| Affären um die Bayerische Landesbank aka
BayernLB Verschleuderung von Milliarden auf dem US-Hypothekenmarkt, in Singapur, bei der Kirch-Pleite, bei der Aero-Lloyd-Insolvenz, mit der Hypo Group Alpe Adria Weitere Skandale der Amigos von der CSU. Eng zusammenhängend:
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| Zeuge Edmund Stoiber, CSU,
kümmerte sich um das 3,7 Milliarden Desaster nicht Edmund Stoiber, CSU, verließ sich nach seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft beim Milliarden Desaster der BayernLB auf Bayerns Vertreter im Verwaltungsrat: Kurt Faltlhauser, Erwin Huber und Günther Beckstein, alle CSU, und alle unter der Kontrolle des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Er sei mit dem Erwerb der Hypo Alpe Adria kaum befasst gewesen. Das heißt, er hat seine Aufsichtspflicht als oberster Lenker für das Wohl Bayerns eklatant vernachlässigt. Das ständige Kürzen bei der Bildung und das neue Schröpfen der Bürger nahm offensichtlich so viel Zeit in Anspruch, dass Stoiber das Milliarden Debakel ungenügend kontrollierte. "Zeuge Stoiber redet seine Rolle klein. Bei der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft bestreitet der frühere Regierungschef jegliche Einflussnahme beim Kauf der umstrittenen Hypo Alpe Adria". SZ, 14.8.2010, S. 41 |
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| Über
acht Millionen Honorar beim Kauf der Hypo Group Alpe Adria
(HGAA) Beim überteuerten, undurchdachten, leichtfertigen Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB flossen Honorare in Millionenhöhe. Laut Bayerischen Rundfunk wurde für die Investmentbank Rothschild ein Grundhonorar von einer halben Million Euro gewährt und im Falle eines Kaufes zudem weitere acht Millionen Euro Honorar in Aussicht gestellt. Selbstverständlich riet die Investmentbank Rothschild zum Kauf und kassierte zusätzlich die acht Millionen Euro. BayernLB: Millionen für Rothschild, OVB, 9. Juli 2010, S. 33 |
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| Die vier ehemaligen Bankvorstände verweigern
vor dem Untersuchungsausschuss die Aussage. Es sind dies Werner Schmidt, Michael Kemmer, Rudolf Hanisch, Ralph
Schmidt. Gegen sie wird weiter wegen Untreue und Bestechung
ermittelt. Rudolf Hanisch war Amtschef in der Staatskanzlei von Edmund Stoiber, CSU.
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| Annemarie
Biechl, CSU, MdL, stellt den CSU Leuten im Verwaltungsrat der
BayernLB ein schlechtes Zeugnis aus: "Unsere
Aufsichtsräte konnten das nicht feststellen", in: "Stimmung war
gut", Wasserburger Nachrichten, 27.1.2010, S. 2. Das soll ja wohl bedeuten, dass die CSU Aufsichtsräte das 3,7 Milliarden Fiasko nicht durchschauten, also für ihre Position ungeeignet waren. |
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CSU Granden im
Verwaltungsrat der BayernLB ahnungslos, naiv, ...
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| Landesbank-Profiteure waren nicht nur geltungssüchtige
Politiker sondern auch Abzocker-Clans Reiche Familienclans profitierten vom Kauf der HGAA-Anteil an die Bayerische Landesbank. Die Liste der Investoren, die am Geschäft verdienten wird von Thilo Berlin angeführt, es folgen so illustre Namen wie Flick, der noch aus der Helmut Kohl Affäre ( Im Gespräch sind auch Heinz Dürr, Ex-Vorstand Deutsche Bahn, Familie Piech (Porsche, VW) und Helmut Maucher (Nestle). "BayernLB machte vermögende Investoren reicher", SZ, 15.1.2010, S. 1 Vor die Wahl gestellt, verantwortlich für den Skandalkauf zu sein oder davon nichts gewusste zu haben, also völlig ahnungslos im Verwaltungsrat gewesen zu sein, ziehen die Politiker die Ahnungslosigkeit vor. Er sei schockiert erklärte z.B. Erwin Huber, CSU: "Ich fühle mich getäuscht und geprellt". "Wut auf Landesbankgewinnler Reiche Clans zockten bei Übernahme ab", OVB, 16.1.2009, S. 1 "Der Beweis, dass beim Erwerb der HGAA sträfliche Naivität (der politischen Entscheidungsträger) im Spiel war, dürfte erbracht sein.", Georg Anastasiadis: "Die Wut wächst", OVB, 16.1.2009, S. 2 |
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| Kärntnerisch-bayerischer Amigo-Sumpf Das Schelmenstück (oder besser: Schurkenstück) zwischen Jörg Haider, FPÖ, damals Landeshauptmann Kärnten, Werner Schmidt, damaliger Landesbankchef und der Bayerischen Landesregierung unter Edmund Stoiber, CSU, um den Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die Bayerische Landesbank wird sich wohl nie mehr restlos aufklären lassen. Verfehlt ist schon, dass der Untersuchungsausschuss zur Klärung laut einer Meldung vom 12. Januar 2010 von eben jener Partei geleitet werden soll, die am Coup massgeblich mitwirkte. Die BayernLB und ihr CSU-durchtränkter Verwaltungsrat
"Kärntnerisch-bayerischer Amigo-Sumpf", OVB 12.1.2010, S. 25 Josef Winkler, Schriftsteller: "Eine Hand beschmutzt die andere", SZ 12.1.2010, S. 2 |
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| Aus dem
Debakel um die Landesbank nichts gelernt Völliges Versagen der CSU Politiker im Verwaltungsrat, dem obersten Entscheidungsgremium der Landesbank, führt dazu, dass für den zurückgetretenen Siegfried Naser, CSU, wieder vier Vertreter derselben Partei zur Debatte stehen: Theo Zellner, Landrat Cham, Ulrich Reuter, Landrat Aschaffenburg, Ulrich Netzer, Oberbürgermeister Kempten, Siegfried Balleis, Oberbürgermeister Erlangen, alle CSU. SZ, 2.1.2010, S.41 |
