einklagen.
Rund 6600 private Anleger und die öffentliche Hand (zu deutsch: Politiker
aus Steuergelder) investierten rund 120 Millionen Euro. SZ,
16.3.2004, S. 41 |
| Die Augsburger Strafkammer unter Richter
Maximilian Hofmeister ist von der Schuld von Max Strauß überzeugt.
Trotzdem gab es eine milde Strafe: drei Jahre und drei
Monate. Einen Tag zuvor hatte sein Verteidiger Wolfgang Dingfelder
300.000 Euro in die Gerichtskasse bzeahlt,
damit die Geldstrafe aus dem Münchner Wabag-Verfahren mit in das
Augsburger Urteil einbezogen wird. SZ, 16.7.2004,
S.40 |
| Fazit: Ohne Zweifel, Max
Strauß hat Provisionen verdient und sie wurden bezahlt. SZ, 21.3.2004, S.3 |
| Max Strauß bekam ein gnädiges
Angebot: er wurde wegen Beihilfe zum Betrug zu 300.000 Euro Geldstrafe
verurteilt. Das Landgericht München sprach ihn schuldig, die Anlagefirma
Wabag AB bei ihren Millionenbetrügereien unterstützt zu haben.
Strauß nahm das Urteil an. SZ, 17.4.2004,
S.1 |
| Im Prozess vor dem Augsburger Landgericht wurde Max Strauß schwer belastete. Der Zeuge
Albert Birkner beeidete, dass sich hinter
dem Spitznamen Maxwell wohl kein anderer als der Angeklagte Max
Strauß verberge. Auf den Namen Maxwell soll der
Waffenlobbyist Karl-Heinz Schreiber, damals
CSU, Geld an Strauß ausbezahlt haben. Die 2,6 Millionen sollen
Provisionen für den Verkauf von Airbus-Flugzeugen und Panzern an Kanada
und Saudi-Arabien sein. Birkner ist ehemaliger Mitarbeiter und enger Vertrauter
Schreibers. Dem widerspricht Schreibers langjährige Sekretärin Sieglinde Kaub. Sie kann sich an diese Beobachtungen nicht erinnern. Kaub: Mit dem Spitznamen Maxwell sei nicht Max Strauß, sondern der inzwischen gestorbene Rechtsanwalt Franz Dannecker gemeint gewesen. SZ, 27.2.2004, S.49 |
| Die Anwalte von Max Strauss erkennen bei ihm
reduzierte Zurechnungsfähigkeit. Max Strauss leide seit Jahren unter eine
"psychischen Fehlentwicklung". Max Strauss ist wegen Steuerhinterziehung
angeklagt. SZ, 8.11.2003, S.55 |
| Max Strauss wird nicht nur der Steuerhinterziehung
verdächtig, er steht auch im Visier der Ermittler wegen Beteiligung an
einer gigantischen Anlagebetrügerei. Oberstaatsanwalt Joachim Eckert erklärte am 15.10.2002,dass noch
in diesem Jahr über eine Anklageerhebung entschieden würde. Max
Strauß war ab 1995 Rechtsberater der Wabag
Wirtschaftsanalyse und Beratungs AG, Oberhaching. Die Firmengruppe
zockte von Anlegern Millionen ab. SZ, 16.10.2002,
S.42 |
| Die Staatsanwaltschaft Augsburg erhob Anklage
gegen den Münchner Rechtsanwalt Max Strauß,
CSU, Sohn von Franz Josef Strauß,
CSU. Die Anklage lautet auf Steuerhinterziehung. Die Einkünfte
von 5,2 Millionen DM aus einem gemeinsamen Geschäft mit dem
Waffenhändler Karlheinz Schreiber,
CSU. Sie verkauften Airbus-Flugzeuge nach Kanada und Thailand.
Weitere 500.000 DM sollen aus einem Panzergeschäft mit Saudi-Arabien auf
das "Maxwell"-Konto geflossen ein. SZ, 27.9.2002,
S.44 |
Auf dieser Webauftritt werden zahlreiche haarsträubende
Zufälle und Einzelheiten berichtet. Der Untersuchungsausschuss zur
Schreiber - Strauss - Stoiber - Affäre brachte im Juli 2002 seinen
Abschlußbericht. Wie zu erwarten, liegt für die Ausschussmehrheit
(die CSU verhandelt über die CSU; echt unrechtsstaatlich) kein
Verstoß vor. Hier paraphrasiert die Meinung der CSU (SZ,
11.7.2002, S.46)
|
| Bei seiner Aussage in Toronto, Kanada,
entlastete Karlheinz Schreiber, CSU, Max
Strauss vehement. Zu dumm, daß viele von der CSU, z.B. Edmund Stoiber, Michael Glos, Alois Glück, Thomas
Goppel, ihren Parteifreund Karlheinz Schreiber, CSU als völlig
unglaubwürdig disqualifizieren. Womit Max Strauss wieder belastet wird!
