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Presse
Tagebuch des Internetsurfers und Zeitungslesers - Archiv 2000
2000 Interview mit Uschi Glas – 2000Die Untaten Helmut Kohls 
– 2000 Die Greueltaten/Gräueltaten im sogenannten Dritten Reich
zum 2000 rechtsfreien Raum – Tagebuch des Zeitungslesers - Archiv  2000 1999  2000 1998

Während die christlichen Grosssekten bezüglich Atomkraft und -werke immer eine Parteinahme ablehnten: Wissenschaft, auch wenn sie offensichtlich Leben bedroht, fällt nicht ins religiöse Ressort, sind sie beim Klonen dezidiert auf Seiten der Bremser. Sowohl Karl Lehmann, Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz, als auch der evangelische Bischof von Berlin-Brandenburg Wolfgang Huber lehnten therapeutisches Klonen und Präimplantationsfiagnostik ab. Süddeutsche Zeitung, 27.12.2000, S.6
"Weltweit sterben jeden Tag 30.000 Kinder noch vor ihrem fünften Geburtstag. Das sind fast elf Millionen Kleinkinder im Jahr." UN-Kinderhilfswerk Unicef. Süddeutsche Zeitung, 13.12.2000
"Unionsfraktionchef Friedrich Merz [CDU] und der saarländische Ministerpräsident Peter Müller [CDU] beschuldigten Kanzler Gerhard Schröder und die Koalitionsparteien, sie wollten die Union in die Nähe von Rechtsextremen rücken." Süddeutsche Zeitung, 4.12.2000, S.6 Sonderbar, haben Merz und Müller noch nichts vom Kreuther Beschluß gehört? Rechts von der CSU darf es keine Partei geben.
Nach dem Fund von Kokain auf mehreren Toiletten im Bundestag passierte folgendes:
  • der Chef des SAT1-Magazins "Akte 2000" Ulrich Meyer und ein Reporter erhielten ein Jahr Hausverbot durch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse,
  • die Berliner Staatsanwaltschaft verzichtet auf Ermittlungen.
Münchner Merkur 17.11.2000, S.39
"Ich meine nur, daß der heutige Wohlfahrtsstaat nicht mehr sozial ist, sondern höchst unsozial. Denn er bestraft diejenigen, die etwas für den Staat tun und er belohnt diejenigen, die sich zurücklehnen und sich bedienen lassen." Günter Ederer, Journalist, Autor, im Interview, Bayerisches Fernsehen, Das politische Buch, 29.10.2000. ederer
Günter Ederer. Die Sehnsucht nach einer verlogenen Welt. Unsere Angst vor Freiheit, Markt und Eigenverantwortung. München: Bertelsmann, 2000. Gebundene Ausgabe - 320 Seiten.
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Trotz der Landesfarben weiß und blau durfte ein Ehepaar in Kiefersfelden, Oberbayern, ihre Balkone nicht blau streichen. Über drei Jahre kämpfte das Paar gegen den "schlanken Staat" (Stoiber, CSU) und gewann endlich. Oberbayerisches Volksblatt, 19.10.2000, S.13
Klaus Naumann, von 1991-1996 Generalinspekteur der Bundeswehr, 1996-1999 Leiter NATO-Militärausschuss, bescheinigt Rudolf Scharping, Verteidigungsminister, SPD, gute Politik: "Wir [die deutsche Wehrmacht] sind leider von der ersten in die dritte Liga abgestiegen. Mit den Plänen, die Scharping vorgelegt hat, werden wir mittelfristig den Aufstieg nicht schaffen. Wir bleiben drittklassig. Das bedeutet eine Minderung unseres Einflusses." Münchner Merkur, 16.10.2000, S.3
Der Münchner katholische Kardinal Friedrich Wetter forderte zu einem breiten Bündnis gegen Antisemitismus aus. Süddeutsche Zeitung, 6.10.20000, S.L3.
Hier ruft der Dieb: "Haltet den Dieb!", denn der Antisemitismus hat eine lange Tradition die auch und besonders im Christentum wurzelt.
