| Tagebuch des Internetsurfers und Zeitungslesers -
Archiv 2002 Bemerkenswertes aus dem Internet und der Presse. Mit Archiv früherer Jahre Tagebuch des Internetsurfers und Zeitungslesers-Archiv |
| Der Bayerische Landkreistag (CSU
dominiert) interessiert sich nicht für die Meinung von Eltern und Erzieher
der freien Wohlfahrtsverbände. Dieter
Jung, Vertreter des Geschäftsführenden
Präsidialmitglieds des Bayerischen Landkreistages, bat in einem Schreiben
an alle Landkreise in Bayern Unterschriftslisten gegen die Kürzung der
Finanzen bei den Frühförderstellen, gleich zu "entsorgen".
OVB, 18.12.2002, S.7 Wenn wundert es? Die CSU schreibt
Meinungen vor; andere werden nicht akzeptiert. |
| Deutschland ist
extrem kinderunfreundlich. Dies stellte das
Deutsche Kinderhilfswerk DKHW fest. Bei Verkehrsunfällen starben in 2001
beispielsweise 231 Kinder. SZ, 12.12.2002, S.5 |
| Wohl nur in Bayern und sonst nirgendwo
auf diesem Erdball möglich: Wahlfälschung durch die CSU in Dachau.
Nur widerwillig wird die gefälschte Wahl für nichtig erklärt.
Der in der gefälschten Wahl gewählte CSU-Bürgermeister klagt und
verliert in 1.Instanz. Der CSU-ler klagt weiter und verliert vor dem
Verwaltungsgericht München. OVB, 12.12.2002,
S.8 |
| Die Rentenkassen sind
leer. Helmut Kohl, CDU, hat den Verbrechern
der DDR, Stasi-Agenten und deren Hinterbliebenen (neben seinen sonstigen
Untaten) auch zu einer satten Rente aus unseren angesparten Beiträgen
verholfen. Die Witwe des Stasi-Generals Erich
Mielke, Ministerium für Staatssicherheit der DDR bezieht Renten
aus meinen angesparten Beiträgen bei der BfA. Die Höchstrente
für verdiente SED- und Stasi-Funktionäre ist 445 Euro im Monat.
SZ, 10.12.2002, S.6 |
| Risikostrukturausgleich (RSA) Im Geschäftsjahr 2001 mußte beispielsweise die Betriebskrankenkasse HypoVereinsbank BKK 38,1 Millionen Euro zwangsabgeben, dass sind 51% der Ausgaben dieser Krankenkasse. Damit finanzieren die wirtschaftlich arbeitenden Kassen die unwirtschaftlich arbeitenden Kassen mit. Wie üblich bei Zwangsmaßnahmen: Der Druck zur Veränderung bei den unwirtschaftlich arbeitenden Kassen fehlt und sie wurschteln mit fremdem Geld weiter. |
| 45 Jahre nach den
Verträgen von Rom und etliche Jahre noch dem EU Beitritt Österreichs
gibt es innerhalb der EU immer noch Zollschranken und
Einfuhrbeschränkungen. Ein Familienvater aus dem Kreis Rosenheim
führte 150 Liter Benzin nach Bayern ein, wurde geschnappt und bestraft.
Wann endlich gibt es Vorteile durch die kostspielige EU? Oberbayerisches Volksblatt, 27.11.2002, S.9 |
| Die Gewerkschaft der Polizei (GdP)
kritisierte die Schließung von Polizeidienststellen in Bayern wegen
Personalmangel. Flugs machte das Bayerische Innenministerium daraus ein Modell
"Optimierung der Polizeipräsenz zur Nachtzeit". Damit lassen die am
Projekt teilnehmenden Dienststellen eine Dienststelle zu bestimmten Zeiten
unbesetzt und verstärken zugleich mit dem dort nicht benötigten
Personal den Streifendienst. Innenstaatssekretär Hermann Regensburger:
"Deshalb bringt das Modell auf einen Sicherheitsgewinn für die
Bevölkerung, stellt also einen Vorteil für den Bürger dar."