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| Markus Rinderspacher, SPD,
mit klaren Aussagen im Bayerischen Landtag An die Versager in Bayerischer Landesbank und im Verwaltungsrat: "Nieten in Nadelstreifen", "politische Totalversager", "Großmäuler", politische Nullen","ein unvorstellbares Ausmaß politischen Versagens". Hubert Aiwanger, Freie Wähler, geißelt die "CSU-Parteibuchwirtschaft" ( Katja Auer: "Tumult im Landtag", SZ, 16.12.2009, S. 33 Dagegen meint Kurt Faltlhauser, CSU, damals Finanzminister un Bayern-LB Verwaltungsrat: "Wir waren doch nicht alle Nieten" ("Wir waren doch nicht alle Nieten", OVB, 18.12.2009, S. 2). Da hat Kurt Faltlhauser recht: ich kenne ein CSU Mitglied, das keine Niete war. |
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| Persilbericht über die Machenschaften der BfA und dessen
Verwaltungsrates Die erfahrene Bankerin Corinna Linner untersuchte im Auftrag von Finanzminister Georg Fahrenschon, CSU, neun Monate lang das wirtschaftliche Desaster um die Landesbank. Sie fand zunächst zahlreiche Missstände, doch erst auf Druck der Opposition rückte sie mit dem Prüfbericht vom 27. Mai 2009 heraus. Der Bericht wurde mit Fahrenschon und anderen "erörtert" und es entstand ein entschärfter Bericht vom 15. Juli 2009, der immerhin noch die mögliche Rechtswidrigkeit einiger BfA-Aktionen einräumte. Die abschließende Fassung vom 28. Juli 2009 war "Aufklärung im CSU-Sinne": plötzlich war so ziemlich alles in Ordnung. "Das Phantom der Landesbank", SZ, 9.12.2009, S. 33 |
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| Bauernopfer Ministerpräsident Horst Seehofer, CSU, kündigte an, die politisch Verantwortlichen für die vielen Skandale bei der Bayerischen Landesbank zur Rechenschaft zu ziehen. Wie zu erwarten, war dies leeres Geschmarre. Stattdessen müssen Landesbankchef Michael Kemmer und ein hoher Beamter den Hut nehmen. Der Amtschef des Finanzministeriums Klaus Weigert scheidet aus dem Verwaltungsrat der BayernLB aus. Eike Hallitzky, finanzpolitischer Sprecher der Grünen: ""Um ihre eigene Haut zu retten, lassen die CSU-Größen lieber den Landesbankchef und einen hohen Beamten über die Klinge springen. Das ist ein ebenso billiges wie durchschaubares Manöver, um nicht zugeben zu müssen, dass das Finanzdesaster der Landesbank zuallererst ein Debakel der CSU ist". PM Grüne: Personelle Konsequenzen Landesbank, 14.12.2009 Vorläufige Gesamtsumme des HGAA-Desaters der Bayerischen Landesbank: 3,625 Milliarden Euro PM Nr. 600 Bericht aus der Kabinettssitzung, 14.12.2009; SZ 16.12.2009, S. 31 |
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| Beim
Balkan-Abenteuer wurden mehr als 3,6 Milliarden Euro in den Sand
gesetzt und einige Manager, ihre Bekannten, Investmentfonds und private Investoren wurden reich dabei. "Milliardengeschäft auf die Schnelle. Wie die Landesbank die Hypo Alpe Adria kaufte und privaten Investoren zu einem schönen Gewinn verhalf", SZ 5.12.2009, S. 49 |
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| Milliardendesaster um die
Hypo Group Alpe Adria (HGAA) Markus Rinderspacher, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion: "Seehofer muss den Menschen im Freistaat erklären, wie es zu den Milliardenbelastungen für den bayerischen Steuerzahler kommen konnte und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind." Die Inkompetenz der Verantwortlichen kostet den Steuerzahlern voraussichtlich 3.625.000.000 Euro. Zum Vergleich: die Sternstunden-Gala 2009 (dabei sassen einige der Milliardenversenker im Publikum) brachte 4.580.000 Euro für Kinder in Not. Das heißt, die bayerischen Bürger müssten über 800 Jahre weiter so spenden, damit die Fehler der Bayerischen Landesbank alleine aus dem HGAA-Desaster ausgeglichen würde. |
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| Finanzminister Georg Fahrenschon, CSU, verschwieg Landtag
"Druck auf Sonderprüferin" Die vom Finanzminister Georg Fahrenschon, CSU, eingesetzte Sonderprüferin im Desaster um die Bayerische Landesbank und die Steuergelderverschwender Erwin Huber, Günther Beckstein, Kurt Faltlhauser, Georg Schmid, alle CSU, Corinna Linner prüfte unvoreingenommen. Das widerspricht eklatant dem
Harald Güller, SPD: Ich freue mich auf die Arbeit im Untersuchungsausschuss. Parlament und Öffentlichkeit haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob und in welchem Ausmaß CSU-Politiker die Aufsicht über die Bayerische Landesbank vernachlässigt haben und somit tausende von Millionen Steuergelder verschleudert wurden. Dies darf nicht ohne Konsequenzen bleiben." Man kann Herrn Güller schon heute, 14.12.2009, die Konsequenzen nennen. Sie sind dieselben wie nach jedem parlamentarischen Untersuchungsausschuss: keine. |
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| Größenwahn,
Tiefpunkt der Inkompetenz,
Verantwortungslosigkeit Vorstände: Michael Kemmer (im Vorstand seit 2006) Werner Schmidt (Vorstandschef 2001-2008) Verwaltungsrat:
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| Ministerpräsident Horst Seehofer und Finanzminister Georg Fahrenschon, beide CSU, versprachen den
Bürgern das Desaster um die Landesbank und die unrühmliche Rolle
ihrer Vorgänger im Kabinett: Günther
Beckstein, Erwin Huber, Kurt Faltlhauser und Georg Schmid (alle CSU und im Verwaltungsrat der
Skandalbank) aufzudecken. Stattdessen ließen sie die Bankvorstände
mit satten Abfindungen, Boni und Übergangsgelder in den unverdienten
Ruhestand gehen. Auf Druck der Opposition und einem Vorstoß der Freien
Wähler lässt der Landtag nun doch prüfen, ob von den CSU-Granden
oder den Bankmanagern Schadenersatz gefordert werden kann. Zeitlich abgestimmtes Vorgehen mit den Wahlterminen: Ende 2007 und Anfang 2008 Erwin Huber und Günther Beckstein beschwichtigen und gestehen nur unbedeutende Einbußen bei der Landesbank zu (nach unten scrollen für Details). Die Milliardenverluste werden verheimlicht. März 2008 Kommunalwahl September 2008 Landtagswahl die CSU rückt mit den von ihr mitverantworteten Milliardenverlusten heraus; wider besseren Wissens wird abgewiegelt: den Steuerzahler betrifft es nicht (wen sonst?) Juni 2009 Europwahl September 2009 Bundestagswahl: ein Ergebnis der Untersuchungen zur Landesbank ist nicht zu erwarten. OVB, 4.5.2009, S. 4; SZ, 4.5.2009, S. 45 |
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| Jeder Bürger wird durch das Versagen von
Vorstand und Aufsicht der BayernLB rehnerisch mit 800 Euro belastet. Der
bayerische Staat muss die Fehler durch Kreditaufnahme von (derzeit) zehn
Milliarden Euro ausbügeln. Reinhold
Bocklet, CSU, nimmt es in gewohnter Ahnungslosigkeit (oder
Arroganz?) der Politiker gelassen: Bayerns finanzielle Stellung unter den
Ländern habe sich nicht verschlechtert. |
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| "Angesichts der
Milliardenverluste, die die BayernLB mittlerweile den bayerischen Steuerzahlern
aufbürdet, ist es nicht nachvollziehbar, warum die Staatsregierung den
verantwortlichen Bankern einfach einen Blankoscheck ausstellt", kritisierte der
finanzpolitische Sprecher der Grünen, Eike
Hallitzky. Es wird sofort nachvollziehbar, wenn man den Filz zwischen Partei und allen möglichen Anstalten, Institutionen, Kammern, Kommissionen, usw. bedenkt: |
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| Das Ermittlungsverfahren zur Ermittlung wegen den
Verlusten von Milliarden Euro bei der Bayerischen Landbank wird schwer
behindert. Der Münchner Oberstaatsanwalt Stephan
Reich will, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ein
Ermittlungsverfahren gegen die Bankmanager wegen Untreue, Betrug und
Organisierter Kriminalität einleiten. Nach inoffizieller Information der
Süddeutschen Zeitung wird Stephan Reich "nahegelegt", sich einen neuen
Posten zu suchen. In brisanten Verfahren ist die Versetzung oder die
nahegelegte Bewerbung für einen anderen Posten gängige Methode in
Bayern (Deutschland ?). Beate Merk, CSU,
Justizministerin, beteuert, dass sie keinen Einfluss auf die Ermittlungen
nehme. Das mag zutreffen. Es geht ja auch indirekt durch die genannte Methode
der Versetzung. Mit Hinweis auf die nicht abgeschlossene Untersuchung gibt man
sich zugeknöpft. Ganz anderes der Parteifreund Merks Georg Fahrenschon, CSU, Finanzminister. Er lehnte Vorwürfe gegen die unfähigen Disaster-Vorstände, allen voran Werner Schmidt und Rudolf Hanisch, Staatskanzleichef bei Edmund Stoiber, CSU, ab. Hanisch geht beispielsweise am 1.5.2009 vorzeitig in den Ruhestand und erhält trotz Milliarden Verluste, also völligem beruflichen Versagen seinen Vertrag (der noch bis 2010 liefe) ausbezahlt. Auch der Vorstandschef der Versagerriege Werner Schmidt muss keine finanziellen Einbussen hinnehmen. SZ, 13.2.2009, S. 2 |
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| Zig
Milliarden verzockt, zur "Belohnung" zehn Millionen in die eigenen
Taschen In zahlreichen Feriengebieten Europas aalen sich Ex-Manager und andere Angestellten der BayernLB. Sie wurden mit fürstlichen Abfindungen, Gehaltszahlungen bei Freistellung (oft aufgrund von Gerichtsurteilen) und anderen monetären Leckereien entlassen. Namen nenne ich keine um horrend teure Abmahnungen zu vermeiden. Man lese es in der Süddeutschen Zeitung nach. Sie schätzt die Kosten dieser großzügige Personalpolitik auf 10 Millionen Euro. Wer also die bayerischen Bürger und Steuerzahler um Milliarden Euro betrogen hat, konnte bei der BayernLB mit einer vergoldeten Freistellung rechnen. SZ, 7.1.2008, S. 33 |
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| Bruno Merk, CSU,
Ex-Innenminister Bayerns, von 1977-1985 geschäftsführender
Präsident des bayerischen Sparkassen- und Giroverbands, sieht die
Verantwortung für den Skandal um die BayernLB bei den Politikern. Ende der
1970er Jahre habe der Staat im Verwaltungsrat der Landesbank gegen die Experten
der Sparkassen durchgesetzt, dass die BayernLB weltweit handelte. Merk: "Statt
mit Schuldzuweisungen andere zu diskreditieren, hätte der Staat selbst
allen Anlass, wegen seiner verfehlten Weichenstellung in Sack und Asche zu
gehen und um Entschuldigung zu bitten". SZ, 20.12.2008, S.