Bettlerschild, Broadway, New York: "Ich brauche 1 $ für Bier, Drogen und Huren. Wenigstens verscheißere ich euch nicht." Süddeutsche Zeitung, 19.9.2000, S.3
Das Ozonloch hat eine Rekordfläche von 28 Millionen qkm. Die UV Strahlung stieg in den betroffenen Gebieten in Nord und Süd seit Beginn der 80er-Jahre um 20%. Die Schutzschicht ist um 25% dünner als im Ozonmangeljahr 1996. taz 16.9.2000, S.9
Ein Eu-Bericht bezeichnet die FPÖ Österreichs als Populistische Partei mit radikalen Elementen. Der Münchner Merkur bezeichnet dies "ein gutes Urteil". Münchner Merkur, 9.9.2000, S.1.
Viele deutsche Politiker lehnen Volksbefragungen ab. Die Begründung ist recht offenherzig: das Volk würde manchen Schmarrn, den sich die Politiker ausdenken, ablehnen. Dazu Bettina Gaus, Korrespondentin der taz: "Weil das Volk nicht so will wie die Herrschenden, darf es nicht gefragt werden." taz, 9.9.2000, S.13
Während viele CDU/CSU bei uns ein Verbot rechtsradikaler Parteien fordern und Zivilcourage gegenüber Neonazis verlangen, hat sich Friedrich Merz, CDU, (ja, der, der für die Wiedereinführung der Kinderarbeit "Kinder statt Inder" plädierte) für ein sofortiges Ende der EU-Sanktionen gegen die Regierungsbeteiligung der Rechtsradikalen in Österreich ausgesprochen. Münchner Merkur, 14.8.2000, S.4
Ebenso sprach sich Edmund Stoiber, CSU, für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Eu-Sanktionen gegen die rechtsradikale Regierungsbeteiligung in Österreich aus: "Dieser Unsinn muss rasch ein Ende haben". Münchner Merkur, 26.8.2000, S.1
Die CSU-Spitze und Teile der CDU-Führung kündigten einen Boykott des Festaktes zum 10.Jahrestag der deutschen Einheit an, falls anstelle des Erzgauners Helmut Kohl, CDU, der letzte Ministerpräsident der DDR Lothar de Maiziere redet. Süddeutsche Zeitung, 14.8.2000, S.2.
Wir Bayern kamen anlässlich der Europäischen Union vom Regen (Kontrollen an den Grenzen ins Ausland) in die Traufe (Kontrollen jederzeit im 30 Kilometer breiten Gebietsstreifen entlang der bayerischen Außengrenzen, die sogenannte Schleierfahndung). Da prahlt Günther Beckstein: "Ein Verzicht auf die Schleierfahndung, die eine unverzichtbare Ausgleichsmaßnahme für den Wegfall der Grenzkontrollen ist, würde ein gravierendes Sicherheitsdefizit mit sich bringen." 1999 wurden 40.000 Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Bayerisches Staatsministerium des Inneren Pressestelle, Namen und Fakten der 31. Kalenderwoche 2000
Ein US-Soldat aus Ohio vergewaltigt im Kosovo ein elfjähriges Mädchen und bringt es um. Es tue ihm leid, dass er die Task Force Falcon (die amerikanische Einsatztruppe im Kosovo) in Misskredit gebracht habe, sagt der Täter mit fester Stimme vor Gericht. Süddeutsche Zeitung, 2.8.2000, S.3. Daran erkennt man wieder einmal deutlich, welche Arschlöcher beim Militär sind.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein verlangt ein Verbot der Konkurrenz: rechts von der CSU darf es nach einem Kreuther Beschluss keine Partei geben. Süddeutsche Zeitung, 2.8.2000, S.1
Auffallend ist der gebetsmühlenartige Hinweis der Politiker auf Kohls unbestreitbare Verdienste.
