| Normen Werte
Wertevermittlung Werteunterricht Werteerziehung im Fach Lebenskunde / Ethik / Religionskunde LER an den Schulen ist vielfach unerwünscht Die humanistischen Werte: Solidarität, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Weltoffenheit, Toleranz, Religionsfreiheit müssen aber vermittelt werden! |
| "Vertrauen in die gesellschaftlichen Spielregeln" und "Mut zur
Selbstverwirklichung" sind für Alois Glück, CSU, wichtige Kriterien für einen Wandel weg von den Werten, die er nicht für vertretbar hält: "Kapitalrendite" und "Politik des billigen Geldes" gepaart mit sozialer Kälte und "Ellenbogenmentalität". Offenichtlich will Glück, die CSU von innen aushöhlen, denn sie steht gerade tagtäglich für die sozialer Kälte und Ellenbogenmentalität ein. Ohne Karl- Theodor von und zu Guttenberg ( Oder ist es so, dass die propagierten Werte nur fürs Volk gelten? Karl- Theodor von und zu Guttenberg hält sich nicht an die wissenschaftlichen Spielregeln, die Teil der gesellschaftlichen sind. Ein Bruch des Ehrenworts scheint dem Mann im Volke ebenfalls nicht konform mit den gesellschaftlichen Spielregeln. Am Faschingssamstag, 5. März 2011, gab es in ganz Bayern (wenn auch nur mit geringer Teilnehmerzahl) Demonstrationen für Karl-Theodor von und zu Guttenberg, CSU, nach dem Motto: Betrug soll sich lohnen ( |
| Die Werte sind nach Auffassung von Horst Seehofer, CSU, Alexander Dobrindt, CSU, Ilse Aigner, CSU, Alexander König, CSU, Angela Merkel, CDU, für einen Minister nicht so wichtig. |
| Berlin musste sich im
April 2009 per Volksentscheid für den Religionsunterricht oder den
Wertunterricht im Fach "Ethik" entscheiden. Der bisher geltende verpflichtende
Werteunterricht sollte abgeschaft werden. Gegen den
Werteunterricht sprachen sich aus: Angela Merkel, CDU Wolfgang Huber, evangelischer Landesbischof Berlin Robert Zollitsch, Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonfernz Für den Werteunterricht sprachen sich aus: Klaus Wowereit, SPD, Berlins regierender Bürgermeister die Berliner Bevölkerung. SZ, 28. April 2009, S. 7 |
| Heinrich August Winkler, Professor für Neueste
Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin (siehe: "Der
Westen braucht den Streit. Was heißt westliche Wertegemeinschaft?" unter
|
| Um bei der CSU vom
Werteverfall zu reden muß man weit zurückgehen: bis zur
Gründung oder kurz danach. Heutzutage wird Umweltschutz und Werte
gepredigt, doch selbst handelt man bei der CSU genau dagegen. Nur so ist zu
erklären, dass die Minister zum "Umweltgipfel" mit ihren CO2-Schleudern
anreisen ( |
| Die
CSU-Staatsregierung kündigte "mit großem Mediengetöse" ( |
| Fassade | Wirklichkeit |
| Unter dem Motto Werte machen stark will
die CSU-Regierung die positive Einstellung von Kindern und Jugendlichen zu
wichtigen Werten gezielt stärken und fördern. Ministerpräsident
Dr. Edmund Stoiber, CSU: Gerade in
unserer heutigen Zeit mit ihren vielen und schnellen Veränderungen sind
bleibende Werte wie Toleranz, Hilfsbereitschaft, Fairness und
Leistungsbereitschaft das Fundament für den Lebenserfolg junger Menschen,
unser Zusammenleben und unsere Gesellschaft. Gemeinsame Werte halten unser Land
zusammen und sind gerade für junge Menschen wichtige Grundlagen für
die Zukunft. ... Das wollen wir unseren Kindern und Jugendlichen in Bayern noch
