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Kohl CDU CSU Spendenskandal
Die Untaten Kohls
Leserbriefstimmen zu Kohls Wiedervereinigungsleistung
in der Süddeutschen Zeitung vom 21.Oktober 2000, Seite 15
"Kohl war somit nur noch Buchhalter der unausweichlichen staatlichen Einigung, ..."
"Unbestritten ist, dass Kohl zufällig Kanzler war, als sich die Wiedervereinigung abzeichnete und dass er dann auf den fahrenden Zug aufsprang, wie dies jeder bundesdeutsche Kanzler getant hätte, von dem auch sonst wenig überzeugenden Lafontaine vielleicht einmal abgesehen. Die Weichen für die Einheit wurden dagegen – von Kohl völlig unbeeinflusst – in Moskau und Washington gestellt."
"Es sind dann zwar konzentrierte Anstrengungen zur Herstellung der Einheit unternommen worden. Dabei sind aber gravierende, bei hinreichender Vorbereitung vermeidbare Fehler begangen worden. Dazu zählt an erster Stelle, dass es die Kohl-Regierung im Wesentlichen lediglich verstanden hat, den ostdeutschen Mitbürgern das bundesdeutsche System aufzunötigen und zwar auch dann, wenn es für ihre Verhältnisse nicht passte."
Leserbriefstimmen zu Kohls Wiedervereinigungsleistung
in der Süddeutschen Zeitung vom 7.Oktober 2000, Seite 15
"Die Selbstbeweihräucherung der CDU in Sachen Wiedervereinigung dient der Pflege des Denkmals Helmut Kohl und lenkt von wichtigen Debatten ab."
"Die Mauer fiel ohne Kohls Zutun, und der anschließende Vereinigungsprozess ist kaum lobender Rede wert."
"Die großartige Leistung der Wiedervereinigung gehört vor allem den mutigen Mneschen in Ostdeutschland, die trotz großer Gefahren auf die Straße gegangen sind. Ihnen sollte ein Denkmal gesetzt werden.
Sehr zutreffend finde ich die Bewertung Helmut Kohls durch eine tschechische Tageszeitung: 'Es scheint heute, dass es sein hauptsächliches historisches Verdienst ist, den unumkehrbaren Ereignissen nicht im Wege gestanden zu haben.'"
Leserbriefstimmen zum Kohl CDU Spenden Skandal
in der Süddeutschen Zeitung vom 15.Mai 2000, Seite 13
"Er [Helmut Kohl] sollte sein Mandat niederlegen und auf alle Gelder verzichten, die er vom Staat erhält. Außerdem sollte er in einer karitativen Einrichtung tausend Sozialstunden ohne Bezahlung ableisten und sich öffentlich bei den Bürgern entschuldigen."
"Da triumphiert wieder einmal die Doppelmoral. Wenn es darum ging, politische Gegner ins Zwielicht zu rücken, war der CDU jede Aussage von Stasi-Hauptleuten oder auch kriminellen Piloten als Beweismittel willkommen. Sobald solche Quellen aber das eigene Lager bedrohen, endeckt man flugs, wie ekelhaft sie doch sind."
"Da Heiner Geißler bereits 1984 aus gegebenen Anlass im Bundestag die Rechtslage sehr klar dargestellt und eine harte Bestrafung ohne Amnestiemöglichkeit gefordert hat, handelt es sich um Wiederholungstaten."
"Seine [Edmund Stoiber] Vorgänger Franz Josef Strauß und Max Streibl hatten jahrelang ein verfassungsrechtlich unzulässiges Zweitamt neben dem des Ministerpräsidenten ausgeübt, das sie mit reinem Geldsegen überschüttete ... Entsprechend ... Strauß, Streibl und Kohl scheint die Union den permanenten Verfassungsbruch zur Regierungsform zu erheben."

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