45 |
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| Milliardenloch der BayernLB immer dramatischer Am 28. 11. 2008 kündigte der neue Ministerpräsident Bayerns, Horst Seehofer, CSU, an, dass ein "Rettungspaket" für die BayernLB von 30.000.000.000 Euro nötig ist. Bezahlen wird dies letztendlich der Steuerzahler oder er hat es schon bezahlt, wenn Rücklagen aufgelöst werden. Edmund Stoiber, CSU, bekannte, dass die verantwortlichen Minister in den Verwaltungsgremien der BayernLB grob versagt haben: "Die Geschäftspolitik der Landesbank ist nie Thema des Kabinetts gewesen", OVB, 2.12.2008, S. 3. Genau dies ist ja der Vorwurf: die Aufsicht war keine. (Die Presse frisst den Politikern aus der Hand und kommentierte. "Stoiber weist Mitverantwortung für BayernLB-Debakel zurück", OVB, 2.12.2008, S. 3)Am 12. Februar 2008, also weniger als zehn Monate zuvor, nannte Erwin Huber, CSU, Berichte über Milliardenverluste reine Spekulation. |
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| Nach dem Rücktritt von Erwin Huber, CSU, als Verwaltungsratmitglied bei der
BayernLB mitverantwortlich für deren Milliardenverluste (die Huber
monatelang bagetellisiert hat), gestand er seine
Unfähigkeit als Finanzmann ein: "Vielleicht war ich manchmal zu
gutgläubig und vertrauensselig". OVB, 24.10.2008, S.
2 |
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| "Die
Finanzmanger waren also ihre Honorare gemessen an realen, nicht an
virtuellen Werten nicht wert", Julian Nida-Rümelin,
Ordinarius an der LMU München zum Finanzdebakel weltweit. SZ, 22.10.2008, S. 2 |
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| Das Debakel um die BayernLB geht im Oktober 2008
weiter: akuter Finanzbedarf von 6,4 Milliarden Euro soll zum großen Teil
der deutsche Steuerzahler zahlen, weil Vorstand und Aufsichtsrat jahrelang
katastrophal wirtschafteten. Die akute Notlage soll der CSU-Regierung schon
seit Wochen bekannt sein, schreibt die SZ, 22.10.2008, S. 1 |
| Chronologie des Fiasko der CSU Regierung mit der Bayerischen Landesbank | ||
| 2007 | Risiko, Verluste und Wertberichtigungen in Mio Euro | |
| Juli | 99 | Kurt Faltlhauser, CSU, forderte eine Sondersitzung des Verwaltungsrats! |
| Anf. August | 191 | |
| 29. August | 419 | Sondersitzung des Verwaltungsrats, zu der nur wenige Politker ihrer Aufgabe der Aufsicht nachkommen: sie fehlen. Die schriftliche Sitzungsvorlage geht aber an Günther Beckstein und Erwin Huber, beide CSU |
| September | 518 | Kurt Faltlhauser, CSU, informiert am 10.9. die SPD und die Grünen und nennt mündlich 400 Millionen. Die Oppositions-MdL informieren nicht ihre Fraktionschefs. |
| Oktober | 642 | Sparkassen-Präsident Siegfried Nasser schickt als Chef des Verwaltungsrats "Brandbriefe" an Günther Beckstein und Erwin Huber, beide CSU, mit der Nennung erheblicher Verluste. |
| November | 1154 | |
| Dezember | 1400 | Im Verwaltungsrat informiert BayernLB Vorstand Michael Kemmer. Durch buchhalterische Tricks seien Wertberichtigungen von 600 Millionen Euro verschoben worden. Zahlungsausfälle und Wertberichtigungen von 1,44 Mrd. OVB, 28.5.2008, S. 4 |
| 11. Dez. | Im Landtag erklärt Erwin Huber, CSU, dass er das Ausmaß der Wertberichtigungen nicht überblicke. (Wer hat anderes erwartet?) | |
| 2008 | ||
| 22. Jan. 08 | Verwaltungsrat wird über 1,4 Milliarden-Risiko informiert | |
| 24. Jan. | Vor Journalisten berichtet Erwin Huber (der eh nicht durchblickt; siehe 11. Dez.), es könnten mehr als 100 Millionen werden. | |
| 12. Feb. | Erwin Huber, CSU,
erklärt im Landtag, dass er zu den Belastungen nichts sagen könne