deutlicher nahe bringen. Das ist genauso wichtig wie die
Wissensvermittlung. |
Statt Fairness und demokratische Werte: Zensur! Das CSU Kultusministerium verbot die Weiterleitung eines Schulbriefs der SPD Landtagsfraktion durch die Schulen. Dieser Brief informiert regelmäßig über Aktuelles zum Thema Schulen und Bildung aus dem Bayerischen Landtag und richtet sich an Schüler, Eltern und Lehrer. Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann, SPD: objektive schulpolitische Informationen an Eltern, Schüler und Lehrer verboten! Pfaffmann: "Die CSU handelt mit diesem Verbot gegen demokratische Grundsätze und versucht zu verhindern, dass sich Eltern, Schüler und Lehrer eine eigene Meinung über die Schulpolitik bilden können." |
| "Die Rede von den
Werten bringt nicht so wahnsinnig viel, wenn es um die tatsächliche
Lebenspraxis geht. Und da scheint mir das Recht wichtiger fast zu sein als die
Werte. Wenn wir heute reden immer von Europa als Wertegemeinschaft zucke ich
immer zusammen." |
| Nach einer Zukunftsstudie des BAT
Freizeit-Forschungsinstituts stehen in der Werteskala
der Deutschen Ehrlichkeit (79%), Verlässlichkeit (64%) und
Hilfsbereitschaft (64%) oben. Dafür wurden 2.000 Bundesbürger ab 14
Jahren nach ihren Erziehungszielen und Werteorientierungen gefragt. Damit wird klar warum die Politiker immer nach neuer Werteorientierung rufen: die Ehrlichkeit rangiert bei Politikern ziemlich weit unten. Siehe |
| Die CSU will ihren Kurs ändern ( |
| Die Politiker und Journalisten beklagen
vielfach einen Werteverfall in unserer Gesellschaft. Siehe beispielsweise
|
| Wie so oft, ist die Klage der Politiker und anderer nur eine Schaufensterklage, ein Lippenbekenntnis. Die SPD Berlins beschloss eine verpflichtende Werteerziehung in den Schulen. Sie löste damit einen Sturm der Entrüstung aus. |
| Gegen den
verbindlichen Werteunterricht an den Schulen sprachen sich
aus: Arnulf Baring, Publizist; Die Welt, 8. April 2005 Günther Beckstein, CSU: "Diesen Quatsch [verbindlicher Werteunterricht] machen wir nicht mit.", SZ, 6.11.2006, S. 49 Sabine Christiansen, TV-Moderatorin; Die Welt, 8. April 2005 Wolfgang Huber, evangelischer Bischof; Berliner Morgenpost, 12.4.2005 Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident; Die Welt, 8. April 2005 Günter Jauch, TV-Moderator; Die Welt, 8. April 2005 Klaus-Dieter Lehmann, Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Die Welt, 8. April 2005 Dieter Lenzen, FU-Präsident, Berlin; Die Welt, 8. April 2005 Franz Müntefering, SPD; Berliner Morgenpost, 12.4.2005 Jürgen Mlynek, HU-Präsident, Berlin; Die Welt, 8. April 2005 Johannes Rau, SPD; Die Zeit, 14.4.2005, S. 1 Wilhelm Schmidt, SPD; Berliner Morgenpost, 12.4.2005 Richard Schröder, SPD; Die Welt, 8. April 2005 Friede Springer, Springer-Presse; Die Welt, 8. April 2005 Georg Sterzinsky, Erzbischof von Berlin; Die Welt, 8. April 2005 "1996 stemmte er sich gegen die Einführung des Unterrichtsfachs Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde in Brandenburg", FAZ 12. April 2005 Wolfgang Thierse, SPD; Berliner Morgenpost, 12.4.2005 Joachim Zeller, CDU; Berliner Morgenpost, 12.4.2005 |
| Literatur |
| Siehe auch
|
| Bei Amazon nachschauen | Bei Amazon nachschauen | |
![]() |
||
![]() |
![]() |
|
| Bühler, Pia: Die Tugenden.