Pressemitteilung
PM 653/02 vom 07.11.02 |
| Der stellvertretende
Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Bayerns, Hermann Benker, forderte den Gesetzgeber auf, die
Verherrlichung ehemaliger Nazi-Größen wie Rudolf Heß unter Strafe zu stellen.
SZ, 19.8.2002 Gilt das auch für die
Nazi-Größen wie Generalfeldmarschall Erich
von Manstein, Adolf Hitlers Stratege, Berater der Bundeswehr und mit
militärischen Ehren (was immer das sein mag) beerdigt; Generalmajor
Reinhard Gehlen, Hitlers Experte in Sachen
Ostspionage, Begründer des Bundesnachrichtendienstes, einflussreicher
Berater im demokratischen Deutschland; Generalmajor Hans Speidel befehligte für Hitler an der
Ostfront und elf Jahre später für Adenauer in der
Bundeswehr? |
| Das Bundeskriminalamt BKA hat von 4000 Firmen
Personaldaten erbeten. Nur 212 Unternehmen kamen dieser Geheimerhebung nach.
Der stellvertretende Bundesbauftragte für den Datenschutz Roland Bachmeier fand die Schnüffelei in
Ordnung. Die betroffenen Bürger erfahren davon nichts. SZ,
10.8.2002, S.6 |
| Die EU will
Sanktionen gegen Staaten verhängen, die ihre Bürger nicht einsperren.
Reisefreiheit ist ein Hindernis in guten Beziehungen zur EU. (EU Gipfel im Juli 2002; Denkpause
19/2002) |
| Von der
Beliebtheit unserer Politiker und ihrem "Kontakt" mit der
"Bevölkerung": Edmund Stoiber, CSU, hielt am Mittwochabend in
Berlin eine Rede. Bei von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) geladenen
Gästen, darunter reichlich Unionsprominenz, Wirtschaftsvertreter,
Diplomaten und Hauptstädter des Typs konservativ-wohlbestallter
Bildungsbürger, und unter dem Schutz von Geheimdiensten und Polizei lief
alles glatt. SZ, 28.6. 2002, S.6 |
| Minister Erwin Huber, CSU, zur Eröffnung der
Ausstellung "In Bayern angekommen": "Für Bayern gilt: die
Vertreibungs-Dekrete sind von Anfang an Unrecht". Wir Sudetendeutsche sollten
auf die Eröffnungsworte von Erwin Huber nicht hereinfallen. Wir sind froh,
damals von Bayern aufgenommen worden zu sein. Heute wären wir in
ähnlicher Situation ohne Zuwanderungschance. Die derzeitige bayerische
Regierung ist strikt gegen Zuwanderung. Tschechien ist ein sicherer Drittstaat.
Werden die "Benesch-Dekrete" nachträglich aufgehoben, wer weiß was
der bayerischen Regierung einfällt, um die durchschnittliche Zuwanderung
der letzten sechzig Jahre zu senken. Hoffentlich bleibt die tschechische
Regierung in dieser Sache hart und verzichtet auf Geschichtsklitterung. Herbert
Huber, geboren 1943 in Tschechien. Der Weg in die neue Heimat,
SZ 24.6.2002, S.46 |
| Innenminister
Otto Schily, SPD, befürwortet eine harte Haltung gegenüber
Herkunfts- und Transitländern von Flüchtlingen. Er drohte Reaktion
der EU und Deutschlands an. SZ, 14.6.2002, S.8 Ausbeuten bis aufs Blut und dann bestrafen, wenn sie Flüchtlingsbewegungen nicht verhindern. |
| Roland Koch, CDU, will die Schulpflicht
aushöhlen. Ausländerkinder sollen nur nach einem Deutschtest in die
erste Klasse aufgenommen werden. Münchner Merkur,
3.6.2002, S.4 |
| Gerhard
Schröder, SPD, als Prozeßhansl; dabei hat er
Strauss und Günther Beckstein, beide CSU, zum Vorbild.
