| Verkauf
der Leuna-Raffinerie Millionenhonorare beim Verkauf der Leuna-Raffinerie an Elf Aquitaine |
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| "1992, glaube ich, muß es
gewesen sein, ... ich bekam mein Honorar von einer Million, 500 Tausend Mark
von Thyssen und 500 Tausend von Elf Aquitaine." Aussage von Agnes Hürland-Büning vorm
Untersuchungsausschuss. Raymond Ley: "Aus Liebe zu Deutschland
- Eine Spendenaffäre", Arte, 16.12.2003 |
| In Paris ergingen zahlreiche Urteile im
Elf-Aquitaine Prozess. Der deutsche Geschäftsmann Dieter Holzer erhielt eine Geldstrafe von 1,5 Mio
Euro, die 39 Mio "Honorar" muß er zurückzahlen. Im Elf Aquitaine
Leuna Skandal gab es immer wieder Verdächtigungen zur CDU bis zum
damaligen Kanzler Helmut Kohl, CDU. Beweise
dafür gab es nie, allenfalls dürftige Hinweise. SZ,
13.11.2003, S.9 |
| Sechs Jahre lang hat die
französische Ermittlungsrichterin Eva
Joly die Untersuchungen des Finanzskandals um den Öl-Konzern
Elf Aquitaine geleitet. Statt Unterstützung zu erhalten, wurde sie
behindert, mit dem Tod bedroht, eingeschüchtert und illegal abgehört.
Sie hatte auch herausgefunden, daß auch deutsche Politiker bis ins
Kanzleramt unter Helmut Kohl, CDU, ( |
| Das Ermittlungsverfahren um die verschwundenen Akten
und gelöschten Daten in den letzten Tagen des Regimes Helmut Kohl wurde am 2.10.2003 eingestellt. Es
besteht nach der Staatsanwaltschaft Bonn kein begründeter Verdacht
für ein strafbare Handlung. Der Fall mit deutschen und französischen
Geheimdienstlern, korrupten geschäftsleuten, zweistelligen
Millionensummen, Altkanzler Helmut Kohl, Lobbyist Dieter Holzer, Provisionen von 80.000.000 Mark wurde
ad acta gelegt. SZ, 4.10.2003, S.6 |
| Alfred
Sirven, Ex-Top Manager von Elf Aquitaine, erklärte, daß
zwei deutsche Minister mit Barem bedient wurden. Die bekannten
Geldempfänger sind Hans Friderichs,
FDP, und Agnes Hürland-Büning,
CDU. Der Lobbyist Dieter Holzer
erhielt 50.000.000 Mark. Trotz allem wird unterm Strich behauptet: Der
Verdacht, dass deutsche Politiker bei der Privatisierung der Leuna-Raffinierie
geschmiert wurden, lässt sich nicht erhärten. SZ,
8.7.2003, S.2 |
| "Ein Zeuge spricht davon, dass die Kanzleramts-Akten
zum Thema »Leuna« einen Umfang von 15 Metern oder mehr gehabt und
aus 100 Bänden bestanden hätten." Stellungnahme des Bundeskanzleramts
an die Staatsanwaltschaft Bonn: "Bereits in seinen Schreiben vom 21. April und
20. Mai 1992 an den Bundeskanzler [Helmut Kohl, H.H.] hatte der Präsident
von Elf Aquitaine, Le Floch-Prigent, dargelegt, dass Elf... bei einem
Investitionsvolumen von 6,9 Mrd. DM mit einer Subvention von 35 Prozent und 1
Mio. DM für jeden geschaffenen Arbeitsplatz gerechnet habe. Es kam
schließlich bei einer Investition von 4,3 Mrd. DM und einer Garantie von
2250 Arbeitsplätzen zu einer Subventionszusage von 2 Mrd. DM."
SZ, 16.6.2003, S.2 |
| Alfred Sirven
erwähnte, dass zwei deutsche Minister Geld erhalten hätten. Dieter Holzer sagte aus, daß er bei
Umweltminister Klaus Töpfer, CDU, die
eigentlich notwendigen Umweltinvestionen um 100 Millionen Euro drücken
konnte. Auch der damalige Kartellamtspräsident Dieter Wolf ließ sich von ihm beeinflussen:
Elf Aquitaine durfte weitere 40 profitable Tankstellen kaufen. 30.4.2003: OVB, S.5; SZ, S.8 |
| Affäre Le Floch: Deutsche Politiker kassierten bei
Leuna-Verkauf Im Pariser Elf-Prozess hat Loïk Le Floch-Prigent, Ex-Chef des Elf-Konzerns, konkrete Aussagen zur Leuna-Affäre gemacht. Danach sind in der Zeit der deutschen Wiedervereinigung hohe und höchste deutsche Politiker finanziell bedacht worden. Alfred Sirven sagte auf Befragen, dass zwei damalige deutsche Minister oder Staatssekretäre "große Summen" bekommen hätten. 256 Millionen Francs seien etwa an den deutschen Lobbyisten Dieter Holzer geflossen, zudem 13 Millionen Mark an andere. Ein Teil dieser Summen, so sein Resümee, ging an "politische Entscheidungsträger", deren Namen er aber nicht kenne. SZ 28.04.2003, S.1 |
| Die Ermittlungen zu den verschwundenen
Kanzleramts-Akten werden eingestellt. Ein Teil der Akten ist verschwunden, ein
Teil falsch abgelegt. Eine wichtige Festplatte aus den letzten Tagen der
herrschaft Helmut Kohls (Helmut Kohl) wurde nicht gefunden. Die von Ermittler
Burkhard Hirsch, FDP, reklamierten Akten (7 Leuna-Akten und 7 weitere
Privatisierungsvorgänge ehemaliger DDR Betriebe) fehlen immer noch, in
anderen Akten bleiben unerklärliche Lücken. Nachdem nunmehr
genügend Zeit verflossen ist, wird nicht weiter nachgeforscht.