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| 13. Feb. | 1900 | Tagung des Verwaltungsrats |
| 19. Feb. | Im Verwaltungsrat erklärt Schmidt seinen Rücktritt. | |
| 2. März | Kommunalwahl | |
| 28. März | 4000 | Günther Beckstein, CSU, gesteht Rissiken von 4 Milliarden Euro. |
| 3. April | 4300 | Der Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss ein |
| 9. April | Der Landtag billigt eine Bürgschaft über 2,4 Milliarden Euro für die Landesbank. "Landtag billigt Milliarden-Bürgschaft. Opposition beklagt Hoppla-Hopp-Beschluss", SZ, 10.4.2008 | |
| 29. Mai | Michael Kemmer,
Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesbank und solcher schon der CSU
zumindest nahestehend, entlastet sein Verwaltungsratmitglied Erwin Huber, CSU
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| Quelle: SZ, 29.5.2008, S. 50; SZ 30.5.2008, S. 37; OVB 28. 5. 2008, S. 4 | ||
| 30. Mai 08 | 4500 | Dr. Rudolf Hanisch,
stellvertretender Vorsitzende des Vorstands der Landesbank, im
Untersuchungsausschuss des Landtags zur Bayerischen Landesbank: Die gesamten
Verluste und Wertberichtigungen belaufen sich damit auf 4,5 Milliarden Euro.
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| 6. Juni 2008 | Erwin
Huber, CSU, bezeugte vor dem Untersuchungsausschuss BayernLB, dass
er nicht gelogen hat. Das heisst also, dass er als Verwaltungsrat von den
massiven Defiziten keine Ahnung hatte. Das stimmt mit meiner persönlichen
Einschätzung Hubers überein: "a guate Haut", aber ahnungslos. Deshalb
steht die CSU Fraktion auch treu zu ihrem Finanzminister: er erfüllt
wichtige Kritierien für einen Minister der CSU. Drei Pressesprecher der CSU können sich nicht mehr erinnern, was sie am 12. Februar 2008 taten. Wie auch soll man sich an "nichts" erinnern können SZ, 7.6.2008, S. 49 |
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| Juni 2008 | Die schweren Fehler der Aufsicht und der Manager bei der BayernLB müssen nun die Arbeitnehmer ausbaden. Die Bayerische Landesbank will 350 Stellen abbauen. | |
| Juni bis Oktober | Die CSU-Politiker spielen die von ihnen mit verschuldeten Defizite und ihre Mitverantwortung weiter herunter. Sie wählen zwischen unfähig und ahnungslos und entscheiden sich für die zweite Option. | |
| Okt. 08 | + (zusätzlich) 3-5 Milliarden | Die Bayerische Landesbank braucht drei bis fünf Milliarden
Kapital. Erwin Huber, CSU, Finanzminister, ist weiterhin ahnungslos über
die Auswirkungen: Er muss zwar inziwschen, dass "ein beträchtlicher
Milliardenbetrag" verzockt wurde, behauptet aber keck: "Kein Kunde der
Sparkassen in Bayern wird aus deren Engagement bei der BayernLB einen Nachteil
haben". SZ, 20.10.2008. S. 45 - |
| 21. Okt. 2008 | 6,4 Mrd. | Bayern wollte sich zunächst am Fonds des
Bundes zur Rettung der Banken und der Wirtschaft nicht beteiligen, weil der
Länderanteil zu hoch war. Erst in letzter Minute "gab" Bayern nach und
beteiligte sich. Jetzt ist die BayernLB die erste Bank, die den Rettungsfonds in Anspruch nimmt (5,4 Mrd.). Eine weitere Milliarde sollen Bayern = der bayerische Steuerzahler und die Sprakassen zahlen. |
| 22. Okt. | Erwin Huber, der als Mitglied des Aufsichtsrats seit Monaten nur falsche Zahlen an die Öffentlichkeit brachte, und immer wieder beteuerte, dass er nicht gelogen habe, also völlig falsch informiert war, gab seinen Rücktritt als bayerischer Finanzminister bekannt. | |
| Quellen:
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| Erwin Huber, CSU, wusste mehr
zur Lage der BayernLB als er öffentlich sagte. Seit Oktober 2007 wurde er
als Vize des Verwaltungsrats über die aktuellen Zahlen informiert.
