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Gouvernante der Nation
Kristina Schröder, CDU: Gouvernante der Nation
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Dies ist keine Buchbesprechung sondern es sind Anmerkungen zur Vorstellung des Buchs durch Kristina Schröder, CDU, in Berlin im April 2012.
In ihrem Buch  Danke, emanzipiert sind wir selber und der Vorstellung dieses Buchs in Berlin teilte Kristina Schröder, CDU, derzeit Frauen- und Familienministerin, der Öffentlichkeit ihr Rollenbild der Frau mit. Am besten macht man es wie die Politikerin:
• Schule,
• mit 14 Jahre Eintritt in die Junge Union und sie schaffte nie mehr den Ausstieg;
• ihr Idol: der Versager als Kanzler: Helmut Kohl, CDU (Gouvernante Links);
• Studium mit Promotion,
• mit 25 Jahren Bundestagsabgeordnete,
• später Ministerin.
Sie will Frau und Familie in diese Richtung zwängen: raus aus dem öffentlichen, politischen Bereich, zurück in den privaten. Ihre These: „Die Privatheit der Frau und Familie ist nicht politisch“ entzieht ihrem eigenen Ressort die Grundlage.
Der Saal am Prenzlauer Berg, wo sie ihr Buch vorstellte tobte ob solcher Naivität. Wer wie Kristina Schröder, CDU, ein leichtes Berufsleben mit hohem Gehalt hat, kann auf Frauenquote, Kindertagesstätte usw. verzichten und dafür das Betreuungsgeld als Prämie kassieren.
Das Betreuungsgeld stuft berufstätige Mütter als Rabenmütter ein: es werden einseitig die „guten“ Mütter belohnt.
Doch taugt das Rollenbild der Frau und Familien, das Frau Schröder als Abgeordnete vorlebt, für alle Frauen? Wohl kaum. Viele wollen etwas arbeiten.
Der Reporter der Satiresendung „Extra 3“ verlieh der Ministerin Schröder für ihren Einsatzes für die "Herdprämie" eine goldene Schürze.
Zwischen Reden und Handeln klafft bei Ministerin Kristina Schröder, CDU, eine Lücke.
(Ist das bei jedem Politiker so?). Kristina Schröder in einem Interview mit Welt-Online:
  • „Die Frauen, Männer und Familien sollen und können selbst entscheiden, was sie wollen.“
  • Mit dem Betreuungsgeld, dass sie als Familienministerin vertritt, werden aber einseitig die Familien prämiert, die ihr Kind nicht in eine öffentliche Kindertagesstätte geben.
  • „Der Kita-Platz ist existenziell für die Wahlfreiheit von jungen Frauen.“
  • Kita-Plätze fehlen in Deutschland zu Tausenden.
  • „Dieses Jahr [2012] muss zum Jahr der Krippenplätze werden.“
  • KrippenplatzKrippenplatzKrippenplatz
In diesem Interview lehnte Kristina Schröder Leitbilder ab, eine klare Absage an die Leitkultur.
Schröder"Mutter, Karriere, Geliebte. Das erschlägt Frauen", Welt Online 21.4.2012 – Gouvernante Deutsche Leitkultur
Als Ministerin hat Kristina Schröder bisher kaum etwas erreicht:
  1. Von der Gleichstellung in Wirtschaft und Öffentlichkeit sind die Frauen weit entfernt.
  2. Unterstützung dafür, wie etwa eine Frauenquote für Führungspositionen, lehnt die Frauenministerin Kristina Schröder ab.
  3. Alle ein -bis dreijährigen Kinder sollen ab 1. August 2013 einen gesetzlich garantierten Anspruch auf Betreuung in einer Krippe haben. Das klingt gut, doch die Realität sieht anders aus.
  4. Das Betreuungsgeld zielt in die falsche Richtung:
    Prämierung einer bestimmten Frauen- und Familienrolle.
  5. Familienministerin Kristina Schröder, CDU, und mit ihr die CDU & CSU meinen mit Milliarden Euro statt Zuwendung und guter Infrastruktur für Kinder und Eltern Familienpolitik gestalten zu können. Das ist völlig falsch. Statt mehr und besser bezahltes Personal für die familiären Einrichtungen gibt es in Deutschland über 150 verschiedene Arten finanzieller Leistungen. Wer – wie CDU & CSU – meint, man könne sich für Geld mehr Kinder, Chancengleichheit und glückliche Familien erkaufen, liegt falsch: Die Geburtenrate pro Frau im Alter von 15 bis 50 Jahren sank in Deutschland von niedrigen 1,45 (1990) auf 1,36 (2011).
    Quelle: Statistisches Bundesamt: Monitor Familienleben 2011/2012; SZ 21. Juni 2013, S. 5
  6. Familienministerin Kristina Schröder, CDU, kürzte die Mittel zur Aufklärung über den Rechtsradikalismus.
  7. Seit Oktober 2010 verlangt Familienministerin Kristina Schröder, CDU, von allen Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren ein Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Sie stellt also all diese Initiativen und Projekte unter Generalverdacht; nach dem Credo der Strikt-Konservativen: wer sich gegen rechte Gewalt engagiert ist selbst verdächtig. Dazu passt, dass Initiativen gegen Rechtsextremismus häufig geheimdienstlich überwacht werden.
    Die Initiativen und Projekte müssen sich nicht nur selbst per Demokratieerklärung bekennen, sondern auch für die Verfassungstreue ihrer Kooperationspartner bürgen.
    Das Dresdner Verwaltungsgericht urteilte am 25. April 2012 über die Klage des "Alternativen Kultur- und Bildungszentrums Sächsische Schweiz e.V." (AKuBiZ) gegen die sogenannte Extremismusklausel: Die Klausel des Familienministerium unter Kristina Schröder, CDU, ist rechtswidrig. SchröderDie Klausel ist rechtswidrig
Im Versagen gleicht Kristina Schröder ihrem Idol Helmut Kohl auffällig.
Links
SchröderHans Monath: Kristina Schröder: Eine Frau im politischen Abseits, Der Tagesspiegel, 18.4.2012
SchröderEine goldene Schürze für die Herdprämie – Frauenministerin Schröder stellt ihr Buch vor, SZ, 18.4.2012, S. 5
Gouvernante „Auf dem rechten Auge blind“
Gouvernante Ausstieg ist möglich
Gouvernante Besprechung politischer Bücher
Gouvernante Herdprämie aka Alleinverdienerprämie aka Betreuungsgeld
Gouvernante Nützliche Links zu und für Ausländer und Inländer in Deutschland, Schwerpunkt Bayern
Gouvernante Die Untaten Helmut Kohls
Literatur
schröder SchröderKristina Schröder, Caroline Waldeck: Danke, emanzipiert sind wir selber: Abschied vom Diktat der Rollenbilder. München: Piper, 2012. Taschenbuch, 240 Seiten
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 21.6.2013