SZ, 19.4.2003, S.5 |
| Nach achtjährigen
Ermittlungen reden die Ex-Spitzenmanager des französischen Elf-Konzerns:
ausländische Politiker wurden mit Millionen bedacht. Loik Le Floch-Prigent und Alfred Sirven geben die Millionen in schwarzen
Kassen zu. Im Gespräch sind 183 Millionen Euro, von denen 168 Millionen
über Sirvens Nummern-Konten in die Schweiz und anderswo gelaufen sein
sollen. SZ, 2.4.2003, S.1 |
| Der Verdacht, daß an CDU und an CDU-Politiker
Schmiergelder flossen, scheint sich nicht zu bestätigen. War wohl eher ein
Ablenkungsmanöver der Elf Aquitaine Manager. Allerdings wollen die
Franzosen Anklage gegen den CDU/CSU nahen Lobbyisten Dieter Holzer wegen Beteiligung an Untreue und
Hehlerei erheben. SZ, 3.11.2001, S.6 |
Der frühere Elf-Lobbyist Dieter Holzer verweigert vor dem Bundestags- Untersuchungsausschuss aus Rücksicht auf Helmut Kohl jede Aussage. SZ 22.6.2001, S.7 |
| Frankreichs früherer Außenminister Roland Dumas wurde wegen
Unrechtmäßigkeiten im Zusammenhang mit Elf / Leuna zu 30 Monaten
Gefängnis verurteilt. Er sagte aus, die Gelder aus der Elf-Kasse dienten
u.a. zur Pflege guter Beziehungen zu Staatschefs und der Beziehung zwischen
Helmut Kohl, CDU, und Francois Mitterrand. SZ, 19.6.2001,
S.8 |
| Beim Regierungswechsel Kohl / Schröder
sind brisante Akten verschwunden und umfangreiche Dateien wurden gelöscht:
es fehlen sechs Bänder der Leuna-Akten; die Originale zu sieben
Provatisierungsvorgängen; ein Großteile der Akten zum Verkauf der
114.000 Eisenbahnerwohnungen; Lücken im Aktenbestand über das
Panzergeschäft mit Saudi-Arabien. Gipfel des Skandals: die
Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren darüber ein. SZ,
6.4.2001, S.5 |
| "Le Monde": Holger Pfahls,
CSU, und Dieter Holzer sollen im Zusammenhang mit der
Luena-Affäre Millionenbträge kassiert habe. Insgesamt zahlte der
damalige französische Staatskonzern Anfang der 90er Jahre 76,3 Millionen
Mark "Provisionen". Es wird spekuliert, daß ein Teil davon als
Wahlkampfhilfe an die CDU geflossen ist. Münchner Merkur,
20.9.2000, S.4 |
| André
Tarallo, Ex-Elf-Aquitaine Spitzenmanager hat bei gerichtlichen
Vernehmung am Montag, 10.7.2000 in Paris ausgesagt, Elf habe Anfang der
neunziger Jahre mehr als 250 Millionen Franc an die CDU bezahlt. Kohl sieht
keinen Zusammenhang mit dem Verkauf der Leuna-Raffinerie. Süddeutsche Zeitung, 14.7.2000, S.2 |
| Ob es um den Verkauf von Airbus-Flugzeugen an Kanada oder
Thailand, um die Lieferung von Kleinpanzern an Saudi-Arabien oder den Erwerb
der DDR-Raffinierie Leuna ging, stets waren Politiker Regierung Kohl dabei und
stets flossen hohe Millionenbeträge an
sogenannten Provisionen = Schmiergelder. Süddeutsche
Zeitung, 26.6.2000, S.2 |
| Der Hirsch-Bericht (von Burkhard Hirsch,
Beauftragter zum Aufspüren der verschwundenen Akten) ist die Chronik einer jahrelangen Urkundenunterdrückung
im Kanzleramt unter Kohl, CDU. Die Akten zu
den Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien, der Privatisierung von Leuna-Minol
oder dem verkauf von Eisenbahnerwohnungen wurden unter falschen Aktenzeichen
geführt. Süddeutsche Zeitung, 26.6.2000,
S.2 |
| Die Suche nach den verschwundenen Akten im Kanzleramt zum Verkauf
der Leuna-Raffinerie an Elf-Aquitaine wurde ergebnislos abgebrochen. Es