Werte zum Leben. Sankt Ulrich 2004. Taschenbuch, 128 Seiten
|
||
![]() |
![]() |
|
| Dietrich, Evelin: Werte und
Wertewandel in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Mering: Hampp,
2003. Broschiert, 272 Seiten
|
||
|
||
| Uwe Engel, Simone Bartsch, Christiane
Schnabel: Was ist dran am Wertewandel? Über die Gleichheit unter den
Menschen. Hamburg: merus, 2007. Broschiert, 220 Seiten |
||
![]() |
||
|
![]() |
|
| Rolf Heiderich, Gerhart Rohr:
Wertewandel. Aufbruch ins Chaos oder neue Wege? München: Olzog,
1999. Taschenbuch, 192 Seiten
|
||
![]() |
![]() |
|
| Ulrich Hemel: Wert und Werte.
Ethik für Manager - Ein Leitfaden für die Praxis. München:
Hanser, 2007. Gebunden, 351 Seiten. 2., überarb. u. erw. Aufl .
|
||
|
||
|
![]() |
|
| Joas, Hans, Klaus Wiegandt, Hg.:
Die kulturellen Werte Europas. Frankfurt: Fischer, 2006. Broschiert, 522
Seiten
|
||
|
![]() |
|
| Jörg W. Knoblauch, Horst
Marquardt, Hg.: Mit Werten Zukunft gestalten. idea-Dokumentation. Konzepte
christlicher Führungskräfte. Mit Beiträgen von über 20
Autoren. Hänssler 2007. 290 Seiten
|
||
![]() |
![]() |
|
| Rupert Lay, Ulf D. Posé:
Die neue Redlichkeit. Werte für unsere Zukunft. Campus 2006.
Gebunden, 253 Seiten |
||
![]() |
Lehmann, Karl: Mut zum Dialog: Orientierung für unsere Zeit. Michael Kinnen, Hg. Freiburg: Herder 2008 Broschiert: 176 Seiten | |
![]() |
![]() |
|
| Georg W. Oesterdiekhoff, Norbert
Jegelka, Hg.: Werte und Wertewandel in westlichen Gesellschaften. Resultate
und Perspektiven der Sozialwissenschaften. Opladen: Leske + Budrich, 2001.
Taschenbuch, 207 Seiten |
||
![]() |
Petersen, Thomas, Tilman Mayer: Der Wert der Freiheit. Deutschland vor einem neuen Wertewandel? Freiburg: Herder, 2005, Taschenbuch, 152 Seiten | |
|
||
| Peter Rinderle: Werte im
Widerstreit. Freiburg: Karl Alber, 2007. Broschiert, 352 Seiten
|
||
![]() |
![]() |
|
| Christine Scheitler, Stefan Wetzel:
Werte, Worte, Taten. Haupt, 2007. Gebunden, 174 Seiten |
||
|
![]() |
|
| Stephan Bergmann, Wolfgang
Stegemann, Jochen Wagner, Wolfgang Thierse, u.a.: Werte bilden. Politik,
Kultur, Wirtschaft, Kirche und Hochschule im Diskurs. Stuttgart:
Kohlhammer, 2004. Taschenbuch, 175 Seiten
|
||
![]() |
![]() |
|
| Norbert Lammert, Hg.: Verfassung,
Patriotismus, Leitkultur. Was unsere Gesellschaft zusammenhält.
Hamburg: Hoffmann und Campe, 2006. Broschiert, 308 Seiten
|
||
![]() |
||
![]() |
![]() |
|
| Gerda Pighin: Kindern Werte
geben - aber wie? München: Reinhardt, 2005. Broschiert, 102 Seiten
|
||
![]() |
||
![]() |
![]() |
|
| Ulrich Wickert: Zeit zu handeln.
Den Werten einen Wert geben. München: Heyne, 2003. Taschenbuch, 256
Seiten
|
||
![]() |
||