Vergleiche dazu ein Zitat von
Michael Glos. |
| Zur Aufklärung des Skandals um Max
Strauß, CSU, und Waffenhändler
Karlheinz Schreiber, CSU, wandte sich die Staatsanwaltschaft 1996 an
das LKA Bayern. Vergeblich. Hans-Jürgen Stenger, LKA-Abteilungsleiter gab
Falschaussagen bei den ersten Aussagen vor dem Untersuchungsausschuss zu.
Werner Paul, früherer LKA Abteilungsleiter, dachte, als er die Festplatte
von Max Strauß in Händen hielt: "Das ist ein läppischer Fall."
Andrerseits begründet Paul seine damalige Ablehnung eines privaten
Gutachters: "In so schwierigen Fällen einen privaten Sachverstädnigen
zu beauftragen, das ist Beweismittelvernichtung." Münchner
Merkur28.11.2001, S.2. Ein läppischer,
schwieriger Fall!? |
| Zu den Akten, die im Kanzleramt von Helmut Kohl
nicht übergeben wurden, gehören auch Unterlagen über den verkauf
von Airbus-Flugzeugen nach Thailand. Dabei solllen Waffenhändler Karlheinz Schreiber, CSU, und
Max Strauss, CSU, Sohn des Chefs vom
Airbus-Aufsichtsrat Franz Josef Strauss,
CSU, 10,44 Millionen Dollar Provision kassiert und nicht versteuert
haben. SZ, 17.11.2001, S.5 |
| Affäre um die Wirtschaftsanalyse
und Beratung AG Wabag. Rund 245 Millionen bekam die Wabag von
Anlegern, davon sollen nur 55 Millionen investiert worden sein, der Rest
versickerte. Die Vorständen wurden wegen Betrugs angezeigt. Max
Strauss war von 1995 an Rechtsberater der Wabag. Gegen ihn wird
wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug ermittelt. Richter Wiegang
über das Verbleiben der ergaunerten Millionen: Die Schweiz sei doch in
diesen Kreisen immer beliebt als Rückversicherung für die
alten Tage. SZ, 14.11.2001, S.50 |
| Dem früheren Augsburger Staatsanwalt
Winfried Maier seien die Ermittlungen, die
ins Zentrum von CDU und CSU führten, ab 1999 so verleidet worden, dass er
sich im April 2000 auf eine Richterstelle bewarb. "Noch nie hat ein bayerischer
Staatsanwalt so schonungslos die Politisierung der Justiz angeprangert, aber
auch belegt wie Maier." SZ, 18.10.2001, S.55 Maier
sollte aufgerieben werden, weil er gegen CSU und CDU Mitglieder zu ermitteln
wagte: Max Strauß, Waffenschieber Karlheinz
Schreiber, Erich Riedl, Walther Leisler Kiep, Holger Pfahls, usw.
SZ, 17.10.2001, S.57 |
| Innenminister Günther Beckstein,
CSU, muß seine Aussage vom 13.April 2000 im bayerischen
Landtag berichtigen. Diesmal hat nicht er gelogen (Die Lügen
Becksteins), sondern er saß anscheinend falschen Aussagen des
bayerischen Landeskriminalamts LKA zur Behandlung von Beweismitteln im
Ermittlungsverfahren gegen Max
Strauß, der in die Schreiber-Affäre verwickelt ist. SZ,
28.9.2001, S.55 |
| Harald Güller,
SPD, Chef des Landtags-Schreiber Untersuchungsausschußes
sagte, es sei deutlich geworden dass es bei den Ermittlungen gegen Max
Strauß Druck von oben gegeben habe.
Münchner Merkur, 20.6.2001, S.4 |
| Der Staatsanwaltschaft Augsburg ist im Ermittlungsverfahren gegen
Max Strauß wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung nicht nur die
Festplatte aus dessen Laptop abhanden gekommen. Auch das Sicherungsband vom
Strauß-Computer ist spurlos verschwunden. Der Spiegel
21/2001, S.18 |
Die Süddeutsche Zeitung stellt am
20.11.2000, S.L8 richtig. Sie schrieb: Die Erbengemeinschaft Strauß,
bestehend aus
|
| Erst verschwanden, genau in der Nacht vor der Hausdurchsuchung im
Jahre 1996, die Daten auf der Festplatte, dann verschwand die Festplatte selbst
und jetzt wurde die Suche nach der Kopie der Festplatte ergebnislos
eingestellt. Oberbayerisches Volksblatt, 30.5.2000,
S.3 |
| Neue Hausdurchsuchung bei Max Strauss, CSU, wegen Verdachts der Beihilfe zum
Betrug in Zusammenhang mit Geschäften der WABAG Wirtschaftsanalyse und
Beratung AG. Manager der WABAG haben Kapitalanleger und den Steuerzahler um
rund 300 Millionen Mark geprellt. Münchner Merkur, S.4,
Süddeutsche Zeitung, S.L1, beide 26.5.2000, |
| Ermittlungen gegen Max
Strauss wegen nicht versteuerter Provisionen mit der Firma Airbus in
Höhe von 5,2 Millionen.