Günther Beckstein, CSU, saß von 1988 bis 2007 im Verwaltungsrat. Im August 2007 wurde auch er vom Vorstand der BayernLB über die hohen Risiken informiert. SZ, 11.6.2006, S. 41 Für beide gilt: Nicht nur Vergütung als Verwaltungsrat kassieren, sondern man müßte auch die Berichte lesen |
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| In einem Interview mit der SZ ging Erwin Huber, CSU, wie man es von Politiker
gewohnt ist kaum auf die gestellten Fragen ein. Er sagte Sätze ganz
unabhängig von der gestellten Frage. Beispielsweise wurde er darauf
hingewiesen, dass Siegfried Naser, der
Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bayern LB und Sparkassen-Chef Bayern ihn
und Günther Beckstein, CSU, im Oktober
2007 vor Risiken von bis zu 15 Milliarden Euro gewarnt hatte. Frage: "Da hat
bei Ihnen nichts geblinkt?" Huber referierte darauf über die
internationale Finanzkrise und dass er im Januar 2008 als erster
öffentlich gewarnt habe. SZ, 10.5.2008, S. 6 Er verschwieg, dass dabei Zahlen von 100.000 Euro (10 hoch 5); genannt wurden aber schon drei Monate vorher 15 mal 10 hoch 9. Potenzrechnen müßte man können |
|
| Die bayerische CSU-Regierung wußte weit früher als
bisher zugestanden von den hohen Risiken der Landesbank. Bereits im August 2007
wurde sie (damaliger Finanzminister Kurt
Faltlhauser, CSU; im damaligen Verwaltungsrat auch Günther Beckstein und Georg Schmid, beide CSU)
über drohende Ausfälle von 420 Millionen Euro informiert. Diese
erfolgte schriftlich zur Verwaltungsratssitzung am 29.8.2007. Es dauerte bis
Februar 2008, dass Erwin Huber, CSU, (nie einer der Hellsten) auf Druck der
Opposition Belastungen in Milliardenhöhe gestand. SZ,
8.5.2008, S. 1, 4, 5 |
|
| Der Landtag billigt eine Bürgschaft
über 2,4 Milliarden Euro für die Landesbank Auf Veranlassung von Finanzminister Erwin Huber, CSU, steht der bayerische Steuerzahler für weitere Milliarden Verluste der BayernLB aus den US-Immobilienkrediten gerade. Ausfälle von bis zu 6.000.000.000 Euro sollen so abgesichtert werden. Erwin Huber zu diesem ungeheuerliche Raubzug in die Taschen des bayerischen Steuerzahlers: das sei "richtig, logisch und notwendig". Dabei ist Erwin Huber völlig ungeeignet, diese Sachverhalte zu beurteilen. Er hat sein Nicht-Können schon mehrmals bewiesen. "Landtag billigt Milliarden-Bürgschaft. Opposition beklagt Hoppla-Hopp-Beschluss", SZ, 10.4.2008 |
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| Der Akademie Schönbühl am Bodensee
bei Lindau für Erwachsenenbildung droht die Zwangsräumung.
Hintergrund ist der heimliche Verkauf des Immobilienkreditvertrages für
das Anwesen von der Bayerischen Landesbank
an den US-Investmentfonds Cerberus. Der
Zwangsverwalter des Anwesens fordert von Akademiechef Alfred Weinberger Mietzahlungen in Höhe von 92
000 Euro, deren Rechtmäßigkeit der Akademie-Chef bezweifelt. Hinter
dem Zwangsverwalter stecken die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim und der
US-Investmentfonds Cerberus. "Wir halten es für hochproblematisch, dass die halbstaatliche Landesbank, die ja im öffentlichen Interesse handeln soll, Kredite ihrer Kunden einfach an amerikanische Finanzinvestoren weiter verscherbelt", kritisiert Thomas Mütze, Grüne im Bayerischen Landtag. |
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| Wie gut die Amigo-Maschine und Selbstbeurteilung funktioniert
erkennt man daran, dass die CSU den Vorsitzenden des Ausschusses zur
Untersuchung der Bayerischen Landesbank stellen darf
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| Während die Helaba trotzt der Bankenkrise
mehr Gewinn macht (FAZ.net
17.3.2008), entdeckt die Bayerische Landesbank = BayernLB neue
Milliarden Verluste. Bislang wurden Belastungen von 1,9 Milliarden zugestanden
(Erwin Huber, CSU, sprach bis vor wenigen
Wochen von 100 Millionen Euro; Sachkenntnis ist nicht seine Stärke). Mit
dem Geld der Steuerzahler zockten die BayernLB Manager auf den
Immobilienmärkten, die CSU-Politiker im Verwaltungsrat schauten zu oder
merkten nichts oder machten mit oder ...? "Weitere Verluste bei
der BayernLB", SZ, 17.3.2008, S. 17 Der Untersuchungsausschuss zur Landesbank im Bayerischen Landtag wird zu klären versuchen, warum die staatlichen Aufseher aus der CSU-Regierung so unglaublich versagten. |
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| SPD und Grüne beantragen einen
Landesbank-Untersuchungsausschuss SPD-Fraktionschef Franz Maget: Warum wurde die Öffentlichkeit monatelang bewusst in die Irre geführt? Grüne: Wieviel wusste die Staatsregierung beim Kauf der Hypo Alpe Adria über zwielichtige Tochter im Fürstentum Liechtenstein? |
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| Während es die Spatzen von den
Dächern pfiffen (siehe die zahlreichen Belege weiter unten) hielt zeigte
sich Erwin Huber, CSU, Finanzminister;
Verwaltungsrat der BayernLB, völlig desinformiert. Statt der von ihm bis
in den Februar 2008 behaupteten 100 Millionen Euro belasten die
Risikogeschäfte die BayernLB mit (bisher) 1.900
Millionen Euro. Am Mittwoch den 13. 2. 2008 wußte es endlich
auch Verwaltungsrat Erwin Huber, CSU. Franz
Maget, SPD, meinte, dass das Parlament seit Wochen von Erwin Huber
angelogen wurde. "Hubers Desastertag", SZ, 14.2.2008, S.