Schröder gewann einen Gerichtsstreit gegen die Nachrichtenagentur ddp um
ein Zitat über seine Haarfarbe. Münchner Merkur,
18.5.2002, S.16 Der Bundeskanzler eines der größten
Industrieländer der Welt hat Zeit und Muße sich monatelang um seine
Haarfarbe in der Öffentlichkeit zu kümmern. Da bleibt z.B. für
die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wenig Zeit. |
| Die qualitativ minderwertige Arbeit im Deutschen Bundestag
erkennt man daran, daß am Freitag den 26. April 2002 die
Neuregelung des Waffenrechts (WaffRNeuRegG) beschlossen wurde und eine Woche
darauf schon darüber über eine Neuregelung zur Neuregelung debattiert
wird. Münchner Merkur, 2.5.2002,
S.1 |
| Der Bundestag senkte am Tag des
Massakers in Erfurt (26.4.2002) das Alter fürs Schießen auf zehn
Jahre. Josef Ambacher, Präsident des Deutschen
Schützenbundes: "Das ist die beste Entscheidung, für die
ich seit Jahren kämpfe." Münchner Merkur, 29.4.2002,
S.2 |
| 26.04.2002 Blutbad in
Erfurt: Polizei korrigiert Zahl der Toten auf 17. Der
19-jährige Amokläufer Robert S. hatte beide Tatwaffen legal erworben.
Er war Mitglied in einem Schützenverein. Man erinnere sich: Das bayerische
Innenministerium schützt die Waffenbesitzer. Beckstein: "Neue Belastungen ohne Sicherheitswert,
die legale Waffenbesitzer diffamieren" Pressemitteilung 105/02
Vergleiche Bayern ist
Spitze |
| 10 Jahre
Verletzung der UN Kinderrechtskonvention in Deutschland 5. April 1992. Die UN Kinderrechtskonvention tritt in Deutschland in Kraft. Die damalige Regierung unter Kohl & Amigos unterzeichnete nur unter Vorbehalt. Die Regierung unter Schröder nahm der Vorbehalt trotz Versprechen vor der Wahl bis heute nicht zurück. 5. April 2002. Die in Deutschland lebenden Flüchtlingkinder sind von der UN Konvention immer noch ausgeschlossen. Quelle: Pro Asyl Anzeige, SZ,5.4.2002, S.8 |
SPD-Spendenskandal in Köln. Wann endlich werden
Spenden an Parteien, die oft nur dazu dienen, den Auftrag für eine
Müllverbrennungsanlage zu erhalten, wenigstens nicht mehr steuerlich
begünstigt? Jetzt wird der Steuerzahler mehrfach betrogen:
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| Seit Tagen diskutieren unsere Politiker
über den "blauen" Brief aus Brüssel. Befasst sind mit dieser Formalie
u.a. der Rat der EU Finanzminister, die EU Kommission, die Bundesregierung, die
Oppositionsparteien: Mit dem blauen Brief, der nach langer Zeitverschwendung
doch nicht gesandt wird, würde Deutschland für Neuverschuldung von
2,7% des Bruttoinlandsprodukts gerügt. Dabei sind im Euro-Verband 3,0%
maximal verbindlich (Ex-Finanzminister Waigel, CSU: Drei Komma Null).
SZ, 12.2.2002, S.1 Wer sich um die wichtigen Probleme
(z.B. Arbeitslosigkeit, Bildungsmisere, Regenwaldvernichtung, Ozon)
drücken will, diskutiert eben über Krampf und kassiert hohe
Gehälter. |
| Chefredakteur Wilhelm
Christbaum schreibt in einer Glosse, Münchner Merkur, 9.2.2002, Seite 3
zur Kandidatur Edmund Stoibers, daß er als Bayer im "Norden" nicht gern
gesehen sei. Und er hofft zum Abschluß auf "Schützenhilfe vom
FC Bayern. Wenn die weiter so erfolglos
spielen, sieht jeder, dass die Bayern einschließlich der zugewanderen
Ausländer ganz normale bescheidene Leute sind." Keinsfalls zeigt der FC
Bayern derzeit seine wirkliche Stärke. Der FC Bayern spielt vielmehr
absichtlich schlecht, um die Chancen Stoibers zu erhöhen. Geschieht dies
auf Befehl der CSU? |
| Aufgrund ständiger
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Die Regierung von Bayern und Oberbayern
also in Praxis die CSU
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