Aufsichtsratsvorsitzender des Flugzeugherstellers war (bis zu seinem Tod 1988)
Franz Strauss, CSU, Vater von Max.
Süddeutsche Zeitung, 13.5.2000, Seite 2 |
| Interview zum Verschwinden der Strauss-Platte
mit dem Pressesprecher des Bayerischen Justizministeriums Gerhard Zierl SZ: Und Sie sehen da keine höheren Mächte am Werk? Zierl: Nein. Die Vermutungen und Spekulationen in diese Richtung kann ich ganz klar und deutlich ins Reich der Fabel verweisen. Süddeutsche Zeitung, 13.4.2000, Seite L13 Nachdem Zierl höhere Mächte ausschließt verbleibt wohl nur kriminelle Amtshilfe. |
| Experten wollten die Daten auf der
mysteriös im Oktober 1999 gelöschten
Festplatte von Max Strauss, CSU retten.
Doch da verschwindet die sichergestellte Festplatte bei einem vereidigten
Sachverständigen insgesamt. Ein Wunder, ein Wunder hat Strauß
gerettet. Doch die Groteske geht weiter: Strauß-Anwalt Wolfgang Dingfelder: "dass...versucht wird, ein Herrn Strauß entlastendes Beweismittel zum belastenden umzufunktionieren." Die Staatsanwaltschaft Augsburg (wo die Festplatte verschwand!) hat ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Verwahrungsbruchs eingeleitet. Süddeutsche Zeitung, 14.4.2000, Seite L8. |
| Wirtschaftsjurist Giorgio Pelossi, Lugano
(früherer Komplize von Schreiber): Der frühere bayerische
Ministerpräsident Franz Strauß
hat dem Waffenschieber Karlheinz Schreiber "die Türen geöffnet".
Daher beteiligte Schreiber die Familie
Strauß mit 5,2 Millionen
an seinen Provisionen. Süddeutsche Zeitung, 18.November
1999, Seite L14 |
| Die 5,2 Millionen Mark gingen zwischen 1988 und 1993 an die
Familie Strauß oder von ihr geleiteten Firmen. Es wird nur gegen
Max Strauß, CSU, wegen
Steuerhinterziehung ermittelt, da als Provision deklarierte Gelder keine
Bestechung sind. Monika Hohlmeier, CSU,
legte inzwischen ein Dokument vor, das ihren Aussteig zum 31.12.1998
bestätigt, lange nach den Zahlungen. Süddeutsche
Zeitung, 7.Oktober 1999, Seite L8 |
| So ein Pech: genau in
der Nacht vor der Beschlagnahme des Laptops von Max
Strauß, CSU, wegen vermutlicher Steuerhinterziehung vernichtete ein
"Computervirus" alle Daten. Süddeutsche Zeitung,
4.Oktober 1999, Seite 3 Im April 2000 schlägt das Pech für Strauß wieder zu. |
| In der Strauß-Firma FMS
war Waffenhändler Karlheinz Schreiber
bis 1996 Direktor; damals war gegen Schreiber bereits ein Ermittlungsverfahren
eröffnet, sein Haus in Kaufering war durchsucht worden. Süddeutsche Zeitung, 2.Oktober 1999, Seite 63 |
| Frau Monika Hohlmeier,
Tochter von Strauß, CSU, bestreitet ebenfalls Geld erhalten zu
haben. Sie will aber die Dokumente, die ihre Veräußerung ihres
Drittel-Anteils an der kanadischen Firma FMS (Franz und Marianne Strauß)
zum 1.Januar 1999 belegen, nicht herzeigen. Süddeutsche
Zeitung, 1.Oktober 1999, Seite L7 |
| Während Thomas Goppel
und Otto Wiesheu (beide CSU) geständig
sind (siehe unten) bestreiten die Geschwister
Strauß (CSU) Überweisungen des Waffenhändlers
Karlheinz Schreiber. Süddeutsche Zeitung, 18.September
1999, Seite 2 |
| Die Familie des früheren bayerischen
Ministerpräsidenten Franz Strauß,
CSU, hat angeblich 5,2 Millionen DM vom Waffenhändler Karlheinz
Schreiber bekommen. Gegen Max Strauß wird daher wegen Steuerhinterziehung
ermittelt. Süddeutsche Zeitung, 17.September 1999, Seite L7; Münchner Merkur, 17.September 1999, Seite 2 |