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Verkauf der Leuna-Raffinerie
Schweizer Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa zum Leuna Deal
Das Wunder in Helmut Kohls Kanzleramt
Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa: "Leuna wurde durch deutsche Behörden privatisiert. Das Geschäft hat zu Veruntreuungen bei Elf Aquitaine geführt und Provisionszahlungen ausgelöst, die nicht gerechtfertigt waren. Und ich nehme zur Kenntnis, dass im Kanzleramt – wie durch ein Wunder – ausgerechnet die Akten zum Leuna-Geschäft verschwunden sind. Eine demokratische Strafverfolgungsbehörde muss daa einfach handeln. Andernfalls bleibt nur der Schluss, dass gewisse Delikte wie Korruption in Deutschland nicht verfolgt werden. Dann muss man sie auch konsequenterweise aus dem Strafgesetzbuch streichen." Der Spiegel 30/2001, S.66
Laut dem Schweizer Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa floß beim Verkauf der ost-deutschen Leuna-Raffinerie und der Minol-Tankstellen an den französischen Konzern Elf Aquitaine reichlich Schmiergeld. Beim Verkauf wurden 76,3 Millionen Mark unterschlagen und in der Schweiz gewaschen. Dieses Geld floß nur zum Teil nach Deutschland. SZ, 23.7.2001, S.5
Der Genfer Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa warf der deutschen Justiz in der Leuna-Affäre "totale Funkstille" vor. Bertossa ersuchte das Bundesjustizministerium in Berlin, die sich aus dem genfer Verfahren ergebende Strafverfolgung zu übenehmen. Bertossa: "Soviel ich weiß, steht eine Antwort bis heute aus". SZ, 19.7.2001, S.7

Verkauf der Leuna-Raffinerie
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 24.7.2001