| Wolfgang Schäuble, CDU, als
Finanzminister geeignet? Als Innenminister hat er versagt, zum Finanzminister reicht's? |
| Deutschland ist
begeistert über Rob Savelberg. Endlich
mal kein katzenbuckelnder Journalist, wie sie sich ansonsten zuhauf auf unseren
TV-Kanälen und in den Zeitungsredaktionen tummeln. Wolfgang Schäuble, CDU, war als Innenminister ein Versager; er wird es auch als Finanzminister sein. |
| Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der
niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf", war mit vielen Journalisten
auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der schwarz-gelben
Koalitionsvereinbarung. Am Podium: Angela
Merkel, CDU, Dieter Westerwelle,
FDP, Horst Seehofer, CSU. Der niederländische Journalist stellte als einziger eine glänzende und notwendige Frage an Angela Merkel, CDU. Er wollte wissen, warum Kanzlerin Merkel ausgerechnet Wolfgang Schäuble, der mal "100.000 Mark in seiner Schublade" vergessen habe, das Finanzministerium und damit die Finanzen von über 82 Millionen Deutschen überlasse. In einer der zahlreichen Spendenaffären der CDU / CSU konnte sich Herr Schäuble, nach eigener Auskunft im deutschen Bundestag, nicht erinnern, von Karlheinz Schreiber eine Spende von 100.000 Mark erhalten zu haben. Er ist demnach nicht verlässlich. Schäuble ist keine saubere Person. |
| Frau Merkel ist als
deutsche Politikerin kritisches Fragen der Journalisten nicht gewohnt. Sie ist
sichtlich nicht erfreut über eine Frage, die nicht vorher abgestimmt
wurde. Antwort von Angela Merkel: Schäuble habe ihr Vertrauen. Merkel ignorierte die weiteren Nachfragen des Journalisten. Wolfgang Schäuble hielt schon einmal dicht: Dass Schäuble hohe Geldspenden und ihre Spender einfach "vergessen" kann und sich nicht erinnern kann, macht ihn für die Kanzlerin vertrauenswürdig. Auf Schäuble ist auch in Spendenaffären Verlass! |
| Hintergrund Am 2. Dezember 1999 erklärte Wolfgang Schäuble, CDU, dass er den Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber (damals Mitglied der CSU) nur ein Mal in einem Hotel in Bonn gesehen habe. Laut Befragung im Deutschen Bundestag vergaß er, dass er bei einem zweiten Treffen mit dem Lobbyisten nur einen Tag später im Büro, einen Briefumschlag mit 100.000 DM bekommen hatte oder auch erstaunlicherweise in seiner Schublade vorgefunden hatte. |
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