49 Franz Maget, SPD: "Entweder der Minister [Erwin Huber, H.H.] hat es besser gewusst dann hat er gelogen; oder er war ein ahnungsloser, unwissender, naiver und damit ungeeigneter Ressortchef." Erwin Huber, CSU, entschied sich für die zweite Option. Er sagte: "Glauben Sie wirklich, dass ich unaufgefordert in den Haushaltsausschuss gehen und dort wissentlich die Unwahrheit sag? Für so dumm kann man einen Menschen gar nicht halten." OVB, 15.2.2008, S. 3
Die Grünen im Landtag forderten von Finanzminister Erwin Huber Aufklärung über einen Bericht der Berliner Zeitung, wonach die BayernLB bis zu 30 Milliarden Euro in Risikopapieren angelegt habe. PM Grüne: Landesbank - Spekulationsgeschäfte in Höhe von 30 Milliarden Euro? 17.2.2008 Zudem forderten die Grünen im Landtag den Rücktritt des Finanzminister Huber, der sich als "ahnungsloser, unwissender, naiver und damit ungeeigneter Ressortchef" erwies. SZ, 15.2.2008, S. 37 |
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| Die Grünen im bayerischen Landtag
untermauerten ihren Vorwurf, Finanzminister Erwin
Huber, CSU, habe den Landtag in der Landesbank-Affäre um faule
US-Hypothekenkredite belogen. Sie forderten erneut den Rücktritt des
Ministers gefordert. Eike Hallitzky,
Grüne: Entgegen seinen bisherigen Behauptungen hat der Minister
über Monate hinweg wöchentlich den Stand der drohenden Verluste
gewusst dennoch hat er sich geweigert, die Zahlen im Haushaltsausschuss
auf den Tisch zu legen. |
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| Jürgen
Dupper, Haushaltssprecher der SPD-Landtagsfraktion, sieht
Finanzminister Erwin Huber, CSU, der
Lüge überführt. Der bayerische Finanzminister und
CSU-Vorsitzende Erwin Huber hat den Bürgern Bayerns über Wochen
mehrfach, wissentlich und offen ins Gesicht gelogen. Aus unserer Sicht ist
Huber als Finanzminister längst untragbar geworden. |
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| In Malaysia verpulverte die BayernLB 650 Millionen Euro
Den CSU-nahen Münchner Medienhändler Leo
Kirch ("beste Kontakte in die CSU-Spitze") unterstützte die
BayernLB mit Krediten über mehr als zwei Milliarden Euro. Jetzt zählt
die BayernLB zu seinen größten Gläubigern Beim Kauf und
Wiederverkauf der Bank für Arbeit und Wirtschaft
Bawag in Österreich langte die BayernLB kräftig daneben
Nach eigenen Angaben ist die BayernLB am US-Immobilienmarkt mit knapp 2 Milliarden Euro
dabei. Die Wertberichtigungen schrauben sich stetig hoch (SZ,
31.1.2008, S. 46): Sept. 2007: keine Zahlungsausfälle 3. Sept. 2007: Spiegel Online weiß besser Bescheid als die Manager der BayernLB und deren Verwaltungsräte: die BayernLB ist mit 1,9 Milliarden Euro Beteiligungen am US-Hypothekenmarkt dabei Dez. 2007: 100 Millionen Euro Jan. 2008: Erwin Huber, CSU, Finanzminister; Verwaltungsrat der BayernLB: keine weiteren Korrekturen. Ja, wenn man nur den Niederbayerischen Rottal-Anzeiger zur Kenntnis nimmt 23. Jan. 2008 Erwin Huber, CSU, widersprach, Meldungen über drohende Verluste von bis zu zwei Milliarden Euro. die Presse berichtet: 2.000 Millionen Euro Handelsblatt, 31.1.2008: möglicherweise mit bis zu 250 Millionen Euro Verlust Im Verwaltungsrat sitzen u.a.: Erwin Huber, CSU, Staatsminister der Finanzen; Joachim Herrmann, CSU, Staatsminister des Innern; Jürgen W. Heike, CSU, Staatssekretär des Innern; Emilia Müller, CSU, Staatsministerin für Wirtschaft, Verkehr und Technologie; Klaus Weigert, CSU, Ministerialdirektor der Finanzen |
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| Die Bayerische Landesbank hat bei einem
komplizierten Geschäft mit Aktien des Chemiekonzerns Altana knapp 45
Millionen Euro verloren. Vorstandsmitglied Burgmer wurde gefeuert. Der Verwaltungsrat der Bayerischen Landesbank (Bayern LB) beschloss die fristlose Kündigung von Vorstandsmitglied Burgmer. Das öffentlich-rechtliche Institut verlor durch das ungewöhnliche und komplizierte Aktiengeschäft 44,6 Millionen Euro. Burgmer wurde vorgeworfen, die übrigen Vorstände und Landesbankchef Werner Schmidt zu spät informiert zu haben. Burgmer erklärte sich am fehlgeschlagenen Geschäft schuldlos. |
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| BayernLB verkauft
österreichische Reisebürokette Ruefa mit großem Verlust
Die Bayerische Landesbank (BayernLB) hat nach Informationen der Financial Times Deutschland FTD einen Käufer für ihre österreichische Reisebürokette Ruefa gefunden (gehört zu 100 % der BayernLB). Als Kaufpreis werden 25 Millionen Euro kolportiert. Die BayernLB soll für die Ruefa vor drei Jahren 40 Mio. Euro gezahlt haben, heißt es in Finanzkreisen. Sie realisiert damit einen Verlust von 15 Millionen Euro. |