Thomas Goppel, CSU Generalsekretär, auf dem CSU Parteitag in Straubing, 8.-9.Juli, stellte in seiner Eröffnungsrede die Familienministerin Barbara Stamm, CSU, verheiratet, Mutter von drei Kindern, Affäre mit einem Autohändler in Niederbayern, an den Pranger: "Niederbayern ist der heiratsfreudigste Bezirk. Gell, Barbara. Ich bin schon vergeben. Du auch!" Süddeutsche Zeitung, 11.7.2000, S.L7
Die Grünen stellten Strafanzeige gegen den bayerischen Generalstaatsanwalt Hermann Froschauer wegen des Verdachts der versuchten Strafvereitelung; er habe mehrfach in die Ermittlungen gegen Karlheinz Schreiber, Max Strauss und Holger Pfahls, alle CSU (!), eingegriffen um die Verfahren zu verschleppen. Haftbefehle wurden auf Froschauers Geheiß hin nicht vollzogen, eine Durchsuchung der CDU-Bundesgeschäftsstelle unterblieb. Süddeutsche Zeitung, 7.6.2000, S.L8
Die CSU-Regierung ignorierte 50 Jahre lang die Hohenlinder Bürger.
Wunder von Hohenlinden. Umgehungsstraße eröffnet
"Ein sichtlich gut gelaunter Bürgermeister Ludwig Maurer erinnerte in seiner Ansprache an erste Erwähnungen einer Umgehung im Jahr 1950. Lange habe man gewartet, dass von der Regierung etwas geschehe. Ab 1990 habe sich der Druck verstärkt, aber es geschah so lange nichts, bis die Gemeinde selbst das Heft in die Hand nahm." Oberbayerisches Volksblatt, 2.Juni 2000, S.16
Trotz der großen Sicherheitsrisiken will "Bayern" am Atomstrom festhalten. Dies betonten der bayerische Wirtschaftsminister, Polentöter Otto Wiesheu und Adolf Dinglreiter, MdL, beide CSU. Oberbayerisches Volksblatt, 16.Mai 2000, Seite 14
Zur Farce der parlamentarische Untersuchungsausschüsse
"Es wäre das erste parlamentarische Untersuchungsverfahren, das irgendetwas herausfinden würde, was nicht auf andere Weise schon bekannt wäre."
Monika Zimmermann, Journalistin, Münchner Merkur, 28.4.2000, Seite 2
Leserbrief an Michael Althen zu "Der blinde Fleck", Süddeutsche Zeitung 27.4.2000, Seite 15, betreffend Meinungsfreiheit und NATO-Krieg 1999
Münchner Merkur, Gründonnerstag, 20.April 2000, Schlagzeilen Seite 1
16 Millionen im Osten Afrikas droht Hungertod (Nairobi mm/ap/dpa)
Rekordversuch mit Weißwurst (München pio)
Der bayerische Innenminister Günther Beckstein, CSU, plant eine Änderung des Wahlkreis Rosenheim-West. Der davon betroffene Abgeordnete Sepp Ranner, CSU: "Das ist das Werk von Tagedieben und Wegelagerern." Oberbayerisches Volksblatt, 18.4.2000, Seite 13
Deutschland will das EU-Verbot der Drogenwerbung kippen. Damit steht es ziemlich alleine. Die Befürworter des Verbots argumentieren, daß jährlich 500 000 Europäer an den Folgen der Tabaksucht sterben. Süddeutsche Zeitung, 13.4.2000, Seite 25
Helmut Kohl, CDU, bleibt weiterhin Abgeordneter damit er vorm Untersuchungsausschuß nicht aussagen muß (erweitertes Zeugnisverweigerungsrecht). Das sind die rechten Volksvertreter: benutzen das Mandat nur zum eigenen Vorteil. Süddeutsche Zeitung, 7.4.2000, Seite 1
Münchner Merkur, 7.4.2000, Seite 2: "Dann müssen Sie bis zur Halbierung der Arbeitslosigkeit 105 Jahre regieren." Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Tempo, in dem unter der Regierung Schröder die Arbeitslosigkeit bisher zurückging. Unter Kanzler Kohl, CDU, wurden dagegen innerhalb von 16 Jahren die Arbeitslosenzahlen vervierfacht. 