hält sich seit mehreren Jahren der Verdacht, dass bei dem Verkauf der
Raffiniere in Sachsen-Anhalt an den französischen Ölkonzern Schmiergeldzahlungen in Höhe von 85.000.000 DM
an Politiker, unter anderem auch der CDU,
geflossen seien. Süddeutsche Zeitung, 7.6.2000, S.2
Immer wenn's für die C-Parteien brenzlig wird, verschwindet
etwas. |
| Agnes
Hürland-Büning,CDU, erhielt 8,5 Millionen für
Beratertätigkeit: Zusammenarbeit mit Waffenhändler Dieter Holzer; Beraterin bei Thyssen zum Verkauf der Leuna-Raffinerie an Elf Aquitaine; Bauprojekt am Stadtrand von Berlin: die Hälfte des Honorars gingen an Holzners Firma in Monaco |
| Burkhard Hirsch, FDP, Sonderermittler in der Leuna Affäre,
wies darauf hin, dass schon seit 17.2.2000 "urbi et orbi bekannt" sei,
dass im Kanzleramt zahlreiche Akten zu den
Themenkomplexen Leuna/Minol fehlen und zwar schon seit 1997
(also noch unter Don Kohleone). Süddeutsche
Zeitung, 24.2.2000, Seite 1. |
| "Fest steht: Im Zusammenhang mit dem
Leuna-Geschäft flossen 1991 mindestens 85
Millionen Mark als Schmiergeld
oder als Provisionen auf Konten in Liechtenstein. In Vaduz wurde das Geld dann
weitergeleitet. Einer der Empfänger war der deutsche Lobbyist Dieter
Holzer, der seit 1987 eine Firma mit dem Namen 'Delta International
Establishment' im Fürstentum angemeldet hat und viele Jahre Beste
Beziehungen zur Regierung Kohl pflegte.
Vor gut zwei Jahren schwirrten durch Frankreich Gerüchte, 13,5 Millionen Mark von Elf seien in die Kassen der CDU geflossen." Süddeutsche Zeitung, 24.1.2000, Seite 2 - Hervorhebungen durch den Homepagebetreiber. |
| 1992: Verkauf der Leuna-Raffinerie; die Akten darüber sind
im Jahre 2000 nicht mehr auffindbar. 1994: auf Veranlassung Mitterands seien etwa 30 Millionen Mark in den Wahlkampf für Helmut Kohls geflossen 2000: der Lügner Kohl dazu: "frei erfunden und erlogen". Süddeutsche Zeitung, 24.1.2000, Seite 1 |
| Agnes
Hürland-Büning, CDU, Ex-Staatssekretärin im
Bundesverteidigungsministerium: Zusammenhang der Affäre um die
Verhökerung der deutschen Leuna-Raffinierie an Frankreich und
Millionen-Beraterhonoraren? Der Thyssen-Krupp-Konzern (mit Tochter am Leuna
Projekt beteiligt) zahlte ihr 1992 acht Millionen DM. Der Konzern gab an, dass
die Zahlungen zum Teil an das Leunageschäft "gekoppelt" waren. Münchner
Merkur, 22.1.2000, Seite 3 |
| Bei der Veräußerung der maroden Leuna-Werke 1992 an
den französischen Mineralölkonzern Elf Aquitaine massenhaft
Schmiergelder flossen und hohe Subventionen zu Unrecht gezahlt wurden.
Münchner Merkur, 20.12.1999, Seite 1 |
| Der Thyssen-Krupp Konzern sponsorte die
frühere Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesverteidigungsministerium Agnes
Hürland-Büning, CDU, mit rund 8
Millionen DM. Die Zahlungen waren zum Teil an das Raffinierieprojekt
Leuna gekoppelt. Münchner Merkur, 18.Dezember 1999, Seite
1. |
| Ähnlich wie bei der
|
| Der französische Geschäftsmann André Guelfi behauptete in einem Interview mit "Focus TV", beim Verkauf der DDR-Leuna-Raffinierie seien 1992 mit Wissen von Kohl 85 Millionen DM an deutsche Parteien geflossen. Mit dem Geld sollten "Widerstände in Deutschland gegen das Leuna-Geschäft gebrochen werden." Süddeutsche Zeitung, 13.Dezember 1999, Seite 6. 85 Millionen DM Spenden? Provisionen? Schmiergelder? Geldwäsche? |