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| Gegen die Bayerische Landesbank ergaben sich
nach "umfangreichen Überprüfungen" keine Anhaltspunkt für
strafbare Handlungen bei der Vergabe von Krediten an die Kirch-Gruppe. Auslöser der Vorermittlungen war
Kritik der Bundesantalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im März
2002, die bei der Kreditvergabe sehr wohl mehrfache Verstöße gegen
Gesetze sah. OVB, 28.5.2003, S.39 |
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| Bei der Darlehensvergabe gab es bei der Landesbank
"schwerwiegende Mängel", gestand Finanzminister Kurt Faltlhauser, CSU, zu, doch sei dafür nicht
die politische Führungsetage betroffen. OVB, 24.1.2003,
S.2 Da für die millionenschweren Kirch-Amigo-Kredite
selbstverständlich Vorstand und Aufsichtsrat der Landesbank zuständig
waren, kann Faltlhausers Aussage nur so interpretiert werden, daß trotz
dieser Verantwortung für die "schwerwiegende Mängel", die politische
Führungsetage keine finanzielle Einbußen zu erwarten hat: die
Bezüge und Gehälter bleiben sehr hoch. |
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| Die staatliche Bankenaufsicht, die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn, rügte die
lockere Vergabe umfangreicher Kredite durch die Bayerische Landesbank (sieben
CSU Minister Amigos im Verwaltungsrat) an den CSU Spezl und Amigo Leo Kirch und seine maroden Firmen. Die Landesbank
ist mit zwei Milliarden Euro größter Gläubiger des Pleitiers
Kirch. SZ, 25.7.2002, S.1 Bei der Vergabe der Kredite an die Kirch-Gruppe kam es zu schweren handwerklichen Fehlern und Gesetzesverstössen. Die Sicherheiten wurden zum Teil weit überschätzt. "Finanzminister Kurt Faltlhauser ist über den Bericht aus Bonn weniger empört als über dessen Überbringer: Der SPD, die den Fall ans Licht gebracht hatte ..." Münchner Merkur, 25.7.2002, S.39 |
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| 1984 der staatlich kontrollierte Bayerische Rundfunk kaufte bei
Kirch Filme für 50.000.000 DM. Das Geschäft fädelte Fritz Zimmermann, CSU, ("Old Schwurhand") damals
Bundesinnenminister ein. 1997 Otto Wiesheu, CSU, ("Polentöter") wollte über die Landesanstalt für Aufbaufinanzierung eine Kredit über 500.000.000 DM an die Kirchgruppe geben. Nach Turbulenzen verzichtete Kirch darauf. Die Landesbank allerdings beteiligte sich an einem Milliardenkredit für Amigo Kirch. 1999 nächste Hilfsaktion für Leo Kirch. Die Landesbank finanzierte mit 1.600.000.000 DM die Übernahme von Premiere durch Kirch. Erwin Huber, CSU, "frohlockte", "hieß ... gut". 2001 Die Landesbank gewährt Kirch einen fast zwei Milliarden Kredit für die Formel 1. SZ, 9.4.2002, S.47 |
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| Die halb-staatliche Landesbank, deren
Aufsichtsgremien einige CSU Minister angehören, lieh dem Medienkonzern des
CSU nahen Amigo Leo Kirch fast zwei
Milliarden Euro, die teilweise nur schwach abgesichert sind. Der Kirch Konzern
ist in einer tiefen finanziellen Krise. Im Kreditausschuss sitzen die Minister
Kurt Faltlhauser (Finanzen), Günther Beckstein (Innen), Josef Miller (Landwirtschaft), Otto Wiesheu (Wirtschaft), Werner Schnappauf (Lndesentwicklung) und der
Staatssekretär Hermann Regensburger;
alle CSU. SZ, 14.3.2002, S.53 |
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| Die Staatsanwaltschaft durchsuchte am 4.Juli die Zentrale der
Bayerischen Landesbank: Verdacht der
Untreue. Es geht um Verluste in mehrstelliger Millionenhöhe im
Südostasiengeschäft. Hintergrund: Ludwig Huber, CSU, ehemals Kultus- und Finanzminister hatte latente Spannungen mit Franz Strauss,CSU. Er wurde 1977 auf den Präsidentenposten mit damals 800 000 DM Jahressalär abgeschoben. 1988 trat Huber gegen Abfindung von 3 000 000 DM vorzeitig zurück. Unter der Aufsicht von Erwin Huber, CSU, und Edmund Stoiber, CSU, "verschwanden" bei der Landesbank den Jahren 1996-1997 in Südostasien 1,3 Milliarden DM. Süddeutsche Zeitung, 5.7.2000, S.L10 |
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| Die Bayerische
Landesbank geriet im Zuge der LWS-Affäre und milliardenschwerer Pleiten ins
Schussfeld. Der Verwaltungsrat der Bayerischen Landesbank wird nun abgeschafft
und durch ein effizientes Kontrollgremium ersetzt. Münchner Merkur, 11.5.2000, Seite 1. Ob sich da was
ändert? Die Entwicklung bis zum Debakel im Jahr 2008 zeigte, dass all dieser wieder einmal nur Schall und Rauch der unfähigen Politiker war. |
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