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Zeitlmann Presse
Wolfgang Zeitlmann, CSU, in der Presse
Mitglied des Bundestages seit 1987
Dass Stoiber noch einmal Kanzlerkandidat werden könnte, wird bei CDU wie CSU bezweifelt. "Einmal Stoiber - und das war's", sagt der CSU-Abgeordnete Wolfgang Zeitlmann.
Berliner Morgenpost, 06.08.2004, Ressort Politik; Hervorhebung: H.H.
Zeitlmann: "Ich will keine doppelte Staatsangehörigkeit, weil ich deutsche Interssen vertrete und keine anderen, türkische etwa. Ich bin offen und sage, jeder kann Deutscher werden, aber es gibt keine Tonlage dazwischen, beides sein zu können." [. . .]
Es gibt Länder, die entlassen niemanden aus ihrer Staatsbürgerschaft.
Zeitlmann: "Stimmt, de fact haben wir viele Doppelstaatler. Aber, wenn ich de facto die Grippe habe, führe ich sie künstlich nicht noch ein."
Wann wird ein Ausländer zum Deutschen?
Zeitlmann: "Wenn er deutsch spricht, sich ordentlich aufführt, sich integriert, sich nicht strafbar macht und den deutschen Paß nicht als Mittel zum Zweck ansieht, um sich an die Sozialhilfetöpfe ranzumachen."
Wolfgang Zeitlmann vertritt hier einen»klassischen« kulturalistischen Rassismus. Zudem vergleicht er Ausländer, die bereits über die doppelte Staatsbürgerschaft verfügen, kollektivsymbolisch mit einer Krankheit, wodurch sie deutlich als Gefahr für Deutsche markiert werden.
Gelegentlich gibt sich Zeitlmann sogar noch deftiger, das heißt: rassistisch und sexistisch zugleich. In der ZEIT wird er mit folgendem, von ihm nicht dementiertem Spruch zitiert:
"Wenn ich mich heute nacht mit einer Negerin ins Bett lege, und ein Kind kommt dabei heraus, was ist das dann: ein Deutscher, ein Mischling, oder was?"
Margret Jäger, Siegfried Jäger: Gefährliche Erbschaften. Die schleichende Restauration rechten Denkens. Berlin: Aufbau, 1999. S. 145-46
Jäger blablaMargret Jäger, Siegfried Jäger: Gefährliche Erbschaften. Die schleichende Restauration rechten Denkens. Berlin: Aufbau, 1999. 216 Seiten
"Das Boot ist mehr als voll, es sinkt bereits. [. . .] Wo steht geschrieben, dass Ausländer dieselben Sozialleistungen erhalten müssen wie Deutsche?"
Wolfgang Zeitlmann, Berliner Morgenpost 20. Dezember 1998

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