Das Ozonloch über der nördlichen Hemisphäre vergrößerte sich. Klaus Künzi, Universität Bremen: in den vergangenen Wochen Ozonverluste von 45% in der Stratoshäre. Süddeutsche Zeitung, 22.3.2000, Seite 16
"Wer vor Haider warnt, muss auch vor Stoiber warnen." Nobelpreisträger Günter Grass. Süddeutsche Zeitung, 17.3.2000, Seite 15
"Wir brauchen uns über den Österreicher Jörg Haider gar nicht besonders aufzuregen, weil wir mit Beckstein unseren eigenen Haider haben." Jerzy Montag, Landesvorsitzender der Grünen. Süddeutsche Zeitung, 9.3.2000, Seite L10
Griff in die Rentenkasse
Die Politiker plündern seit Jahrzehnten die Sozial- und Rentenkassen. "In der Spitze wurden allein den Rentenkassen 100 Milliarden DM für beitragsfremde Leistungen abgezwackt." "Durch die Abrechnung an sich begrüßenswerter Sozialleistungen über die Rentenkassen wird der Fremdfinanzierungsanteil der Rentenzahlungen künstlich zu Lasten der Eigenfinanzierungsquote erhöht." Süddeutsche Zeitung, 2.3.2000, Seite 25
Verfassungsschützer Präsident Frisch, bezeichnet Günter Beckstein als nicht verantwortungsbewusst. "Wenn einer von Ausländer-Rückführung spricht, suggeriert das doch, dass Ausländer in Züge gesteckt und weggeschickt werden. So etwas sollte ein verantwortungsbewußter Politiker nicht äußern." Interview, Süddeutsche Zeitung, 22.2.2000, Seite 12. Beckstein spricht nicht nur von Ausländer-Rückführung, er tut es.
Günter Beckstein, CSU, plant die Videoüberwachung der Regensburger Innenstadt. Die SPD meldet Bedenken an. Süddeutsche Zeitung, 27.Januar 2000, Seite L12. Warum? Sie stimmte doch seinerzeit der Videoüberwachung privater Räume zu. Warum ziert sie sich nun bei öffentlichen Plätzen?
"Die FDP ist so dumm, dass es kracht. Da lügt Hessens Ministerpräsident Roland Koch balkenverbiegend, doch die Liberalen halten dem Mann, der seine dicke Lippe riskiert hat, die Stange." 15 Uhr aktuell, 9.2.2000, Seite 1
"Altbundeskanzler Kohl von der Bremer CDU begeistert empfangen" Trotz Korruption, Gesetzesübertretungen von Mitgliedern der Regierung Kohl/Waigel, Geldwäsche (aus Drogenhandel?, Waffenschieberei?) gibt es immer noch genügend Deutsche, die Kohl unterstützen. Süddeutsche Zeitung, 22.1.2000, Seite 6
Parteiaustritte bei der CDU: Zorn über Spendenpraxis. Münchner Merkur, 13.Januar 2000, Seite 1.
Das verwundert: hat man nicht als CDU-Parteimitglied bedeutend höhere Chancen als beim Lotto, mal so schnell 100 000 DM oder mehr bar im Koffer zu erhalten?
11.Januar 2000 Bischof Lehmann denkt über Rücktritt des Papstes nach - die Kurie ist empört
Bisher ist nur ein Papst zurückgetreten...
"Anno 1294 war es, als Pietro da Morrone, ein Kirchenerneuerer, nach fünfmonatiger Amtszeit als Papst Cölestin V. enttäuscht über die Intrigen der Kurie in sein Kloster zurückkehrte. Später ließ ihn sein Nachfolger Bonifatius VIII. in Kerkerhaft nehmen, wo er qualvoll starb."
Süddeutsche Zeitung, 11.1.2000, Seite 1
"Coelestin V. resignierte 1294 nach einem halben Jahr, weil er dem Amt nicht gewachsen war."
Münchner Merkur, 11.1.2000, Seite 1
   

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